Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)

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BeitragThema: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 20:23

Wie gesagt handelt es sich bei diesem Stück unbebautes Land mitten in Kumogakure um einen relativ überschaubaren Park. Wenn man an einem Ende des Parks steht, kann man einmal hindurchsehen und am anderen Ende zwischen ein paar vereinzelten Bäumen und Sträuchern schon die anderen Häuser schimmern sehen. Aber bis auf dieses bisschen Grau ist hier wirklich alles am Grünen und wunderschön, akkurat gepflanzt. Blumenbeete. Wiesen. Bäume. Nichts ist zufällig gewachsen, wo es eben gewachsen ist. Etwas seitlich gelegen gibt es auch einen netten Teich. An den Wegen, die durch den Park führen, gibt es Parkbänke mit Mülleimern - denn der Park soll ja sauber bleiben!
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 21:18

[CF: Innenstadt]

Mit seinen Tüten, der Kühlbox, einer Picknickdecke und dem Korb kam er schließlich, sich abrackernd, in dem Park an, nachdem er sich bestimmt zweimal verlaufen hatte. Er war einmal sogar an ihm vorbeigegangen, hatte ihn aber nicht als Park erkannt, weil er eben nicht soo groß war, wie er es sich vorgestellt hatte.
Aber nun ging Len den Kiesweg entlang, unter seinem und dem Gewicht des Eingekauften, knirschten die kleinen Steine und irgendwann verließ er den Weg, um lieber auf Wiese zu gehen. Wahrscheinlich, weil er es einfach nicht leiden konnte, zu viele Geräusche zu machen. Er war eben Nukenin und das unterschwellige Paranoia blieb eben nicht aus, selbst wenn er sowieso wie Freiwild für jeden gut sichtbar durch den offenen Park marschierte.
Da es in diesem einzigen Park des Dorfes sogar einen Teich gab, pflanzte er sich in dessen Nähe. Einfach alles ins Gras geworfen und sich daneben. Eine Weile ausruhen, vom Schleppen, dann rappelte er sich auf, um die Decke auszubreiten, da saß es sich auch besser drauf, vor allem ohne Grasflecken auf der Hose. Nun ja, bis auf die Sachen, die sowieso noch verpackt waren und nicht gekühlt werden mussten, lagerten diese nun im Picknickkorb, während der Rest noch in besagter Kühlbox verblieb.
Eine Weile saß Len dann nur und beobachtete die wenigen Leute, die es sich gönnten, den Tag im Park zu verbringen. Hauptsächlich Pärchen, aber auch wenige, einsame Gestalten, mit denen er Mitleid hatte. Wahrscheinlich dachte der Rest auch, er wäre ein Idiot, der da allein picknickte, aber er wusste ja, dass Yoko kommen würde. Hoffte er zumindest. Aus tiefstem Herzen.
Als ihm langweilig wurde, begann er mit dem Feuer zu spielen. Wortwörtlich! Immerhin hatte er eine Schriftrolle aus seiner Tasche gezogen und darin herumgelesen. Aber weiter, als diese selbst zum Brennen zu kriegen, schaffte er es immer noch nicht. War aber auch eine verdammte Qual, nicht auf das gewohnte Raiton-Chakra zurückzugreifen! Ärgerlich ließ er sich irgendwann einfach auf den Rücken fallen und sah in den Himmel. Bald tauchte sie sicherlich auf. War froh, ihn zu sehen. Und sowieso glücklich, weil sie shoppen durfte.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 21:57

CF: Innenstadt

Zwar auch ihre Quelle meinte, dass der Park klein war, aber so klein!... Also von der Hauptstadt des Landes hätte sie doch etwas anderes erwartet. Aber gut, immer positiv sehen! So würde sie ihren Len garantiert schnell finden.
Das erste Pärchen, das ihr über den Weg lief, fragte sie nach einem Teich und der Kerl deutete ans andere Ende auf der rechten Seite. War auf jeden Fall schon mal nicht schlecht! Grenzte die Suche noch einmal auf ein Minimum ein. Auch sie störte dieser laute Kiesweg, weshalb sie auf die Wiese trat. Außerdem gab die immer viel, viel besser nach. Federte die Schritte sanfter ab. Und auf Beton war sie vorhin genügend gelaufen. Dieser Laden war nämlich wirklich gigantisch gewesen! A&C hieß der Laden. Accessoires and Clothes demnach also. Accessoires hatte sie auch recht viele gesehen. Aber Schmuck… Das war nicht unbedingt mehr etwas für sie. Zwar liebte sie Schmuck und besaß auch ein paar Sachen, aber tragen konnte sie es nicht mehr. Ohrringe konnten schmerzhaft werden, wenn da jemand anriss, ebenso kann eine Kette zum Verhängnis werden. Ringe… hatte sie bisher immer verloren. Bei Armbändern blieb sie auch gerne wo hängen, deshalb trug sie auch keine Armbanduhr. War das gleiche Problem damit.
Sie kam am besagten Teich an und sichtete auch gleich den Blonden, wie er es sich auf einer Decke gemütlich gemacht hatte. Erleichtert seufzte sie auf, ehe sie auch wieder grinste und zu ihm schlich. Die Tüten wurden vorsichtig noch im Gras abgestellt. Nun stand die Utsukushi über ihn, ließ sich dann aber auch nieder, sodass sie halb mit ihrem Gewicht durch ihre Füße direkt auf dem Boden saß, halb richtig auf ihm saß. „Guten Morgen, Len“, sagte sie sanft zur Begrüßung. War zwar nicht mehr Morgen, aber er schien ja wieder geschlafen zu haben.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 22:09

Ein wenig Zeit hatte Len noch damit verbracht, die Wolken zu beobachten. Hier hatte er den Kopf eines alten Flug-Dinosauriers gesehen, dort stand das abgebrannte Gemäuer eines Gasthauses, das ihn verdächtig an das erinnerte, welches Ayame abgefackelt hatte. Ab und an noch die alltäglichen Gestalten, ein Hase, ein Hund, ein Einhorn, ein Wal. Ein Huhn, aber davon nur der Körper. Schließlich wurde er tatsächlich vom Nichtstun wieder furchtbar müde und versank kurz darauf in einem erholsamen, traumlosen Schlaf.
Die Stunde, oder was er da schlief, tat ihm sogar richtig gut, außerdem überbrückte es dir Wartezeit. Das einzige Problem war, dass er gar nicht bemerkte, wie Yoko sich schleichend langsam näherte. Nicht einmal wirklich, dass sie dann direkt über ihm stand. Zwar öffnete er bereits blinzelnd die Augen – sein leichter Schlaf eben -, aber ein wirklicher Angreifer hätte ihn schon längst niederstrecken können. Für einen Moment dachte er wirklich, es könnte sich um einen Feind handeln, aber da sie sich ja auf ihn setzte… Nun ja. Machten nicht viele Shinobi, die ihn umbringen wollten. „Guten Morgen“, erwiderte Len in einem leicht verschlafenen Tonfall und rieb sich über die Augen, um die Schlieren zu vertreiben, die sich immer wieder in sein Blickfeld schlichen. Der Schlaf und seine Tücken eben. Ein wenig verunsichert durch ihre nette Haltung sah er zu ihr auf und schwieg ein Weilchen, bevor er schließlich fragte: „Und? Hast du etwas Schönes finden können?“ War ja auch das Einzige, was bei einer ausgiebigen Shopping-Tour zählte. Gut, bis auf den Spaß während des Shoppens. Aber als Kerl konnte er das nicht wirklich nachvollziehen, doch er konnte sich vorstellen, dass allein einkaufen zu gehen, weniger spaßig war, als etwa zu zweit. Ob Yoko wohl richtige Freundinnen vermisste? Sicherlich. Er war davon überzeugt, dass ein Freundeskreis wichtig für junge und alte Menschen war. Gut, eine Beziehung war großartig, wie er wusste – aber so wirklich… Eine beste Freundin brauchte ein Mädchen doch immer, oder? Aber wie sollte man so etwas als Nukenin schon hinkriegen…
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 22:26

Er hatte sie doch tatsächlich überhaupt nicht richtig bemerkt. Nicht einmal, als sie so über ihm stand. Das konnte recht gefährlich werden, wenn man Nuke war. Wenn nun ein richtiger Angreifer gekommen wäre?
„Pass bitte etwas besser auf, ja?“,
sagte sie leise mit einem unerkenntlichen sorgenden Tonfall, als er sich über seine Augen rieb.
„Gut, dass du fragst!“,
meinte sie dann aber auch schon wieder grinsend, gab ihm einen Kuss auf die Stirn, ehe sie sich neben ihm setzte und nach den Tüten griffelte. Musste sie sich erst lang machen, aber sie hatte es geschafft! „Hab dir ein paar Sachen mitgenommen.“ Und schließlich stellte sie ihm die Tüte mit seinen Sachen auf seinen Schoß. Das war so gesehen die Kleinste gewesen. Die anderen beiden waren prall gefüllt mit ihren Sachen. Musste sie sich die nächste Zeit auf jeden Fall keine Sorgen mehr machen, dass sie nichts mehr hatte! Nun zog sie aber die Beine zu einem Schneidersitz an und sah ihn an. Sie hoffte wirklich, dass die Sachen in Ordnung gingen. Zwar hatte sie schon ein paar Sachen gesehen, was er so trug, aber trotzdem… wenn man dann so was kaufte, war das doch wieder etwas anderes. Und, oh. Das war ja mal direkt ein richtiges Geschenk im Gegensatz zu dem, was sie sich bisher gegeben hatten. So wie er nun bestimmt leckere Sachen zum Essen gekauft hatte. Er hatte sich sogar Korb und Kühlbox besorgt. Nicht zu vergessen die Decke, auf der sie nun saßen.
„Ich hoffe, dass es einigermaßen passt…“, meinte sie ein wenig kleinlaut, auf den Geschmack bezogen. Von der Größe her war sie sich sicher, dass es passen musste.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 22:34

Einen Moment wusste Len gar nicht, was er darauf antworten sollte. Ja, er hatte sich auch gedacht, dass es möglicherweise richtig fatal war, erst so spät aufzuwachen. Normalerweise war er wach, sobald jemand im Umkreis von hundert Meter atmete – ein wenig übertrieben dargestellt. Vielleicht hatte sein Körper ja gewusst, dass sie ihm nichts Böses wollte? Nun, er konnte es sich nicht erklären, weswegen er nur schuldbewusst zur Seite sah und eine Entschuldigung murmelte. Mehr fiel ihm nicht ein. Er wäre garantiert auch nicht sehr erfreut, hätte er sich einfach an sie heranpirschen können. Ein Leben war eben schnell ausgelöscht, wenn man nicht aufpasste! Er biss sich auf die Zunge, weil er sich selbst so unheimlich dämlich fand.
Kaum, dass sie aufgestanden war, setzte er sich auf und sah mehr oder weniger interessiert zu ihr herüber, bevor er auch schon ein wenig überfordert auf die Tüte starrte, die Yoko ihm hinstellte.
„Oh“, stieß Len aus und wagte einen kurzen Blick hinein. „Vielen Dank. Was bekommst du?“ Konnte ja nicht sein, dass sie dauernd Geld für ihn ausgab. Sie hatte ja auch schon das Hotel bezahlt, da sollte sie doch nicht auch noch ihr Geld wegen ihm loswerden, weil sie dachte, er bräuchte unbedingt ein paar Klamotten… Nun ja, das, was er auf den ersten Blick gesehen hatte, war auf jeden Fall sehr viel besser, als das überteuerte, grausame T-Shirt, das er gerade anhatte. Was war das auch für ein bescheuerter Laden gewesen, in welchem sie am Anfang gewesen waren? Lauter komische Sachen, die Musik, der Duft, dieser unheimlich weiche Sessel…, da musste man ja einschlafen, es ging gar nicht anders!
Erneut hob Len den Kopf, um Yoko anzusehen. Er lächelte und stellte die Tüte dann beiseite. „Ich bin nicht wählerisch. Es ist hübsch.“
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 22:53

Sie nickte das Thema ab. Es war ja nun doch nichts passiert. Da sollten sie einfach mal froh sein und es so offen stehen lassen. Hatte anders doch gar keinen Sinn.
„Ein hübsches Picknick mit dir“, erwiderte sie grinsend. Sie wollte nicht sein Geld haben. Sie hatte doch auch genügend Geld! Früher war sie ja auch mal Taschendiebin gewesen. Verständlich. Da hatte sie ja noch rein gar nichts und musste sich erst mal langsam etwas aufbauen. Oder auch einfach so mal um die Runden kommen, ohne zu verhungern, oder zu verdursten. Und bei ihm, da wollte sie einfach auch nur richtig leben. Mit dem Herzen leben. Da spielte Geld doch wirklich keine Rolle!
„Du hast es dir gar nicht so genau angesehen!“,
warf sie ein, als er die Tüte beiseite stellte und meinte, dass es hübsch war. Aber gut… er war eben ein Kerl. Damit musste man eben leben, weshalb sie nur grinsend den Kopf schüttelte und zu den Behältern sah. „Hmmmm, was hast du denn a-… hahahahaha.“ Sie brach ihren Satz ab und fiel in schallendes Gelächter, als ein netter weißlicher Kleks vom Himmel fiel, direkt auf seine Schulter. Vogelscheiße. Das kam aber auch gerade zu witzig! Nur langsam beruhigte sie sich wieder und hielt sich die Hand vor dem Mund als Unterstützung nicht noch weiter in schallendes Gelächter auszubrechen. Schadenfreude pur.
Weiter hörte man sogar einige Vögel schreien und im nächsten Moment bekam auch sie eine Ladung auf ihrem Schoß ab. Was weniger lecker war, da das direkt auf der Haut war. „Iiieeeehhhh“, meinte sie daraufhin und man sah, wie sie sich angewidert schüttelte. Donner. Hatten sie nicht schönes Wetter gemeldet? Aber es war auch schön. Keine einzige Wolke am Himmel zu sehen. Tja, das Übel würde man gleich noch merken…
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 23:07

Ein bisschen erstaunt war Len ja doch, dass sie gar kein Geld für die Klamotten haben wollte. Ein Geschenk. Einfach so. Kurz wurde er verzweifelt, weil sie ihm dauernd irgendetwas schenkte oder sonst etwas und er weiterhin nur so tölpelhaft gar nichts für sie tat. Langsam könnte doch jeder denken, er wäre nur hinter ihrem Geld her! Eine kurze Weile wollte er verzweifelt irgendetwas einwenden, schüttelte dann aber den Kopf – mehr für sich, als dass sie Geste ihr gewidmet war.
„Gut… Wie du meinst“, sagte er also und lächelte scheu, während er auf Korb und Kühlbox deutete. „Ich hoffe, du findest etwas, was du magst.“ Er hatte auch Orangen und Äpfel gekauft, für den Fall, dass sie wirklich gar nichts leiden konnte. Ja und natürlich den Kuchen. Aber sonst? Wer wusste schon, ob sie Cookies stand, auf Sandwiches mit Putenbrust, Hähnchenbrust, Salami oder Käse, auf Brötchen mit Marmelade oder wahlweise Nutella. Aber Schokolade konnte sie sicher leiden! Doch wie sah es mit Trüffelpralinen aus? Kurz gesagt, er hatte Tausende von verschiedenen Sachen gekauft, sozusagen von jedem etwas. Sogar Melone und Schinken, wie damals, als sie ihm einen richtigen Kuss zeigen wollte. Notfalls konnte man ja auch etwas einpacken und als Proviant verwenden… irgendwie…
Das mit der Tüte nahm er einfach mal so hin. Er war eben ein Kerl! Die erfassten halt einfach alles mit einem Blick und stempelten es ab. Da konnte er ja im Endeffekt auch nichts für und sie beide mussten damit leben. Jetzt gerade wollte Yoko dann auch schauen, was es denn für Leckereien gab – und dann ein hässliches Flatsch, bevor er die Augen zusammenkniff und betont ruhig fragte: „Es ist Vogelscheiße und hat mich direkt erwischt, richtig?“ Abartig! Er wollte nie wieder in seinem Leben picknicken! Am liebsten auch nie wieder draußen sein. Das war nicht nur echt ekelhaft, sondern auch noch verdammt peinlich, wenn er damit herumlief. Das Beste war aber, dass sie ebenfalls getroffen wurde. Len zwang sich mal dazu, nicht zu lachen, sonst würde sie in ihren Launen noch austreten, wie ein durchgehendes Pferd.
Kaum erklang dieses knallende Geräusch, dieses… Nun ja, Donnern eben, schaute er in den Himmel und zog nachdenklich die Augenbrauen zusammen, bevor er ein unintelligentes: „Häh?!“ von sich gab.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 23:28

Sie nickte bekräftigend. Er schien sich wohl nicht unbedingt damit anfreunden zu können, dass sie ihr Geld gerne für sich und ihn ausgab. Aber man war es ja auch schon recht gewohnt, dass die Beiden so vertauschte Rollen hatten. „Ah, bestimmt!“, erwiderte sie grinsend. Letztendlich aß sie ja alles – vor allem, wenn es von ihm war! Wie damals den eingematschten Brownie. Den hatte sie auch restlos aufgefuttert. So als erstes Geschenk durfte sie es doch wirklich nicht einfach ablehnen damals!
Und da wollte sie sich gerade erkundigen, was er denn nun so genau gekauft hatte, als er nett Dreck auf die Schulter bekam. Sie räusperte sich nach ihrer Lachattacke und nickte auf seine Frage hin. „Gut erkannt.“, antwortete sie noch zusätzlich, da er seine Augen noch geschlossen hatte. „Argh… du hast’s gut. Du brauchst jetzt nur dein Oberteil wechseln. Hast du Servietten, oder so mitgenommen?“, fragte sie und verzog ihr Gesicht, als sie ihr Bein ein wenig anhob und der flüssige Teil etwas weiterlief. Das war wirklich… uwääähh! Da fröstelte es sie gleich noch einmal.
Allerdings war da etwas anderes, das ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Das Donnern war stetig und kam immer näher. Hier und da hörte man auch Menschen schreien und sie sah über die Wiese in diese Richtung. Was anderes blieb ihr ja auch kaum übrig, als mal so weit zu gucken, was es denn nun sein konnte. Donner war es ja wohl doch nicht. „GNAH! Scheiße!“, rief auch sie hysterisch aus, als sie es erkannte und sprang auf, um die Einkaufstüten zu packen. Eine Horde wildgewordener Schafe rannte direkt auf sie und Len zu. Na super! Dabei wollte sie es sich doch gerade so schön gemütlich machen.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Mi 24 Aug 2011, 23:39

Nun. Das Thema war durch. Behielt er eben sein Geld. Er musste sowieso damit geizen, also von daher sollte es ihm gerade recht kommen, würde er sich nicht so wie ein kleiner, räudiger Dieb vorkommen. Sogar daran musste man sich vielleicht gewöhnen… Auch wenn er das nicht gern tat. Für einen Moment dachte er über die Idee nach, wie Robin Hood Reiche auszurauben – aber nur ein bisschen den Armen abzugeben und vieles für sich zu behalten. Naja gut, er war selbst eher einer der Armen, also von daher! Wen kümmerte es?! Aber nein. Er wäre kein guter Dieb, er würde sich beim ersten Versuch erwischen lassen und dann elendig in einem Gefängnis verrotten.
Er öffnete die Augen wieder und zog ein wenig am Ärmel seines sowieso grausamen T-Shirts und besah sich den Fleck, bevor er die Augen verdrehte und das Shirt wieder losließ. „Ich ziehe eben doch Pech an – und jetzt färbt es auch noch ab!“ Das größte Pech an dieser Sache war wohl wirklich, dass er keine Servietten oder Ähnliches gekauft hatte. Aber da er ein netter, ausnutzender Schmarotzer war, zog er sich das T-Shirt über den Kopf, um dann sauber ein Stück abzureißen und es ihr als Ersatz zu geben. Das erste, was Len aus seiner Tüte zu fassen bekam, war das neue, weiße Hemd. Einfach schnell wie in einen Pullover hereingeschlüpft und das Schild, was hinten an einem roten Faden herausbaumelte, ignoriert – denn das Donnern, was er anfangs wirklich für einen Gewittervorbote gehalten hatte, entpuppte sich als weitaus weniger angenehme Überraschung.
„Was zum Teufel – was machen hier so viele Schafe mitten im Dorf?!“, rief Len desillusioniert, bevor er seine Tüte in den Korb warf und diesen und die Kühlbox in die Hand nahm.
Kurz versuchte er es auf Schweinchen Babe Manier, indem er „Mäh, ihr Schafe!“, rief, entdeckte, dass es keine Wirkung hatte und nahm dann die Beine in die Hand, um auf den ersten Baum zuzustürmen, den er sah. Baumlauf – es fielen ein paar Sachen aus dem Korb – und schon hockte er auf dem Baum und starrte angestrengt hinab.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 10:15

„Sag so was nicht!“, rief sie empört aus, ehe sie den Kopf schüttelte und noch einmal im sanfteren Tonfall ansetzte. „Du bist doch das größte Glück, das mir im Leben wiederfahren ist.“ War doch so! Da ging ihr das ganze Pech der Welt vollkommen am Arsch vorbei, solang sie ihn hatte und er ihre Liebe auch erwiderte.
Ein wenig verdattert sah sie aus der Wäsche, als er das Shirt – gut sie hatte es vorgeschlagen – auszog, aber dann noch zerriss! Er hätte es doch auch nur waschen brauchen Zuhause. Ah… Zuhause… das war ja nicht wirklich ihr Heim, es war einfach ein Hotelzimmer. Sie musste zugeben, dass sie sich wohl wirklich daran gewöhnen könnte sich irgendwann, irgendwo mit ihm niederzulassen und dort zu bleiben. Also wischte sie sich nach einem kurzen 'Danke' gedankenverloren mit dem Fetzen über den Fuß, bis diese Fälschung eines Donners ertönte. Sie selbst sprang auf, warf den Stoff beiseite und schnappte sich ihre Tüten. Einen Moment wartete sie, was er mitnahm. Gut, die Decke würde sterben müssen. Das würde zu lange dauern sie aufzurollen und einfach so mitschleifen… das wäre recht hinderlich, da auch sie losrannte. Natürlich hinter Len her. Wandte dasselbe Jutsu an und setzte sich auf einen der anderen Äste des Baumes.
Tausende Schafe schienen jetzt genau da durchzulaufen, wo sie gerade noch gesessen haben. Beileid an die Decke. Gut, sie übertrieb bei dieser Masse. Es war immer noch eine Anzahl im zweistelligen Bereich. Aber trotzdem! So viele wuschelige, weiße und braune blökende Knäuel auf einem Haufen war schon ein recht eigenartiger Anblick.
Sie lehnte sich grinsend nach vorne, um um den Baumstamm herum zu Len sehen zu können. „Sag mal, wolltest du vorhin mit den Viechern Kontakt aufnehmen?“, fragte sie lachend, da ihr die Aktion nicht entgangen war. Wie auch? Sie war ja hinter ihm und wäre in dem Moment beinahe in ihn hineingelaufen. Erst jetzt fiel ihr auf, dass er sich ja doch wieder was angezogen hatte. Wann hatte er das gemacht? Sie war wohl viel zu sehr abgelenkt von ihren Gedanken und dann von den Schafen gewesen. „Na, wie wär’s? Picknick auf ‘nem Baum?“, fragte sie, als nur noch langsamere Tiere über die Wiese liefen.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 10:36

Len schreckte schon fast zurück, da Yoko ihm so energisch widersprach, allerdings lächelte er nur schief und winkte ab, indem er behauptete, er hätte es ja nicht auf die Weise gemeint. Aber viel Zeit zum Diskutieren blieb ja sowieso nicht, immerhin musste er, so schnell es ging, alles greifen, was in Reichweite war, um es zu retten. Einen einzigen Gedanken verschwendete er an die arme rosa-gelb karierte Picknickdecke, die er extra für diesen Anlass besorgt hatte, aber dann war ihm sein Leben doch ein bisschen wichtiger. Er wusste ja nicht, was so eine Stampede aus Schafen anrichten würde, zumal sie ja nicht reagiert hatten und auch nicht langsamer geworden waren. Also hastete er auf einen Baum, der ihm stabil genug aussah, um nicht von Schafen über den Haufen gerannt werden zu können und dessen Äste möglicherweise sein Gewicht hielt. Und das des Pickickkorbs, sowie der Kühlbox.
Erst als er außer Atem auf dem Baum saß, warf er einen Blick hinab, um zu sehen, wo Yoko abgeblieben war, nur um festzustellen, dass sie es ihm gleichtat. Schlaues Mädchen, er war ja direkt stolz.
Eine Weile waren sie wohl so sehr unter Schock, weil aus dem Nichts ein riesiger Haufen Schafe aufgetaucht war, um ihr Picknick zum Platzen zu bringen, aber schließlich überwand Yoko ebendiesen und sprach ihn an.
Er neigte sich ebenso nach vorn, hielt dabei aber vorsichtig das Gleichgewicht, weil man eben nur sehr schwierig mit zwei schweren Gefäßen auf einem Ast saß und sich nach vorn beugt. Empfindliches Gleichgewicht, sodass er sich bald darauf wieder zurücklehnte und murrte: „Hätte ja vielleicht geholfen…“ Bei Schweinchen Babe hatte es das ja auch geschafft! Nur war der Unterschied eben, dass er kein Tier war.
„Keine schlechte Idee“, sagte Len, nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, fügte dann aber an: „doch ich habe keine Ahnung, wie du das anstellen willst. Immerhin habe ich das Futter und alles ein bisschen schwierig… Ich grill die Viecher da unten einfach und dann suchen wir uns einen anderen Platz!!“ Ein bisschen wütend war er auf das Wollzeug ja schon.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 10:58

Die Diskussion platzte wie eine Seifenblase, da sie jetzt erst einmal um ihr geliebtes Leben zu rennen hatten. Und das vor Schafen. Vor anderen Menschen war man es ja als Nuke gewohnt, aber vor Schafen! Das war durchaus ein Erlebnis für sich. Nur gut, dass sie es Beide heil auf einem naheliegenden Baum geschafft hatten.
Natürlich kannte Yoko Schweinchen Babe nicht, weshalb sie ja überhaupt so nachgefragt hatte und nun nur noch grinsend den Kopf schüttelte. Die Beine baumeln ließ und auf seine nächste Antwort wartete. Nachdem er mehr oder weniger zustimmte stellte sie sich auf ihren Ast wieder auf. Musste sie nur überlegen, was sie mit den Tüten machte. Kurzerhand hängte sie sie einigermaßen an den Ast über ihr auf. Tja… auf den Ast von ihm konnte sie nicht. Das wäre zu riskant, dass sie runterfallen würden.
„Ach, keine Sorge, das wird schon so gehen. Musst die nicht umbringen“,
versuchte sie es ihm wieder aus den Kopf zu schlagen und kletterte manierlich am Stamm hoch zu dem Ast, der etwas versetzt über dem von Len war. Dieser war auch schon etwas dünner, aber ihr Gewicht würde es schon noch aushalten, sagte sie sich und setzte sich.
„Siehst du? Geht doch. Du musst es mir nur raufreichen“,
meinte sie und musste momentan noch seine Rückansicht begutachten. Denn wie gesagt, der Ast war versetzt, wie bei einem ganz normalen Baum und somit ein Stück weiter hinten.
Also, was hast du uns nun alles besorgt?“ So ein Baumpicknick war doch bestimmt auch mal etwas Besonderes!
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 11:05

„Vielleicht möchte ich sie aber umbringen?!“, hielt Len in einem scharfen Tonfall dagegen und warf tödliche, böse Blicke zu den sich nun langsam beruhigenden Schafen herunter. Die hatten es sich jetzt einfach gemütlich gemacht! Während die meisten noch damit beschäftigt waren, einen schönen Platz zum Grasen zu finden, kauten wenige bereits an seiner Picknickdecke – was seine Laune nicht großartig verbesserte. Aber zumindest hatten sie überlebt. Bis jetzt. Wer wusste schon, wann sie den Park verließen und sie Beide wieder vom Baum herunterkamen?
Ohne wirklich darauf zu achten, wie und wo Yoko kletterte, wühlte Len nun im Picknickkorb herum und sah sich den Schaden an. Alles durchgerüttelt, es gab zermatschtes Obst und eingedrücktes Gemüse. Die Sandwiches waren aus einander gefallen, die Melone war wohl herausgerollt, als er am Baumstamm hochgelaufen war. Aber zumindest waren die Süßigkeiten noch halbwegs ordentlich in ihren Verpackungen. Kaum dass Yoko ihn ansprach, richtete er sich auf seinem Ast auf, drehte sich schwankend um und reichte ihr den Korb rauf.
„In der Kühlbox sind Getränke, Eis und die Kuchenstücke. Aber ich wette, dass die sich bereits zu einem großartigen Matsch vereint haben“, sagte er und setzte sich wieder hin, nur dieses Mal andersherum, damit er sie weiter im Blick hatte. Wäre ja blöd, so ein Picknick, ohne einander anzusehen.
„Guck doch rein…“, murmelte Len als Antwort und friemelte einen Tetrapack mit grünem Tee heraus, den er sich öffnete und zur Beruhigung erst mal ziemlich dezimierte.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 13:50

Yoko sagte lieber nichts mehr auf das Thema. Er war verdammt schlecht drauf nun. Das wollte sie nicht unbedingt herausfordern, dass sie sich deshalb noch wieder stritten. Nicht jetzt. Nicht heute.
Gut war, dass er sich nun doch umdrehen musste. Vielleicht würde sich seine Wut dann auch etwas lindern. „Ach, du hast noch mal Eis gekauft“, stellte sie (unnötigerweise laut) überrascht fest und winkte mit der Hand ab. Würde schon noch essbar sein das Zeug. Wäre ja auch viel zu schade, wenn man es wegwarf. Als er ihr dann den Korb hinauf reichte, hielt sie sich mit einer Hand am Ast fest, während sie sich runter beugte und den Griff erwischte. Und er war immer noch nicht wirklich gesprächig. Also stellte sie den Korb seufzend neben sich und wühlte darin herum, bis sie sich wieder ein Käsesandwich richtig zusammengestellt hatte. Sie biss hinein und bemerkte, dass sie nun doch wirklich mal hunger bekommen hatte. Kein Wunder. Heute Morgen hatte es ja lediglich ein Eis gegeben. Als sie runtergeschluckt hatte, beobachtete sie ihn, wie er noch immer etwas trank. „Wenn du willst, können wir natürlich auch irgendwo anders hingehen“, meinte sie und aß wieder weiter. Bisher hatte sie ja noch nicht unbedingt solch super Ideen gehabt. Bisher hat alles recht doof geendet. Dabei wollte sie doch auch nur, dass es ihm gefiel. Und momentan sah es wirklich nicht danach aus. Wenn es ihm also lieber wäre, irgendwo anders hinzugehen, wäre es auch ihr ganz recht. Hauptsache er war nicht mehr so schlecht drauf und sprach wieder richtig mit ihr.
Inzwischen war ein Team von Genin in den Park gekommen und versuchte recht kläglich die Schafe wieder zusammenzutreiben. Vielleicht wäre es ja wirklich besser, wenn sie gehen würden. Wenn nun Jonin, oder sonst was kamen, die sich im Bingobook auskannten? Dann hätten sie eindeutig ein Problem.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 18:36

Vielleicht war es wirklich gut, dass er sich umdrehte. So sah er Yoko und nicht etwa diese Bande von hässlichen, kleinen Tieren, die man eh nur für zwei Zwecke brauchte: Wolle und treten, weil man sauer war. Er hatte zwar noch nie ein Schaf getreten und eine Kuh umgeworfen hatte er auch noch nicht, aber man konnte es ja zumindest hypothetisch dazusagen.
„Ich wusste nicht, was für Nachtisch du magst… Und Eis geht immer. Stereotypisch und so weiter“, antwortete Len mit beherrschter Stimme, versuchte sogar freundlich zu klingen. Immerhin war er sauer auf die dummen, blökenden Tiere unterhalb des Baumes. Er sah ihr zu, wie sie im Korb herumwühlte und war glatt stolz auf seinen Korb, weil sogar noch ein ansehnliches, ein bisschen eingedelltes Sandwich herauskam. Zwar hatte er den ganzen Tag bisher nur zwei Schokoladeneiskugeln gegessen…, aber trotzdem hatte er im Moment nicht besonders Hunger. Er würde lieber irgendwem wehtun. Aber das lag sicher an der angestauten Wut und dem restlichen Frust, den er so in seinem Leben angesammelt hatte.
So saß er da einfach auf seinem Ast, trank grünen Tee und wedelte mit den Beinen in der Luft herum.
„Oh, geht schon, bloß keine Umstände. Du magst es doch hier, oder?“ Denn eigentlich ging es bei diesem Picknick nur darum, dass sie ihren Spaß hatte und ihn göttlicherweise mit ihren Launen verschonte. Das war alles Taktik! Und irgendwie kam er sich in letzter Zeit wirklich vor, wie der letzte Dreck von personifiziertem Abschaum.
Als er das nächste Mal zwischen seinen Füßen zu Boden sah, liefen drei kleine, ernst und gehetzt aussehende Genin durch die Schafsherde. Einer war mutig genug, um mit einem Stock nach den Hinterteilen der Tiere zu schlagen. Das Mädchen rannte nur hilflos herum und sah den Tränen nahe aus. Alle waren mit Headset ausgestattet, wahrscheinlich, um mit ihrem Lehrer in Verbindung zu bleiben… Heikel.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 19:58

„Oh… oh. Dann wolltest du den Kuchen als Vorspeise?“, fragte sie und sog scharf die Luft ein. Immerhin hatte sie nun schon ein angebissenes Sandwich in den Händen, womit sie demnach den Plan der Vorspeise über den Haufen geworfen hatte. „Sorry“, fügte die Utsukushi noch an. Jetzt wäre es sowieso schon zu spät.
„Willst du nicht auch was essen?“, fragte sie zögerlich und tippte den Korb neben sich an. War ja irgendwo komisch. Sie schlug sich den Bauch voll und er trank ausschließlich Tee. Da kam sie sich glatt verfressen und dumm vor. „Ich mag es hier nur, wenn du es auch leiden kannst – erinnerst du dich noch an den Wunsch von heute Morgen?“, antwortete Yoko ihm und ließ ihre Beine im gleichmäßigen Takt hin und her baumeln.
Auch sie beobachtete die Kinder ein wenig. „Es wäre wirklich besser, wenn wir doch gehen…“, murmelte sie dann und das letzte Stück ihres Futters verschwand in ihrem Mund. Sie schluckte runter. „Meinst du, dass wir uns verwandeln sollen?“, schlug sie leise vor, da die Genins wieder unter ihrem Baum durchrannten. Wäre recht blöd, wenn sie sie sehen würden. Noch mehr Aufregung dann gleich!
Nun gut, für sie war es beschlossen, dass sie lieber abhauten, also reichte sie dem Blonden wieder den Korb mit der Begründung, dass sie ja noch ihre Tüten holen musste und stand auf. Am Stamm kraxelte sie wieder auf die andere Seite zu ihrem ursprünglichen Ast. Beziehungsweise wollte sie, denn als sie auf der anderen Seite war, zwickte sie etwas an der Hand und sie schüttelte diese reflexartig aus. Spinne! Sie hatte eigentlich keine Angst vor den Viechern, aber eklig waren sie. Vor allem, wenn die da einfach so an der Hand waren und reinbissen! Das tat saumäßig weh! Die Utsukushi kam nun endlich auf dem Ast an und holte sich die Tüten runter.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 20:13

„Ich mag den Kuchen nicht mehr essen, der besteht doch nur aus auseinandergebröckeltem Matsch…“, erwiderte er und legte fragend den Kopf schräg. Vor allem… wie kam sie auf die Idee, dass er Kuchen als Vorspeise essen würde? Außerdem! Man konnte ja mehrmals essen, hätte man denn nur die Zeit dazu gehabt und würde man nicht von einer Horde wildgewordener Schafe plötzlich vertrieben werden. Die Entschuldigung beantwortete er mit einem schnellen Kopfschütteln und meinte, dass es höchstens seine Schuld war, dass er nicht daran gedacht hatte, dass sie möglicherweise nur den Kuchen als Nachtisch haben wollte. Er aß eben gerne auch mal mehr! Vor allem nach dieser kräftezehrenden Reise und den ganzen – dem einen – Krankenhausaufenthalt.
Dann lehnte er noch dankend das angebotene Essen ab, schließlich hatten die hässlichen Viecher unter dem Baum ihm vollends den Appetit verdorben. Aber der würde schon mit der Zeit zurückkehren und dann würde er sich eben durch den zusammengewürfelten Kram fressen, der so in Kühlbox und Picknickkorb zusammen gekommen war.
Unwillkürlich verzog Len das Gesicht und sah Yoko entschuldigend an. „Es… es tut mir leid… liegt bestimmt noch an diesem… diesem Hutmacher und seinen kranken, herumspukenden Hüten…“, versuchte er sich irgendwie herauszureden, warum er anscheinend überhaupt keinen Spaß an diesem Ausflug in die kumogakurer Innenstadt hatte.
Len musterte sie forschend, bevor er den Tetrapack in die Kühlbox zurück warf und ihr den Korb abnahm, kaum dass sie ihm diesen entgegenstreckte. Nun. Er hätte ihn ja auch schlecht fallen lassen können, immerhin wuselten da die kleinen, hässlichen Genin und ihre ausgebrochenen Schafe herum.
„Keine Ahnung…“, meinte er ein wenig ratlos. Vielleicht war Henge no Jutsu besser, vielleicht auch nicht… Er konnte sich nicht entscheiden, ließ sich dann aber mit der Kühlbox in der einen und dem Korb in der anderen Hand vom Baum plumpsen. Ein Genin hob den Kopf, wandte sich dann aber wieder seiner Tätigkeit, dem Schafeherumtreiben, zu.
Als Len in den Baum hochschaute, um nach Yoko zu sehen, schüttelte die gerade ihre Hand aus und in einer Armlänge Entfernung flog ein Spinnen-Tier an ihm vorbei ins Gras. Er hob eine Augenbraue und sah zurück zu ihr, nur um zu fragen, ob alles in Ordnung sei.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Do 25 Aug 2011, 21:32

„Macht doch nix. Erinnerst du dich noch an den Brownie und dem Zitronenmuffin?“, fragte sie grinsend. „Also kann man Kuchenmatsch ja auch essen.“ Vor allem, wenn er ihn doch extra gekauft hatte. Wobei er ihr ja nicht auf die Frage geantwortet hatte, ob er den Kuchen nur als Vorspeise gedacht hatte. Normales Essen, Stück – bzw. zwei Stücke, wovon sie aber noch nichts wusste – Kuchen un dann noch ein Eis. Das würde sie doch nie im Leben schaffen, wenn sie nicht ausgelastet war. Und bisher hatte sie doch nur ein paar Stunden durch die Läden geshoppt, nicht so wie sonst einen ganzen Tag gewandert.
Schade war, dass er wirklich nichts essen wollte. Aber sie konnte ihn ja nicht dazu zwingen.
Sie lächelte ihn sanft ab. „Schon gut. Du solltest den am besten vergessen. Ich meine, da war doch bestimmt auch überall ein Trick dahinter. Ich meine… sieh mich an! Ich kann einfach unsichtbar werden. Das ist nun auch keine Zauberei.“ Sie hoffte mal, dass es ihm ein bisschen geholfen hatte nicht noch weiter daran zu denken. Es einfach zu vergessen und wieder glücklich zu sein. Mit ihr glücklich zu sein – selbst wenn das egoistisch kam. Aber so war sie nun mal auch. Ein Egomane – vor allem wenn sie zusätzlich noch von Stimmungsschwankungen geplagt war!
Froh darüber, dass er den Korb so schnell an sich nahm, konnte sie ihrer Klettertätigkeit nachgehen und sich ihre Beute holen. Nach einem unschönen Zwischenfall mit einer Spinne.
„Pscht!“, rief sie ihm nur entgegen, als er so laut fragte, ob alles in Ordnung war. Sie mussten ja nicht noch extra Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie selbst lief nun den Baumstamm runter, da es mit so Tüten schlecht ging zu klettern. Beim Springen… na da wäre wohl was rausgeflogen bei ihr. „Mich hat so ein Spinnenvieh gebissen“, erklärte sie ihm unten angekommen und verwandelte sich in eine Frau mit schulterlangen dunkelbraunen Haaren Mitte der dreißiger. Zwischendurch mal eine Gestalt anzunehmen, die sie schon lange nicht mehr hatte, war bestimmt auch recht klug. Natürlich hatte sie sich vorher kurz umgesehen, wo die kleinen Kinder waren. „Gehen wir zum Hotel, ja?“, meinte sie an Len gewandt und drehte sich schon wieder zum Gehen. Im Hotel würden sie wenigsten in Ruhe essen können. Auf der Couch vielleicht. Da konnte man es sich wenigsten schön gemütlich machen.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Fr 26 Aug 2011, 10:41

„Nein – ja – das war doch etwas völlig anderes!“, protestierte Len recht hilflos und ließ den Kopf sinken, schließlich war er in Grund und Boden argumentiert. Allerdings war zwischen einem trockenen Brownie und einer zermatschten Torte mit viel Sahne ein großer Unterschied, der nicht zu verachten war. Er fand es eben nicht gerade lecker, einfach nur eine einheitlich gematschte Brühe, dessen Geschmack man nachher nicht mehr zuordnen konnte, zu essen. Brownie und Muffin hatten nur reichlich gekrümelt.
Ein wenig dachte er über Yokos Gesagtes nach und nickte schließlich ab. Wahrscheinlich war der Alte nur abdreht und hatte mit seinem Kekkei-Genkai alles Mögliche manipuliert, damit sein Laden interessanter wird. Oder eben gruseliger, sodass es Len aus dem Laden trieb. Nun ja, aber er sollte aufhören, über schwebende Horrorhüte nachzudenken, die ihn wahrscheinlich bis in seine Träume verfolgen werden.
Kaum, dass er ermahnt wurde, leise zu sein, presste er die Lippen aufeinander und sagte einfach gar nichts mehr. Musste man ja auch nicht zwingend. Aber zumindest kam sie endlich auch vom Baum herunter, wenn auch von einer Spinne gebissen. Wow, wie oft wurden Leute von Spinnen gebissen? Jedenfalls hatte er noch nie einem solchen Zwischenfall beigewohnt – bis jetzt jedenfalls. Half wohl nur, es hinzunehmen. Zwar fragte er sich, ob Yoko wohlmöglich unter einer Allergie litt, aber er wagte nicht, zu fragen, immerhin hatte sie ihn ja angewiesen, stumm zu sein, damit er keine Aufmerksamkeit erregte.
Als sie sich allerdings verwandelte, war er gezwungen, etwas zu sagen. „Sorry, ich kann das Jutsu nicht anwenden. Ein so ein Blag hat mich gesehen und es käme komisch, wenn ich jetzt anders herumlaufen würde… Mama.“ Er streckte ihr die Zunge heraus und nickte ab, was das mit dem Hotel anging. Da würde jedenfalls keine Schafsherde aus dem Nichts auftauchen, um ein Picknick zu zerstören. Dann losgehen :)
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Fr 26 Aug 2011, 11:32

„Quatsch!“, warf sie schmollend ein. Stritten sie sich jetzt darüber einen gematschten Kuchen zu essen, bzw. nicht zu essen? Das konnte nicht ihr ernst sein! „Am besten wir gucken ihn uns später einfach mal genau an…“, meinte sie recht kleinlaut. Sie wollte nicht wirklich wegen so etwas anfangen zu streiten. Irgendwie… stritten sie sich ja recht häufig. Wegen Nichtigkeiten. Sie seufzte resigniert auf und sah zu ihm rüber. Schien so, als ob ihm auch nichts weiter darauf einfiel.
Nun entschieden sie sich aber sowieso das Ganze auf einen anderen Ort zu verlegen und standen wieder auf der Wiese, um endlich von hier wegzukommen. „Macht nix“, erwiderte sie schulterzuckend, bis auch noch der Rest seiner Aussage folgte und sie einfach nicht anders konnte, als mit den Fingern gegen seine Schläfe zu schnippen. „Wenn überhaupt dann noch Tante“, brummte sie recht bedrohlich und lief los. Mit Tante würde sie gerade noch leben können für die nächsten Minuten, aber doch nicht mit Mutter!
Der kleine Park wurde schnell hinter sich gelassen. Ohne weitere Zwischenfälle, dass ein Schaf sie noch angefallen hätte! Also konnten sie nun endlich auf in Richtung des Hotels gehen.

GT: Hotel Edelweiss.
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BeitragThema: Re: Überschaubarer Park (um nicht zu sagen: klein)   Fr 26 Aug 2011, 11:40

„Wieso Quatsch? Torten und Kuchen sind ja auch völlig verschieden“, beharrte er auf seiner Meinung. Irgendwo musste er ja dahinter stehen! Außerdem… warum zur Hölle meinte sie eigentlich, er solle einen Tortenbrei essen? Warum akzeptierte sie denn bei Gott nicht einfach, dass er keine Lust darauf hatte? Er war eben einen Standard gewöhnt, selbst wenn er ein elender, abtrünniger Shinobi war. Die ernährten sich nämlich auch nicht von Baumrinde und Grassamen, sondern die fraßen auch ganz normales Zeug. Da konnte man doch verstehen, dass er nicht mochte! Wie hieß es noch – Das Auge isst mit!
Zwiebelnd schlug ihr Finger an Lens Schläfe ein und er hob fluchend eine Hand, leider mit Gepäck, um mit dem Handrücken die schmerzende Stelle zu reiben. „War das zwingend notwendig?“, fragte er beleidigt. Was konnte er denn dafür, dass sie sich in eine für ihn zumindest viel zu alte Frau verwandelte? Und was genau machte es jetzt für einen Unterschied… „Dann eben Tante… mir doch egal… Oder einfach nur alte Schabracke…“ Wo man wieder bei den alten Spitznamen wären! Das war heute wirklich nicht sein Tag. Aber Yoko sollte sich mal daran erinnern, dass sie ziemlich kräftig war und es verdammt nochmal eine ziemlich empfindliche Stelle war. Machte man es richtig, konnte man dort Leute bewusstlos schlagen!
Kühlbox und Picknickkorb schleppend folgte er Yoko durch den Park, trat zwischendurch ein Schaf und verließ dann hinter ihr die Grünflächen in Richtung Hotel.

[OW: Hotel Edelweiss]
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