Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Landschaft von Amegakure

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BeitragThema: Landschaft von Amegakure   Di 22 Feb 2011, 16:26

Außerhalb von Amegakure ist eine kahle Landschaft. Hier und da ein paar Büsche ansonsten nichts weiter als Steine vielleicht auch ein paar kleinere Felsen. Umso weiter man sich von Amegakure entfernt desto weniger wird auch der Regen...
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   Fr 04 März 2011, 17:13

>KV: Matsuri's Zimmer

(zu Anfang noch wo anders^^ ließ sich nicht umgehen)

Als Hachirou durch die Gänge von Akatsukis Versteck lief, beeilte er sich nicht besonders, da er dies momentan nicht für notwendig hielt. Vielleicht war es aber auch eine Art Provokation seinerseits. Er würde sich nicht länger nach Matsuris Vorstellungen richten. Wenn sie Erfolg haben wollten, musste auch sie auf andere achten. Sie wird bestimmt nicht ohne mich losgehen und deshalb warten. Sicher, ganz sicher. Sie weiß selbst dass man einen Bijuu nicht alleine fangen kann. versicherte er sich und lief gemütlich durch die Gänge. Sie würden schon schnell genug ihr Ziel erreichen, davon war er überzeugt. Doch er hatte ein seltsames Gefühl, als er weiterging. Er konnte es nicht erklären aber er hatte das Gefühl, etwas sei nicht in Ordnung. Wahrscheinlich war es dadurch zu erklären, dass er keine Strategie bereit hatte. Sie waren aufgebrochen, ohne dass der Plan fertig ausgearbeitet war. Und wenn Hachirou, der sonst doch so viel Wert auf einen guten Plan und gute Vorbereitungen legte, keine Strategie hatte, fühlte er sich eben seltsam. Besonders wenn man ein solch großes Vorhaben hatte wie die Jagd nach einem Bijuu. Kaum hatte er zu Ende gedacht, stand er auch schon draußen. Relativ schnell hatte Hachirou nun den Ausgang aus dem Versteck gefunden. Schneller als er dachte. Auch wenn das mehr oder weniger Glück war, da er einfach den nächst besten Gang genommen hatte. Den Weg hatte er sich bestens eingeprägt. Er würde sofort wieder in das Zimmer finden. Soetwas viel ihm immer leicht.
Hachirou schloss die Tür hinter sich und lief weiter. Einfach geradeaus. Nach einiger Zeit blieb er stehen und sah sich um, die Augen zu engen Schlitzen geformt. Er stand neben der Grenze. Fast war er draußen aus dem Dorf. Das musste er auch. Also stimme alles. Fast alles. Wo aber war Matsuri? Komm schon wo steckt sie? So langsam finde ich das nicht mehr lustig...Meine Geduld reicht auch nicht so lang. Äußerst konzentriert suchten seine goldenen Augen das gesamte Umfeld ab. Leute waren keine zu sehen. Garkeine. Das einzige, was momentan zu hören war, war das Plätschern des Regens. Innerhalb kürzester Zeit wurden Hachirou's Haare nass. Er hob den Kopf, blickte in den grauen Himmel und blinzelte, als ihm einige Tropfen ins Gesicht platschten. Bitte sag mir nicht, dass ich jetzt auch noch nach ihr suchen muss.. Er seufzte entnervt und wandte sich um.
Zügig aber aufmerksam ging er den Weg wieder zurück, den er gekommen war. Bis zum Eingang des Verstecks. Immer wieder schaute er sich um. Linste in jedes Eck und jeden Winkel. Und dabei war er blitzschnell. Immerhin wäre es nicht von Vorteil, gesehen zu werden. Seine Suche aber blieb erfolglos. Nirgendwo war Matsuri zu entdecken. Hachirou knurrte ungeduldig, als er nun schon alles durchsucht hatte. Hier jedenfalls konnte sie nicht sein. Ich hab keine Wahl. Wenn es nach mir ging würde ich alleine losgehen. Mich würde es nicht interessieren, wo sie steckt. Aber der Auftrag zwingt mich dazu. Ich kann die Mission nicht alleine erfüllen. Ich muss mich an die Abmachung halten. Das heißt also auch, dass ich sie finden muss. Außerdem sind wir doch noch ein Team. Er schüttelte den Kopf. Es blieb ihm nichts anderes übrig. Doch im Dorf hatte er nun schon gesucht. Stundenlang. Absolute Zeitverschwendung! Er entschied sich dann, nun aus dem Dorf raus zu gehen. Vielleicht wartete sie dort irgendwo. Er konnte aber dann nicht einfach wieder zurück marschieren, da man nicht einfach so in Amegakure ein- und ausgehen konnte. Was hatte er für eine Wahl. Er eilte er nun den Weg zum dritten Male entlang. Doch nun in so schnellem Tempo, dass er in Kürze angekommen war. Er musste sich eingestehen, dass ihn die Situation doch ein wenig stresste. Das schaffte man nicht oft. Hachirou sah nun zu, dass er so schnell wie möglich aus dem Dorf kam. Dies gelang ihm auch ziemlich gut, da im Moment nur sehr wenige Menschen unterwegs waren. Als er sich ein Stück von Amegakure entfernt hatte, suchte er erneut die gesamte Gegend ab. Doch diesesmal noch ein bisschen vorsichtiger. Er blieb versteckt und ungesehen.
Je länger er suchte, je mehr er darüber nachdachte, desto wütender wurde er. Sie war wie vom Erdboden verschluckt. Und so langsam wollte er auch nicht mehr nach ihr suchen. Wenn ihr die Mission wirklich wichtig gewesen wäre, wäre sie nicht einfach verschwunden. Hachirou hatte die Nase gestrichen voll. Ich bin so ein Idiot! Ich werde nie mehr, NIE mehr jemandem von mir etwas erzählen. Ich werde mehr aufpassen, bevor ich jemandem vertraue. Das darf nicht wieder passieren! Wer weiß, wo sie sich jetzt aufhält? Was sie jetzt tut?! Und somit war es beschlossen. Er hatte sich entschieden. Zuerst würde er jetzt den Weg ein Stück weiter gehen und suchen. Er wusste zwar, dass er wenig Erfolg haben würde, doch er würde weiter suchen. Denn so einfach wieder zurück ins Dorf konnte er nicht. Die Mission musste unbedingt erledigt werden und das erfolgreich. Deshalb musste er weitersuchen. Hachirou lief immer weiter, zunächst ziellos. Einfach weiter vom Dorf weg. Der Regen wurde dabei immer leichter, bis er schließlich ganz verschwunden war. Als Hachirou zurückblickte, konnte er das Dorf sehen, dessen spitze Türme wie Nadeln in den Himmel ragten. Er streifte weiter durch das Gras. Er war wieder allein. Er war im Endeffekt wieder nur einsam. Er würde wohl sein gesamtes Leben alleine sein. Hachirou hob den Kopf, ballte seine Hände zu Fäusten und brüllte seine gesamte Wut mit einem lauten, zornigen Schrei in den Himmel. Dann schloss er die Augen und atmete einmal tief durch. Ich bin selbst schuld. An meiner jetztigen Situation bin ich selbst schuld. Ich gebe niemandem die Schuld daran. Ich hab es mir selbst zuzuschreiben. Seufzend setzte er sich auf einen Felsen, von denen es hier reichlich gab. Er zog vorerst den Akatsukimantel aus und legte ihn neben sich, ein bisschen versteckt im Gras. Er musste sich zunächst wieder sammeln und sich beruhigen, bis er irgendetwas anderes tun konnte. Bevor er weitersuchen konnte.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 10:58

pp.: Matsuri's Zimmer [Akatsuki Hauptquartier]

Matsuri war flink aus Amegakure heraus gegangen ohne dabei auch nur ein bisschen gesehen zu haben. Doch der lange Mantel störte sie etwas. Der Umhang den sie davor getragen hatte, war zumindest nicht bis oben hin zugeknöpft und man konnte sich besser bewegen. Deshalb beschloss sie ihren Mantel auch auf zumachen und in Zukunft offen zu tragen. Sonst wäre es ihr beinahe unmöglich richtig mit ihren Schwertern zu kämpfen. Sie hasste es zu töten aber noch mehr hasste sie es wenn sie dabei behindert werden würde. Noch eine Weile lief sie im leichten Regen von Amegakure und dabei merkte sie bei jedem Schritt den sie ging das der Regen weniger wurde. Sie fragte sich außerdem was es mit dem Regen auf sich hatte. Sie konnte kaum glauben das die Natur sich ein Gebiet aussuchen würde wo es nonstop Regen lassen würde. Leicht schüttelte sie den Kopf und drehte sich dann um, um nach Hachirou ausschau zu halten. Wie ein kleines Kind. Man kann ihn nie alleine lassen! dachte sie sich ein wenig verärgert da er die Mission so noch mehr hinauszögerte. Doch Matsuri wollte grad nicht daran denken und setzte sich hinter einen Felsen. Sie legte den Kopf in den Nacken und fing an zu warten. Zu erst sah sie in den Himmel, er war voll mit dunklen dicken schwarzen Wolken auch wenn es Richtung Süd Westen immer heller wurde. Einmal atmete sie tief ein und aus. Für sie fühlte es sich als würde sie schon eine Stunde hier sitzen, warten und in den Himmel starren. Baka... Was fällt ihm ein mich so warten zu lassen, die Mission so warten zu lassen! In Akatsuki wird man uns noch für unfähig halten. dachte sie sich. Im Moment hätte sie zu gern gesehen was Hachirou gerade trieb. Sie konnte sich nicht vorstellen das er irgendwo kurz rast machen müsste für irgendwelchen banalen Dinge. Er war doch eigentlich ein Mensch der seine Ziele verfolgte, doch im Moment glaute Matsuri nicht mehr so dran. Baka.. dachte sie noch bevor sie in eine Art halbschlaf geriet.
Sie bekam alles um sich herum noch mit doch sie hatte im Moment einfach Lust ihre Augen zu schließen und an nichts zu denken. Doch das nichts denken klappte nicht so wie gewollt. Sie dachte an den Tod ihrer Mutter, ihres Bruders der anderen Menschen in Suna. Wie abwertend die Leute geschaut haben als sie aus dem Dorf gerannt war. Der Kazekage musste sie wohl hassen, nachdem sie so viele seiner besten Leute ums Leben gebracht hatte. Doch nun würden sie ihn auch um sein Leben bringen. Sie weiß genau das ihm sehr viel an dem Dorf liegt und es unter jeden Umständen beschützen würde. Deshalb konnte sie sich denken wie groß sein Hass ihr gegenüber wohl sein müsste, nachdem sie unzählige unschuldige Menschen auf dem Gewissen hatte. Menschen die nicht mal eine Ninja Ausbildung hatten. Die eigentlich schutzlos gegen ihre Angriffe waren haben ihr Leben gelassen und warum weil Matsuri in diesem Moment vom Hass erfüllt war. Weil sie diese Menschen hassten dafür was sie ihr angetan hatten. Dafür das sie ihr ihre Kindheit geraubt hatten. Doch plötzlich wurde sie aus den Gedanken gerissen. Ein Schrei. Matsuri riss die Augen auf. Es war hundertprozentig ein männlicher Schrei. Obwohl sie nicht wusste wer sich da befand blieb sie ruhig sitzen und zücke ein Kunai. Bis sie merkte wer das war der so geschrien hatte. Baka! konnte sie nur wieder denken und warf einen Kunai nach ihm. Verfehlte ihn aber wieder absichtlich, sie wollte ihren Partner schließlich nicht verletzten. "Schrei nicht so oder willst du das uns doch noch jemand entdeckt!" sagte sie ruhig man sah ihr aber an den glänzenden Augen an das sie sauer war. "Du kommst um einiges zu spät. Lass uns weiter gehen..." sagte wagte es aber nicht sich um zudrehen und weiter zu laufen. Sie musste ja auf Hachirou warten sonst würde das ja wieder Stunden dauern. Bis er ankam. Matsuri hingegen schüttele nur leicht den Kopf drehte sich um und wartete bis er an ihr vorbeigehen würde.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 13:34

Während Hachirou so auf dem Stein saß, dachte er über seine Entscheidungen nach. Er bereute es nicht, Akatsuki beigetreten zu sein. Sei viele Wahlmöglichkeiten hatten ihm ja auch nicht zur Verfügung gestanden. Oder hätte er vielleicht besser aus Amegakure verschwinden sollen? Ein neues Leben in irgendeinem anderen Reich aufbauen sollen und dort seine Ziele verfolgen? Was aber auch wieder schwer war, denn als Verbrecher konnte man nirgendwo leben. Jedenfalls nicht für ewig. Früher oder später wäre es auch so unmöglich geworden, sich länger zu verstecken. Nicht lange konnte er nachdenken.
Denn nur kurze Zeit später sauste urplötzlich ein Kunai an Hachirou's Kopf vorbei. Blitzschnell reagierte er und fing die Wurfwaffe auf. Seine Hand war mit einer so hohen Geschwindigkeit nach oben geschnellt, dass es kaum zu sehen war. Er verdrehte die Augen, seufzte und stand langsam vom Felsen auf. Wann versucht sie endlich, mich wirklich zu treffen? Er blickte auf das Kunai in seiner Hand und dann zu Matsuri, die sich ihm näherte. Er schleuderte das Kunai auf den Boden, sodass es im Boden stecken blieb. Was sie dann sagte, ließ ihn sofort wieder wütend werden, was er sich aber nicht anmerken ließ. Soweit hatte er sich noch unter Kontrolle. Wer sollte uns hier bitte entdecken? Hmpf. Zu spät? Wir sollen den Bijuu fangen, ob da ein bis zwei Stunden Unterschied sind ist nicht von Belang. Großartig, alles umsonst.. warum mache ich mir überhaupt noch Gedanken? Er hatte also umsonst gesucht. Er hatte sie gesucht, weil sie ohne Absprache einfach verschwunden war und dann bekam er auch noch eine Beleidigung an den Kopf geworfen. Aber er war selbst schuld daran. Er hatte sich zu viele Gedanken gemacht, um Matsuri und um den Auftrag. Ich mach mir zu viele Gedanken und sie sich zu wenig. Immerhin war sie jetzt wieder da, der Rest musste vergessen werden, da Diskussionen sowieso nichts brachten. Also ignorierte er die Wut und vergaß sie. Mit einem kalten Blick fixierte er seine Teampartnerin. “Matsuri ich will dich daran erinnern das wir ein Team sind.“ entgegnete er ausdruckslos aber ernst. “Wir müssen uns also auch wie eins verhalten, ob wir wollen oder nicht. Wenn jeder seinen eigenen Kopf durchsetzt kommen wir nicht weit, denn wir können nur gemeinsam den Auftrag erfolgreich erledigen. Ich werde dich nicht mehr warten lassen und du wirst nicht mehr rücksichtslos vorauslaufen. Und wir werden uns absprechen bevor wir etwas tun.“ Er sprach ganz direkt. Länger darüber zu reden, nachzudenken oder gar sich zu streiten würde absolut sinnlos sein. Er zog sich seinen Akatsuki-mantel über, trat neben Matsuri und legte ihr kurz eine Hand auf die Schulter. Wir werden nichts desto trotz den Auftrag erledigen. Als Team. Erfolgreich.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 16:39

CF: Tsuchi no Kuni – Steinwüste

„Kindlicher Glaube ist doch was wunderschön Hypertolles!“
Sie klatschte sich gespielt vor Freude in die Hände, ehe sie im nächsten Moment auch schon wieder ein anderes Aussehen annahm. Kurze blonde Haare, schlank, grüne Augen und ganz wichtig: mit einem Maß, das das seine zwei Zentimeter überragt. So konnte doch wirklich ein wunderschöner Tag beginnen.
„Übrigens, würdest du so denken wie ich, wärst du bestimmt glücklicher.“,
meinte sie grinsend und ignorierte mal die Tatsache, dass sie ja eigentlich gar nicht sooo glücklich war… aber das würde sie vor diesem Jungen bestimmt nicht zugeben.
„Mal ne persönliche Frage…“
Die Utsukushi sah wieder ernst zu ihm rüber. „Was tust du, wenn du sie gefunden hast?“ Das interessierte sie eigentlich schon länger.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 16:50

[CF: Tsuchi no Kuni – Steinwüste]

„Nimm bitte weniger Rauschmittel“, seufzte Len und zerstrubbelte ihre Haare, um zu verdeutlichen, dass sie sich wirklich sehr, sehr kindisch benahm. Kurz darauf war sie auch schon verwandelt. „Was? Nicht meine wunderschöne Begleitung mit den nachtschwarzen Haaren? Und dann auch noch ein riesiges Monstrum, das aussieht, wie etwas Billiges, was man an jeder Straßenecke kaufen kann? Also wirklich, so etwas Niveauloses hätte ich von dir wirklich nicht erwartet.“ Len schwieg kurz. „Warte… doch, hätte ich. Das passt eindeutig zu dir.“
Ohne groß weiter darüber nachzudenken löste er sein Haarband und ihm fielen die blonden Haare bis auf die Schultern. Er lächelte seine Begleitung schief an und zog eine Schleife aus seinen Taschen, die er sich in die Haare band. Kurz darauf noch mit Henge no Jutsu den Rest verwandeln… Und schwupp! Schon stand er in einer Version vor ihr, die dem Ideal entsprach, wie er sich seine Schwester nun vorstellte. Er hakte sich bei ihr ein. „Ich kann doch nicht als Kerl herumlaufen, der kleiner ist als du“, wisperte er zuckersüß und ahmte einen möglichst hohen, weiblichen Ton nach.
„Und was deine Gedanken angeht: sicherlich nicht!“ Er lachte hell auf und spielte das Mädchen wirklich perfekt… Jetzt war es wenigstens mal berechtigt, ihn als Mädchen zu bezeichnen.
Dann setzte Len seinen Weg beschwingt fort, er drehte sich spielerisch hüpfend herum und lief rückwärts weiter. „Och! Ich glaube, ich werde ein wenig mit ihr reden“, antwortete er fröhlich und grinste sie an. Er spielte nun ein junges, fröhliches Mädchen… Was für ein lustiger Auftritt.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 17:05

„Als ob ich jemals Rauschmittel nehmen würde. Wo denkst du nur hin, Blondi?“ Der Sarkasmus war deutlich in ihrer Stimme zu hören. Dann sah sie ihn aber mit gezogener Braue an. „Das billige Monstrum ist jedoch nicht so leicht zu kaufen, Kleines. Willst du mich herausfordern? Hier und jetzt? Wir können die Reise gerne verzögern.“
Er sollte seine Zunge in manchen Dingen wohl wirklich hüten, denn so war ihre Kampfeslust gleich wieder entfacht worden. Ebenso wir ihre Mordlust und ihr Blutdurst. Dann beobachtete sie ihn, wie er sich langsam aber sicher ebenfalls verwandelte. „Na sag bloß… du gibst mir freiwillig einen Grund dich Mädchen zu nennen? Du Kerl!“ Eindeutig wollte er sie ärgern, demnach würde sie i hm eben den Gefallen tun und mitspielen.
„Junge, da kommt ne Wurzel hinter dir.“,
log sie mal nett, als er rückwärts lief und zog sich ihre Kapuze über. Amegakure hatte wirklich auch etwas Trostloses an sich. Immer zu Regen, Regen und nochmals Regen. Und schon wieder konnte sie dadurch nicht so gut mal eben eine Rauchen.
„Was ist wenn sie dich noch weniger leiden kann als ich? Wenn sie dich nicht kennen will und ignoriert? Wär dein Leben dann zerstört? Würdest du dich dann sogar selbst töten?“
Ja, ja, immer weiter rumstacheln. Die Utsukushi hatte schon schöne Hobbys und Vorlieben.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 17:13

„Ich denke in deine Richtung“, lenkte Len ein und grinste sie schamlos an. Ein wenig mobben am Morgen… Das war doch genau das, was man sich wünschte, oder etwa nicht? Zurückgemobbt werden war zwar nicht ganz so toll, aber man musste nun mal manchmal Opfer in Kauf nehmen.
„Huh? Ich, dich herausfordern? Gerne, Madame, gerne! Hier und jetzt! Auf Leben und Tod! Ein Vergnügen!“, rief er enthusiastisch und grinste noch breiter. Er schaffte es doch immer wieder mit einfachen Worten dieser Frau den Tag zu verschlechtern. Oder zumindest ein wenig die Laune zu verderben.
„Sicher doch… Immer“, gab Len nur unberührt zurück und ignorierte ihren Zwischenwurf mal eben gekonnt. Würde da eine Wurzel kommen, würde er eben stolpern… Aber auch nach zehn Meter kam keine, weswegen er innerlich triumphierend auflachte, es äußerlich aber nicht wirklich zeigte.
Die Wolken zogen sich langsam über ihnen zu dicken, schwarzen Wattebauschen zusammen. Bald würde es regnen. Aber das war ja normal für Amegakure.
„Hm…“, machte Len grüblerisch und begann nun, sich wieder umzudrehen und normal gerade auszulaufen. „Wenn sie mich nicht kennen lernen will und ignoriert… Ich werde darüber nachdenken, wenn es so weit ist.“ Er hatte nicht wirklich Lust darauf, sich mit dieser ignoranten Frau über solche Themen zu unterhalten… Wahrscheinlich wäre ich ziemlich enttäuscht…, dachte er, fügte aber noch hinzu: „Aber meine Gute – ich denke nicht, dass sie mich nicht kennenlernen will. Wir sind Zwillinge. Zwillinge gehören zusammen. Wenn einer stirbt… dann stirbt der andere doch auch… Jedenfalls gibt es viele solcher Fälle. Wir spüren, wenn es dem Anderen schlecht geht.“
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 20:14

„Ja…JA! Ein Kampf auf Leben und Tod! Jetzt! Ohne Jutsu!“, rief sie mit vollkommenem Enthusiasmus aus und zog aus ihrem Mantel im nächsten Moment ein Schlagringmesser, um es auf ihn zu richten. Sie…konnte diesen Drang wirklich nicht noch länger mehr unterdrücken. Sie konnte nicht mehr bis nach Konoha warten, wo er sich womöglich drücken würde, wenn er wirklich seine Schwester wieder gefunden hatte.
Ein breites fast schon wahnsinniges Grinsen zierte ihre Lippen. Da waren ihr seine nächsten Worte, die Antwort, die sie doch eigentlich haben wollte, vollkommen egal.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 20:24

„Dir geht es nicht gut, oder?“, fragte Len kichernd und löste schließlich das Jutsu auf. Im Henge no Jutsu zu kämpfen – vor allem als Mädchen – gefiel ihm nicht sonderlich, weswegen er sich eben zurückverwandelt hatte. Er streckte sich ein wenig, berührte mit gestreckten Beinen die Fußspitzen mit den Händen und zog schließlich mit einer geschmeidigen Bewegung sein Katana aus der Schwertscheide und ließ es vor sich schnellen, ließ es zwischen sich und der Frau in der Luft stehen.
„Mal sehen, wer hier stirbt“, grinste er und seine Augen blitzten amüsiert auf. Diese Frau war wirklich nicht nach seinem Geschmack, nicht sonderlich intelligent, voreilig, viel zu stolz und blut- und mordbesessen. Aber dennoch wäre sie für einen Kampf ganz nützlich. Er musste nur darauf achten, dass er sie am Leben ließ… Sonst wäre seine Spur ja schließlich dahin.
„Bist du dir auch gaaaaaaaanz sicher?“, fragte Len spöttisch und sah sie herablassend lächelnd an. „Noch kannst du zurückziehen. Ach ja, eine Frage: magst du dein Gesicht oder darf ich es in Scheiben schneiden?“
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 20:43

„Mir geht es blendend.“ Sie grinste noch immer und löste ebenfalls das Henge auf, wobei sie danach auch die Kapuze wieder zurück schlug. Würde sie eben nass werden. Das war nun wirklich Nebensache.
Aus ihrer anderen Jackentasche zog sie schließlich noch eine solche Waffe heraus und hatte nun in jeder Hand eine. „Ich will dich leiden sehen. Also natürlich bin ich mir sicher. Aber mach dir doch keine Sorgen um mein Gesicht. Ich würde mir viel mehr Sorgen um dein eigenes machen, Mädchen. Im Übrigen. Es gilt nur die eine Regel. Keine Jutsu. Nur kämpferische Fähigkeiten.“, wiederholte sie schließlich das zuvor gesagte noch einmal und sein aufblitzen in seinen Augen war ihr auch noch nicht entgangen. Sie würde nicht sterben. Garantiert nicht. Dafür hatte sie noch zu viel vor.
Den ersten Schlag würde sie mal ihm überlassen. Ausnahmsweise.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 20:53

Ah… Ja, wäre ich so einfach gestrickt wie sie, wäre ich wohl auch hellaufbegeistert, wenn ich endlich das bekomme, was die niedersten Triebe verlangen…, erklärte sich Len das Hochgefühl dieser eigenartigen Frau, die mit zwei… was zur Hölle auch immer dieser Typ Waffe war… auf ihn losgehen wollte.
„Ach so, vielen Dank für die Freundlichkeit“, erwiderte er und warf einen raschen Blick in den Himmel, aus dem es nun – wie gerufen natürlich! – wie aus Kübeln regnete.
„Keine Jutsus? Wie schade, Granny, das wäre ja wohl die einzige Chance für dich, auch nur ein klein wenig Hoffnung auf einen Sieg gegen mich zu haben!“
Len lachte auf und stütze die linke, freie Hand an der Hüfte ab, hob das Katana vors Gesicht und verneigte sich zum Fechtergruß. Dann, als er sich wieder aufgerichtet hatte, zwinkerte er der Frau zu, um dann die zwei Schritte zu ihr zu überwinden und die Klinge ohne Rücksicht auf Verluste in einem horizontalen Streich gegen ihre Seite führte.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 21:14

„Ein letztes Mal wirklich gern geschehen.“Noch immer grinste sie breit und nickte kurz als Gruß.
„Ich werde keine Jutsu brauchen. Keine Sorge.“
Lediglich Konzentration Ihr Grinsen wurde von Mal zu Mal breiter und als er dann auf ihre Seite zusteuerte, drehte sie das Schlagringmesser kurz in ihrer Hand, um es richtig zu nehmen und ließ das Katana durch das oberste freie Loch hindurchrutschen, um es dann dort zu verankern und festzuhalten. Zeitgleich griff sie mit dem Anderen nach vorne in Richtung seines Halses an.
Aber sie musste zugeben, dass sie dieser Platzregen wirklich mehr als nur nervte. Ihre ganzen Haare hingen nun triefnass hinab.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 21:19

„Huh, nicht schlecht“, pfiff Len, als sich sein Katana verhakte, doch das herablassende Grinsen ließ sich nicht aus seinem Gesicht wischen. Da musste sie sich schon besser anstrengen. Er führte sein Katana mal mit beiden, mal mit einer Hand, weswegen es ihm nicht sonderlich schwer fiel, nun die Linke zu heben und ihr Handgelenk zu packen, bevor sich die Schneide schön in seinen Hals bohren konnte. „Darf ich es dir brechen?“, fragte er liebenswürdig, zog dann aber ruckartig an ihrem Arm, um ihr Hauptaugenmerk auf das Gleichgewicht zu richten, während er sein Katana aus ihrer Waffe befreite.
Geschickt ist sie ja… Aber nicht geschickt genug~, flötete Len gedanklich und trat einen Schritt zurück, hob die Klinge wieder vor sich.
„Lass uns ein wenig tanzen, Mylady~“, singsangte er und legte neckisch den Kopf schräg. Nun durfte sie ihr Glück versuchen.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 21:33

„Du solltest mich nicht nach meinem Aussehen oder Verhalten beurteilen und unterschätzen.“, meinte sie nur und nahm es mal hin, dass er ihre Hand gepackt hatte und sie schließlich nach vorne zog. „Fick dich.“, presste sie nur knurrend zwischen den Zähnen hervor. Er hatte sie nur minimal aus dem Gleichgewicht gebracht. Aber immerhin hatte es für ihn gereicht, dass er so sein Katana wieder befreien konnte.
„Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber ich tanze nicht mit kleinen Mädchen.“
Ein triumphierendes Lächeln umspielte ihre Lippen und sie ging langsam den Schritt wieder auf ihn zu. Immer und immer breiter wurde ihr Grinsen bis sie schließlich mit der einen nach seinen Kopf ausholte. Zur Täuschung, denn dieses Mal wollte sie ihn wo anders treffen, nämlich mit dem anderen in seinen Oberschenkel. Natürlich mit der Gefahr, dass sie womöglich selbst auch noch etwas von seinem Katana abbekam.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 21:44

„Ah, das ist ein Problem von mir… Ich unterschätze alle meine Gegner maßlos…“, seufzte Len, blickte dann aber immer noch grinsend auf. Dann lachte er leicht auf und sah sie abfällig an. „Wenn du einmal auf rhetorischen hohem Niveau nicht mehr weiter kommst, fängst du gleich mit den Beleidigungen an, was? Armes Fräulein~“, säuselte er und zog dann gespielt beleidigt einen Schmollmund. „Was, enttäuschen? Ach so… Wie gut, dass ich kein kleines Mädchen bin, sondern dein Tod!“ Mit einer halben Drehung wich er beiden Schlägen aus, da sie eigentlich – bei dem Schwung – an ihm vorbeischießen müsste und zog sein Katana nach, zielte dabei zwischen ihre Schulterblätter.
„Auf dass das Blut fließen möge…“, murmelte er zeitgleich.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 21:54

„Dann haben wir noch etwas gemeinsam.“ Auch sie unterschätzte ihre Gegner und überschätzte sich selbst. Aber hey, bisher hatte sie ja alles noch überlebt.
„Beleidigungen sind besser als ewiges Geschwätz. Das ist wie beim Sex, da sollte man auch nicht so viel Quasseln.“, erwiderte sie und lachte im nächsten Moment höhnisch auf. „Du und mein Tod, dass ich nicht lache! Da lös ich mich ja eher noch vor dir in Luft auf.“ Er drehte sich und sie schlidderte nach vorne zu Boden; immer noch mit ihrem Grinsen im Gesicht. Aber sie wäre ja nicht sie, würde sie nicht mal eine einfache Seitwärtsrolle schaffen. So entging sie auch dieser Schwertattacke. Dann stützte sie sich aber auf den Ellen ab und trat nach seinen Beinen. Sie lag immerhin nun im Schlamm, da würde er dies auch noch schön tun müssen.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 21:58

Er überging ihr sinnloses Vor-sich-hin-Gerede einfach mal galant, sondern sammelte die Konzentration, um ihre Bewegungen zu verfolgen und möglich bald darauf reagieren zu können. Von oben kam immer mehr Regen auf sie hinab. Seine Kleidung klebte an seinem Körper, seine Haare in seinem Gesicht. Von der Frau ging Schlamm aus, da sie einfach mal hingefallen war… und nun nach ihm trat! Len versuchte sich mit einem Sprung zu retten, rutschte auf dem glitschigen, matschigen Gras aus, nur um sich dann ebenfalls dreckig auf dem Boden wieder zu finden. Knurrend stützte er sich auf das Katana und zog sich wieder hoch. Er wischte sich mit der linken, freien Hand etwas Schlamm aus dem Gesicht und sah seine Gegnerin abfällig an. „War das jetzt wirklich notwendig?“ Len stellte sich wieder leicht seitlich hin und streckte den rechten Arm vor, um wieder sein Katana zwischen sich und die Frau zu bringen.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 22:08

Er fiel zu Boden und schien jetzt noch mehr verschlammter als sie zu sein. Das…war wirklich Genugtuung pur und sie lachte schon fast herzlich auf. Geschickt sprang sie wieder auf und ließ die beiden Waffen wieder in ihrem Mantel. „Jetzt hab ich keine Lust mehr.“, begründete sie schließlich ihr Verhalten. Immerhin hatte sie mal wieder richtig lachen können. Ein Grund also ihm noch ein wenig mehr Zeit in seinem Leben zu schenken.
Die Utsukushi strich sich eine der nassen Haarsträhnen hinter das Ohr und ging schließlich um den Jungen und seiner Waffe herum, um den Weg fortzusetzen. Sie würde die kommende Nacht nämlich nur zu gern in einer Herberge in Amegakure verbringen und eben nicht draußen in der Nässe.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 22:13

Len hob in einem Anflug von Verwirrung eine Augenbraue, bevor er den Grund für ihr abnormales Verhalten erkannte… und er verdrehte die Augen. Diese Frau… nervt mich… Er ließ sein Katana sinken und beobachtete, wie sie ihre Waffen wegsteckte.
„Oh… du hast keine Lust mehr? Jetzt, wo ich dreckig bin? Wo ich aussehe, als hätte man mich gerade als Moorleiche aus einem Sumpf gezogen?“
Len lachte kurz, fast schon verzweifelt auf.
„DAS kannst du jetzt nicht von mir verlangen!“
Er nutzte den Moment, in dem sie an ihm vorbei ging, um ihr geschickt eine schöne, rote Spur auf die Wange zu zaubern. „Leben oder Tod… Hatten wir das nicht gesagt?“, fragte er leise und funkelte sie an. Len wollte seinen Kampf, sie konnte nicht einfach sagen: Ne, kein Bock. „Blut, Mylady“, sagte er ruhig. „Lass uns kämpfen, bis jemand blutet und einen Verband braucht.“ Er schlug schon einen bittenden Ton an. „Das bist du mir schuldig!“
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 22:25

„Und wie ich das von dir verlangen kann.“ Nun grinste sie doch wieder breit. Er war also ebenso blut- und morddurstig wie sie. Als er ihr dann aber einen Kratzer auf ihre Wange zauberte, blieb sie stehen und sah zu ihm rüber, während sich das Blut seinen Weg bahnte. „Ich blute, ich brauche ein Pflaster. Aus die Maus.“ Sie hatte also wirklich so etwas Einfaches gegen ihm in der Hand? Ein leises Lachen entwich ihr und sie drehte sich schließlich wieder um zum Gehen. „ICH bin dir gar nichts schuldig.“ Außer einen gleichen Kratzer. Im nächsten Moment war sie auch schon unsichtbar und lief hinter ihm zurück. Sie musste dabei schnell sein, denn sonst würde dieser Überraschungsmoment noch verfliegen und er würde bemerken, dass an der Stelle wo sie nun stand das fallende Wasser nun mal anders aussah.
So stand sie kurz darauf wieder sichtbar hinter ihm und hielt ihm eines der Messer an die Kehle. „Na?“ Die Brünette drückte leicht gegen seinen Hals, um auch dort einen Schnitt zu hinterlassen. Sie war sich sicher, dass er sich gleich mit einer Drehung oder dergleichen wieder befreien würde.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 22:35

„Nein!“, nörgelte Len. Er wollte wirklich kämpfen! Jetzt, wo sein Blut in Wallung geriet, da konnte sie ihn doch nicht einfach so herumstehen lassen, wie einen (dreckigen) begossenen Pudel! Sie machte ihn so wütend… Am liebsten hätte er ihr einfach den Kopf abgesäbelt. Aber das wäre wenig fair gewesen. Doch sie wäre tot! Er verscheuchte den Gedanken und rammte sein Katana beleidigt wieder in die dazugehörige Schwertscheide. „Gut, dann nicht…“, murmelte er. Das ist doch was anderes… Pflaster… Verband… Pft…
Doch als er die Augen wieder öffnete und aufsah – da war sie weg. Verwundert drehte er sich einmal um die eigene Achse und runzelte fragend die Stirn.
„Okay… Aber ich habe sie mir nicht die ganze Zeit eingebildet… oder doch?“
Wenn nicht wäre das irgendwie peinlich… und unerklärlich…
Doch kaum einen Moment später spürte er eine kühle Klinge an seinem Hals, die sich fast schon sanft in sein Fleisch schnitt, als die Frau Druck auf sie ausübte. Eine wahrlich scharfe Schneide… Er hob eine Hand und drückte ihren Arm sanft von sich, sodass er ohne größere Verletzungen – wie eine von einem Ohr zum anderen aufgeschnittene Kehle – davon kam und bemerkte trocken: „Wie war das … keine Jutsus…?“ Len lächelte schief und fühlte, wie ein paar Blutperlen sich ihren Weg seinen Hals hinab bis zu den Schlüsselbeinen bahnten. Es war ein brennender, scharfer Schmerz… Aber er hatte weitaus Schlimmeres erlebt.
Der Regen, der von seinem Gesicht perlte, wusch das Blut bald schon halbwegs ab, sodass es sich mit Wasser vermischte und in seinem Hemd unterging.
Ich muss in Ame dringend einkaufen…
„So, wollen wir weiter…?“, fragte er dann.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   So 06 März 2011, 22:55

Wie herrlich der Anblick für sie doch war, als er sich verwundert um sich drehte und mit sich selbst sprach. „Wie es scheint kann ich dich ja ebenso verrückt machen, wie du es die ganze Zeit bei mir versuchst.“
Als er ihren Arm wegdrückte, nahm sie ihn auch wieder weg. Sie hatte erreicht was sie gerade eben wollte und vielleicht würde sie ihn ja doch noch mal brauchen. Vorsichtig leckte sie das Blut von der Klinge und steckte sie schließlich wieder weg. „Ich würde nicht gegen meine eigene Regel verstoßen. Also nein, es war kein Jutsu. Nur Geschwindigkeit, Konzentration und Glück bei deiner Dummheit.“ Sie patschte ihm wie bei einem kleinen Kind auf den Kopf.
Dann nickte sie und verwandelte sich dieses Mal in die schwarzhaarige Frau von Iwagakure. Diese Gestalt kostete einfach weniger Chakra, immerhin änderte sie hierbei nichts an ihrer Größe.
„Du brauchst jetzt übrigens auch ein Pflaster.“,
merkte sie grinsend an und ging schließlich los. So lange dürfte es eigentlich gar nicht dauern bis sie in Amegakure waren.
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   Mo 07 März 2011, 06:33

„Hm, wie man’s nimmt“, antwortete Len und zuckte mit den Schultern. Es kratzte ihn jetzt eher weniger, dass sie für einen Moment verschwunden war und er sich kurz desorientiert umgesehen hatte.
Diese Frau war eigenartig… und leckte sein Blut von ihrem Messer ab…
„Schmecke ich wenigstens?“, fragte er beiläufig, ohne wirklich eine ernstgemeinte Antwort zu erwarten.
Dann lachte er und zwinkerte der Frau zu. „Sicherlich nicht“, kommentierte er und schnippte ihre Hand von seinem Kopf. Er mochte es nicht sonderlich, wie ein Kleinkind behandelt zu werden, also sollte sie nicht damit anfangen… Nicht, dass sie sich noch daran gewöhnte. Das wäre etwas, was er ihr unbedingt wieder abgewöhnen müsste… und Len war sich sicher, dass er ihr die Hand abhacken müsste und würde, wenn es so weit war.
Ihre Verwandlung in die schwarzhaarige Frau belächelte er, diesmal pattete er ihr auf den Kopf. „Na, Kleine? Warst du etwa von meinen Worten beeinflusst? Wie niedlich.“ Mit den Worten wandte er sich ab und ging weiter in die Richtung, in die sie bereits die ganze Zeit unterwegs gewesen waren. Als sie sich an seine Fersen heftete und bemerkte, dass er nun auch ein Pflaster benötigen würde, tastete Len geistesabwesend den Schnitt an seinem Hals ab und hob die Fingerspitzen vor die Augen. Wässriges Rot zeichnete sich ab und er lächelte schief.
„Wohlmöglich.“ Mittlerweile sah er wahrscheinlich aus wie jemand, der gerade überfallen worden war. Dreckig, durchnässt bis auf die Knochen, - frierend - und natürlich die Tatsache, dass sie ihm gerade einen Schnitt direkt am Hals zugefügt hatte, waren nicht gerade etwas, was ein normaler Mensch hatte.
Len fischte sein Haarband aus seinen Taschen, strich sich die Haare zurück und band sie sich wieder hoch, so gut es ging. Er hatte nicht sonderlich das Bedürfnis, sich wieder in seine Schwester zu verwandeln…
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BeitragThema: Re: Landschaft von Amegakure   Mo 07 März 2011, 11:31

„Gönne mir doch einfach mal diese Genugtuung!“, rief sie grinsend aus und ging neben ihm her.
„Nun…könnte besser schmecken.“, beantwortete sie ihm seine Frage und steckte schließlich ihre Hände in die Taschen ihres Mantels.
„Du und mich beeinflussen. Da müsstest du schon länger lebendig mit mir unterwegs sein. Und dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich dich beeinflusse, höher.“

Sie beobachtete ihn kurz geistesabwesend. Vielleicht hätte sie ihm doch wo anders einen Schnitt zufügen sollen. Nicht, dass sie nun wegen ihm nicht durch das Tor von Amegakure kommen würden. Und sie wollte wirklich nicht draußen übernachten.
Nach einer Weile, in der sie schweigend neben ihm herging, blieb sie plötzlich einfach stehen und versuchte noch ein wenig des Drecks verschwinden zu lassen. Wobei das Meiste der Regen eh schon weggespült hatte. Die Kapuze zog sie sich schließlich auch wieder tief ins Gesicht. Immerhin waren sie gleich da, da musste die Tarnung schon sitzen. Nachdem sie nun endlich fertig war, ging sie wieder im normalen Tempo hinter ihm her. Ihm würde es ja nichts bringen sie zurückzulassen. Er war ja immerhin derjenige, der sie brauchte. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie so schnell wiedersehen würde. ‚Sobald‘. Die Utsukushi lachte in Gedanken bitter auf, denn es waren schon vier Jahre vergangen.
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