Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Friedhof von Kirigakure

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Furyoku Tori
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BeitragThema: Friedhof von Kirigakure   Mi 04 Jan 2012, 23:10

Friedhof von Kirigakure no Sato

Der Friedhof von Kirigakure ist sehr groß und weitläufig und in Terassen angelegt, das Dorf hatte jahrelang viele Verluste guter Bürger und Shinobis zu erleiden. Ein großes Denkmal, relativ zentral gelegen, erinnert an die Opfer des dritten Shinobiweltkrieges. Die am höchsten gelegene Terasse beherbergt die Gräber großer Helden und aller Mizukage, die fein säuberlich in einer Reihe liegen. Jeder hat auf seinem Grab ein Abbild seiner selbst in Form von Stein stehen. Der Friedhof wird regelmäßig gepflegt, auch von Kindern der Akademie, denen gezeigt wird, dass man von Toten lernen kann und sie nie vergessen sollte.

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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Mi 04 Jan 2012, 23:47

KV: Straßen durch Kirigakure.

Der Friedhofswächter wusste bereits durch die Torwachen bescheid, hatte Shinobi rangeschafft, die ein Grab ausgehoben hatte. Der Weg durch die Straßen hatte also länger gedauert, als Tori es wahrgenommen hatte. Sie fühlte sich komisch, schwerelos und gleichzeitig tonnenschwer beladen. Irgendwo in ihr war auch noch die brodelnde Wut auf den Mann, der einem anderen das Leben einfach so genommen hatte, ohne zu überlegen, was er damit anrichtete. Der Trauerzug, dem sich mittlerweile viele Menschen angeschlossen hatten, kam am Friedhof an und nahm den langen Weg auf, der zu der obersten Terasse führte, auf der die Kage in einer Reihe lagen. Große Männer und Frauen vergangener Generationen und Tage.
Tori ging schweigend neben Kenji her, nahm ihren Platz neben dem ausgehobenen Grab ein. Sie war nach dem Mizukage die ranghöchste Kunoichi im Dorf. Sie würde jetzt zu allem herangezogen werden, es würde einiges auf die zukommen, aber das würde sie jetzt nicht an Kenji auslassen. Respektvoll nahm die junge Frau die Oininmaske ab, hängte sie wieder an ihren Gürtel. Ihre eisblauen Augen schimmerten leicht, während sie die Ältesten betrachtete, die ihr gegenüber Aufstellung bezogen. Im Stillen war eine halbe Trauerfeier zustande gekommen. Die Captain der Oinin beruhigte ihren Atem mit Hilfe ihres Hidens.
Der Sarg des siebten Mizukage wurde langsam und behutsam in das Grab gelassen, begleitet von einer ergreifenden Trauerrede des hageren Ältesten. Er schwafelte nur, keine Ahnung von dem, was passiert war, keine Ahnung davon, was Yahiko für ein Mann gewesen war. Ehrliche Trauer keimte in Tori auf. Würde es ihr auch irgendwann so gehen? Lautlos seufzte sie und blieb stumm, senkte den Blick, sah zu, wie das Grab am Ende verschlossen wurde und eine Skulptur aus Hyoutoneis darauf entstand. Zwei Clanmitglieder der Tanemura formten das Eis zu einem Abbild des Mannes, der dort begraben lag. Wenn das steinerne Abbild fertig war, würde man es ersetzen. Der Blick der Weißhaarigen glitt zu ihrem Lehrling. Die Menschen verschwanden in kleinen Gruppen. "Geh nach Hause, erhol dich. Lass dich untersuchen, bitte, ich möchte nicht, dass du an Spätfolgen leidest.", erklärte Tori entschieden, sah dann einen kleinen Mann auf sich zukommen, gerademal so groß wie sie selbst. Er überreichte ihr einen kleinen Zettel, eine Nachricht vom Ältestenrat. Schnaubend las die Furyoku die wenigen Worte. "Wir sehen uns, Kenji, ich lasse dich benachrichtigen." Mit diesen Worten verschwand sie in einer Nebelwolke mit ihrem Shunshin no Jutsu.

OW: Mizukageresidenz

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Kenji Kazama
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Do 05 Jan 2012, 09:20

cf Straßen

Müheseelig betrat Kenji den Friedhof. Zwar war der Mizukage nur wenige Tage im Amt, aber doch gaben ihn viele die Ehre. Kenji aber stand, die ganze Zeit bei Tori. Aber anders als sie nahm er seine Maske nicht ab. Er wollte jetzt nicht erkannt werden. Er war ein einfacher schatten. Die Beerdigung ging recht schnell von staaten. Bald schon lag Yahiko unter der Erde. Tori während dessen entließ ihn für Heute. Endlich könnte er nach Hause und sich erhohlen. Normalerweise hätte er jetzt nach Miu gesucht. Aber heute wollte er einfach nur noch nach Hause.

Tbc Kazama Anwesen
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Kenji Kazama
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 29 Jan 2012, 01:53

[Time Skip von paar Tagen]

Einige Tage waren vergangen. Einige Ereignis Reiche Tage die den Jungen Kazama wohl noch lange ins Gedächtnis gebrannt blieben wurden. Erst die gescheiterte Mission, dann der letzte Wunsch seines Großvaters, dann dessen tot und zu guter Letzt erfuhr er auch noch das sein Onkel, den er eigentlich gar nicht kannte auch gestorben war. Alles zu viel auf einmal für den blonden. Dementsprechend ruhig war er auch die letzten Tage gewesen. Hielt sich aus fast allen raus und versuchte der Realität zu entfliehen. Selbst zum Training war er nicht erschienen. Etwas das er sonst nie tun wurde. Jeder der ihn gut kannte wurde sich wohl Sorgen um ihn machen. Aber nun war er hier beim Friedhof. Alles war vorbereitet für die Beerdigung der beiden Kazamas. Kenji aber hatte sich abseits seiner Familie in den Schatten eines Baumes gesetzt und sah nur abwesend bei den Vorbereitungen zu. Zu sehr hatte er mit alldem was die letzten Tage geschah zu kämpfen.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 29 Jan 2012, 02:27

[Anwesen des Tanemura-Clans]

Das nun rabenschwarze Haar umspielte ihr Gesicht und Miu lächelte kurz, eher sie den Friedhof betrat. Sie wusste, wohin sie hinmusste, konnte den Weg beinah schon im Schlaf, da sie mit Kenji schon mehrmals hier gewesen war. Die Tanemura kam erst zum Ruhen, als sie die Angehörigen des Kazama-Clans und Freunde der Familie sah. Mit ein paar gut ausgewählten Worten, verkündete sie ihr Beileid bei denen, die sie kaum kannte, umarmte Aoi, obwohl diese den verstorbenen Großvater noch nicht einmal mochte, und Kenjis Vater und drückte sich bei ihnen persönlicher aus, da sie im Laufe der Jahre wie eigene Eltern für die junge Frau geworden waren. Kenji hob sie sich für den Schluss auf.
"Falls du wen zum Flennen brauchst - hier bin ich.", sagte sie recht trocken und setzte sich neben ihm hin. Sie war im Laufe der Tage auf dem Anwesen der Kazamas zu Besuch gewesen, um nach Kenji zu schauen, sobald sie die Nachricht erhalten hatte, doch sie hatte bloß Aoi zu Gesicht bekommen, die ihr gleich ein Kompliment für die neue Haarfarbe machte und sie dann dazu zwang sich um das Essen zu kümmern. Miu schüttelte die Gedanken ab und haute Kenji freundschafltich gegen die linke Schulter, während sie sprach: "Mein Beileid, Ken-chan.".
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Kenji Kazama
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 29 Jan 2012, 02:41

Kenji bekam das um ihn herum nur wenig mit. Er war noch immer in seiner kleinen Welt und dachte an all das was geschehen war. Besonders aber hatte er mit dem letzten Wunsch und den tot seines Großvaters zu kämpfen. Gerade er sah immer zu den alten Mann auf und hatte es als Kind geliebt dessen Geschichten anzuhören und früheren Kämpfen. Auch war es Ryo der ihn beibrachte das Schwert zu führen. Nun war er aber tot und Kenji musste tun was er versprach. Aber wenn sollte er heiraten? Er wollte es ja noch nicht einmal. Es gab so viele wichtigere Dinge für ihn. Eine Frau wurde mit ihn nur unglücklich werden weil er ihr nie das geben könnte was sie brauchte. Sein Schwertkampf wurde ihn einfach immer das wichtigste bleiben. Erstaunlicherweise aber verstand er sich in den letzten Tagen relativ gut mit Saitou. Dieser schien ihn zu schonen und seine Kommentare zurück zu halten. Ja sogar Tipps gab er den blonden. Wobei er keinen von diesen befolgen konnte. Er musste sich an sein Versprechen halten. Dann hörte er aber eine vertraute Stimme. Eine Stimme zu die er auch gleich aufsah. Sie hatte sich die Haare gefärbt. Warum auch immer. Zwar war er nicht in Stimmung aber ganz verzichten könnte er dann aber doch nicht. "Du solltest dir mal die Haare waschen die sind schon ganz schwarz", dann setzte sie sich jedoch neben ihn und haute ihn gegen die Schulter. Während Kenji zur Baumkrone hinauf sah. "Hm danke und tut mir leid, dass ich das Training die letzte Zeit ausfallen lies." Den letzten Wunsch von Ryo aber wurde er noch nicht gleich erwähnen. Den eins war klar wenn er es tat gab es nur eine Person die in Frage kam.
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Rina Kazama
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 29 Jan 2012, 10:01

cf: Anwesen der Kazamas

Zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Mutter kam auch Rina auf dem Friedhof an. Hier würde ihr Vater beerdigt werden und... irgendein Grossvater, den sie jedoch nie zu Gesicht bekam. Natürlich war ihr bewusst, dass das sehr unhöfflich war, dass sie keinerlei Trauer für diesen empfand, aber was sollte sie tun? Sie wusste ja bis vor kurzem noch nicht einmal richtig, das sie hier Verwandte in Kirigakure besass! Ihr Vater hatte es verstanden, diese Fragen immer wieder zu umgehen, dieses Talent hatte er wahrlich gut beherrscht!
Ganz in schwarz gehüllt schritt sie neben ihrer Mutter her. Sie hielt deren Hand und drückte sie dann etwas, als sie bemerkte, wie ihre Mutter begann zu weinen. Sie hatte ihren Mann und Rinas Vaters geliebt. Sie waren eine wunderbar glückliche Familie gewesen... Und nun war ihr Vater tot. Rina konnte dieses Schicksal noch immer nicht richtig akzeptieren. Ihr kam es wie ein geschmacksloser und endloser Traum vor, aus dem sie nicht entfliehen konnte und der sich verdamt real anfühlte. Das ganze machte sie psychisch fertig, doch das würde sie sich nicht eingestehen. Sie war eine Kunoichi! Eine verdammt starke Kunoichi und absofort würde sie keine einzige Träne mehr vergissen, denn sie musste ihren Vater stolz machen und das konnte sie ja wohl nicht, wenn sie heulte, oder?
Ausserdem... In letzter Zeit hatte sie merkwürdige Träume gehabt. Einige Male hatte sie die Stimme ihres Vaters gehört in ihrem Zimmer und einmal glaubte sie sogar, seinen Geist gesehen zu haben! Er schwebte in der Ecke, in der Rina sein Schwert abgestellt hatte. Absolut merkwürdig! Da fiel ihr etwas ein. Sie schluckte leer und liess den Blick über die Versammelten wandern. Hatte Souji nicht erwähnt, dass sie sich an Kenji wenden sollte, falls 'merkwürdige' Dinge geschehen sollten? Aber da ging es doch um das Schwert und nicht um ihren Vater! Sollte sie ihn dennoch auffsuchen? Es konnte ja auch nur ein Zufall sein, das er da genau in dieser Ecke aufgetaucht war... Am Schluss würde Kenji sie auch nur auslachen, weil sie ihre Hirngespinste für wahr hielt! Das wäre... Oh, das wäre äusserst peinlich und Rina hasste es, peinliche Dinge zutun. Die Schwarzhaarige kaute auf ihrer Unterlippe rum, während ihre Mutter und ihr Bruder zu ihren Verwandten gingen und allen ihr Beileid zum Tod dieses Grossvaters aussprach. Rina sagte nichts. Deswegen bekam sie eine Kopfnuss von ihrem Bruder und die in ihr Ohr geflüsterten Worte: "Jetzt sei höfflich und bekunde ebenfalls dein Beileid!"
Rina sah ihn mit säuerlicher Miene an, nickte dann aber und tat, wie ihr geheissen wurde. Sie bekundete bei allen ihr Beileid, hatte sich deswegen sogar von ihrer Mutter losgeriessen und war nun... Sie sah sich um. In der riesigen Menschenmenge hatte sie ihre Mutter und ihren Bruder verloren! Toll.. das konnte ja nur schlecht ausgehen. Rinas Blick wanderte umher, hatte sie nun allen ihr Beileid bekundet? Da erblickte sie zwei Leute unter einem Baum. Gehörten die auch zur Familie? Wahrscheinlich schon, sonst wären sie ja kaum hier. Hikarus Worte gingen ihr erneut durch den Kopf. Sie sollte allen ihr Beileid aussprechen. Leise seufzte die Schwarzhaarige und machte sich auf den Weg zu den Beiden. Einige Schritte vor ihnen blieb sie stehen, kein Lächeln zierte ihre Lippen, immerhin war das ja eine äusserst traurige Angelegenheit.. Da erkannte sie, dass der eine Kenji war, doch wer war die andere? Diese hatte Rina noch nie gesehen.
"Mein Beileid, euch Beiden!", verkündete sie und ihr Blick glitt zu dem Mädchen, das sie nicht kannte, "Und mein Name ist Rina Kazama, ich lebe noch nicht lange hier, also entschuldiege, falls ich noch nicht alle Namen und Gesichter zusammenbringen kann."

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 29 Jan 2012, 14:58

"Dämliche Kommentare liegen dir aber immer noch.", Miu schlug ihm dieses Mal doller gegen die Schulter, eher sie sich an ihm anlehnte, "Und macht nichts. Ich hab auf meiner Seite eh genug zu tun gehabt, also musste ich das Training sausen lassen.". Oh, und wie sie viel zu tun hatte. Ein Ritual nach dem anderen und endlose Diskussionen mit ihrem Vater, dass sie keineswegs heiraten würde und man ihr mehr Zeit dafür geben solle. Aber das war hier gerade nicht das Thema. Hier ging es viemehr um die Beerdigung zweier Mitglieder des Kazama-Clans, wobei sie sich nicht sicher war, bei wem es sich bei dem zweiten handelte. Sie hatte lediglich auch ihre Beileidsbekundungen für diesen ausgesprochen. Miu wurde aus ihren Gedanken gerissen, als ein junges Mädchen sich zu ihnen gesellte, ihr Beileid aussprach und sich kurz darauf auch wieder vorstellte. Eher die Tanemura etwas sagte, erforschte sie die Jüngere genau. Sie musste dem Kazama-Clan angehören, denn ihre Gesichtszüge glichen leicht denen einiger Verwandten. War Miu dann wohl doch eine der wenigen Freunde, welche nicht dem Clan angehörten, die hier waren. "Tanemura Miu.", stellte die Schwarzhaarige sich nun selbst vor und deutete eine leichte Verbeugung an, "Und vielen Dank, auch wenn die Bekundungen eher Kenji hier angehören und nicht mir. Ich bin lediglich eine Freundin des Clans. Es ist nur natürlich, dass du mein Gesicht noch nicht kennst.". Da war schon wieder dieses zu Formelle da, aber da ließ sich nichts machen. So war sie immer vor Fremden - egal welches Alter diese hatten. "Und mein Beileid gebürt auch dir", fügte sie dann mit einer erneuten Verbeugung hinzu.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 29 Jan 2012, 15:22

Noch einmal haute seine beste Freundin ihn gegen die Schulter und lehnte sich dann an diese. Auch sie hatte das Training sausen lassen? Das musste ja eine große Sache gewesen sein, dass sie dafür ihr Training nicht antrat. Eigentlich gab es nur einer Person die er kannte, die mehr nach Training versessen war als Miu und das war er selbst. Bevor er aber etwas sagen konnte hörte er eine andere Stimme und sah zu eben dieser. Es handelte sich um Rina. Seine lang verschollene Cousine. Um ihr ging es bei der ersten Clan Versammlung die er beiwohnen durfte. Es wurde erklärt was geschehen war und wie es eigentlich dazu kam das Seichiro damals Kiri verließ. Dieser Mann hatte etwas getan was keiner in der Familie sonst wagen wurde. Er hatte sich gegen den Clan gestellt und war gegangen. Etwas das Kenji nie tun könnte. Zumindest konnte er es sich nicht vorstellen. Da Miu sich aber bereits vorstellte brauchte er sie nicht mehr vorstellen und Kenji kannte die kleine ja schon leicht. Zwar hatten die beiden bisher kaum zu tun gehabt mit einander aber das war ja egal. "Der Beileid gebührt eher dir", sagte Kenji und erinnerte sich an die Erklärungen der Versammlung. Mit anzusehen wie sich der Vater in die Luft sprengt um einen zu beschützen muss absolut grausam sein. Jedoch schien ihr Vater ein guter Mann gewesen zu sein. Kenji hätte ihn gerne besser kennengelernt. Aber nun war es dafür wohl zuspät. Ein kurzer Blick zu den anderen genügte um zu wissen das es noch etwas dauern wurde bis die Zeremonie begann . "Wenn du willst kannst du dich gerne zu uns setzen. Dir hängt es sicher schon zum Hals raus so viele Menschen die du gar nicht kennst dein Beileid zu bekunden", sagte Kenji nun frei raus und wenn seine Mutter das gehört hatte wurde es nun Ärger geben, aber das war Kenji egal. Er sagte gerne offen was er dachte und ihn selbst nervte es tierisch. Menschen die nichts von den verstorbenen wussten und denen man Beileid wünschen musste wo man doch selbst am meisten leidete. "Konntest du dich bereits ein wenig einleben?" Bevor er aber eine Antwort bekam sah er noch einmal zu Miu. Nun wollte er aber doch wissen was sie die letzten Tage so beschäftigt hatte. "Was war es eigentlich was du so viel zu tun hattest?"
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Rina Kazama
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 29 Jan 2012, 18:22

"Danke euch beiden...", sagte sie dann mit belegter Stimme und wehrte sich gegen die Gedanken und die Bilder, die sich wieder in ihren Kopf zu drängen versuchten.
"Und schön dich kennen zu lernen, Miu.", fügte sie noch an und schenkte ihr ein Lächeln, auch wenn es mehr gekünstelt wr als echt. Sie war in einer Laune, in der sie eigentlich absolut nicht freundlich sein wollte, dennoch gab sie sich die allergrösste Mühe zumindest den Personen höfflich gegenüber zu sein, mit dennen sie nun womöglich tagtäglich zutun hatte.
Dann sprach Kenji etwas an, das Rina absolut gleich sah. Sie hatte es satt Leuten ihr Mitgefühl vorzuheucheln, wenn sie eigentlich selbst völlig psychisch fertig war... Aber halt! Das gestand sie sich ja nicht ein, also lag es einfach an dem Grund, das sie eine kleine Egoistin war. Die Schwarzhaarige nickte dann dankbar, als ihr Cousin meinte, sie könne sich doch zu ihnen setzten. Das war wirklich nett! Sie fühlte sich in einer so grossen Masse an erwachsenen Menschen nicht sehr wohl.. Wenn sie ehrlich war, fühlte sie sich dann immer so wahnsinnig klein und unsichtbar und das hasste sie! Hier bei Kenji und Miu fühlte sie sich besser, auch wenn die beiden wohl etwas älter waren als sie.
"Jap, konnte ich.", erklärte sie dann auf Kenjis Frage hin, "Ich hab wirklich ein schönes Zimmer bekommen! Nur leider ist es noch etwas... unpersönlich. Ich vermisse meine Sachen von Zuhause..."
Rina seufzte leise und schüttelte dann kaum merklich den Kopf. Schon wieder fing diese Mitleidtstour an! Sie sollte das lassen. Sie war eine starke Kunoichi!
"Aber das ist egal!", beeilte sie sich dann zu sagen und setzte einen entschlossenen Blick auf, "Hier in Kirigakure ist es ganz schön... Sag mal, wie alt seit ihr eigentlich?"

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr 10 Feb 2012, 14:15

[CF: Kazama Anwesen - oder eher: aus dem Nichts ò.o]

Was für ein denkwürdiger Tag, graue Wolken verdeckten den gesamten Himmel und überall, wo man hinsah, konnte man nur depressive Gesichter sehen, einige weinten sogar. So war das wohl, wenn man einen geliebten Verwandten verlor, außerdem war sein Großvater schon ein ziemlich bekannter und beliebter Shinobi gewesen und viele betrauerten seinen Verlust. Unwohl rüttelte Ren an seiner pechschwarzen Krawatte, seine Mutter hatte sie viel zu eng geschnürt, nachdem sie ihn in diesen Anzug gezwungen hatte. Am liebsten wäre er gar nicht aufgetaucht, Beerdigungen lagen ihm nicht so. Vor allem die vorwurfsvollen Blicke, wenn man nicht groß Anteilnahme zeigte - aber mittlerweile war man's von seiner Seite aus gewohnt. Jetzt hatte er dieses riesige Blumengedeck zu den noch leeren Gräbern schleppen müssen und sich dabei fast komplett mit Erde eingesaut und bekam nur Kopfschütteln ab. Das zum Thema Dankbarkeit, liebe Freunde! Irgendwo in der Menge entdeckte er seine Mutter, die wohl mit seiner Tante diskutierte - er machte auf dem Absatz kehrt und ging den beiden Frauen gekonnt aus dem Weg. Gab es hier keine normalen Leute mehr, die ihm nicht an den Kragen wollten? Er wäre ziemlich dankbar dafür. Einfach so rumstehen fände er dann nämlich auch zu langweilig...
Auf der Suche nach einem geeigneten Aufenthaltsplatz traf er auf eine ziemlich alleingelassene Kari, die um ihren Großvater weinend und ziemlich hiflos durch die Gegend tapsend, inmitten der vielen in schwarz gekleideten Menschen unterging. Ren gab sich einen Ruck, seufzte leise und patschte auf ihrem Kopf herum, bis er gänzlich ihre Aufmerksamkeit bekommen hatte, nahm dann ihre Hand und navigierte das Mädchen und sich selbst aus der Menge heraus, um freudestrahlend seinen Cousin, dessen Angebetete und noch so ein Mädel zu entdecken. Die Kleine war eine von denen aus Kumogakure, von denen es der Alte nicht gepackt hatte. Armes Mädchen. Wenn er sich vorstellte, dass es seinen Vater erwischte, dann... Nein, das wollte er sich nicht vorstellen.
So trottete er mit seiner Cousine im Schlepptau zum Rest herüber und begrüßte Kenji mit den Worten: "Alter, ich hasse deine hässliche Fresse, die du seit Tagen ziehst!" Jaja, eine Freundschaft für's Leben. Er baute sich vor dem Haufen auf und deutete auf Kari, die ziemlich erschüttert, immer noch ziemlich verweint aus der Wäsche starrte. "Toller Bruder bist du, dass du sie heulend in dem Haufen heulender Leute allein lässt."
Er wandte sich an Miu und verbeugte sich leicht. "Hi." Anschließend, auch, wenn er sich ziemlich dumm dabei fühlte, sah er zu dem neuangekommenen Mädchen herüber und murmelte etwas, was in Richtung Tut mir leid, was mit deinem Vater passiert ist ging und stellte sich dann kurz mit seinem Namen vor.
"Ach sooo - Ken-kun! Es war zwar nicht wirklich bedrohlich, aber extrem hässlich - ich hab den Kratzer von deinem einem Schwertlein ausgebessert und nett poliert. Sieht aus wie neu. Kannst du nachher abholen, wenn du Zeit hast."
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr 10 Feb 2012, 23:57

Miu rang sich zu einem Lächeln durch, das nicht zu gekünzelt war. Gut, sie würde sich vor dem Mädchen halbwegs normal geben, wenn es ihr dabei half den Stress um den Vater zu vergessen. Die Tanemura packten kurz ein paar düstere Gedanken, bei der Vorstellung, ihr Vater würde die Welt der Lebenden verlassen. Nicht, dass die nicht traurig wäre, aber... In letzter Zeit war sie nicht mehr wirklich sie selbst. "Ich bin achtzehn Jahre alt und du?", fragte sie und strich sich ein paar schwarze Haarsträhnen beiseite, eher sie zu kurz Kenji blickte und dann wieder zu Rina, "Kirigakure ist ein schönes Dorf, ja. Du solltest es während Feiertagen erleben.". Sie unterdrückte den Impuls der Jüngeren auch noch von den Schattenseiten zu erzählen. Diese würde sie vielleicht noch herausfinden. An dieser Stelle sollte für die Leser jedoch nur klarwerden, dass Kirigakure no Sato einen hervorragenden Schwarzmarkt besitzt. Mius Augen richteten sich erneut auf Kenji. Die Achtzehnjährige überlegte ein wenig und wählte ihre Worte präziese aus. Nicht, dass sie Kenji nicht vertrauen würde - das war es nicht. Aber im Moment war alles rund um ihre Verlobung ein Geheimnis des Tanemura-Clans, was vorerst auch als ein Solches bleiben sollte. Hier befanden sich nun zu viele Ohren auf einem Haufen, als dass Miu ihr Clan ohne Weiteres verraten würde. Hochzeiten waren zu diesen Zeiten eben immer noch eine Art die Zukunft einer Familie zu festigen und wurden somit, von traditionsreichen Familien, noch immer so behandelt wie zu alten Tagen."Die Hoffnungen meines Vaters, dass ich dem Clan eine gute Führung sein werde, erschweren mir nur wieder das Leben.", sagte Miu beinahe scherzhaft und lachte. Das war nicht gelogen und sie lachte wirklich. Aber was konnte man in so einer Lage sonst tun? Der Oberhaupt des Clans musste vor seiner Ernennung heiraten. Wenn das getan war, so wäre es kein Problem die zufriedenen Ältesten davon zu überzeugen, dass sie eine würdige Kandidatin sei - vor allem, da sie Jobtechnisch sehr gute Leistungen vorweisen konnte. Das war zumeist das Einzige, was zählte. Um schnell von der Tatsache abzulenken, dass sie das Wort 'Vater' erwähnt hatte, wandte sich die Tanemura Rina zu und fragte diese: "Hast du dich denn eigentlich auch schon ein bisschen an unser spezielles Klima gewöhnt? Immerhin gibt es hier jeden Morgen ziemlich dichten Nebel, der am Abend wiederkehrt. Und Regen ist aufgrund des maritimen Klimas ja auch nicht selten.". Soweit sie es verstanden hatte, stammte die junge Kazama aus Kumogakure. Nun... Wenn sie es recht in Erinnerung hatte, so war ein Großteil Kaminari no Kunis wie Mizu no Kuni von Wasser umgeben, aber Kumogakure no Sato lag im Landesinneren und dessen Klima dürfte damit wohl nicht mehr vom Meer beeinflusst werden. Sie wollte zu einer weiteren Frage ansetzen, als sie Rens Stimme vernahm und nicht anders konnte als einen kurzen und kaumhörbaren genervten Laut von sich zu geben. Zumindest beleidigte er Kenji. Das brachte den anderen ab und an dazu wieder etwas lebhafter zu werden. Nun ja... Es war lustig zuzuhören und einschreiten tat Miu nie, wenn sie einen Streit beider mitbekam. Es war ja nicht wirklich ihr Problem und solange sie keiner drauf ansprach, so würde dies auch so bleiben. "Was mochtest du bei dem Kazama-Anwesen bisher am liebsten, Rina-san?", fragte die Tanemura der Jüngeren daher und kapselte sich so von den anderen beiden ab.
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Kenji Kazama
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Sa 11 Feb 2012, 23:39

"Ich bin ebenfalls 18", antwortete er Rina und konnte schon verstehen das es recht schwer sein musste. Wenn er sich vorstellen wurde, dass ihn das passieren wurde und er dann bei völlig fremden landete die sich Familie schimpften wurde er wohl auch einige Probleme haben. Aber gut er hoffte diese Probleme nie zu haben. Auf Miu hin sagte er aber auch nicht viel. Zwar redeten sie oft mit einander auch über lasten die man als zukünftige Clanoberhäupte hatte, auch wenn Kenji es in dem Punkt leichter hatte als sie, aber auch nur wenn es etwas war worüber die beiden reden wollten. Es kam eigentlich selten vor, das einer der beiden nicht merkte wenn dies nicht der Fall war. Meistens hielt sich der andere dann zurück und ließ das Thema einfach sein. Miu wurde es ihn schon sagen wenn es wichtig werden sollte. Wobei auch Kenji zuzeit etwas hatte was ihn belastete und über das er früher oder später mit Miu reden wird. Aber dazu sollten die beiden lieber alleine sein. Wobei während der Beerdigung der wohl einzig gute Moment war. Ganz einfach weil Kenjis Waffen bei Ren in der Reparatur waren und dadurch ein gewisser andere nicht da war und keine Kommentare abliefern konnte. Kenji hatte also nur jetzt wirklich Ruhe vor Saitou. Da Miu sich aber nun mehr mit Rina beschäftigte wanderte Kenjis Blick zu Ren der zusammen mit seiner verweinten Schwester zu ihnen kam. Manchmal konnte man sich echt fragen wer von den beiden eigentlich Karis Bruder war. Er oder Kenji. Ganz einfach weil sich gerade Ren weit mehr um sie kümmerte als Kenji. Wo der ältere die Zeit dafür hernahm war Kenji aber schleierhaft. Auf die sehr nette begrüßung aber hatte Kenji nur folgende Worte: "Freut mich auch dich zu sehen." Dann sah er aber zu Kari und schenkte ihr ein aufmunterndes lächeln. Es stimmte schon das er sie sehr vernachlässigte in letzter Zeit aber auch nur weil so viel in seinen Kopf rum spuckte. "Sie weiß aber genau, dass sie jederzeit zu mir kommen kann wenn sie mich braucht oder reden mag. Das weißt du doch oder?" antwortete er erst Ren und stellte die letzte Frage dann Kari direkt. Es viel ihn halt schwer seine alltäglich gute Laune zu haben wie sonst. Es war nun mal so das Ryo doch eine sehr wichtige Person für Kenji gewesen war. Auf die Sache mit dem Schwert nickte er dann. Das war gut zu hören dann wurde er sich gleich darum kümmern wenn er soweit war. "Danke", sagte er nun kurz während die Zeromonie zu beginnen schien.
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Rina Kazama
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 12 Feb 2012, 12:13

Die zwei erwähnt ihr gegenüber ihr Alter und Rina wäre am liebsten im Boden versunken. Sie war gerade mal 14! Ganze vier Jahre jünger als die Beiden und somit war sie wohl das Nestkücken der ganzen Familie. Nicht, dass sie das nicht schon immer gewesen wäre, aber sie hatte gehofft, dass sich das in so einer grossen Familie vielleicht auch mal ändern würde. Aber nichts da! Sowas gab es nicht. Sie hatte sowieso nie Glück in ihrem Leben. Das mit ihrem Vater war eigentlich Beweis genug. Die Bilder von der Sprengung und das viele Blut im Dorf drängten sich jede Nacht in ihre Träume. Sie hatte seit diesem Ereignis keine ruhige Nacht mehr gehabt. Schweissgebadet wachte sie meist etwa fünf Mal in der Nacht auf und versuchte verbissen, die Erinnerungen an diese grausamen Bilder zu vergessen. Meistens versanken ihre gesamten Träume in einem See aus Blut und sie stand da und konnte nichts tun. Musste immer und immer wieder zusehen, wie ihr Vater mit seiner Tat ihr das Leben rettet und sich seins nahm.
Rina zog betreten die Beine ganz nah an ihren Körper und legte das Kinn auf die Knie. Sie sollte nicht darüber nachdenken... Aber dass sie auf der Beerdigung ihres Vaters war, half ihr dabei auch nicht unbedingt. Ihr Blick glitt zu ihrem Bruder und ihrer Mutter, die sich mit einigen anderen Verwandten unterhielten. Ihre Mutter hatte der Verlust ihres Ehemannes noch härter getroffen als Rina, auch wenn Nanami das nicht zeigte und stark nach aussen war, so bemerkte es Rina in jeder einzelnen Geste und in jedem gesprochenem Wort ihrer Mutter. Hätte sie nicht noch Hikaru und Rina, sie wäre Seichiro sofort gefolgt.
Die Worte Mius rissen sie aus ihrer trüben Gedankenwelt. Sie fragte, ob sie sich bereits an das spezielle Klima gewöhnt hätte. Rina sah ihrer Gegenüber direkt in die Augen und musste zuerst ihre Gedanken in ihrem Kopf wieder zusammenzerren, damit sie überhaupt eine logische Anwort darauf geben konnte.
Klima? Gewöhnt? "Ehm...", Rina biss sich kurz auf die Unterlippe, "E-Es ist schon noch etwas ungewohnt, aber ich denke, ich werde damit keine grossen Probleme haben. Ich mag Wasser eigentlich sehr. Ich hatte es in Kumogakure immer sehr schade gefunden, dass wir das Meer nicht näher gehabt haben.", erklärte sie dann mit einem aufgesetzten Lächeln. Und dann kam erneut Jemand hinzu. Nein, zwei Personen. Rina nickte ihnen zu und liess ein halblautes 'Hallo' und 'Danke' erklingen, auf das halberzig ausgesprochene Beileid des Types der sich als Ren vorstellte... Wer auch immer das war, sie kannte ihn sowieso nicht.
Es ging nicht lange, bis Miu wieder ihre Aufmerksam verlangte und darüber war Rina eigentlich ganz froh. Sie schien sehr nett zu sein. Sie blinzelte einige Male und zwang sich, auf die Frage zu konzentrieren.
"Uhm..", machte sie, "Also es ist riesig, das ist toll. Ich mochte schon immer grosse Anwesen! Der Garten ist total toll. Da gehe ich gerne hin und hocke mich einfach etwas hin. Und ehm... Mein Zimmer ist so schön gross! Viel grösser als das, welches ich n Kumogakure hatte. Ich hab da richtig viel Platz für meine persönlichen Dinge...", sie stutze kurz, "Die ich mir natürlich zuerst noch zulegen muss, da ich nichts aus Kumogakure mitbringen konnte... Aber das Haus ist echt toll! Was gefällt dir denn da am besten?"

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So 26 Feb 2012, 17:26

"Ah, dann können wir im Sommer ja gemeinsam eine kleine Trainingsreise machen, falls man uns diese zulässt. Kenji und ich waren mit unseren Senseis auf einer, vor einigen Jahren. War ziemlich toll nahe beim Meer zu trainieren und all die Ruhe um einen herum zu haben.", erzählte Miu begeistert, da sie sich gedanklich immer mehr in die Vergangenheit hineinsteigerte. Nicht, dass sie es ungerne tat, aber manchmal hatte sie sich bei dieser Reise gedacht, dass sie einfach abhauen sollte. Natürlich war sie diesen Gedankengängen nicht gefolgt. Die Schwarzhaarige lächelte die Jüngere an, als diese auf ihre Fragen über das Kazama-Anwesen antwortete. "Wenn du Hilfe brauchst und keiner zur Verfügung steht, dann kann ich dir gerne ein paar Läden im Dorf zeigen, von denen du einige brauchbare Sachen für dein Zimmer herbekommst. Was den Garten betrifft...", die Tanemura legte ihren Kopf leicht schräg, eher sie fortfuhr, "Ich hab mich in den letzten Jahren um diesen gekümmert. Nicht, dass ich zu wenig zu tun hätte, aber die Pflanzenwelt fasziniert mich. Wenn du magst, dann kann ich dir da ein paar gute Ecken zeigen, denn der Garten ist eigentlich noch größer, als zuerst angenommen.". Im Großen und Ganzen, zählten alle Pflanzen des Anwesens zum Garten und Miu hatte sich in der Zeit, in welcher sie sich schon um diesen kümmerte, mühevoll versucht hier und da ein paar Unterschiede einzubauen, die harmonisieren könnten. Allerdings wollte ihr das in der einen Ecke nicht so gut gelingen, wie in der anderen. Allerdings gab's im Garten des Tanemura-Anwesens eigentlich keine Probleme... Nun ja, vielleicht war der Boden nur leicht anders, auch wenn das auch nicht sein konnte, aber Miu konnte ja später über Böden philosophieren. "Mir gefällt auch der Garten am besten, aber ich mag außerdem noch die Küche, die Waffenkammer und das Dojo.", fuhr die junge Frau dann mit glänzenden Augen fort, "Aoi-sama kann so wunderbar kochen und ist wie eine Mutter, zudem ist die Küche so gemütlich! Und warst du schon in der Waffenkammer? Da sind ein paar richtig alte Waffen drin, die seit jeher im Familienbesitz sind. Kenji hatte sie mir gleich als erstes gezeigt, als ich zum ersten Mal hier war. Und.. Das Dojo.. Ich trainiere gerne und viel.". Die Tanemura war kurz selbst erstaunt darüber, dass sie so viel reden konnte, aber vielleicht rührte das auch nur daher, dass sie Rina ablenken wollte? Mitunter, zumindest. Sie warf Kenji einen kurzen besorgten Blick zu, der auch Kari streifte, eher sie sich Rina wieder lächelnd zuwandte. Kenji musste bald wieder sicher mit Training getröstet werden. Konnte ja was werden..! "Hm.. Eigentlich.. Wenn du Fragen zu irgendetwas im Dorf hast oder wobei Hilfe oder einen Rat brauchst, dann kannst du dich gerne an mich wenden.", meinte die Schwarzhaarige auf einmal etwas nachdenklich, "Ich helfe dir dann gerne.".
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Mo 27 Feb 2012, 10:38

Rina und Miu hörte er nur noch nebensächlich zu. Die beiden schienen sich gut zu verstehen also sollten diese erst einmal sich mit einander befassen. Kenji war gerade jetzt eh keine gute Stütze für andere. Zudem begann die Zeromonie und der blonde brauchte nun doch ein wenig Zeit für sich. Daher widmete er sich nur noch kurz Rina. "Wenn du irgendwelche Probleme, Fragen oder anderes hast. Du kannst mich jederzeit fragen. Ich helfe dir gerne", dann erhob er sich aber auch schon und ging zu Kari. Ihr wuschelte er kurz durch den Kopf und lächelte ihr aufmunternd zu. "Das selbe gilt auch für dich, damit es klar ist", sagte er und pattete kurz die Schulter von Ren bevor er zum einen der Grabsteine ging. Es war Rinas Vater den er nicht kannte, aber er gehörte zur Familie und es war seine Pflicht, ihn die letzte Ehre zu erweisen. "Auch wenn ich dich nicht kenne. Ich bin mir sicher du warst ein guter Mann. Nicht viele hätten es fertig gebracht sich für seine Tochter zu opfern. Ich werde so gut es geht auf sie aufpassen. Versprochen", sagte er so leise, dass es niemand hören konnte bevor er weiter zu dem seines Großvaters ging. Hier fanden sich nicht so einfach Worte. Zum einen war er endlos Traurig. Der alte Mann war stets ein Vorbild. Er brachte ihn alles bei, was Kenji über Schwertkampf weiß. Aber dennoch war das letzte Gespräch immer noch tief in ihm verwurzelt. Der blonde schaffte es lediglich zu seufzen, als sein Vater auch schon auftauchte und ebenfalls zum Grabstein sah. "Ich kann mir denken, was euer letztes Gespräch war," meinte dieser was Kenji erstaunt aufsehen lies. Doch sein Vater lies ihn nicht die Chance etwas zu sagen. "Es stimmte was er sagt. Vorher kannst du nicht dein Erbe annehmen. Aber ich möchte, dass du dich zu nichts gezwungen fühlst. Lass dir so viel Zeit wie du brauchst." Dann ging Souji aber auch schon wieder und Kenji blieb alleine vor dem Grabstein zurück, gefangen in seinen eigenen Gedanken.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Mo 02 Apr 2012, 19:39

"Das hört sich sehr interessant an.", sagte Rina dann erstaunt, als Miu davon erzählte, wie sie mit ihrem Sensei am Meer trainierte. Das würde sie auch gerne tun! Sie war noch nie gross am Meer gewesen, aber es musste wunderschön dort sein. Sie wusste zwar nicht, inwiefern sie sich in Kirigakure einleben würde, aber bisher gefiel es ihr soweit gut... Bis auf die Tatsache, dass ihr ihr Vater tatsächlich grausam fehlte. Ihr Blick fiel auf das Grab, das neu ausgehoben wurde, extra für ihren Vater. Sie dachte an die Explosion, die laut in ihren Ohren gedröhnt hatte und sie dachte an die dicke Rauchwolke, die das wohl grässliche Bild verschluckt hatte. Sie wollte nicht wissen, wie ihr Vater nach dieser Aktion wirklich ausgesehen hat. Ihre Fantasie spielte ihr genug grausames vor. Sie war froh, dass ihr Verwandter den Körper ihres Vaters versiegelt hierher gebracht hatte.
Erst Mius Worte holten sie wieder zurück. Sie erzählte, dass sie sie mit in Läden nehmen würde, für Dinge für ihr Zimmer.
"Danke, Miu, das ist echt total nett von dir!", erkärte sie dann und zwang sich zu einem Lächeln, auch wenn es wohl merklich aufgesetzt wirkte.
Auch Kenji versicherte ihr seine Hilfe. Auch ihm schenkte sie ein Lächeln. "Auch dir danke, Kenji. Ich werde es mir merken. Aber ich denke, ich werde mir zuerst genau überlegen, wie ich mein Zimmer dieses mal einrichten möchte. Das letzte mal habe ich zu voreilig gehandelt und musste dann mit einer schrecklichen Tapete leben..", sagte sie und dachte an ihre alte Tapete zurück. Grässlich! Und ihre Eltern waren der Ansicht gewesen, dass sie damit leben musste, immerhin hatte sie sich ja selbst ausgesucht. Rina hatte vor, die Tapete zu wechseln, sobald sie selbst dafür hätte bezahlen können, doch dies hatte sich ja nun wohl von allein erledigt, nicht wahr?
Miu hatte sie noch etwas gefragt, doch Rina hatte nicht mehr richtig zugehört. Die Genin folgte mit ihrem Blick dem Gang Kenjis, der zuerst an das Grab ihres Vaters ging und danach an das des anderen Verwandten, den Rina jedoch nicht kannte. Sie wandte den Kopf etwas zu Miu, wandte ihre Augen dabei jedoch nicht von Kenji ab.
"Er ist auch sehr traurig. Ich finde es auch traurig, das gleich zwei Menschen aus einer Familie sterben mussten und...", sie schluckte kurz und zwang sich zu beherrschen, ihre Gefühle gingen wieder mit ihr durch, als sie sah, wie Kenji an das Grab ihres Vaters trat... Es machte den Tod irgendwie.. realer. Merkwürdig, aber so war es. Es versetzte ihr einen Stich im Herzen.
"Es ist...", sie atmete tief durch, "Es ist einfach schrecklich. Ich wünschte, ich hätte etwas tun können, damit mein Vater das... nicht... nicht getan hätte. Verstehst du? Das ist wirklich...", wieder atmete sie tief durch. Sie fand nicht die richtigen Worte. Ein dicker Kloss bildete sich erneut in ihrem Hals und ein Knoten in ihren Gedankengängen schien zu verhindern, klare Gedanken fassen zu können.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen, zog sie ihre Beine dicht an ihren Körper und legte ihr Kinn auf ihre Knie. Mit grossen, traurigen Augen starrte sie auf das Grab ihres Vaters. Hätte er es doch nie getan. Wäre er sie doch einfach nur holen kommen... Hätte er es nur nie getan!

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr 06 Apr 2012, 15:00

Kv: Irgendwo...aus dem Nichts

Irgendwann hatte sie den orangehaarigen Jounin allein gelassen. Er hatte auch verhältnismäßig viel gegessen und so hatte sie das Zeug also bezahlen müssen. Nochmal würde sie sich sicher nicht auf so etwas einlassen! Allerdings hatte sich Haruka anschließend verabschieden müssen, da sie noch immer auf der Suche nach Kenji gewesen war. Glücklicherweise konnte ihr ein Passant helfen, der die Familie wohl immerhin kannte und sie darüber informiert hatte, dass heute die Beerdigung von Kenjis Großvater war. Kurz hatte die Braunhaarige anschließend überlegt, ob sie vielleicht erst am nächsten Tage mit dem jungen Kazama hätte reden sollen, entschied sich jedoch dagegen. Er war immerhin ein Shinobi, der auch einen Job zu erfüllen hatte und so war Haruka gemächlich nach Hause gegangen, hatte sich von Zivil in ‚Arbeitskleidung‘ geworfen - immerhin tat sie nun letzteres - und hatte sich dann auf den Weg zum Friedhof gemacht.
Als sie nun davor stand, schluckte sie einmal. Was sollte sie eigentlich zu ihrem Kollegen sagen? Wie sollte sie reagieren? Immerhin kannte sie die Familie nun auch nicht so gut, als das sie wirklich nachvollziehen konnte, wie sich die einzelnen Mitglieder fühlten. Allerdings war sie nun schon mal hier, also wäre es denkbar unsinnig, wenn Haruka wieder umkehren würde. Also setzte sie mit einem Seufzer ihren Weg an den Menschen vorbei. Tatsächlich lagen immerhin nicht viele Blicke auf ihr. Wahrscheinlich waren alle viel zu sehr mit ihrer Trauer beschäftigt, als das sie einen Oinin hier wirklich wahrnehmen würden. Zumal sie ihre Maske auch nicht auf hatte - das schickte sich einfach nicht.
Nachdem sie einen sandigen Weg entlanggelaufen war, entdeckte sie Kenji gerade, wie er mit einem Mann sprach und dieses scheinbar vor dem Grab des Verstorbenen. Noch immer fragte sie sich, wie Haruka genau auf das Ganze reagieren sollte, als Kenji kurzerhand nur noch allein da stand. „Also los...“, dachte sie noch, ehe sich die Braunhaarige erneut in Bewegung setzte. Als sie kurz neben dem jungen Mann stand, begrüßte sie ihn mit einem leisen „Hey“ und stellte sich damit neben ihn. Kurz betrachtete sie das Grab, ehe sie anfing. „T...tut mir leid.“ Mehr bekam sie nicht heraus. Irgendwie hielt sie es für unangebracht ein ‚herzliches Beileid‘ auszusprechen. Immerhin war das hier eine familiäre Veranstaltung und sowas sollten - ihrer Meinung nach - nur Familienmitglieder zueinander sagen, die den Angehörigen auch wirklich gekannt hatten.
Kurz schwieg sie, um zu versuchen, aus den Augenwinkeln heraus, eine Regung in Kenjis Gesicht zu erkennen. Allerdings sprach sie nach einer kurzen Pause weiter. „Zunächst einmal: Terumii Haruka.“, die Oinin nannte einfach ihren Namen ohne groß Regung in ihre Stimme zu bringen und beobachtete ihn weiter aus den Augenwinkeln, „Ich bin hier, weil...nun es geht um deine Beförderung. Die neue Mizukage würde dich gern sehen. Natürlich ist es ein denkbar unpassender Zeitpunkt, das verstehe ich vollkommen. Solltest du dich nicht dazu in der Lage fühlen, könnten wir das natürlich verschieben.“

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Sa 07 Apr 2012, 17:37

Kenji stand noch eine weile alleine vor den Grabstein bis er eine ihn unbekannte Stimme hörte, die von einer Frau stammte, die sich neben ihn gestellt hatte. Erst sah Kenji gar nicht erst auf. Auch nicht als sie sagte, dass es ihr leid tun wurde. Darauf gab der blonde recht wenig. Es half ihn nicht besser mit seiner Situation klar zu kommen. Nach einen kurzen Moment redete sie dann jedoch weiter. Erst kam eine kleine Vorstellung und dann was sie eigentlich wollte. Eine Nachricht die ihn dann doch zum aufsehen brachte. Eine Beförderung? Dabei hatte er die Mission in Sand gesetzt gehabt. Außerdem gab es eine neue Mizukage. Vielleicht war es ja Tori. Das wurde zumindest erklären warum er auf einmal in Frage kam befördert zu werden. Kurz sah er sie noch an bevor er sich dazu zwang, sein übliches freches Grinsen aufzulegen. "Nein ist schon in Ordnung. Ich komme mit, gehe aber kurz den anderen bescheid sagen", meinte er bevor er auch schon kurz zu seinen Eltern ging um sich bei ihnen abzumelden. Nicht das es hieß er wurde einfach abhauen. Das er trotz der Beerdigung ging war eigentlich auch leicht erklärt. Sein Großvater war zwar ein großer Familien Mensch, hätte aber nicht gewollt, dass Kenji diese Situation nicht nutzte nur weil er am trauern war. Am Ende ging er noch kurz zu den anderen. "Ich muss weg, die Mizukage will mich reden", waren seine Worte an alle bevor er sich direkt an Miu wendete. "Dich wurde ich nachher gerne sprechen", sagte er noch bevor er zurück zu Haruka ging und wieder den fröhlichen jungen Mann spielte. "Ich bin soweit", waren seine einzigen Worten bevor er schon voraus ging.

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Sa 07 Apr 2012, 18:06

Haruka lächelte ein wenig, als ihr Gegenüber sie doch ansah und sich ein Grinsen ins Gesicht zauberte. Irgendwie stand dem jungen Mann dieses wesentlich besser als die Trauermiene von eben, zumal es irgendwo bewundernswert war, dass er nach so kurzer Zeit wieder so eine Regung in seiner Mimik hervorbringen konnte. Als er jedoch meinte, dass er kurz seinen Eltern Bescheid geben würde, nickte sie nur beiläufig. "In Ordnung.", ein wenig nachdenklich sah sie ihm nach. Wie er wohl darauf reagieren würde, wenn er die neue Mizukage sehen würde? Ob er überhaupt einen Zusammenhang zwischen ihr und ihrer Schwester finden würde? Wie auch immer; etwas wehmütig drehte sie sich nochmal zu den Gräbern um und suchte mit ihren blauen Augen nach dem ihrer Mutter, aber sie war zu weit entfernt, als das sie irgendwas hätte erkennen können und so machte die Braunhaarige auf dem Absatz kehrt, da Kenji wohl fertig war. Zumindest meinte er, dass er soweit sei und so folgte Haruka dem Kazama - zwar etwas langsamer, als er es tat, aber immerhin konnte sie diesem Friedhofsgedöns nun entfliehen. Die Oinin war wirklich nicht gern hier - ja, es beinhaltete für sie selbst zu viele Erinnerungen, an die sie bestenfalls nicht zurück denken wollte. Zumal Haruka mit zu viel Trauer auch nicht sonderlich gut umgehen konnte - schon gar nicht, wenn es andere Familien betraf. So schritt sie gemächlich und ein wenig erleichtert durch die Friedhofstore, ohne sich nochmal umzudrehen.

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Di 10 Apr 2012, 19:45

[Neuer Eintstiegspost]

Shiki hatte frei und das bedeutete im Vergleich, es war für ihn, wie ein Montag für einen Arbeiter in einer Konservenfabrik. Also ziemlich unschön. Er ging gerne auf Missionen. Hatte er was zu tun. Zu allem Überdruss war er heute auf eine unglaublich komische Idee gekommen, die ihn zum Friedhof geführt hatte. Einem Ort der Stille…. Denkste! Der war komplett überlaufen mit schwarzgekleideten Menschen. Da stach er richtig raus mit seinem einfachen weißen Hemd ohne Jacke. Als er das gesehen hatte, wäre er beinahe schon wieder umgedreht, bevor er es sich doch anders überlegte. Er ging rein. Sah zu, dass er im Abstand zu den Trauernden war und kam bis an die hintersten Ecken des Friedhofs, wo auch wirklich niemand mehr war. Außer er, der an diesem tristen Ort so unglaublich mit seinem Hemd leuchtete. Nichts. Er hatte es sich denken können. Seine Blutsverwandten – etwas anderes waren sie für ihn nicht – lagen natürlich nicht hier vergraben. Nicht mal ein Massengrab, oder ein altes Steinandenken. Nur gut, dass er nie Bindung zu diesen Leuten hatte. Aber… was hatte er hier schon erwartet? Es war einfach nur irrsinnig blöd von ihm gewesen, dass er hierhergekommen war. Also machte er sich wieder auf den Rückweg. Gestraffte Schultern, strammer Schritt. Etwas anderes durfte er sich gar nicht erlauben. Vielleicht war er deshalb immer drauf und dran irgendetwas zu tun. Er durfte es sich einfach nicht erlauben irgendwo gemütlich rumzulungern, ohne, dass die Leute noch mehr auf ihn deuteten. Noch mehr flüsterten und glaubten, dass er es nicht hören würde.
Ungewollt besah er sich die Leute ein wenig genauer, die dort so rumstanden. Ein paar schienen zu gehen. Ein paar stießen erst jetzt dazu. Schande über diejenigen, die Termine nicht einhalten konnten. Ihm fiel ein gewisser junger Mann auf. Aschblondes Haar. Er blieb stehen. Er kannte ihn doch. Vom Sehen. Er wartete einen Moment, bis dem Kerl sein bohrender Blick auffiel, dass er hersah und winkte ihn mit einer flüchtigen Handbewegung zu sich. Vielleicht kam er. Vielleicht auch nicht. Würde er gleich merken.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Di 10 Apr 2012, 20:12

Was für ein großer, farbloser Haufen Kotze. Diese gesamte Veranstaltung ging ihm zusehends auf den Wecker. Mal wieder übersah man seine Anwesenheit, als wäre er nichts weiter, als eine unbeteiligte Person, ein unwichtiger Bauer auf dem Schachbrett des Lebens. Merkten die gar nicht, wie großartig er war? Er hatte extra dieses pompöse, prachtvolle Blumengesteck hierher gebracht und sich für sie schmutzig gemacht – nicht einmal annähernd ein dankbarer Blick, nicht einmal ein anerkennendes Nicken, was seine Existenz anging. Er musste schon auf die Leute zugehen, damit man überhaupt merkte, dass er da war. Genau wie bei Kenji und seiner kleinen, versammelten Mannschaft aus traurigen, langgezogenen Gesichtern. Da wurde er auch nur kurz begrüßt, ihm wurde Kari von der Hand genommen, die so verloren zwischen den ganzen Erwachsenen gewesen war und die er vor der Einsamkeit gerettet hatte – was dann folgte, das war er ja schon gewohnt. Pure Ignoranz. Allerdings durfte man es diesen emotionalen Menschen nicht verübeln. Immerhin hatten sie gerade geliebte Menschen verloren. Oder zumindest welche, von denen sie schon mal annähernd gehört hatten. Da drängte sich einem ja unwillkürlich die Frage auf, ob überhaupt irgendwelche Leute auf seiner Beerdigung aufkreuzen würden. Ren befand, dass dies eine wunderbare, philosophische, tiefgründige und vor allem sehr schwere Frage war, die er jetzt nicht beantworten wollte. Viel lieber sah er herüber zu den ersten Trauergästen, die sich am Grab versammelt hatten und Abschied nahmen. Vielleicht sollte er sich ebenfalls einreihen und zumindest so tun, als würde er sich dafür interessieren, was hier gerade geschah. Gesagt, getan, Kari trottete ihm nach und er schob sie schließlich vor sich her zum Grab des Großvaters, an welchem sie nur noch einmal doppelt so große Krokodilstränen loswurde. Er streichelte ihr sanft über den Kopf, bis sie schließlich weinend zu ihrer Mutter lief, die sie endlich in der Masse aus Schwarz in Schwarz ausfindig gemacht hatte. Er selbst murmelte seinem toten Großvater unhörbar zu, dass er seinen toten und im Leben so treuen Hund Hayabusa im Jenseits grüßen sollte und ihm schon mal ein paar neue Tricks beibringen sollte, bis er nachkam. Hoffentlich dauerte das noch ein wenig. Gerade, als er sich abwandte und den nächsten in der drängenden Schlange hinter ihm zu Ryo Kazama vordringen ließ, fiel ihm etwas ein. Er marschierte zu dem Platz zurück, an dem Kenji und Co gesessen hatten. Rina war dein Name, oder?“, fragte er, als er sie so weinen sah, wurde er sogar einfühlsamerweise und gegen seine Gewohnheit leiser. „Es ist ein ungünstiger Moment, aber meine Mutter hat einen Brief bekommen. Der Postbote dachte, das ‚N‘ wäre ein unsauberes ‚K‘ – und der zweite Vorname meiner Mutter ist Rika. Wir haben uns schon gewundert, warum uns diese Frau eine Anleitung schrieb, wie man sich einen geeigneten Bogen kauft. Sie schreibt, dass du Kenji eine scheuern sollst. Sie schreibt auch, dass du Miu eine scheuern sollst. Du sollst demjenigen Kazama-Idiot eine scheuern, der deinen Brief möglicherweise gelesen hat und du sollst dir selbst eine scheuern, wenn du nicht fleißig Bogenschießen übst.“ Er schwieg einen Moment. „Diese Tanemura-Fritzen haben auch echt keinen Humor…“, murmelte er noch, bevor er ihr auf die Schulter pattete und hinzufügte: „Du kannst dir den Brief ja irgendwann bei meiner Ma abholen. Frag zur Not einfach Kenji, der weiß, wo wir wohnen.“ Die Trauergruppe hatte sich versprengt. In der Nähe standen ein paar ältere, für ihn sehr verbittert wirkende, Verwandte. Nachdem er ein paar böse Blicke zugeworfen bekommen hatte, verärgertes Kopfschütteln sehen durfte und schlussendlich sogar unsanft am Arm gepackt wurde, verzog Ren sich, mit beschwichtigend erhobenen Händen, um die Trauernden nicht weiter mit seiner Gleichgültigkeit zu reizen. Gerade hob er den Kopf, da lief ihm etwas eiskalt den Rücken herab. Sofort fiel sein Blick zurück auf Miu und seine Augen verengten sich ein wenig, dann bemerkte er, dass es wohl kaum ein Hyouton-Jutsu gewesen war, sondern einfach eine sehr natürliche Reaktion – er fühlte sich verdammt nochmal beobachtet! Nur ein wenig um die eigene Achse gedreht und er hatte den Schuldigen ausfindig gemacht. Weißes Hemd. Der Kazama hatte wirklich keinen blassen Schimmer, wer es da wagte, noch unhöflicher zu sein, als er und sogar in strahlendem Weiß zu einer Beerdigung kam. Gehörte der auch zu den Neuankömmlingen aus Kumo? Wohl kaum, sonst hätte er sich diese Frechheit nicht geleistet. Seine rechte Augenbraue wanderte mit einem Ruck ein Stück nach oben, als ihm auch noch… zugewunken wurde? Oder was sollte das gerade gewesen sein? Er seufzte leise, rammte die Hände in die Taschen seines Jacketts und ging die paar Meter zu dem Kerl herüber.
„Was willst du?“, fragte Ren unverblümt. Noch ging er davon aus, dass der Kerl irgendein Verwandter war, den er ausversehen aus seinem Gedächtnis gelöscht hatte. Aber mal ehrlich, der Kazama-Clan vermehrte sich wie die Karnickel, wie sollte da ein so einfacher Mensch wie er noch die Übersicht halten? Da er ohnehin keinen Respekt von Clan-Mitgliedern erhielt, musste er auch nicht nett zu ihnen sein.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Di 10 Apr 2012, 20:48

Wie erwartet dauerte es nicht lange, bis der Jungspund ihn bemerkte. War aber auch ganz natürlich. Bei einem solch stechenden Blick in einem solch stechenden Gewand. Einfache Schutzreaktion, die manche als unbegründete Paranoia abtaten und schon sterben mussten. Arme Menschen. Passte sogar ganz gut. Schließlich lagen hier viele verstorbene Menschen – haha. Er fand sich ja gerade selbst witzig bei solchen Gedanken. Er konnte es aber auch nicht nachvollziehen, wie man so trauern, so heulen konnte.
Er winkte ihn zu sich. Die Überraschung war ihm ins Gesicht geschrieben, wie er erwartet hatte. Nun, er kam, er sprach, er duzte – er erkannte ihn nicht. War vielleicht besser so. Machte es möglicherweise sogar um einiges einfacher. Er selbst war groß und der Junge… war noch größer. Die Jugend von heute…
„Mach mir ein Schwert“,
rückte er ebenso unverblümt mit der Sprache heraus, was er von ihm wollte. Ein Schwert. Er wollte eine solche Waffe endlich noch mal besitzen. Er… hatte seinen Vater schon gefragt, aber der wollte ihm damals, vor einigen Jahren, keins machen. Doch hatte er sich diesen Jungen gemerkt, der in seiner Lehre war. Jetzt müsste er doch inzwischen schon etwas können.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Di 10 Apr 2012, 21:00

Es waren nur wenige Schritte auf diesem vom dauerhaften Nebel glitschigem Gras gewesen, bis er den unerkannten Verwandten erreicht hatte, aber trotzdem war es ihm wie eine halbe Ewigkeit vorgekommen. Dieser – verdammte – Blick! Der Kerl starrte wie ein Adler, nein, schlimmer. Wie ein Husky. Die besaßen ebenfalls meistens ein Paar dieser Augen, die einem das Gefühl gaben, sie würden in seine Seele eindringen und dort herumwüten, wie es ihnen beliebte. Noch dazu der Farbunterschied. Mittlerweile, jetzt, wo er vor dem Typen stand, kam ihm der plötzliche und wirklich unheimlich intelligente Gedanke, dass der niemals zu ihrer Trauergemeinschaft gehörte und schon lange nicht zur Familie. Zumindest interessante Leute konnte er sich merken und bei Phänomenen wie diesen Augen wuchs die Wahrscheinlichkeit schon ein beträchtliches Stückchen an.
Ren fragte, vielleicht etwas radikaler, was denn des Fremden Begehr war und die Antwort kam… nun, recht unerwartet. Für einen Moment blieb dem jungen Herrn wirklich die Spucke weg und er blinzelte überrascht. So etwas war eine Seltenheit. Er wurde nicht oft auf einem Friedhof angequatscht und bekam den Auftrag ein Schwert zu schmieden. Nachdem er kaum merklich den Kopf geschüttelt hatte, um wieder Herr seiner Sinne zu werden, erwiderte Ren schließlich barsch: „Eine Kazama-Klinge gehört zu den edelsten und teuersten Waffen Kirigakures und des ganzen Kontinents – man stört nicht einfach eine Beerdigung und sagt Mach mir ein Schwert! Er klang vielleicht nicht so, aber innerlich war er doch recht begeistert. Das war der zweite Mensch, der ihn ansprach, damit er ihm eine Waffe schmiedete. Okay, der Dritte, aber Kenji zählte nicht. Ren hatte das Gefühl, dass es von der Seite seines Cousins aus nur bitteres Mitleid mit dem erfolglosen, älteren Cousin war, die ihn dazu trieb, den Auszubildenden anzusprechen, wenn es um Ausbesserung oder Schmieden von Waffen ging. Alles in allem fühlte er sich also fast geschmeichelt, dafür, dass er bei seiner Gesellprüfung so sehr versagt hatte, dass die Schmiede abgefackelt war und er sich den Arm gebrochen hatte... war er doch gut im Rennen!

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Di 10 Apr 2012, 21:13

Schmächtiger, aber großer junger Mann. Vielleicht sogar etwas schlaksig, wenn man es so nennen wollte. Auch konnte er nun sagen, dass er fast weißhaarig war. Naturhaarfarbe, oder der Ärger, der ein solch junges Wesen so unglaublich altern ließ? Er war sich nicht ganz sicher, ehrlich, er war sich sonst schnell bei gewissen Sachen sicher. Deshalb war es auch nicht weiter schlimm, dass es so lange gedauert hatte, bis er eine Antwort bekam. Ob er ihn erkannt hatte? Eher nicht. Das hätte man im Gesicht ablesen können. Insgesamt… ihm fiel auf, dass er die Erscheinung eines Geistes hatte. Diese helle, fast weiße Haut. Noch weiße Klamotten und er würde sogar lachen können.
Er sah ihm in die Augen. Barsche Stimme. Doch kein nein, aber auch kein ja. „Und? Machst du mir eins?“, fragte er deshalb nochmal nach und steckte eine Hand in die Hosentasche, der Daumen blieb draußen, verlagerte sein Gewicht mehr auf einen einzigen Fuß, winkelte den anderen entspannt an. Ein Wort und er wäre wieder weg. Er würde sich nie die Blöße geben zu betteln! Schon gar nicht wegen so was. Nicht mal für sein eigenes Leben würde er betteln, wenn er jemals in eine solche Lage käme. Und ja, richtig erkannt, er hatte den Anfang seiner Worte einfach übergangen.
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