Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Straßen durch Kirigakure

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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 05 Okt 2011, 18:59

Tori fühlte sich momentan ein wenig, als wäre sie ein kleines Mädchen, das um etwas bettelte und kam sich plötzlich ziemlich lächerlich vor. Trotz dessen, dass die Nähe zu ihm angenehm war, wollte sie sich nicht wirklich auf die Komplimente einlassen. Es klang in ihren Ohren eher fremd als schmeichelnd und sein Blick wurde unangenehm, sodass sie ihre Kopf zur Seite drehte und seinen Worten lauschte. Kurz musterte sie sein Gesicht, sah tatsächlich das, was sie erwartet hatte, Zuneigung und Liebe und viel Gefühl aber auf der anderen Seite wusste sie, was für ein hervorragender Schauspieler er war. Hin und Hergerissen zwischen Gefühlen und Verstand, rang die Oinin mit sich selbst, wollte sich nicht recht hingeben und nachlassen, wollte aber auch nicht unbedingt hart bleiben. Verärgert verzog sie ihre Miene, nahm Dins Gesicht fest in beide Hände und sah ihm starr in die Augen. Sie konzentrierte sich kurz, wandte den Blick aber nicht ab und konzentrierte ihr Chakra. Ihr roch diese Angelegenheit einfach zu faul und es war ihr kaum möglich, Din in dieser Hinsicht zu vertrauen. Das einzige, was sie ihm vielleicht anvertraute, war ihr Körper. "Nochmal. Wohin willst du? Mir ist egal, was du dort tust, nur wohin willst du?"

Spoiler:
 

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 05 Okt 2011, 19:12

Bei Toris Worten versinkt Din in ihre Trance, genauso, wie es das Jutsu bewirken soll. Er lächelt, ja, vielleicht sogar zum ersten mal seit langer Zeit ist dieses Lächeln ehrlich, wirklich ehrlich - ein seltener Anblick, der es sogar schafft, die Stimmigkeit seiner sonstigen "Performance" zu übertreffen. Doch noch gibt er sich nicht gänzlich die Blöße.
Denn es ist eine Seite, die Farce, die er sein Gesicht nennt, abzulegen. Doch es ist eine andere Sache, ein Clangeheimnis zu verraten. Wohin er geht, ja, das will sie wissen, und erst will er es ihr sogar erzählen. Wieso auch nicht? Doch halt, etwas stimmt nicht. Das ist er nicht. Nein, er darf es ihr nicht verraten.

Langsam beginnt Din, aus der Nase zu bluten. Erinnerungen schießen in ihm hoch. Was soll das? Warum tut Tori ihm das an? Er verzieht sein Gesicht. Er hat das Gefühl, sie ist in seinem Kopf, ihre Stimme bohrt in seinen Erinnerungen. Verschwinde aus meinen Gedanken!
Er fällt auf die Knie. "Bitte", fleht er.
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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 05 Okt 2011, 19:33

Tori bemerkte zufrieden, dass ihr Genjutsu wirkte und zwar ohne, dass Din irgendetwas bemerkte. Sie beobachtete ihn, erkannte das ehrliche Lächeln, musste beinahe ebenfalls lächeln, konzentrierte sich aber lieber auf das, was sie erfahren wollte. Inständig hoffte die junge Frau, dass er nichts bemerken würde, ihr erklären würde, wohin er geht, einfach einen Ort nennen würde und sie ihr Genjutsu auflösen konnte. Sie wollte nicht bohren, wollte ihn nicht verletzen, wollte letztendlich doch nur ihrer Sorge genüge tun, indem sie wusste, wo sie nach ihm suchen sollte, wenn er verschollen blieb. Das verlangte ihre Pflicht als Oinin. Und ihre Gefühle verlangten das noch umso mehr. Innerlich schalt sie sich zwar dafür, aber immerhin konnte sie es gut verstecken.
Doch sie bekam nicht, was sie wollte, bohrte weiter, versuchte, ihn zu überreden und doch wurde er misstrauisch. Tori du bist nichtmehr die Künstlerin, die du mal warst, wenn es darum geht, zu bekommen, was zu willst. Erschrocken über sich selbst, als sie sieht, wie Din aus der Nase blutet, löste sie augenblicklich ihr Jutsu auf. Es tat ihr leid, dass sie ihn geschädigt hatte, dennoch wollte sie noch mehr als zuvor wissen, wohin er wollte. Wenn er es tatsächlich so stark hütete, sein Geheimnis, dann musste es vielleicht wirklich gefährlich sein. Sie ging ebenfalls auf die Knie, nahm ein Taschentuch und wischte vorsichtig das Blut aus seinem Gesicht, bevor sie ihn an sich zog und den Kopf auf seine Schulter legte.
Tief atmete die Weißhaarige durch, bevor sie sich davon löste, Din ansah und wieder das Gesicht verzog, wie, bevor sie ihr Genjutsu angewandt hatte. "Bitte... Sag's mir doch. Ich möchte nur wissen, wo ich nach dir suchen soll, wenn du nicht zurückkommst. Es ist mir gleich, wie kriminell es sein sollte... Bitte... Ich mache mir wirklich Sorgen, Din, das solltest du wissen. Ich muss mich nicht hinter einer Maskerade verstecken... Vermutlich ist es anderen deshalb möglich, mir zu vertrauen." Es war ihr ernst, das war eindeutig an ihrer Stimme zu erkennen. Auch an ihrem Gesichtsausdruck, der mittlerweile wirklich Sorge statt Pflicht zeigte.

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 05 Okt 2011, 19:54

Als Tori das Jutsu löst, hat Din sein Gesicht stark verzogen, sein Atem geht schwer. Als Tori ihren Kopf auf seine Schulter legt, rasen tausende Erinnerungen durch seinen Kopf. Der Brunnen, der Brunnen, immer wieder der Brunnen. Die Kälte des Regens auf seinem Gesicht, die Enge, die Finsternis. Die Erinnerung ist so real wie sie nur sein kann.
Tränen rinnen seine Wange hinab, auch wenn man den Unterschied zum Regen kaum merkt. Als Tori sich von ihm löst, kippt er kurz nach hinten und kriecht ein bisschen rückwärts, weg von Tori. Angst ist in seinem Gesicht zu sehen. Angst und Entsetzen. Wenn sie ihn wirklich so sehr mag, wieso tut sie ihm das an?
Sind das die Handlungen, die man trifft, wenn man jemanden liebt?
Was ist los mit dir? Fang' dich wieder!
Er keucht noch einmal. "Ich, ich kann nicht, verstehe doch endlich. Wenn ich nicht zurückkomme, such' mich nicht. Bitte, du musst mir versprechen, dass du nichts unternimmst, egal was passiert! Oder besser, handle so, wie es sich für deine Stellung gehört. Es ist interessant zu erfahren, dass es dir egal wäre, wenn ich etwas illegales vorhätte.", setzt er noch kurz hinzu. Doch es ist nicht halb so trotzig wie beabsichtigt. Toris Jutsu hat ihn definitiv durcheinander gebracht.
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 05 Okt 2011, 20:07

Beinahe erschreckte Tori sich, als sie sah, wie angstverzerrt das Gesicht des Mannes war, der auf dem Boden sitzend von ihr weg wollte, sich zurückzog und scheinbar nachgab. Sie verzog ihr eigenes Gesicht, wollte nicht sehen, dass sie jemanden verletzt hatte. Wenn sie recht darüber nachdachte, war es vermutlich nicht gerade vertrauenserweckend, dass sie das Jutsu eingesetzt hatte. Trotzdem... sie wollte doch nur wissen, wohin er ging. Aber es war wohl kaum zu rechtfertigen.
Seinen Worten lauschend, schnaubte die junge Frau abfällig und verzog das Gesicht zornig. "Hör auf! Hör auf damit! Versuch nicht, mir zu erklären, was ich zu tun habe! Ich bin immernoch ein Mensch, ganz egal, was ich für einen Beruf ausübe! Hör auf mir das vorzuwerfen! Bist du so verschroben, dass du keinen Menschen an dich heranlassen kannst und deshalb auf jedem herumhacken musst?!" Der Trotz, den er eigentlich hatte zeigen wollen, kam durchaus bei Tori an und er erzürnte sie. Er machte sie wütend, wütend auf sich selbst und den Vorwurf, sie wäre keine gute Oinin, wie sie hier saß und Emotionen zeigte, wie sie menschlich war. Sie erinnerte sich an die Tränen, die eben über Dins Gesicht gerollt waren und war froh, dass sie selbst ihre eigenen immer zurückhalten konnte. "Du hast keine Ahnung, was eine menschliche Bindung bedeutet und weißt sie deshalb nicht zu schätzen. Geh eben, sag mir nichts... wenn du meinst, es wäre besser so. Ich stehe hier als Frau und nicht als Kunoichi. Du tönst doch immer groß davon, alles zu trennen." Mit ihren letzten Worten stand die Furyoku auf, rieb sich unwillkürlich über das Gesicht, bot Din aber trotzdem ihre rechte Hand an, um ihm aufzuhelfen. "Ich werde dich suchen, wenn du nicht wieder herkommst. Als Oinin. Ich werde deinen Körper vernichten müssen, damit er unserem Dorf nicht schaden kann. Ich werde den jagen, an dessen Klinge dein Blut klebt, weil er gegen Kirigakure gehandelt hat. Zufrieden?"

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 05 Okt 2011, 20:24

Langsam aber sicher findet Din seine Fassung wieder. Auch hört seine Nase auf zu bluten. Sein Blick erhärtet sich während Toris kleinem Vortrag. Mit keiner Gesichtsregung lässt er sich anerkennen, wie sehr ihn jedes Wort trifft. Vor allem, dass er keine menschliche Bindung eingehen kann. Eine Wahrheit, die ihn hart trifft, die er sich aber trotzdem nicht eingestehen will.
Wortlos steht er auf, ohne die Hand anzunehmen, die Tori ihm anbietet. Im Vorbeigehen murmelt er nurnoch: "Tu' doch was du willst"
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 05 Okt 2011, 20:46

Am liebsten wäre Tori vermutlich einfach wieder auf ihre Knie gesunken, hätte sich fallen lassen und wäre dort geblieben wo sie war, im Regen, hätte ihre Kleider durchweichen lassen und einfach nichts getan. Sie hätte an nichts gedacht, sie wäre einfach leer gewesen und hätte dem Mann nachgestarrt, der sie einfach so stehen ließ und ihr nur einen Worthaufen vor die Füße warf, der nichts aussagte, keine Abschiedsworte beinhaltete. Keine Worte des Vertrauens oder Verzeihens, er ging einfach, ließ sie allein und der jungen Frau wurde einmal mehr bewusst, wie allein sie tatsächlich war. Was hast du dir auch eingebildet? Du kennst seine Bettgeschichten und jetzt zählst du wohl genauso dazu... Traurig schloss sie ihre Augen, berührte ihre Wange und ihre Lippen, die von seinen gestreift worden waren. Aber was half das nachtrauern, sie hatte eine Mission, musste wieder funktionieren und Oinin sein. Sie musste ihr Leben aufs Spiel setzen und das ganz bewusst. Vielleicht war das wirklich unser letztes Treffen, Maboroshi. Vielleicht bist auch du dann der Überlebende. Müde und schwer an diesem Gedanken tragend, schleppte Tori sich weg von den Straßen, nach Haus in ihre Wohnung, um sich vorzubereiten und auszuruhen, um die nächsten Tage gut zu überstehen.

OW: Toris Wohnung

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Kenji Kazama
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Do 06 Okt 2011, 10:17

Bb Rezidenz des Mizukagen

Gut gelaunt kam Kenji auf den Straßen an und hatte die Schriftrolle fest in seiner Hand umschlossen. Zuhause wurde er die ganz durch lesen. Doch vielleicht gab es ja vorher noch etwas zu tun. Mit seiner freien Hand kratze sich der blonde über seinen wie so oft freien Oberkörper, der durch das Gewand, dass auch wie immer nicht zu wahr, zu sehen ist. Sein Blick wanderte aber nun über die Straßen. Er fand aber nichts wirklich Interessantes. Auch Tori schien schon verschwunden zusein. Kenji überlegte sich kurz nach Miu zu sehen doch die hatte in letzer Zeit viel zu tun. Er wurde ihr aber ganz klar auf die Nasebinden, dass er so eine Mission bekamm und nicht sie. Saitou sah sich derweil auf den Straßen um doch auch er fand nichts gutes. Das einzige gute was Kenji an den Geist fand. Er war Perfekt zum Spionieren. Keiner könnte den Geist sehen und dieser könnte Kenji einfach mitteilen was er mithörte. Wenn er sich dann mal dazu bereit erklärte. Doch seit der Niederlage gegen Yutaka schien Saitou recht offen zu sein. Zumindest wenn es ums Helfen ging. Seine Dummen Sprüche waren aber noch immer nervig.
Nun machte sich Kenji aber schnell auf den Weg nachhause.

Tbc Anwesen der Kazama


Zuletzt von Kenji Kazama am Fr 07 Okt 2011, 16:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Do 06 Okt 2011, 20:33

Nachdem Din es endlich geschafft hat, Tori loszuwerden, streift er zielsicher, aberscheinbar wirr durch die Straßen, betritt ein Lokal, geht unauffällig auf die Toillette undklettert durch das Fenster wieder hinaus.
Alles, um sicherzugehen, dass ihm niemand folgt.
Danach richtet er sich die Kapuze und geht in Richtung der Mauer, die das Dorfumschließt. Er kennt den Rhytmus der Wachgänge genau, kann sich leicht an ihnenvorbeischleichen, indem er die Wand nach oben läuft.
Gut, hoffentlich sind die Wälder nicht so undurchquerbar, wie ich denke
Ein Blick zum Himmel, und er weiß, wie falsch dieser Gedanke ist.

[währenddessen]

Zwei Schatten, ein größerer und der eines Kindes, schlüpfen aus dem Anwesen, und beide gehen in Richtung Toris Wohnung...

tbc:
Din: Wälder um Kirigakure
Tahani + Anhang: Toris Wohnung
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 04 Jan 2012, 17:50

Firstpost

Die Braunhaarige Elite-Shinobi aus Kirigakure genoss es, mal wieder einen freien Tag zu haben. Doch typisches Entspannen im Sinne von zu Hause rumliegen war bei ihr nie der Fall, nicht einmal in Zeiten des Friedens. Doch momentan war Mei etwas angespant, sie hatte noch immer keine Nachricht erhalten wie das Treffen der Kage, wo sich auch ihr Mizukage aufhielt, verlaufen war oder ob es überhaupt schon zu einem Ende gekommen war. Auch hatte noch niemand anderes aus ihrer Einheit, ja nicht einmal ihre Vorgesetzten, etwas erfahren. Zudem musste Haruka, Meis geliebte Schwester, heute eine Mission übernehmen und somit war es der Grünäugigen nicht möglich, etwas mit ihrer Schwester zu unternehmen.
Fast schon planlos schritt sie nun also durch die Strassen von Kirigakure, schaute immer wieder in die Schaufenster der Läden, beobachtete Kinder oder starrte gar in den Himmel. Immer wieder fragte sie sich, was wohl bei dem Treffen raus gekommen war. Es musste eine Lösung gefunden werden, Akatsuki wurde in letzter Zeit immer unkontrollierbarer und frecher, nicht zuletzt durch ihre Angriffe auf ganze Dörfer und deren schlussendlichen Vernichtung. Es war wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis es auch das Dorf versteckt im Nebel treffen würde.
Nach einigen Kämpfen mit ihren Gedanken kam sie zu dem Entschluss, mal wieder ein Eis zu essen. Auch wenn sie viel beschäftigte würde die Oinin deswegen nicht einen weiteren freien Tag erhalten, nur weil sie sich nicht entscheiden konnte. Nachdem sie bezahlt hatte setzte sie sich mit ihrem Vanille-Eis auf eine Bank und starrte in den Himmel, während sie die kalte, süsse Köstlichkeit verspeiste.
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 04 Jan 2012, 20:29

KV: Umland

Bereits am Tor wandten die Menschen sich nach den Samurai, die jetzt erhobenen Hauptes den Sarg trugen und den beiden Shinobi, die sie begleiteten um. Man konnte es glatt als Spießrutenlauf empfinden, denn die Blicke bohrten quasi nach Informationen, jeder wollte wissen, was geschehen war, jeder wusste, dass die beiden Shinobi es ihnen sagen konnten. Tori sah zu Kenji und versuchte selbst nicht all zu betrübt zu wirken. "Du musst niemandem Rede und Antwort stehen, außer mir und den Ältesten, in Ordnung?", erklärte sie, damit er wusste, dass er nichts sagen müsste, wenn jemand ihn ansprach, weil er schlichtweg jünger als die Frau neben ihm war. Ihre Augen fixierten aber wieder den Weg vor sich, den Weg zum Friedhof von Kirigakure. Einige Menschen schienen zu begreifen und nicht nur zu begaffen. Shinobi schlossen sich den Samurai an, die bereits lange die schwere Last allein trugen. Tief durchatmend nahm die Captain der Oinin also weiter ihren Weg mit ihrem Lehrling an der Seite des Sargs. Ihre Mission wäre dann beendet, wenn ihr Kage zurück im Dorf war, wenn er zur Ruhe gebettet wurde.

OW: Friedhof

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Zuletzt von Furyoku Tori am Mi 04 Jan 2012, 23:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Mi 04 Jan 2012, 22:30

cf Umland

Kenji erreichte zusammen mit Tori das Dorf. Die Stimmung war aber erdrückend. Jeder wollte wissen was los war und der blonde fühlte sich deutlich unwohl in seiner Haut. Allgemein aber wirkte es so als wurden irgendwas schlechtes auf alle zukommen was der blonde aber auf den tot des Mizukages schob. Auf Toris gesagten hin nickte er aber kurz. Irgendwie erleichterte es ihn ungemein. Genauso war er froh über seine Maske. Niemand könnte jetzt sein Gesicht sehen. Er war ein Namenloser im Moment und das war auch gut so. "Danke", murmelte er knapp und ging weiter die Straßen lang. Es war wirklich nicht schön wie sie alle starten. Doch bald schon hatten sie endlich den Friedhof erreicht.

Tbc Friedhof
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Fr 06 Jan 2012, 15:06

KV: Mizukageresidenz ~ Versammlungsraum des Ältestenrates

Tori beeilte sich, den Weg zurück auf die Straßen zu finden, einfach weil sie Mei noch abpassen wollte und sich möglichst rasch aus der Situation schleußen wollte. So kam sie dort auch recht schnell an, konnte durch die Massen laufen, die plötzlich unterwegs waren, zum Friedhof pilgerten oder von dort weg. Die junge Frau war bei weitem nicht die Größte und hatte es so nicht unbedingt leicht, die Terumii in dem Gewimmel überhaupt ausfindig zu machen. Nach einer gefühlten Ewigkeit gab sie die Suche am Boden auf und sprang auf ein Hausdach, um von oben zu sehen, ob sie die andere Frau erkennen konnte. Doch da waren so viele Gesichter, viele Trauerminen, Kinder, Erwachsene, Alte. Sie war müde und angeschlagen von der schnellen Rückreise und es fiel der Weißhaarigen schwer, sich wirklich zu konzentrieren. Nur durch Zufall erkannte sie die Braunhaarige mit der auffälligen Frisur und der Oberweite, um die sie viele Frauen sicher beneideten. Rasch nahm sie den Weg über die Dächer, landete direkt vor der Frau aus ihrer Einheit. Es fühlte sich oft komisch an, älteren vorgesetzt zu sein, aber mittlerweile war es recht normal geworden. Zum Captain der Oinin wurde nunmal, wer dafür geeignet war. Mei war nur Dreieinhalb Jahre länger Oinin als sie selbst und gehörte deshalb nicht zum ganz alten Eisen. Trotzdem verbeugte sie sich leicht, sah in die grünen Augen ihres Gegenüber und lächelte mehr oder weniger gezwungen. Man sah ihr an, dass sie fertig war und dringend Ruhe brauchte, doch das Dorf ging vor. "Mei. Schön dich zu sehen und es tut mir leid, dass ich dich an deinem freien Tag belästigen muss."

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Fr 06 Jan 2012, 18:08

Langsam wurde es Mei unwohl auf ihrer Bank, trotz des doch sehr leckeren Eises, welches sie sich genehmigte. Als sie fertig war warf sie das Papier, welches um das knusprige Kornett gewickelt gewesen war, in den dafür vorgesehen Mülleimer. Obwohl sie eine Oinin war, hatte sie keine Ahnung, warum in Kirigakure so ein Aufstand herrschte. Zugeben, sie war auch sonst in solchen Dingen eher eine langsame, doch die Bewohner, jeder einzelne, wirkte so traurig und ohne jegliche Hoffnungen. Dass der Mizukage ums Leben gekommen war und dies der Auslöser dieser Trauer und Einsamkeit des Landes war, wusste sie zu diesem Zeitpunkt gar noch nicht. Sie hatte den Sarg dank dem Menschenauflauf nicht gesehen und gedacht, es wäre nicht besonderes, nur ein Strassenmusiker oder so etwas, der die gesamte Aufregung erhalten hatte.
Sie stand auf und wollte sich gerade unter das Volk mischen, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten und zu erfahren, warum alle so niedergeschlagen wirkten. Doch dazu kam sie nicht, bevor sie auch nur den ersten Schritt hatte machen können erschien ein vertrautes Gesicht neben ihr und begrüsste die Braunhaarige. Es war niemand geringeres als Furyoku Tori, ihre direkte Vorgesetzte. Mei lächelte freundlich und verbeugte sich ebenfalls. ,,Captain, Sie sind zurück? Das würde ja bedeuten, dass das Kage-Treffen vor über ist'', begann sie lächelnd. Sie war froh mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen, zudem respektierte sie die Blauäugige trotz der Tatsache, dass Mei älter war als ihr Gegenüber. Tori war nicht um sonst ihre Vorgesetzte und tat ihre Arbeit sehr gut, auch die Lehrlinge bildete sie ausgezeichnet aus. Doch sofort erkannte die Dame, dass auch Tori eindeutig gezeichnet und nicht zu letzt von Trauer geplagt wurde.
,,Was ist eigentlich heute los, alle wirken so depressiv...'', fuhr die Kunoichi fort und dann begann es ihr langsam zu dämmern, doch sie wollte erst einmal aus dem Munde ihrer Anführerin hören, ob es auch so war. ,,Ähm Tori... ist irgend etwas passiert... am Treffen?'', fragte sie vorsichtig nach.
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Fr 06 Jan 2012, 18:48

Tori sah direkt in die grünen Augen ihres Gegenübers und legte das aufgesetzte Lächeln ab, als sie bemerkte, dass die andere nicht blind durch die Welt ging. Natürlich hatte sie all die Trauerklöße hier gesehen und ihr war auch die Mission nicht entgangen, denn unter ihren Oinin hatte sie kein Geheimnis daraus gemacht. Immerhin gab es die legitime Annahme, dass sie selbst nicht lebendig zurückkehrte und dann eine Nachfolge zu wählen war. Bei diesem Gedanken verzog sie das Gesicht. Tatsächlich war nicht sie selbst tot, sondern der Mizukage, sie war gescheitert. Seufzend rieb sie sich über das Gesicht, legte die Hand an den Gürtel, wo ihre Oininmaske befestigt war. "Es ist ziemlich viel passiert... aber was dich betrifft, bin ich an der Mission gescheitert und der Shichidaime kehrte leider nicht lebendig zurück...", erklärte sie leise. Sie fühlte sich so unendlich schwer belastet, wusste nicht recht, ob sie den Worten Tomokos glauben sollte, dass sie selbst keine Schuld traf. War das wirklich so? Hätte sie tatsächlich nichts tun können? Wie auch immer, diese Frage würde sich später klären lassen müssen. "Jedenfalls... Was ich eigentlich wollte... Ich bitte dich, mich morgen früh zum Ältestenrat zu begleiten."

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Fr 06 Jan 2012, 18:59

Mei hörte ihrer Chefin aufmerksam zu, doch mit jedem Wort, welches diese aussprach, sank nun auch die Laune der Braunhaarigen. Sie blickte zu Boden, als sie erfuhr, dass der Mizukage nicht lebend nach Kirigakure zurückgekehrt war. Dies erklärte auch den Grund dieser gewaltigen Trauer. Als sie den Satz, dass sie und Tori Morgen zu den Ältesten gehen mussten, vernahm, blickte sie sofort auf. Was wollte sie den bei den Ältesten? Naja, es gab schon Sinn. Wahrscheinlich würde die gesamte Einheit der Oinin dort sein, denn es würden wohl zwei neue Ränge vergeben werden. In Meis Gedanken malte sich bereits das Bild aus. Als Captain der Oinin würde Tori sicherlich Mizukage werden und danach jemand aus ihrer Einheit, selbst Mei fiel es schwer daran zu denken, Toris Platz einnehmen müssen. Sie lächelte noch einmal. ,,Vielen Dank für die Informationen, ich werde dort sein, Sie können sich auf mich verlassen Captain'', meinte sie lächelt.
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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Fr 06 Jan 2012, 19:09

Tori beobachtete genau, wie bei ihrem Gegenüber die Laune sank. Das zeigte sich in Körperhaltung und Gesichtsausdruck, auch wenn sie sich bemühte und dann wieder lächelte. Ihre eigene Laune war nicht groß besser, also würde sie wenig taugen, um jemanden aufzumuntern. Noch dachte sie ja nichtmal an ihr... persönlichstes Problem. Doch irgendwo sah die junge Frau auch, dass der anderen eine Frage auf der Zunge lag. "Du darfst fragen, warum du mich begleiten sollst.", ihre Stimme klang nicht unbedingt freundlich, aber auch nicht unfreundlich. Der relativ neutrale Ton rührte daher, dass sie momentan tatsächlich nicht die Kraft besaß, sich zu verstellen. Nichtmal ihre überall bekannte Körperbeherrschung konnte ihr dabei helfen. Die Furyoku, die nie die Kontrolle über den eigenen Körper verloren und sie über die Körper anderer Personen bekommen konnten. Sie waren bekannt dafür, dass ihnen nie das Gesicht entgleiste und sie nur wirklich schwer auf die Palme zu bringen waren. Seufzend verschränkte sie die Arme und sah sich um. Offenbar hörte ihnen niemand zu. "Nun, es ist denkbar, dass der Mizukage einen Nachfolger braucht. Und niemand außer uns und den Ältesten wird da sein. Sie diskutieren zur Zeit noch, aber schau mich nicht an, ich habe den Posten abgelehnt. Sie wollten meinen Vorschlag, sie bekamen ihn." Die Weißhaarige machte wenige Umschweife, was wiedermal zeigte, dass sie nicht ganz auf der Höhe war. Ihr bedeutungsvoller Blick sollte Mei verständlich machen, dass die Wahl der Furyoku auf sie gefallen war und die Ältesten gerade ausschließlich darüber diskutierten, ob das eine gute Wahl war.

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Haruka Terumii
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Sa 07 Jan 2012, 01:14

Kv: Krankenhaus von Kirigakure

Noch immer bahnte die Terumii sich ihren Weg durch die Menschenmassen, ohne wirklich ein Ziel zu haben. Bisher war ihr auch noch keine Idee gekommen, wem sie nun eigentlich von dem Jonin erzählen sollte. Sie könnte den Weg natürlich auf die Kageresidenz lenken, um Dins Akte in Augenschein zu nehmen, aber dafür würde sie auch erst mal eine Genehmigung einholen müssen.
Sie seufzte. Das führte doch zu Nichts! Es würde auch nichts bringen, einen aus ihrer Einheit um Hilfe zu beten, da diese dieselben Rechte und Pflichten hatten, wie Haruka auch. Allerdings blieb ihr kaum Zeit, richtig darüber nachzudenken, da sie prompt angerempelt wurde. Passte denn heute eigentlich niemand darauf auf, wo man hin lief?!
Dann halt übers Dach…“, dachte sich die Oinin, ehe sie ihren Weg über den Straßen fortführen würde. Mit einem Satz landete Haruka auf einem eben diesen geziegelten Objekten und hätte von hier aus eigentlich eine wesentlich bessere Sicht haben müssen. - Eigentlich. Wäre da nicht ihre Kurzsichtigkeit und so musste sich das Sichtfeld der Frau erst einschießen. Natürlich sah sie in der Ferne auch nach diesem Prozess nicht besonders viel bzw. eher verschwommen, aber das interessierte sie gerade nicht. So erspähte die Frau doch eine Straße weiter ihre Schwester aufgrund deren auffälligen Haaren. Jedoch schien sich Mei mit jemandem zu unterhalten…ja, mit wem eigentlich?
Erst als die Terumii einige Male geblinzelt hatte, erkannte sie ihre Vorgesetzte, was ihre Miene unweigerlich erhellte. Konnte diese ihr in dem Falle ‚Din‘ doch vielleicht weiter helfen. Auch schien die Seitenstraße nicht so belaufen zu sein und so setzte Haruka, nach einem kurzen Sprint, von ihrem derzeitigen Standort herunter direkt neben die beiden Frauen.
„Willkommen daheim Tori-sama. Ich hoffe Sie hatten einen angenehmen Aufenta…“, umgehen verstummte sie, da Haruka eine komische Atmosphäre verspürte und sich nicht traute weiter freudig daher zu quatschen. Mit hochgezogenen Augenbrauen nahm sie die Maske vom Gesicht und sah von einer Frau zur anderen. War sie gerade in irgendein wichtiges Gespräch hineingeraten?

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...first I hated you...

...yet you make me smile...
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Sa 07 Jan 2012, 11:54

Mei musste sich fast auf die Unterlippe beissen, als ihr Gesprächspartner meinte, sie dürfe um Antworten bitten. Eigentlich wollte die Kunoichi mehr Details erfahren, und ohne dass sie fragen musste, gab Tori ihr diese auch. Zumindest einige, es war klar, dass es sich hierbei nicht um alle handelt konnte, aber wahrscheinlich durfte ihre Vorgesetzte auch nur dass sagen, was sie wusste. Und beim Rat der Ältesten wusste man im Nachhinein nie viel. Mei runzelte die Stirn, nachdem Tori geendet hatte. Und diesmal biss sie sich wahrhaftig auf die Unterlippe. Toris Worte waren eindeutig gewesen. Sie selber hatte den Titel als Mizukage abgelehnt und einen Vorschlag gebracht. Irgendwie wusste Mei ganz genau, dass es sich bei dem Vorschlag um niemand anderen als sie gehandelt hatte. Es war seit ihrer Kindheit der Wunsch der Terumii, diesen Rang zu erhalten und das Dorf in eine strahlende Zukunft zu führen. Aber sie wusste nicht, ob sie schon bereits war. Alles geschah so schnell und zudem war erst gerade dieses Treffen fehl gelaufen. Sie nickte lediglich und schluckte. ,,Gut, ich habe verstanden, denke ich. Wo soll ich Sie Morgen in der Früh treffen?'', war nun die letzte Frage, welche sie quälte.
Als ihre Schwester auftauchte, lächelte sie Haruka lediglich kurz zu, momentan war die Sache mit Tori viel wichtiger. Ausserdem stellte sich Mei prompt in diesem Moment die Frage, wie sie Haruka einweihen sollte. Auch ihre Schwester gehörte zu den Oinin und würde es somit spätestens Morgen erfahren müssen. Doch der Terumii fiel schliesslich eine Entscheidung, von welcher sie dachte, es sei die Beste. ,,Haruka, ich werde dir zu Hause alles erzählen... falls dies in Ordnung ist, Tori'', sprach sie, fast schon mit mystischem Unterton in der Stimme.
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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Sa 07 Jan 2012, 14:09

Tori lächelte leicht, ja sogar ehrlich, als die Terumii vor ihr offensichtlich überascht über das war, was sie hörte, sich aber scheinbar auch freute und verstanden hatte, was ihre Vorgesetzte ihr gesagt hatte. Noch Vorgesetzte. Seufzend rollte sie ihre Schultern und schüttelte kurz ihren Nacken aus. "Du solltest dich daran gewöhnen, mich nichtmehr zu siezen. Du stehst bald über mir.", erklärte sie und überlegte kurz. "Wir werden uns in der Residenz treffen. Du solltest aber zivil erscheinen." Ihre Stimme klang mittlerweile wieder freundlicher, auch wenn sie kurz zusammenfuhr, als nochjemand neben ihnen erschien. Haruka, die Schwester von Mei. Die war ja quietschfröhlich für das, was geschehen war. Nungut, sie war auch auf Patroullienmission gewesen, sie konnte es nur schlecht erfahren haben. "Sieht aus, als hättest du deine Mission abgebrochen, hm? Was gibt's denn?", fragte sie interessiert. Als die Ältere der beiden Schwestern fragte, ob sie die Jüngere von ihrem Gespräch erzählen durfte, zuckte die Captain der Oinin kurz mit den Schultern. "Tu dir keinen Zwang an.", stellte sie trocken fest. Ohnehin würden es bald alle erfahren und da schadete es auch nichts, wenn die Familie vielleicht vorher Bescheid wusste. Ansonsten fühlte sie sich womöglich noch übergangen.

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Sa 07 Jan 2012, 16:06

Irgendwo war ihr die Situation nun peinlich. War sie ja scheinbar zu einem denkbar unpassenden Zeitpunkt in das Gespräch gekommen. Auch wich ihre Miene schnell einem ernsteren Gesichtsausdruck als noch zu vor. Durch die weiteren Gesprächsfetzen, welche die zwei Frauen miteinander tauschten, versuchte die Terumii dingfest zu machen, über was sie sich eigentlich unterhalten hatten. Doch misslang dieser Versuch und sie war nicht schlauer als vorher auch.
Erst als ihre Schwester meinte, sie würde später mit ihr darüber reden, konnte sie einigermaßen ihre Neugierde unterdrücken und beinahe glücklich darüber, hätte sie in ihrer misslichen Lage fast vergessen, was sie eigentlich tatsächlich von ihrer Vorgesetzten gewollt hatte. Durch ihre Ansprache jedoch fiel es der Braunhaarigen wieder siedend heiß ein und so fixierte sie Tori, welche neben ihr stand.
Natürlich hatte sie ihre ‚Mission‘ abbrechen müssen, ansonsten hätte sie ja diesen Kerl von Jonin die ganze Zeit mit sich mit führen müssen. Ehe sie jedoch anfing zu erklären, warum sie denn hier war, räusperte sich Haruka zunächst und legte sich ihre Worte parat. Schließlich wollte sie nicht auch noch irgendwas Falsches berichten oder gar die Umstände falsch wiederlegen. Nach wenigen Sekunden antwortete sie dann mit: „Ja, ich musste die Patrouille zwangsweise…verschieben, weil mir nach gut einem halben Tag ein stark verletzter Jonin untergelaufen ist. Ich hab ihn weiter außerhalb am Meer aufgelesen. Sein Name war Maboroshi Din und da er derzeit im Krankenhaus aufzufinden ist, benötige ich dessen Akte. Ansonsten wüsste ich nicht, wie ich dessen Angehörige informieren sollte.“
Nachdem sie geendet hatte, wartete sie Toris Reaktion ab um zu überprüfen, ob ihre Entscheidung tatsächlich die richtige gewesen war, den Mann mit ins Dorf und gleichermaßen ins Krankenhaus zu nehmen.

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Sa 07 Jan 2012, 16:35

Die jüngere der beiden Terumii schien Fragezeichen im Gesicht zu haben, was das Gespräch der beiden anderen Frauen betraf. Doch Mei würde sie sicherlich früher oder später aufklären und es machte keinen Sinn, ihr alles hier auf der Straße zu erzählen. Immerhin hatte sie noch einiges zu tun, zu allererst musste sie einen Bericht schreiben und sich um liegengebliebene Arbeit kümmern. Aber zuerst hörte sie sich friedlich den Bericht von Haruka an, der ihr nach und nach das Lächeln aus dem Gesicht trieb. Bei dem Namen, den sie nannte, weiteten sich kurz die Augen der Weißhaarigen. Maboroshi Din. Sofort wollte sie sich auf den Weg ins Krankenhaus machen, erinnerte sich aber daran, was sie hier tat und zu tun hatte. Schrecklicherweise hatte sie doch gerade tatsächlich die Fassung verloren. Tief durchatmend rieb sie sich über das Gesicht und schüttelte den Kopf. "Danke, dass du mir Bericht erstattest, Haruka. Ich denke, das Krankenhaus wird dank des Namens seine Angehörigen schon benachrichtigt haben... Ich- ich übernehme den Rest. Du kannst dir vorerst freinehmen. Und danke, dass du ihn hergebracht hast." Nocheinmal bedachte Tori die beiden Braunhaarigen mit einem Blick, bevor sie sich verbeugte und sich damit verabschiedete. Mei wusste alles, was sie wissen musste und sie selbst hatte jetzt ein neues Ziel... Rasch verschwand sie in einer Nebelwolke.

OW: Krankenhaus von Kirigakure.

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Sa 07 Jan 2012, 17:37

Die Braunhaarige lauschte weiter den Worten ihrer, momentan noch, Vorgesetzten. Natürlich, momentan war noch nichts beschlossen, das Ergebnis würde Morgen vom Rat der Ältesten gefällt werden. Doch sollte Mei in der Tat zur neuen Mizukage ernennt werden, würde das Siezen wahrscheinlich weg fallen. Natürlich war sie Tori für vieles dankbar und respektierte ihren Captain, doch die Bräuche und Sitten Kirigakures verlangten es, dass auch die Terumii sich nach der Ernennung ändern würde. Ob sie dies von einem Tag auf den anderen tun würde war fraglich, doch es musste sein und Mei würde nie die Regeln ausser Acht lassen oder gar brechen. Gerade wollte Mei Tori noch einen letzten Dank aussprechen, als Haruka nun ihre eigene Frage auf den Tisch legte.
Doch dies kam Mei gerade recht, so konnte sie kurz ihre Gedanken ordnen, ohne unterbrochen zu werden. Der Name des Jonins, welcher ihre Schwester gerettet hatte, kam ihr bekannt vor, irgendwo hatte sie den Namen schon einmal gehört. Aber sie konnte nicht sagen von wo und auch war er für sie nicht weiter wichtig. Erst als Tori sich verbeugte, tat Mei es ihr gleich und sofort war die Furyoku verschwunden. Nun wandte sich Mei an ihre kleine Schwester. ,,Wollen wir auch gehen? Ich sehe keinen Sinn darin, noch länger hier zu bleiben und deine Arbeit ist ja fürs erste auch getan, Tori wird sich um alles kümmern, da musst du dir keine weiteren Gedanken machen'', meinte sie lächelnd.
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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   Sa 07 Jan 2012, 18:52

Eigentlich hätte sie mit einer anderen, trockenen Reaktion seitens Tori gerechnet. War es ja eher selten, dass sie sich so gab. Vielleicht hatte sie doch was falsch gemacht? Nein…sonst hätte man sie sicher vor Ort und Stelle zusammengefaltet. Außerdem hatte sich die Furyoku dafür bedankt, was sie getan hatte. Musste es also augenscheinlich andere Gründe haben, wieso die - geringfügig - Ältere so reagierte. Allerdings hatte sie kaum Zeit, ihr Gegenüber erneut eine Frage bezüglich des Falles zustellen oder sich gar zu erkunden, warum sie so reagierte, da die Frau, wenige Sekunden später, in einem Nebel verschwand. Etwas verwirrt und zugleich etwas erschrocken guckend, musterte sie die Stelle, an der bis eben ihre Vorgesetzte gestanden hatte.
Was hatte sie nur?“, kurz schweifte sie in ihre Gedanken ab. War es ja doch verwunderlich was gerade geschehen war. Wie dem auch sei. Den Umständen entsprechend schien sie nun auch frei zu haben und so zuckte die Terumii mit den Schultern, sah zu ihrer Schwester. Nickend pflichtete sie ihr bei und meinte: „Scheint wohl so. Ich mag eh noch erfahren, was Tori-sama gemeint hat. Außerdem würde ich unweigerlich gern wissen, was mit den Dorfbewohnern los ist. Ist irgendwas passiert in der Zeit wo ich weg war?“ Noch immer konnte sie sich nicht vorstellen, dass der - mittlerweile - Ex Mizukage tot war und die Trauer daher rührte. Also setzte sie mit langsamen Schritten an, den Ort zu verlassen. Schien es ja wirklich keine besonders gute Atmosphäre für ein Gespräch zu sein.

Ow: Da wo Mei hingehen wird

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BeitragThema: Re: Straßen durch Kirigakure   So 08 Jan 2012, 18:11

Mei blickte noch einmal kurz auf die Stelle, an welcher gerade eben ihre, momentan noch, Vorgesetzte verschwunden war. Die Furyoku würde ihre Sache sicherlich mit perfektem Ergebnis erledigen, da war sich die Terumii sicher. Doch die Braunhaarige hatte nun andere Dinge zu erledigen, zuerst einmal musste sie ihre kleine Schwester einweihen, denn diese würde, sollte der Rat der Ältesten in der Tat Mei zur neuen Mizukage ernennen, eine wichtige Rolle einnehmen und so etwas wie Meis Vertraute oder Beraterin einnehmen. Doch dies alles würde sich noch ergeben, Mei wusste noch nicht, wie es Morgen aussehen würde. Also musste sie Geduld aufbringen, was für die Kunoichi kein Problem darstellte. Sie sprang, gefolgt von Haruka, auf eines der Dächer. Die zwei hatten es, obwohl kein wirklicher Zeitdruck bestand, eilig. Und dank dieser Menschenmasse würde es über die Dächer viel schneller gehen als wenn sie sich durch die Strassen quetschen mussten.

TbC: Haus der Terumiis
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