Yorashi - Der Abendsturm


 
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Die drei Schatten
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 Bergdorf

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BeitragThema: Re: Bergdorf   Do 04 Aug 2011, 20:52

»Verzeih«, stotterte er und duckte sich, so gut er eben dazu in der Lage war, unter den umherschlagenden Armen weg. Allmählich begann auch noch Yoko, ihm Angst zu machen. So hysterisch. So nervös. So paranoid. Wenigstens er musste jetzt bei sich halten! Allerdings erwiderte Len nichts auf ihr bitte.
»Es?«, hakte er einsilbig nach. Was konnte ES wohl sein? Das Böse? Ein Dämon? Ein Clown? Gift? Eine Essiggurke? Und ja, er zweifelte gerade an seinem Verstand. Wobei es irgendwie witzig war. Total witzig, abgesehen von der Kälte und dem gar nicht so abwegigen Gedanken, dass Miki ihn tatsächlich vergiftet hatte.
Viel von seiner natürlichen Eleganz einbüßend stolperte Len hinter Yoko hinterher. Wenn sie so hysterisch war... nun ja, da wollte er ihr nicht unbedingt ihre Angst weiter anfachen. Ihr keinen Grund geben, völlig auszurasten. War doch nur eine einfache Sommergrippe. Nur ein Schnupfen, wie gesagt!
Abgeschlossen..., erkannte er, sagte aber nichts, schließlich steckte da, in der Dunkelheit funkelnd, ein Schlüssel im dazugehörigen Schlüsselloch. Er verkniff es sich, sie darauf hinzuweisen, schließlich fand sie ihn auch aus eigener Kraft, wenn auch erst ein Tickchen später als er.
Die Tür wurde aufgerissen und es fetzte ihn fast von den Beinen. Doch Len hielt sich tapfer und rief etwas lauter, um gegen den Wind ankommen zu können: »Donnergrollen! Sturzbäche! Dunkelheit! Und einsame Dorfbewohner, die mich umbringen wollen! Na wenn das kein Stoff für einen guten Horrorstreifen ist!« Mal ganz davon abgesehen, dass er nun im Regen stand und nach nur wenigen Herzschlägen bis auf die Knochen durchnässt war. Bestimmt nicht sonderlich seiner Gesundheit förderlich. Aber er war eh bald tot. Trotzdem war es lustig. Auf eine groteske Art und Weise. Er empfand nur gewisses Mitleid für Yoko... Wie würde sie reagieren, wenn er gänzlich aus den Latschen kippte?
»Versprochen«, sagte er dann nur leise und lächelte sie an.
Auf ihre Frage hin ließ Len ihre Hand los, klatschte einmal motiviert und friemelte ein Kunai aus seiner Tasche. Mit den klappernden Zähnen könnte er höchstens ausdauernd auf seinem Finger nagen, um das nötige Blut zu bekommen. Ein einfacher Schnitt, ein paar Tropfen Blut, die nötige Konzentration – und Rinto stand vor ihm.
»Hah!«, rief er triumphierend und zog sich an dem bereits klitschnassem Fell des Tigers hoch. »Du auch?«, hakte Len nach und hielt ihr eine Hand hin.
Er hatte nicht die richtigen Sachen für dieses Wetter an... Ihm hingen seine Klamotten triefend vom Körper. Er hätte den Pulli wieder anziehen sollen. Oder eine Jacke. Wie wäre es mit dem gelben Regenschirm? Nein, der gelbe Regenschirm würde es nicht bringen.
Und dann fing Len grundlos an zu lachen.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Do 04 Aug 2011, 21:16

Sie murmelte nur etwas davon, dass es schon in Ordnung war. Sie verlor ja noch den Verstand… dabei wäre der gerade recht hilfreich, wo seiner sich eher in den Urlaub verkriechen wollte. Bestimmt auf einer schönen Sommerinsel, wo alles friedlich war – wie gern wäre sie nun auch dort.
„Es. Das Gift. Die Droge. Wie auch immer du es nennen möchtest. Kannst es auch Keks nennen.“
, antwortete sie, schüttelte über ihre eigenen abschließenden Worte den Kopf. Und natürlich musste diese Frau ihn vergiftet haben! Wäre sie nicht so aufgewühlt, würde es dort drin nun wohl verdammt still sein. Totenstill. Aber es war ja eine Ausnahmesituation, wo sie gerade mal ein paar Tage, die man sogar an einer Hand abzählen konnte, mit dem zusammen war, den sie über alles liebte und der nun mehr tot als lebendig zu sein schien.
Der Schlüssel wurde von ihr ja mit Verzögerung gefunden. Die Beiden standen draußen und waren nach wenigen Herzschlägen pitschnass. Sie hätte sich die Dusche vorhin also sparen können.
Yoko wischte sich mit einer fahren Bewegung über ihr Gesicht, da sie durch das ganze Wasser gar nicht mehr so gut etwas erkennen konnte. „Du wirst aber nicht sterben. Dafür werde ich sorgen.“, presste sie zwischen den Lippen hervor und biss anschließend die Zähne zusammen. Er durfte doch nicht solche Scherze machen… das machte sie ja auch noch krank.
Zumindest schien er es zu versprechen, was sie wollte. Sie musste es von seinen Lippen ablesen, da er es zu leise gesagt hatte, aber sie war ja nicht umsonst ein ausgebildeter Ninja … gewesen.
Skeptisch sah sie seiner Aktion mit dem Kunai zu. Hatte sie für einen Augenblick geglaubt, dass er etwas… dummes machen würde, umso erleichterter war die junge Frau, als er dann die Fingerzeichen formte und Rinto doch tatsächlich vor ihnen stand. Sie zog sich an Lens Hand, vor allem aber auch einfach am Tiger selbst, da sie den Blonden ja nicht gleich wieder runter ziehen wollte, hoch auf den Rücken. Legte ihre Arme von hinten wieder um ihn, um Halt zu haben und wenn er runterfallen würde, würde sie ihn hoffentlich noch haben.
Danach tat er etwas, womit sie wirklich nicht gerechnet hätte. Er lachte einfach laut auf. Hallend. Schallend… „Len…. Bitte, beruhige dich.“, flehte sie ihn recht weinerlich an. „Wir müssen doch hier weg... LEN!“ Gut, zumindest hatte sie ihre feste Stimme nun doch wieder gefunden.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Do 04 Aug 2011, 21:28

Kurz legte Len nachdenklich den Kopf schräg, rief dann aber begeistert: »Klingt logisch!« Außerdem konnte er Kekse recht gut leiden. Die hatten gewisse Ähnlichkeit mit Eis. Kekse waren nämlich auch süß. Es sei denn man nahm die Kekse, die extra salzig gemacht wurden... Wie hießen die noch gleich?... Aber er hatte keine Zeit, weiter darüber nachzudenken. Er musste ihr schließlich aus dem Haus folgen. Damit sie sich beruhigen konnte. Was regte sie sich eigentlich auf?
Der Regen prasselte ohne Erbarmen auf sie ein. Eigentlich unerhört. Er versuchte dem Regen einen dementsprechend tadelnden Blick zuzuwerfen, aber er scheiterte an der schieren Anzahl von Regentropfen. Pfützen waren für ihn kein Regen mehr. Deswegen war es auch so schwierig...
Er hob den Kopf erst wieder, als Yoko erneut mit ihm redete.
»Oh«, machte er und grinste dann. »Ich vertraue dir.«
Für einen kurzen Augenblick wurde er wieder klar. Er blinzelte und ärgerte sich darüber tot, dass er tatsächlich nach all dem Streit einfach diese Gurken gegessen hatte... Ach und natürlich, dass er sich jetzt nicht zusammen reißen konnte. Er tat ihr damit weh, das war ihm klar. Und das setzte ihm mehr zu, als das Gift, die Droge, oder der Keks. Mit dem nächsten Donnergrollen verabschiedete sich sein Verstand wieder, aber die Erkenntnis ging ihm nicht mehr auf.
Stattdessen saß er nun auf seinem Tiger, zog Yoko, so gut es ihm möglich war, hoch und lachte. Er lachte! Es war so schön, so lustig, so witzig! Er wusste nicht einmal, was denn jetzt witzig war, aber es war so fuchtbar komisch, dass er einfach lachen musste!
»Green is the enemy!«, trällerte er fröhlich (wohl im Bezug auf die Gurken) und warf ihr einen Blick über die Schulter zu. »Beruhigen? Wieso? Was ist denn?« Tatsächlich war es nicht nur furchtbar komisch, Len war auch noch furchtbar verständnislos. Genauso erging es seinem Kuchiyose, das nur wie ein ersaufendes Kätzchen maunzte und sich fragte, was es eigentlich hier sollte.
»Wo willst du denn lang, Liebste? Oh, ich habe keine Blumen für dich...«
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Do 04 Aug 2011, 22:01

Die Utsukushi sagte nichts mehr weiter auf es. Wäre auch recht sinnlos gewesen. Sie hätte ihn höchsten anherrschen können, dass es nicht logisch war. Dass er doch garantiert eine bessere Antwort hatte. Aber das würde wohl nicht unbedingt was bringen. Wäre mindesten genauso sinnlos. Er würde nun wohl keine schlaue Antwort von sich geben können.
Einen kurzen Moment, war er wieder normal. Sie freute sich und schenkte ihm sogar noch ein Lächeln, bis er wieder ins Delirium fiel. Zumindest musste sein Unterbewusstsein noch so stark sein, dass er sie erkannte und ihr vertraute. Das war eindeutig ein Funken Hoffnung, an dem sie sich klammerte wie der Ertrinkende an einem Rettungsring – der ihr, wenn es so weiter aus Eimern goss, auch ganz recht wäre.
Langsam aber sicher verstand sie aber was mit ihm los war. Das Trällern, das wirre Gerede. Die Essiggurken hatten kein wirkliches Gift in sich. Viel mehr eine richtige Droge. Ähnliche besaß sie selbst in ihrem Vorrat. Demnach wusste sie, dass es sich wieder legen würde. Allerdings erst, wenn man diese Person zum Schlaf brachte und sie ausschlief. Das einzige was sie störte war das Krankheitsbild. Vielleicht war es wirklich nur ein Virus, den er sich selbst eingeholt hatte? Und ausgerechnet jetzt musste alles zusammen kommen.
Aber so konnte Yoko aufatmen. Wusste sie nun langsam mit der Situation umzugehen. „Ah, nicht so wichtig… Dem Weg einfach weiter folgen… nach Kumo.“ Sie lehnte sich zur Seite, sah nach vorne zu dem Tiger. ER konnte ihr ja wirklich leidtun. Sah er doch aus wie ein Häufchen Elend. Wobei sie selbst wohl auch nicht viel besser aussah. Wahrscheinlich sogar noch schlimmer. „Rinto? Beeil dich bitte… deinem Meister geht es nicht… unbedingt gut.“, rief sie dem Tier zu. Vielleicht würde er ja ausnahmsweise auf sie hören. War ja auch eine Ausnahmesituation. Dass er keine Blumen dabei hatte, kommentierte sie mit einem resignierten Kopfschütteln. Jetzt wusste sie mal, was er sich sonst so antun hätte müssen, wenn sie nicht weiter versuchte clean zu bleiben. Bei so Fremden war es ihr immer egal gewesen. Fand es sogar witzig – oder nervtötend und es rollte ein Kopf – aber bei einem geliebten Menschen war das ja wirklich unerträglich. Er würde sich noch umsehen, wenn er dann wieder aufwachte. Dröhnende Kopfschmerzen und ein viel zu schwerer Körper. Jedenfalls, wenn es normale Billigware war, an die man schnell mal kam und sie bezweifelte, dass diese Familie da tief drin steckte, um den ‚guten‘ Stoff zu bekommen. Der musste auch viel zu teuer sein… Oder sie zogen das mit allen Reisenden ab und knöpften ihnen ihr Geld ab. Sie hatte es nicht kontrolliert…. Würde wohl das erste sein, was sie in der hoffentlich baldigen Ruhe machen würde. Nachsehen, ob denn noch alles da war.
„Len, sing mit mir! Kokoro Kiseki!“
Ah, das wäre ja direkt die konstruktive Idee. Er hatte eine ungefährliche Beschäftigung und sie konnten auch diesen Punkt der ‘Bei-Gelegenheit-Liste‘ abhaken.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Do 04 Aug 2011, 22:36

Ein Lächeln! Len hatte ein Lächeln erhalten. Von ihr – von ihr! Er wollte es festhalten und sich daran klammern, um nicht wieder so abzuschweifen, aber es fiel ihm unheimlich schwer und kurz darauf hatte er auch schon wieder vergessen, was er eigentlich gerade denken wollte.
Mittlerweile war ihm – immer noch kalt. Unheimlich sogar. Es fiel ihm auch unheimlich schwer, sich in Rintos Fell festzuklammern, da seine Finger immer noch zitterten. Dazu wurden sie vom kalten Regen auch noch klamm und das Fell war so nass und kurz... Er erinnerte sich an die krausen Mähnenfetzen und streckte die Hände danach aus. Immerhin wollte er ja bei wilder Fahrt nicht vom Tiger fallen, nicht?
»Okay! Los, vorwärts, nach Kumo!«, rief Len seinem Kuchiyose daraufhin zu, das aber nur wenig verstehend auf der Stelle verharrte. Also stieß er ihm die Hacken in die Flanken und mit einem empörten Fauchen setzte sich das Tier in Bewegung. Schon besser! Außerdem war es doch so witzig. So unheimlich, unheimlich witzig! Was war witzig?
Rinto, der Yoko eindeutig nachvollziehen konnte, legte noch einmal an Tempo zu, sodass Len sich tiefer auf die Schultern und den Hals des Tieres duckte, um vom Wind und Regen nicht so sehr ausgepeitscht zu werden. Auf dem glitschigen Weg rutschte der Tiger öfters aus, vor allem in Kurven wurden es bedrohlich. Aber Len lachte, weil es so komisch war.
Er hörte erst auf zu lachen, als ihm bereits alles wehtat – sowieso schon, aber nun eben noch mehr – und seine Stimme heiser wurde. »Singen?«, schrie er dem Wind entgegen, obwohl er kaum einen wirklichen Ton herausbekam. »Singen! Lass uns singen! Wo soll ich anfangen...?« Er suchte nach dem richtigen Wort. »Am Anfang! Der Anfang ist gut... Anfang... Kokoro Kiseki... Anfang...« Fast musste er wieder lachen.
»Ich kann mich nicht erinnern! Ist das nicht lustig?«
Len lehnte sich zurück und grinste fröhlich vor sich her.
»Sag mal, magst du Blumen eigentlich? Ich habe dich nie gefragt. Dabei sind Blumen schön! Die Welt ist schön! Willst du mich heiraten?« Sein Grinsen wurde breiter und mit einer Bewegung voller Schwung saß er wieder gerade auf dem Tigerrücken. Rinto setzte seinen Weg unberührt fort. Er ignorierte alles, was auf seinem Rücken geschah. Er konzentrierte sich auf den Pfad, der nass und rutschig vor ihm lag, und den er mit einem hohen Tempo entlanghetzte. Wenn er seinen Meister so erlebte, wurde ihm eben komisch. Komisch! Da hatten sie es wieder! Und Len lachte weiter, auch, wenn er kaum noch einen Ton gekrächzt bekam.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 09:50

Er saß zwar vor ihr, aber trotzdem vermisste sie ihn – komisch, nicht wahr? Sie vermisste ihren Len, der, der immer durchdacht war. Schlau, beherrscht. Das Gegenteil von ihr eben. Dass sie diese Facette kennenlernte, kennenlernen musste, darauf hätte sie gut und gerne verzichten können.
Nachdem Len sich nach vorne gelehnt hatte, blieb ihr nicht unbedingt etwas anderes übrig, als e in Stück mit zu gehen. Gott, war dieser Regen schrecklich! Ein Regenschirm wäre nicht schlecht... aber den konnte sie nicht auch noch halten. Außerdem würde sie ihn verlieren bei dem Affenzahn, den der Tiger zugelegt hatte. Jetzt wäre sie eindeutig lieber wieder auf diesem Waldweg. Die Bäume gaben doch immer recht guten Schutz zur Sommerzeit. Im Winter war es wieder was anderes. Da waren sie kahl.
„Ja, singen!“,
rief sie ihm als Bestätigung wieder entgegen. Aber der Schuss ging nach hinten los. Konnte er sich nicht mehr an den Text erinnern. „Total lustig!“ – Nicht, aber sie würde ihm jetzt einfach mal Bestätigung geben – konnte er eigentlich in so einem Zustand ihre Gedanken lesen? Sie war sich nicht sicher, aber die Wahrscheinlichkeit war doch eigentlich eher gering, wenn er nicht mal selbst wirklich denken konnte.
Blumen. Blumen waren ein gutes Thema! Oh, schei…. Die Frage war ja nicht so toll. Zumindest nicht von jemand, bei dem sie womöglich wirklich ja gesagt hätte. Irgendwann… Aber doch nicht so! Einfach ignorieren, vielleicht fiel es ja nicht auf, und auf das Thema Blumen eingehen. „Jeder mag Blumen. Ich auch. Was ist deine Lieblingsblume? Weiße Rosen?“ Er krächzte vor ihr her. Wahrscheinlich sollte es lachen sein. Nun ja, schien missglückt zu sein.
Rinto war schnell…. Vielleicht wirklich etwas zu schnell für ihren Geschmack, aber so würden sie auch früher nach Kumo kommen. Wenn es so weiter ging würde es nur zwei Stunden dauern? Würde hinkommen. Sie hoffte es.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 10:01

Len wusste, dass das alles alles andere als lustig war – und doch war es so schrecklich amüsant. So ungeheuer belustigend, dass er lachen musste. Die ganze Zeit über lachte er und er wusste nicht einmal, warum. Er hatte keinen Grund und trotzdem war es lustig.
Würde er sich später selbst sehen, würde er wahrscheinlich in Depressionen verfallen.
Len riss die Arme in die Höhe und schwankte bedrohlich bei jedem Galoppsprung des Tigers, und trotzdem lachte er so ausgelassen, wie noch nie in seinem Leben. »Singen!«, rief er. »Was wolltest du singen? Ich kann mich nicht erinnern.« In letzter Zeit erinnerte er sich an erstaunlich wenig, wie er feststellte. Aber das machte nichts, war doch so witzig.
Sogar Yoko sagte, dass es lustig wäre, sodass ihm gar nichts Anderes übrig blieb, als weiter zu lachen. Manchmal blieb ihm die Luft weg, manchmal bekam er keinen Ton heraus, und doch bebte sein Körper vor dem eigentümlichen Zittern und dem Lachen, das seinen eigentlichen Charakter so vollkommen verdrängte. Len war Lachen, stellte er fest. Passte ja auch. LL. Und wieder ein Grund, weiterzulachen.
Er erinnerte sich, dass er Blumen angesprochen hatte, als sie ihm antwortete. Er duckte sich in letzter Sekunde unter einem hervorstehenden Felsen hinweg und klammerte sich wieder mit den Fingern in Rintos Mähne fest.
»Weiße Rosen? Ich weiß nicht. Ich kann mich nicht erinnern. Witzig, huh? Und du? Was magst du für Blumen?«
Rinto schoss weiter über den nassen Felsweg, kam einmal aus dem Tritt und wäre fast gefallen. Len lachte erneut schallend auf – hatte dafür sogar noch ein bisschen Stimme gefunden. »Was für ein Abenteuer!«
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 10:23

Sie hatte wirklich Angst, als er so die Arme nach oben nahm. Sie waren ja nicht in einer Achterbahn auf dem Rummel! Also hielt sie sich mit der einen Hand nun auch in Rintos kurzem Fell fest, während die andere noch an Len war. Er konnte glatt ein verrückter Wissenschaftler sein! Er meinte ja selbst, dass das alles guter Stoff für einen Horrorfilm wäre – so unrecht hatte er damit gar nicht mehr.
„Ach, ist egal. Irgendwas, woran du dich erinnern kannst.“
Reine Ablenkungstaktik, dass er nicht noch mehr Dummheiten anstellte.
Glück im Unglück hatte sie auch noch mal, was den Felsvorsprung anbelangte. Was musste auch ausgerechnet jetzt so ein dummes Teil hervorstehen?! Langsam glaubte sie fast daran, dass sie wieder verflucht war – hatte sie etwa ihr Feuerzeug verloren? Das brachte ja auch immer Unglück. Aber in dieser Position konnte sie nicht wirklich anfangen danach zu suchen. Musste also auch verschoben werden.
„Alle Blumen, die gut riechen.“,
antwortete sie nach kurzem Überlegen. Sie hatte keine Lieblingsblume. Es wurden ihr auch nicht so oft welche geschenkt – und wenn, wo sollte sie diese bitte sehr als Reisende hintun? Hatte ja keinen Küchentisch, auf dem sie eine Vase stellen konnte. Geschweige denn hatte sie eine ganze Küche… ein Zimmer, eine Wohnung. Das musste direkt bitter sein. War sie nicht eigentlich so was wie ein Obdachloser? Mit dem Unterschied, dass ich mehr anstelle, gesucht bin, aber auch überall hin kann, wo ich will, wenn ich aufpasse.
Auf den Rest sagte sie nichts. Stand sie gerade doch wieder etwas unter Schock, dass sie beinahe wieder runtergefallen wären. Fallen. Ganz schlechte Sache! Wollte sie nicht noch mal. Einmal war schon einmal zu viel.


Zuletzt von Yoko Utsukushi am Fr 05 Aug 2011, 13:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 10:34

Eine Weile überlegte Len nachdenklich und hielt sogar im Lachen inne – was seinen ganzen Muskeln so langsam auch mal gut tat. Was konnten sie singen? Singen... Singen... Was kannte er für Lieder? Er hatte so lange niemanden singen hören. Er hatte Ayame singen hören – einen einzigen Vers. Aber er konnte sich nicht mal mehr genau an den Wortlaut erinnern. Dann erinnerte er sich an ein Lied.
»Ah, lass uns das singen!« Eine Weile musste er sich an die Melodie erinnern, an die Wörter, die sie benutzt hatte und bekam mit Müh und Not heraus: »Now I hate you. Really hate you. Would have walked on hot coals for you, Now I don't care spit about you. I want you dead, I want you dead, I want you dead, I want you dead!« Dass sie damals den Liedtext zusammengeschneidert hatte, das konnte er ja nicht wissen, er, der das Lied nicht kannte – der sich nicht kannte.
Für die Zeit, die Len gebraucht hatte, um sich zu erinnern und mit hohler Stimme das Lied nachzusingen, hatte er tatsächlich keine Spirenzien gemacht und auch nicht gelacht. Aber jetzt, wo er schwer atmend – ihm ging die Luft so schnell aus... – dort saß, meinte er: »Das Lied ist lustig! Wie heißt es? Ich mag es.« Und lachte. Zerstückelte, einzelne 'Haha's. Irgendwann würde er nicht mehr lachen können. Und dieses irgendwann war gar nicht mehr so fern. Aber solange sollte er es noch ausnutzen. Wenn etwas lustig war, dann musste man doch lachen, oder?
»Ich habe keine feine Nase«, erwiderte Len, »Shinjiro hat viel geraucht, weißt du? Da riecht man Blumen nicht mehr so gut.« Und tatsächlich hatte er die Wahrheit gesagt! Soweit er wusste. Soweit er sich richtig erinnern konnte. Plötzlich war ihm nicht mehr zum Lachen zumute. Ihm ging es wieder elend. Dabei war es doch gerade so lustig gewesen... Wäre es nicht unheimlich schwer, es während des Reitens auf einem riesigen Tiger zu tun, würde er sich jetzt zusammenkauern und sich selbst bemitleiden. Wofür, wusste er nicht. Aber das machte nichts. Schließlch war er deprimiert.
Yoko hinter ihm erstarrte und er warf einen fragenden Blick über die Schultern. »Magst du keine Abenteuer?«
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 13:56

Es war für sie direkt angenehm, als er mal nicht lachte, nicht irgendetwas vor sich hin plapperte, sondern einfach nur still vor ihr saß und nachzudenken schien. Vielleicht sollte sie ihm mehr Denkaufgaben geben – aber dafür müsste sie ja selbst welche kennen. Schlechte Idee.
Mit dem Lied hatte sie wirklich nicht gerechnet. Damit sang sie ihn an, als sie mal wirklich sauer und frustriert wegen ihm war. Den Grund wusste sie gar nicht mehr…. Bestimmt hatte er sie ignoriert! War früher öfters passiert – bis sie ihn selbst ignoriert hatte und es ihm wohl auch nicht so super gefallen hatte. Wenn man ins kalte Wasser geworfen wird, muss man diesen mitziehen, damit er es am eigenen Leibe spürte – im übertragenen Sinne. Oder auch: Wie du mir, so ich dir. Aber sie kam vom Thema ab. Er sang ja gerade! Ach ja, deshalb war sie ja darauf gekommen… hm… langsam konnte man ihren Verstand auch in die Mülltonne werfen. „So lustig ist es nicht…“, murmelte sie, zuckte dann aber mit den Schultern. Sie durfte nicht vergessen, dass er unter Drogen stand. „Es heißt ganz einfach I want you dead. Wie bist du auf das Lied gekommen? Lass uns was anderes singen!“ Sie dachte kurz nach, bis ihr ein Lied einfiel. Der Refrain. Da würde er vielleicht etwas mitkommen. Zumindest mit dem Joker. „Card wa mou temoto niwa nai nosa – Joker. Nureta hitomi no shoujo – Joker. Yureta sekai no chokou – Joker. Nieta yukai na joukyou – Joker. Kieta hutari no shoujo.“ Ein Versuch war es wert, dass er dann wieder abgelenkt sein würde.
Seine nächsten Worte irritierten sie aber. Der Regen war im Übrigen etwas leichter geworden. „Weiß ich nicht – wer ist Shinjiro?“, fragte sie nach. Er hatte ihr noch nie etwas von einem Shinjiro erzählt, der Kettenraucher war. Aber das Thema schien ihm nicht unbedingt zu gefallen, so wie er gerade in sich zusammenzusacken schien. Es gab wirklich noch so vieles, was sie sich erzählen konnten – wäre er nur normal. Er selbst. „Kommt darauf an welche Abenteuer. Auf ein Abenteuer wo mein Leben an den Schritten eines Tigers hängen könnte ich verzichten. Hey, guck nach vorne. Siehst du das? Das da vorne müssten Lichter einer Stadt sein!“, meinte sie und war heilfroh, sodass sie sogar kurz den Tiger losließ um mit gestreckten Zeigefinger nach vorne zu deuten. Umso schneller war ihre Hand aber wieder an dem Fell, als sie meinte durch den Sprung schon beinahe runtergefallen zu sein. War aber nicht so.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 15:16

»Ich finde es lustig«, schloss er. Wenn Yoko es nicht mochte – bitte. Er konnte es leiden. Er fand es witzig. Er konnte darüber lachen. Aber wahrscheinlich nur, weil er sich dem Ernst der Worte nicht mehr bewusst war. Warum sie es gesungen hatte. Was geschehen war. Len war aber dennoch zufrieden mit sich. Immerhin hatte sie gewollt, dass sie sangen. Er hatte gesungen. Wenn es ihr nicht gefiel, war das ja nicht seine Schuld!
»Uhh~ ein schauriger Titel. Er passt zu heute«, sagte er vergnügt. Irgendwo hatte er ja Recht! Miki hatte ja versucht, ihn umzunieten, oder zumindest so etwas in der Art. Diese Worte hätte man ihr dementsprechend sehr gut in den Mund legen können. Und Len fand es wieder witzig.
»Ich habe mir in Erinnerung gerufen, was mir als letztes vorgesungen wurde«, beantwortete er ihre Frage und nickte dann. Gut. Etwas anderes singen. Aber er erinnerte sich gerade gar nicht an andere Lieder. Auch ihr Lied kannte er nicht. Deswegen legte er den Kopf schräg und starrte angestrengt gerade aus, auch wenn es nicht leicht war, so, wie Rinto sich durch die Gegend warf. »Ich mag es, wenn du singst«, sagte er schließlich leise, sodass der Wind die Worte wahrscheinlich mit sich riss und nicht mehr wieder freigab. Je länger er über Shinjiro nachdachte, desto deprimierter wurde er und irgendwann zuckte er dann mit den Schultern.
»Den kennst du nicht? Ist aber egal, ist ein toter, alter Mann«, erwiderte er schließlich. Er hatte keine Lust, darüber zu reden... Es stimmte ihn so traurig, so elend... Warum hatte er darüber geredet? Wegen den Blumen. Wegen des Blumengeruches. Er sollte ihr beizeiten Blumen schenken.
»Ach so. Sag das nicht laut, Rinto findet das sicher nicht gut«, sagte er irgendwann, als er sich ihren Satz durch den Kopf gehen lassen hatte. Er hatte ein wenig gebraucht, um wieder etwas normaler zu werden – normal von wegen nicht mehr deprimiert. Nach Aufforderung hob Len den Kopf und schloss ein Auge, um sich besser auf den Punkt vor ihnen konzentrieren zu können. Lichter einer Stadt. Lichter einer Stadt... Lichter einer Stadt?
»Oh, eine Stadt! – Oh, was hast du gemacht? Alles in Ordnung?«
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 16:03

„Der Titel passt einfach zum Text des Liedes. Wird am häufigsten gesungen.“, erwiderte sie nun doch wieder etwas grinsend – was er wohl kaum sehen konnte. Wobei er auch recht hatte. Miki schien ihn ja umbringen zu wollen. Da passte es also auch zu dem Tag. Oder zu gestern. Musste ja schon gestern passiert sein.
„Ach so? Das Lied ist aber schon eine ganze Weile her.“,
meinte Yoko nach kurzer Überlegung. Na wie lang war es denn schon her? War es nicht schon bevor sie in Konoha eingereist waren? Oder erst nach dem zweiten Kampf? Sie konnte es nicht mehr so genau sagen… Aber es war lange her! „Weißt du was? Dann singe ich nun öfters für dich. Dann kannst du dich an mehrere Lieder erinnern.“
Und schon konnte sie es einlösen und san das Lied des Jokers. Als sie geendet hatte, hörte sie einen Wortfetzen konnte es aber nicht wirklich als einen zusammenhängenden Satz entziffern. Würde schon nicht so wichtig sein, sagte sie sich. Er quasselte ja recht viel heute. Vielleicht hat er schon wieder um ihre Hand angehalten.
Er wollte also nicht über diesen Shinjiro reden…. Sie sollte sich den Namen vielleicht merken und mit ihm mal reden, wenn er wieder bei Verstand war. Also nickte sie erst mal das Thema ab.
„Hm? Rinto weiß, dass ich ihm nicht ganz so traue. Er traut mir ja mindesten genauso wenig.“, antwortete sie schulterzuckend. Dann ging es ja erst mal um die Stadt, die sich vorne zu erkennen gab. „Ja, eine Stadt!“, wiederholte sie noch mal. Hatte den kleinen Ausrutscher mit der Hand und sah ihn wieder an. „Ich sitze noch auf, also muss ja alles in Ordnung sein.“
Jetzt würde es dann aber lustig werden, wenn sie das Dorf betraten. So wie er gerade drauf war… da musste sie sich noch etwas einfallen lassen. Aber da würde sie lieber dann vor dem nicht mehr vorhandenen Tor improvisieren. „Rinto?“, rief sie dem Tiger zu, beugte sich ein wenig zur Seite, um zu ihm sehen zu können. „Bleib ein paar Meter vor dem Eingang weg stehen… wir wollen nicht so viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen, was in einen Kampf enden würde.“ So ein Tiger zog ja auch recht die Blicke der Leute an. Sah man in dem Dorf der Vergessenen.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 16:14

»Langweilig«, seufzte Len. Was interessierte ihn, wie oft und wann und wo etwas gesungen wurde? Er fand das Lied nun einmal lustig und zum Tag passend. Ihre Meinung war ihre Meinung und seine, ja, die existierte auch. Irgendwo.
»Du singst ja auch nie für mich«, rief er schmollend zurück und räusperte sich. Seine Stimme wollte vom ganzen Lachen und Schreien eben nicht mehr ganz so, wie er es gerne hätte. Aber er wäre nicht er selbst, wenn er es nicht irgendwie schaffen würde, trotz allem mit ihr zu reden. War ja stur. Und lustig.
»Hah! In Ordnung.« Er freute sich schon darauf. Was für Lieder sie wohl so singen würde? Außer dieses Joker-Lied mit den Karten... Hoffentlich auch so amüsante Lieder, wie er angestimmt hatte. Aber das war ja ganz Yokos Entscheidung, was sie singen wollte. Er würde ihr zuhören, egal was sie sang. Schwor er sich jedenfalls in der Phase, in der er sich gerade befand.
»Jetzt hast du ihn verletzt!«, quäkte Len auf und ließ erneut Rintos nasse Mähne los, dieses Mal, um die Arme schmollend vor der Brust zu verschränken. Die sollte sich nicht mit seinem Kuchiyose streiten. Immerhin waren die Beiden doch alles, was er hatte! Und wenn sie sich nun gegenseitig niedermetzelten, dann hätte er gar niemanden mehr. Höchstens ein bisschen Pastete, das er noch aus ihnen gewinnen konnte. Aber auch die würde irgendwann verwest sein und dann hatte er wirklich nichts mehr übrig!
Er schüttelte den Kopf und konzentrierte sich lieber auf die Stadt. Durch den dünner werdenen Regenschleier konnte man eindeutig gelbe Punkte erkennen. Wie so Pollen, die sich auf schwarze Sachen legten, die man draußen vergessen hatte. Aber er hörte auf mit unsinnigen Vergleichen.
»Mh-hm«, machte er und hielt sich wieder fest, damit er dann doch nicht aus dem Gleichgewicht geriet und fiel. Das würde ihm nicht ins Konzept passen, vor allem dann nicht, wenn er da runter in die Schlucht fallen würde. Den Gedanken verwarf er. Nein, dazu war der Tag zu lustig.
Rinto erwiderte nichts, immerhin konnte er nicht sprechen.
Doch Len begehrte auf: »Waaas? Du willst einen Kampf vermeiden? Wer bist du und was hast du mit meiner Yoko gemacht?«
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 16:53

„Du sagst ja auch nie, dass ich singen soll.“, verteidigte sie sich mindesten genauso schmollend. Wobei, halt. Wenn sie denn summte, dann wollte er ja immer, dass sie sang…. Hm, vielleicht würde sie es dann mal wirklich tun. Denn auf manchen Ebenen waren unterdrogenstehende Leute wirklich immer ehrlich. Sie würde ihm den Wunsch erfüllen. Er wünschte sich ja sonst nie was, außer seine Schwester wieder zu finden und glücklich mit ihr vereint zu sein. Was eigentlich passieren würde, wenn sie sich wirklich wieder richtig hatten? Was mit ihr, Yoko Utsukushi, passieren würde? Sie war sich gar nicht so sicher, ob sie die Antwort haben wollte.
„Ich hab ihn verletzt? Ich glaub eher nicht…. Er hört uns nicht mal richtig zu. Will auch nur wieder in seine trockene Welt.“
Und ich will in ein nettes Hotelzimmer., heulte sie in Gedanken auf, aber die Stadt war ja schon zu sehen. Diese kleinen gelben Punkte, weil es selbst am hellichten Tag so dunkel war
Sie blinzelte verwirrt. „Ich bin Yoko und versuche meine Mordgelüste wegen dir zu zügeln, weil du nicht gerne Tote siehst. Außerdem müssen wir ein normales Zimmer finden. Ich will nicht draußen im Regen übernachten.“ Wenn sie schon die Möglichkeit hatte, konnte sie gut verzichten.
Inzwischen konnte sie sogar schon die Umrisse einiger Häuser erkennen, wenn sie an Len vorbei sah und die Augen zusammenkniff. Der Pfad wurde auch immer breiter und dort hinten schien es wohl wieder flach zu werden.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 17:05

»Lügner!«, schnaubte er. Warum log sie? Er wusste ganz genau, dass er sie bestimmt schon hundert Mal darum gebeten hatte! Oder auch nur fünfzig Mal. Okay, vielleicht hatte er noch seltener gefragt. Aber bestimmt mehr als einmal. Darauf bestand er. Zumindest, solange er sich nicht wirklich erinnern konnte. Denn die Welt war so schön! Und so lustig! Und so bunt...! Bunt? Waren die Steine schon immer lila gewesen?...
»'Türlich hast du ihn verletzt, der versteht jedes Wort. Der spricht fließend Tigerisch, Papageiisch und die Sprache, die Kenny aus South Park spricht... Warum sollte er uns nicht verstehen?« Für ihn war es eindeutig logisch. Aber im Moment erschien ihm alles logisch. Sogar die Sache mit dem Keks von vorhin. Apropos Keks, wo bekam er auf die Schnelle einen her?
»Oh. Ach so«, sagte Len schließlich einsichtig. Er wollte sie ja nicht unnötig provozieren. Dass seine Yoko niemals 'Nein' zu einem Kampf gesagt hätte – das konnte man wohl glauben. Die da musste ein Duplikat sein. Schließlich war auch ihre Argumentation logisch. Irgendwo. Er musste sich erinnern, was sie eigentlich genau gesagt hatte.
Oh! Da war es wieder! Die Steine hatten ihre Farbe gewechselt, ganz sicher! Eben waren sie noch lila – und jetzt waren sie grün. Die waren eindeutig vorher noch nicht grün gewesen. Oder doch? Len konnte sich nicht erinnern und zog nachdenklich die Augenbrauen zusammen. Mit einer Hand stützte er sich im Nacken Rintos ab, dann zog er langsam die Beine hoch und stellte sich schwankend hin, beide Arme weit von sich gestreckt. Und dann sprang er gegen das bisschen massives Steingebirge, was auf einer Seite des Weges war. Rinto machte natürlich eine Vollbremsung und kehrte sofort um.
Len leg benommen auf dem Boden. »M-mir... geht's gut!«, rief er und richtete sich auf. »Aber ich glaube, ich muss gleich wieder kotzen...«
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 17:30

Auch auf das Lügner sagte sie nichts weiter. Sie war ohnehin schon überfordert mit der Situation. Ihr Len war gerade strohdumm. Dümmer als sie! Sehr viel dümmer als sie. Das stimmte sie glatt depressiv – halt, sollte sie das nicht irgendwo glücklich stimmen? Klare Antwort: Nein. Sie wollte ihren Len wieder zurück. Jetzt. Sofort! Aber da wurde nichts draus. Er blieb… doof. Und er hatte sie sogar missverstanden. Natürlich verstand der Tiger sie, darüber hatten sie schon mal gesprochen, aber zuhören war ja ne andere Sache. Aber warum sollte er Papageiisch können? Und… wer war Kenny aus South Park? Sie schüttelte resigniert den Kopf. Das erinnerte sie glatt an dieses komische Ding, das sich Gandalf nannte. Dieser Stimme in ihrem Ko-ho…. Oh! Das war er! HA! Jetzt wusste sie, dass sie damals nicht verrückt war. Er hatte nur seine Fähigkeit missbraucht. Was anderes konnte es nicht sein. Es war eine andere Stimme… aber er konnte ja alles Mögliche schicken. Darauf würde sie ihn auch noch bei Gelegenheit ansprechen. Ach scheiße… jetzt verschob sie ja schon wieder alles auf ‚bei Gelegenheit‘ war ja direkt nervend.
Was in aller Welt hatte er vor?! Wollte er nun für den Auftritt in einem Zirkus üben? Sie stand gerade wirklich komplett neben sich und sah recht hilflos zu ihm hoch, wie er da einfach so auf dem Rücken des Tigers stand und einfach davon sprang. Ihr schnürte sich die Kehle zu. War er in Ordnung?! Zum Glück blieb Rinto stehen und lief zurück. „Len!“, rief sie mit heißerer Stimme und sprang ebenfalls vom Tier. Sogar recht galant im Gegensatz zu ihrem ersten Mal. Aber damals konnte sie ihren Fuß nicht wirklich belasten. Sie hastete zu ihm und legte ihm die Hand auf die Schulter. Sie kaute auf ihrer Unterlippe. „Dann warten wir, bis du eben gekotzt hast…. Und… ich hab die Idee!“ Ja, selbst jemand wie Yoko ging ab und an ein Lichtlein auf. „Rinto, du darfst uns doch ins Dorf reinbringen. Am besten noch gleich ein Hotel finden… Ich mach uns einfach unsichtbar – ha! Wir haben auf jeden Fall zwanzig Minuten. Das dürfte doch reichen.“ Sie ging wieder zu der Seite des Tigers und stieg auf. Langsam aber sicher gewöhnte sie sich zumindest daran. War es nicht viel anders als ein Sportgerät, wo man sich aufsetzte. Oder wenn man sonst irgendwo weiter nach oben wollte ohne Chakra. Sie sah zu Len, ob er sich denn ausgekotzt hatte und wieder zu ihnen kam.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 17:43

Len saß noch ein wenig neben der Spur – noch mehr als vorher schon – auf dem steinigen Boden und hörte seinen Namen. Dann das Geräusch, wenn jemand aus einer gewissen Höhe auf Kiesweg sprang... Oh! Das musste Yoko sein! Er blinzelte und sah in ihre Richtung. Blinzelte, als sie schon bei ihm war.
»Muss nicht mehr... Habe dich gesehen«, sagte Len und lächelte fröhlich. Zwar war es komisch, wenn die Welt die Farben wechselte, aber nun ja. Solange das Yoko-Duplikat da war, konnte es ihm doch gar nicht schlecht gehen! Voller Elan sprang er auf, taumelte erneut gegen die Steinwand und stemmte dann, die vorherige Aktion völlig ignorieren, die Hände in die Hüften.
»Das ist mein Mädchen, sagte er und wischte sich den nassen Pony aus dem Gesicht. »Niemand anderes kommt auf so grandiose Ideen. Sag mal, siehst du dich eigentlich selbst, wenn du unsichtbar bist?« Konnte ja sein. Oder auch nicht. Er wusste es nicht. Deshalb hatte er gefragt.
Rinto stand einfach nur still da, fegte ab und an mit seinem Schwanz durch die Luft.
»Ich nehme an, es würde ihm eine Ehre sein«, deutete Len – völlig falsch natürlich – das Verhalten des Tieres. Eine Weile sah er sie noch an, Rinto und Yoko, seine beiden Lieblinge und merkte dann, dass anscheinend von ihm erwartet wurde, dass er irgendetwas tat. Nun ja, er rieb sich die aufgeschürften Ellbogen und hielt, gerade zum rechten Zeitpunkt, eine Hand unter seine Nase, als der erste Blutstropfen fiel. Aber gemeinsam mit dem Regen würde das schon wieder weggehen. Die Nase tat auch gar nicht so weh! War sicher nicht gebrochen. Nur ein geplatztes Äderchen. Hatte in seiner Kindheit oft wegen Kleinigkeiten Nasenbluten gehabt – erinnerte er sich -, aber das war mit der Zeit wieder vergangen.
Also ging er das Stück zu seinem Kuchiyose, flauschte es einmal und schwang sich dann erneut auf dessen Rücken. »Na dann – hü!« Allerdings musste Len dem Tier erneut erst einmal 'die Sporen geben', bevor es losrannte, wieder auf die Lichter der Stadt zu.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 18:19

Wo sie so vor ihm gestanden hatte… er sah ja miserabel aus! Aber zumindest schien er sie selbst in so einer misslichen Lage noch zu liebe. Zumindest schloss sie dies aus seinen Worten, die ihr für den Moment wieder ein Lächeln auf die Lippen zauberten, bis sie sich ja der Idee und an Rinto widmete.
„Ob ich mich selbst noch sehe?... Lass dich überraschen. Du wirst es gleich selbst herausfinden.“
Stimmte ja auch. War ja nicht so, dass sie nur sich und Rinto unsichtbar machte und Len so scheinbar durch die Luft fliegen ließ. Würde ja blöd kommen. Aber um die Frage zu beantworten: man sah sich selbst nicht mehr. Wenn man sich die Hand vors Gesicht hielt. Man sah sie nicht. Wie in einem richtig dichten Nebel, oder einer stockdunklen Nacht. Aber er schien sie nun vielleicht doch nicht mehr als unecht anzusehen. War auch ein Fortschritt.
Rinto selbst schien von der Idee wohl nicht ganz so begeistert zu sein. Aber sie fand dies als beste Möglichkeit. Sonst hätte sie ja noch mit dem Blonden durch die Stadt irren müssen. Len hatte Nasenbluten – na super! Das wurde ja alles immer besser! Hoffentlich hatte er ansonsten nicht allzu große Schmerzen. Der Sturz sah nicht unbedingt sanft aus.
Dann ging es aber auch schon wieder weiter in Richtung Stadt. Sie würden wohl gleich da sein. „Len? Tu mir den Gefallen und sei bis wir von Rinto absteigen gaaaaanz still, ja? Dafür bekommst du nachher auch Schokoeis und einen Kuss von mir.“ Na hoffentlich würde das klappen. Kam ja auch recht blöd, wenn da etwas schwafelte, obwohl da gar nichts zu sehen war.
Nun atmete sie aber tief durch, nahm wieder die Stellung von vorhin ein, sodass sie beide hielt, sich festhielt, und begann sich zu konzentrieren. Musste ja sein. Sie musste ja Chakra gleichmäßig überall verteilen und umwandeln. Es begann wie immer bei ihr, dass sich langsam Löcher bildeten und sich diese ausbreiteten. Über sie, über Len, über Rinto.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 18:33

Wieder ein Lächeln! Schon wieder hatte er eines bekommen. Jetzt hatte er heute schon zwei erhalten. Er musste sie in Erinnerung behalten, um sie zu hüten, wie ein Schatz. Er hoffte, dass seine Sammlung größer würde, wenn er sich anstrengte und nett war.
»Oh, okay«, sagte er daraufhin. Gut. Ließ er sich überraschen. Nur war er so neugierig. Und so ungeduldig. Er nahm es Yoko übel, dass sie es ihm nicht einfach verriet. Sie musste doch von seiner Berufskrankheit wissen! Was arbeitete er nochmal...?
Nachdem sie eine kurze Weile schweigend geritten waren, hob sie wieder die Stimme und dementsprechend spitzte Len die Ohren, um sie ja auch richtig zu verstehen. Konnte ja wichtig sein. Oder die Antwort auf seine Frage. Auf all seine Fragen! Aber war das nicht schon 42? Die farbwechselnde Welt war eigenartig.
»Für Schokoeis mache ich alles«, erwiderte er recht plump, bevor er grinsend – was sie nicht sah – hinzufügte: »Und für einen Kuss von dir noch viel mehr.« Dass er mal wieder ungeheur unlogisch war, fiel ihm nicht auf. Aber zumindest hatte es doch irgendetwas in Richtung Romantik an sich. Dachte er. Hoffte er. Wollte ein Lächeln. Ein drittes. Alle guten Dinge sind drei!
Eine Weile geschah nichts, allerdings fühlte er Yokos Anspannung, wie sie sich konzentrierte. Ihre Fähigkeit kam zum Zuge. Rinto fauchte erschrocken auf und kam es dem Tritt, als er merkte, dass sich seine Schnauze gerade aufgelöst hatte.
Len selbst hielt sich eine Hand vor Augen und drehte sie ungläubig hin und her, während sich die Löcher – es tat gar nicht weh! – weiter ausbreiteten.
»Das ist unglaublich... unfassbar!«, rief er und presste dann beide Hände auf den Mund. Jedenfalls glaubte er das. Er fühlte es zumindest, aber sehen tat er es nicht. Daran musste man sich wohl gewöhnen. Dasselbe galt für Rinto, der nun Probleme damit hatte, richtig einzuschätzen, wo er denn hintreten musste und deswegen das Tempo drosselte.
Nicht reden. Denk an Schokoladeneis. Denk an sie.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 19:08

Es schien ihn ja wirklich brennend zu interessieren, was mit ihm durch ihre Fähigkeit geschehen würde – ob er sich später noch daran erinnern würde? Oftmals kam es ja zu Black Outs, aber ganz sicher war sie sich nicht. Sie wusste ja nicht, was er genau genommen hatte. War auch gut möglich, dass er sich an alles, oder an bestimmte Teile erinnern würde.
Gerade wollte sie empört etwas sagen, dass ihm Schokoladeneis wichtiger war als sie, aber da rettete er die Situation ja doch noch. Sie lächelte tatsächlich wieder, aber das konnte er ja kaum sehen, wo sie hinter ihm saß. „Danke.“, meinte sie noch zu ihm.
Schlussendlich zog sich ihr Chakra über alle drei Körper. Für andere musste es einer sanften, warmen Ganzkörperberührung gleichen. Aber sie war froh, dass sich A) Len anstrengte nichts mehr zu sagen und sie B) es noch drauf hatte auch andere unsichtbar zu machen. Es musste schon eine Ewigkeit her sein, dass sie ihr Kekkei Genkai nicht nur für sich selbst benutzte. Gab es ja bislang keinen Grund es für jemand anderen tun, wo sie so lang auf sich allein gestellt war.
Nur zehrte es so an ihrem Chakra und es war ein eigenartiges Gefühl, wo sie nun diese beiden Körper so genau erfassen konnte. Jeden Zentimeter der äußeren Schicht dieser Lebewesen bildlich vor ihrem inneren Auge hatte. Sich selbst kannte sie ja gut – was nicht verwunderlich war – da überraschte sie nichts mehr. Kurz gesagt war die ganze Prozedere sehr kräftezehrend und sie war froh, wenn sie heute wieder in ein Bett fallen durfte. Garantiert würde sie gleich einschlafen können.
Sie passierten das Tor. Es sah ja wirklich verdammt schrecklich aus! Es war… einfach nicht mehr da. Selbst die Wände schienen ein bisschen abgerissen zu sein. So schnell konnte es gehen, dass sie ungebetene Gäste gerade zu einluden. Wer weiß wie viele Nuke sich inzwischen schon dort drin aufhielten. Sie hoffte, dass es so schnell nicht zu einer Komplikation kommen würde. Len musste erst gesund werden, sie musste später erst wieder Kräfte sammeln.

GT: Kumogakure – Hotel, Herberge, o.ä.
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BeitragThema: Re: Bergdorf   Fr 05 Aug 2011, 19:22

Ja, tatsächlich saß Len wie auf brennenden Kohlen, aber eigentlich saß er nur auf einem großen, orangenen Tiger. Wie funktionierte es? Was würde er spüren? Was würde geschehen? Wie lange würde es anhalten? Was war einem innerhalb der Unsichtbarkeit alles möglich? Fragen über Fragen – aber keine Antwort. Gut, außer 42.
»Hmm...?«, machte er verständnislos. »Wofür?« Tatsächlich hatte Len bereits wieder vergessen, was er da eigentlich Nettes gesagt hatte. Für diese Aktion hätte er eigentlich eine richtig deftige Kopfnuss verdient. Und er hätte es hingenommen, wenn er auch nicht verstanden hätte, warum. So wie er hinnahm, dass ihm immer noch das Blut aus der Nase lief und ihm seine Ellbogen wehtaten und dass die Welt ihre Farbe wechselte. Beständig. Immer wieder. Im Moment war sie übrigens gelblich.
Die ganze Sache mit dem Unsichtbarwerden war schon creepy. Man fühlte geradezu, wie sich das Chakra auf seine Haut legte und es ließ Len frösteln. Eigenartig. Er hatte das Gefühl, fliehen zu müssen, weil ihm vielleicht etwas Schreckliches zustoßen könnte – was war, wenn das Duplikat ihn auch umbringen wollte?
Er blendete den Gedanken aus. Es konnte ihm egal sein. Die Welt war bunt. Und schön. Und lustig! Beinah hätte er wieder angefangen zu lachen. Doch sein Verstand sagte nein. Oder das, was von ihm übrig geblieben war. Nun ja, auf jeden Fall hielt er den Mund und sah sich lieber um. Langsam kam die Stadt immer näher, auch wenn Len es schlechter erkennen konnte, da sich das Licht nicht sehr von der Umgebung unterschied.
Ich bin müde..., fiel es ihm ein, aber er zwang sich, das Jutsu weiter aufrecht zu erhalten. Wenn Yoko sich so viel Mühe gab, durfte er nicht zurückstehen. So preschten sie durch eine riesige Lücke in der Stadtmauer Kumogakures. Er erinnerte sich an einen Fernsehbericht, aber an viel mehr nicht. Was würden sie hier wohl tun, in Kumogakure?
Aber erst einmal wollte er schlafen. Sehr viel schlafen. Und er wollte wieder lachen können – aber dieses Mal bitte auch wissen, warum eigentlich.

[OW: Kumogakure – Hotel, Herberge, o.ä.]
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