Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru

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BeitragThema: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Do 23 Jun 2011, 00:44

Koku Subeta und ihr Sohn Yoru leben in einem der weniger wohlhabenden Viertel Kumos. In dem kleinen aber gemütlichen Haus betreibt Koku zudem ihr 'Geschäft', in welchem sie Männern Liebesdienste anbietet. Während ihrer Arbeitszeit hat Yoru sich vom Haus fern zu halten oder kann über eine selbst gebaute Vorrichtung durch ein Fenster in sein Zimmer einsteigen. Hinter dem Haus befindet sich eine Menge Geröll, doch wenn man dieses hinter sich gelassen hat eröffnet sich ein freier Platz, auf dem Yoru trainiert, manchmal auch mit Rev zusammen - inzwischen auch mit seinem Kuchiyose-Tier Mabui Dango.

__________________________________


cf Restaurant

Yoru hatte sich noch ein paar Mal umgewandt, ehe er sicher war, dass Rev ihm wirklich folgte. Das Mädchen war manchmal ein wenig seltsam, aber er hatte genau diese Eigenheiten liebgewonnen. Sie war nicht so... profillos, wie viele Mädchen es waren. Für einen Moment wunderte Yoru sich, warum er so viel Zeit mit diesen Mädchen verschwendete, wenn er sie so wenig leiden konnte. Dann jedoch verjagte er diese Gedanken, wenn er bei Rev war wollte er nicht an andere denken. Wenn er sie haben könnte, würde er keinen Menschen der Welt auch bloß mehr ansehen. Doch mit einem Seufzten rief er sich in Gedanken, dass er nicht einmal versuchen würde, an Rev heran zu kommen. Es stand einfach zu viel auf dem Spiel.

Auf dem Weg zum 'Trainingsplatz', der eigentlich nur diese Bezeichnung trug, weil Yoru dort trainierte und nicht, weil er wirklich ein befestigter Platz war. Er befand sich weit genug entfernt vom Haus seiner Mutter, sodass diese nicht bei ihrer Arbeit gestört wurde. Und ebenso damit Rev von deren Arbeit gar nicht erst etwas mitbekam. Seit er klein war hatte Yoru ein wohl gehütetes Geheimnis aus seiner Familie gemacht, damit niemand erfuhr, dass seine Mutter eine stadtbekannte Prostituierte war und Yoru keine Ahnung hatte, wer sein Vater war. Hin und wieder befürchtete er, das trotzdem alle Welt Bescheid wusste, doch er hoffte einfach, dass zumindest Rev nichts davon mitbekommen hatte.

"Da wären wir!, verkündete Yoru unnötigerweise, nachdem sie den "Trainingsplatz" von der Seite betreten hatten - die Freier seiner Mutter mit Dango zu erschrecken hätte Yoru zwar gereizt, doch er wusste, dass das keine gute Idee war. Manchmal hasste er diese Kerle... doch die meiste Zeit hielt er sich davon ab, darüber nachzudenken. Genau wie jetzt. "Dango... komm schon, beweg dich ein bisschen... ich weiß einfach nicht was ich mit dir anfangen soll. Was soll ich mit ihm anfangen, Rev? Hast du schon mal so ein Tier gesehen? Er... er kann einfach nichts! Er ist nur... fett. Er hat keine scharfen Zähne, keine Krallen, kann nicht fliegen, nicht feuerspucken, er kann nicht mal wirklich böse gucken." Yoru hatte seine Verzweiflung mit wild rudernden und gestikulierenden Armen untermalt und seufzte nun verzagt. Natürlich hatte er sich ein cooles Kuchiyose-Tier gewünscht. Einen Drachen oder einen Tiger! Oder zumindest ein richtiges Tier. Dango war... einfach nur Dango. Erschöpft vom schimpfen lehnte Yoru sich gegen Dangos Gesicht und versank ein wenig darin, die Arme ausgebreitet, als ob er das Tier umarmen wollte. "Wenigstens ist er weich...", murmelte er in Dangos Stirn hinein und schüttelte verzweifelt den Kopf. Dango hingegen schien das zu gefallen, denn er gab ein vergnügtes Quieken von sich.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 15:02

Etwas zöglich folgte die junge Frau dem blondhaarigen Kerl bis hin zu seinen persönlichen Trainingsgründen. Rev's schwache Arme umschlangen ihren ausgemergelten Körper, als sie scheu die Umgebung des Hauses in Augenschein nahm. Es war eine befremdliche Situation. Eine feine Dame aus gutem Haus verbrachte ihre freie Zeit freiwillig an einem Ort der Sünden und Laster. Der jungen Frau war ehrlich gesagt nicht sonderlich wohl bei jedem Besuch, immerhin würde sie den Nachmittag im Hinterhof einer stadtbekannten Prostituierten verbringen. Normalerweise kümmerte es sie nicht, was die Menschen von ihr dachten, dennoch wollte sie aus persönlicher Überzeugung nicht so viel mit dem Rotlichtmileu zu tun haben. Obwohl dieser Trainingsplatz weit vom Haus entfernt war, sodass sie wohl nicht direkt in Kontakt mit den dubiosen Gestalten kommen würde, trieb es der jungen Frau die Angstperlen auf die Stirn. Sie konnte wirklich auf eine etwaige Begegnung mit den potenziell assozialen Freiern dieser Frau verzichten. Das wäre die einzigste Situation in der sie ihre gute Erziehung und ihre Selbstbeherrschung verlieren würde: Wenn so ein ekliger Kerl sie odinär angraben würde, würde sie ihm eine knallende Ohrfeige verpassen.
Wäre das gemeinsame Training mit ihrem Teamkamderaden Yoru nicht so verdammt wichtig, würde sie sich gar nicht an einem Ort wie diesen hier blicken lassen. Schließlich war es ihr unbedingter Wunsch stärker zu werden und wenn sie ihr Ziel es erreichen konnte, dann nur in Zusammenarbeit mit diesem blondhaarigen Idioten. Wenn dieser Kerl die Dreistigkeit besaß, den Mädchen in Kumogakure scharenweise das Herz zu brechen, da konnte sie sehr wohl die Dreistigkeit besitzen ihn als dienliches "Sprungbrett" zu ihrem Ziel zu machen. Das weckte sicherlich dreckige Assoziationen, doch in den Augen der jungen Frau war das für den Kerl eine vorzügliche Methapher. Dieser Kerl ist ein wirklich vollzügliches Brett in ausnahmlos jeder Lebenslage. Was sich wie ein billiger Werbespruch anhörte, war in ihren Augen die bittere Wahrheit. Wobei sie sich fragte, ob der Blondschopf das Brett doch lieber vorm Kopf trug. Aber natürlich würde sie ihm diese Dinge nie an den Kopf schmeißen, neben der sexuellen Andeutung, dazu war sie doch viel zu gut erzogen, aber sie würde ihm auch keine falschen Hoffnungen machen. Ihre Beziehung baute auf einen rein zweckmäßigen Nutzen und das würde es ihm auch zu spüren geben. Die war nicht der Typ Frau der Männer mit falschen Freundlichkeiten umgarnte. Da übte sie lieber nüchterner Kritik. Sie runzelte mit der Stirn, als sie hörte, in welchem herablassenden Ton der Kerl von seinem Kuchiyose sprach. Rev setzte sich auf den kleinen Kiesberg der auf dem Platz aufgeschüttet worden war. Sie nahm eine handvoll glattgeschliffener Kieselsteine hoch und ließ sie durch ihre bleichen Finger rinnen, während sie Yoru mit einem anklagenden Blick anschaute.
"Glaubst du nicht, dass du deinem Kuchiyose erstmal eine Chance geben solltest, bevor du es verurteilst, Yoru? Seine Loyalität wird durch verletzende Worte nicht gestärkt. Du musst verantwortungsbewusst mit ihm umgehen. Wenn du das nicht kannst, wäre es besser du löschst den Vertrag, ehe noch ein großes Unglück passiert." meinte sie trocken.
Aus ihrer Tragetasche am Bauch kramte sie dann das kleine Stück Kuchen heraus, welches sie sauber mitsamt Teller in einem weißen Tuch eingewickelt hatte.
Behutsam entwickelte sie beides und begann den Kuchen mit einer kleinen Gabel häppchenweise zu verspeißen. Wenn es eine Sache gab, für die sie sterben konnte, dann war es Zuckerkuchen.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 15:30

Yorus Antwort wurde von Dangos fettem Kopf gedämpft. Das bekam selbst er mit, also hob er den Kopf aus seiner bequemen Position heraus und sah zu Rev hinüber. Als er sie essen sah, stutzte der Blonde kurz, dann ignorierte er den Umstand, dass sie das Training auf recht eigentümliche Weise begann. "Ich versuch's doch! Aber... er kann nicht mal sprechen!" Der eigentliche Kritikpunkt war zwar viel eher, dass Dango nicht cool genug war, kein böses Monster, das andere beeindruckte, doch auch die Sprachbarriere war eine Schwierigkeit im Training.
Seufzend löste Yoru sich von Dango, auch wenn die weiche Masse unter ihm sehr angenehm gewesen war und er sich durchaus noch weiter hätte entspannen können. Langsam sollte das Training weitergehen, doch woher sollte er wissen, wie er Dango nutzen konnte, wenn er nicht wusste, was der Klops konnte? "Wie wär's wenn wir anfangen? Dango... kannst du... irgendwas sinnvolles tun?", fragte Yoru hoffnungsvoll. Für einen Moment sahen die beiden sich gegenseitig in die Augen. Plötzlich stieß Dango einen Windstoß aus, welcher Yoru mit den Armen rudernd nach hinten warf, bis er schließlich auf dem Hinterteil landete.
"Sehr witzig...", beschwerte der Blonde sich missmutig und klopfte sich den Dreck von der Kleidung, während Dango ihn tatsächlich anzugrinsen schien und etwas ausstieß, was wie ein tiefes, wieherndes Kichern klang. Anschließend bewegte der Klops sich schwergängig in Richtung Rev, er hatte den Kuchen gerochen und schnupperte nun vernehmlich, um auf seinen offenbar nicht enden wollenden Appetit aufmerksam zu machen. "Dango! Komm wieder her! Lass Rev in Ruhe, komm schon. Dango!", seine Stimme schwankte zwischen flehend und genervt, auf keinen Fall wollte er, dass das Klopstier sich mit Rev anlegte. Schließlich war sie seine Freundin und er selbst war für Dango verantwortlich. Doch das Klopstier hielt nicht an, weshalb Yoru zu drastischeren Maßnahmen griff und dem Klops einen kleinen Stromschlag in seinen fetten Hintern jagte.
Erstaunlich schnell sprang Dango herum und setzte dann vor, wobei er den überraschten Yoru umriss und sich über ihn stellte. Der tief hängende Bauch drückte dem Jungen die Luft ab und hinderte ihn daran, effektiv unter dem Klopstier hervor zu kriechen. "Dango! Herrgott nochmal!", keuchte der Blonde und bereute es sofort, da er die Luft anderweitig gebraucht hätte. "Rev!", fügte er hilfesuchend hinzu, kurz bevor Dango ihm grinsend mit seiner fetten, feuchten Zunge quer durchs Gesicht leckte und sich kichernd von ihm herunter wälzte.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 16:23

"Seltsam... ." Rev schaute skeptisch drein. Der Junge behauptete, dass sein Kuchiyose Tier nicht über die Fähigkeit verfügte zu sprechen. Diese Sache konnte Rev klar wiederlegen. Sie hatte bereits mit der massigen Kreatur ein paar Worte gewechselt und auch sonst machte Dango den Eindruck nicht auf den Kopf gefallen zu sein.
"Ich hätte schwören können, dass Dango erst neulich mit mir gesprochen hat."
Die junge Frau drehte eine bleiche Haarsträhne zwischen ihren Fingern, als sie kurz in den rötlich-blauen Abendhimmel empor schaute.
Im nächsten Augenblick hatte die massige Kreatur den Kerl dann mit einem mächtigen Windstoß aus seinem riesigen Mund der Länge nach umgefegt, wobei sie dies relativ teilnahmslos registierte - als das erste Missgeschick des Tages. Ehrlich gesagt hatte sie auch nichts anderes erwartet.
"Scheinbar kann er doch etwas ... ."
Die junge Frau stellte sich den halb-aufgegessenen Kuchen neben sich auf einem größeren Felsbrocken ab, lehnte ihre Arme auf ihre Knie, da sie dem unmöglichen Treiben auf dem Trainingsplatz ihre volle Aufmerksamkeit schenken wollte, um gegebenfalls Yoru mit Tat und Ratschlag zur Seite zu stehen. Sie hatte eher das Gefühl, dass sie den Idioten vor Unheil bewahren musste als umgekehrt.
"Der Große will doch nur ein Stück vom Kuchen, Yoru."
Wenn Dango eine Sache nicht war, dann war es gefährlich. Jedenfalls war er bisher keine Bedrohung für sie und andere Menschen gewesen. Er war vielleicht etwas gierig und neugierig, aber sie konnte dabei nichts bösartiges ausmachen. Was dieser Kerl jedoch mit dem Tier angestellt hatte, dass es dermaßen bösartig auf ihn reagierte und ihn unter seiner dicken Wampe begrub, dass wollte sich die junge Frau in diesem Moment nicht ausmalen. Mit einer Hand rieb sie sich über die Stirn und fand erstmal keine Worte. Das war schon das zweite Missgeschick des Tages und es würde immer so weitergehen, wenn sie jetzt nichts unternehmen würde.
"Na, ihr scheint euch beide nicht sonderlich zu verstehen - so wie es aussieht." Sie wollte niemanden etwas unterstellen, aber irgendwo musste sie mit der Problemlösung anfangen.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 16:39

Nachdem Yoru ächzend wieder auf die Füße gekommen war, warf er Dango einen weniger bösen als schlichtweg resignierten Blick zu. "Es ist doch nicht meine Schuld wenn er... warte mal sagtest du er kann sprechen?!" Entrüstet wandte Yoru sich dem Klopstier zu, welches ihn unschuldig anschaute. Ganz davon abgesehen, dass Yoru von ihm vollgesabbert worden war - zum wiederholten Male - war er offenbar auch noch verarscht worden. Und das ordentlich. Schließlich hatte er sich die letzten Tage ganz umsonst mit lächerlichen Gesten und Ausdrücken zum Affen gemacht.
"DU BLÖDES...!", begann der Blonde, doch stellte sein Geschrei mit einem Seitenblick auf Rev ein. Sie würde es sicher nicht mögen, wenn er seine Wut nun (berechtigter Weise) an Dango ausließ. Zumal dieser gerade offensichtlich auf Konfrontationskurs aus war und Yoru sicherlich wieder umwerfen würde. Für heute hatte der Blonde seinem Geschmack nach genug Staub gefressen. "Würdest du mir dann bitte mal verraten, warum du so ein Theater veranstaltest und dich stumm stellst?", fuhr er in angestrengt ruhig gehaltenem Ton fort und fixierte das Klopstier.
"Ich weiß gar nicht was du hast. Wir sind doch super ausgekommen. Ich für meinen Teil hatte viel Spaß die letzten Tage." Der unschuldige Tonfall und das bereits bekannte Kichern Dangos deuteten stark darauf hin, dass er nicht im geringsten ein schlechtes Gewissen hatte, bloß weil er Yorus Zeit verschwendet hatte und diesen tagelang zum Narren gehalten hatte. Der Kerl war ja noch jung, da konnte er das wohl verkraften. Nun wieder gewohnt schwerfällig wandte Dango sich erneut Rev zu. "Hast du noch was von dem Kuchen?", fragte er hoffnungsvoll und suchte mit seinen Augen bereits die nähere Umgebung danach ab.
Yoru schien ziemlich sprachlos zu sein und starrte das Klpostier einfach nur ungläubig an. Das war ja wohl nicht fair, kein Wunder, dass das Training nicht klappte, wenn Dango glaubte, sich so etwas erlauben zu können. Wie sollten sie denn dann voran kommen? Und nun dachte das Ding bloß ans Fressen, das war ja wohl unmöglich! "Können wir zurück zum Thema kommen, Dango? Ich hab... noch was vor. Wär also schön, wenn wir wenigstens ein Mal zu einem richtigen Training kommen." Dem Blonden war anzuhören, dass er bereits jetzt wenig motiviert war, sich weiter auf Dango einzulassen. Dieser ließ ihn vor Rev gerade ganz schön doof aussehen.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 17:20

"Ja, er kann sprechen? Hat er etwa nie zu dir gesprochen?"
Etwas ungläubig hob die junge Frau eine Augenbraue, während sie sich seitlich auf dem Kieshaufen niederlegte, um es sich gemütlich zu machen. Die Weißhaarige wollte vermeiden, dass ihr Kimono stark zerknittert wurde, sodass sie sich noch auf einem Arm aufstützte. Die langen Haare vielen wallend hinter ihren schmalen Schultern zurück und ihr aufmerksamer aber nüchterner Blick wanderte munter zwischen Dango und Yoru hin und her. Sie war immer dafür über Probleme zu reden, aber so würde das nichts bringen. Dango's Antworten trugen nicht sonderlich zu Beilegung des Konfliktes bei. Wenn Yoru noch mehr Druck auf Dango ausübte, würde es das Verhältnis der beiden ebenfalls nicht verbessern.
"Warum wolltest du denn nicht mit Yoru sprechen, Dango?" Sie konnte verstehen, dass Yoru manchmal ein Idiot sein konnte. Aber sie fragte sich ernsthaft, was zum Teufel der Kerl getan hatte, dass er diese Behandlung verdient haben konnte.
Sie konnte es verstehen und bis zu einem gewissen Grad gutheißen, wenn die enttäuschten Mädchen dermaßen mit dem draufgängerischen Kerl umsprangen. Aber so wie es aussah, hatte der Kerl wohl nicht das Herz seines Kuchiyose gebrochen oder jedenfalls glaubte sie nicht, dass Yoru dergleiche Vorlieben hatte.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 17:39

"Hätte er mir denn zugehört? Jemand der einen feuerspeienden Drachen erwartet wird sich kaum mit mir zufrieden geben", lautete Dangos Antwort, begleitet von einem dramatischen Wimmern in der Stimme und ein paar dicken Tränen, die ihm in die Augen stiegen. Wundervoll, offenbar war der Klops eine richtige Dramaqueen. Tatsächlich ließ dieser sich einen Augenblick später flennend auf den Boden fallen - was eine Erschütterung zu folge hatte, die einige der aufgehäuften Kiesel in die Luft hüpfen ließ.
"Ach jetzt... komm schon...", murmelte Yoru verlegen und tätschelte Dango die Stirn. "Du bist... gar nicht so übel." Ob das das richtige Kompliment gewesen war? Yoru hatte kaum Gelegenheit, um zu einer Entscheidung zu kommen, statt dessen kam er gerade noch dazu, einen überraschten Aufschrei auszustoßen, ehe Dango ihn tatsächlich in seinen Mund gezogen hatte. Einfach so. Aufgegessen. Im ersten Moment war der Blonde zu überrascht, um überhaupt zu verstehen, was sein Kuchiyose gerade getan hatte. Ziemlich perplex saß er in der - zugegebenermaßen etwas muffigen - Mundhöhle des Klopstiers herum und fragte sich, was in aller Welt er eigentlich verbrochen hatte.
Allerdings würde er sich so schnell nicht klein kriegen lassen. Wenn Dango auf diese Weise testen wollte, wer von ihnen das Sagen hatte - das konnte er haben. Statt also zu versuchen, wieder raus zu kommen, blieb Yoru an Ort und Stelle und machte es sich bequem. Es würde sich noch zeigen, wer von ihnen das hier länger aushalten würde. Zumal Yoru der einzige von beiden war, der ausgiebig gefrühstückt hatte. Und Dango würde es nicht wagen, ihn wirklich zu fressen. Oder?
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 21:14

Rev wollte gerade zur Antwort ansetzen – Dango und Yoru ihre überaus fundierte Meinung mitteilen, oder jedenfalls dachte sie, dass ihre Meinung besonders fundiert wäre. Dieses Verhalten war bei Intellektuellen normalerweise üblich, wenn sie um ihr Rückgrad zu begradigen einen langen Stock tief zwischen ihren Arschbacken geschoben hatten. Obwohl die junge Frau kein Spießer an sich war, legte sie wert darauf, dass die Menschen sich ihre verbalen Ergüsse anhörten und sie in ihrer Schlauheit bestätigten, selbst wenn dabei nur ein verwirrtes „Was?“ dabei herauskam.
Doch als Dango drauf und dran war den ganzen Kerl zu verschlucken, blieb der kühlen Intellektuellen die Spucke weg. Angespannt lauschte sie, ob ein knackendes Geräusch zu hören war. Wurden die Knochen des Jungen zwischen den massiven Zähnen des Tiers zermalmt? Waren an dem speckigen Leib der Kreatur eindeutige Kaubewegungen auszumachen, die dies bekräftigen wurden? Rev schüttelte sich kurz, den Gedanken verdrängend schaute sie dem Tier in die Augen. Erleichtert stellte sie fest, dass Dango noch nicht damit begonnen hatte auf dem aufdringlichen Kerl herumzukauen.
Warum nur musste sie immer Zeuge von derartigen kuriosen und abartigen Dingen werden? Mit ihren Fingern massierte sie sich eindringlich die Nasenwurzel, ehe sie sich eilig vom Kiesberg erhob und vorsichtig auf die Kreatur zu schritt.
So wird es nicht besser … spuck' ihn besser wieder aus. Aber an einem Stück ... .
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 21:41

"Nnnf Fnng fnnng Nfd ffnd!", bemerkte Dango und schüttelte den Kopf, sodass Yoru in ihm unsanft hin und her gestoßen wurde. Was diesen wunderte war, dass er dabei nicht nass wurde. Schon häufig hatte er in den letzten Tagen Dangos Sabber an sich kleben gehabt, allein dadurch, dass der Klops ihn abgeschleckt hatte. Wie kam es, dass es nun so trocken war? Das machte Dango durchaus nützlich, wenn auch auf eine unerwartete Art und Weise. Gerne hätte Yoru Rev diese Erkenntnis mitgeteilt, doch das war von hier drinnen eher schwierig. Wie sollte er wieder herauskommen? Nun gut, im Endeffekt war es vermutlich gar nicht so schwer. Die Hand gegen den Gaumen des großen Tieres gepresst versetzte Yoru diesem einen Stromstoß, welcher Dango tatsächlich dazu bewegte, Yoru im hohen Bogen auszuspucken. Die Landung war unsanft, doch die frische Luft tat gut. "Na danke. Siehst du was ich meine, Rev? Wenn er wirklich zu was gut ist, dann als Bett. Ne Ahnung wo wir Zahnpasta für ihn herkriegen? Er stinkt."

Dango quittierte das mit einem schmollenden Schnauben, offenbar schien er die grobe Behandlung nicht zu mögen - vor allem, da er das Duell um die vorläufige Dominanz verloren hatte. Und Hunger... Hunger hatte er auch immer noch. So langsam wurde die ganze Sache hier müßig. "Was nun? Ich hab nicht vor dich nur auf mir herumzutragen. Woher soll ich denn wissen was du kannst? Woher soll ich denn bitte wissen, dass du nicht nur so ein kleiner, schmächtiger Wicht bist, wie deine Erscheinung vermuten lässt?" Dangos Stimme ließ das Drama nur erahnen, auf das er es anlegte. Warum nahm dieser Kerl ihn nicht ernst? Und dieses Mädchen verdarb ihm auch den Spaß. Schmollend ließ das Klopstier sich auf den Boden sinken und rollte sich anschließend lustlos auf den Rücken, was sein Gesicht seltsam hängen ließ. Sein Körper verlagerte sein Volumen, sodass Dango weiterhin aussah wie ein befellter Fleischberg, doch dieses Mal auf eine verzerrte Art und Weise.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 28 Jun 2011, 22:01

Ihr solltet euch wirklich zusammenreißen und eure kindischen Machtkämpfe lassen. Das bringt uns als Team nicht weiter.
Die junge Frau war sichtlich erleichtert, dass der Kerl an einem Stück wieder aus dem Maul des Biestes ausgespuckt wurde. Nach dem ersten prüfenden Blick schien dem Kerl keine Gliedmaße zu fehlen.
Rev bedachte Dango mit einem strafenden Blick und hob belehrend den Zeigefinger. Sie befand sein Verhalten nicht gut und verglich ihn in diesem Moment eher mit einem trotzigen Kleinkind. Nachdenklich blickte sie auf den verzogenen Fettklos herab und fragte sich, in welcher Entwickungsphase er sich nur befand. Vielleicht sollte sie etwas über seine Art in Erfahrung bringen, sodass sie ihn besser verstehen konnte. Aber erst mal würde eine Lektion drinnen sein.
Du bist wirklich nicht der beste Kuchiyose-Partner, denn man sich wünschen kann, Dango. Das liegt aber nicht an deinen Fähigkeiten, sondern an deinem Verhalten.
Mürrisch wandte sich die junge Frau daraufhin wieder Yoru zu. Seine Frage wegen der Zahncreme ignorierte sie, da sie seine Gedankengedankengängen in dem Moment ziemlich abwegig fand. Er wollte doch nicht wirklich in der Mundhöhle des Tieres schlafen, dass kurz zuvor noch drauf und dran war ihn mit Haut und Haaren zu verschlingen. Sie konnte nicht glauben was die da hörte, sollte das ein Witz sein?
Du solltest eher damit anfangen, die Fähigkeiten von Dango zu achten, Yoru. Sonst wird das nichts mit der Zusammenarbeit.“
Rev verschränkte ihre zierlichen Arme vor der dünnen Brust.
Wenn ihr euch nicht vertragt. Dann … kannst du Dango auch genauso gut wieder entlassen und wir trainieren etwas anderes. Aber ich habe wirklich keine Lust auf eure kindischen Streitereien. Wenn das aber jetzt so weitergehen soll, gehe ich … weil es nur verschwendete Zeit ist.“
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mo 04 Jul 2011, 22:31

Yoru fand es alles andere als gut, von Rev kritisiert zu werden. Dieser Klops dort machte nur Ärger! Verschwendete Zeit, da hatte Rev vermutlich Recht. Also stimmte Yoru ihr kurzer Hand zu. "Genau, Dango. Sie hat vollkommen Recht. Wir müssen - äh...", was hatte sie noch gesagt? Hätte er bloß zugehört! "... Partner sein. Und wir müssen unser Verhalten entlassen, Dango, unsere Fähigkeiten müssen... müssen... zusammenarbeiten! Das ist sonst echt kindisch." Zufrieden mit sich selbst strahlte Yoru Rev an, während Dango beleidigt schnaubte - und sich mit einem 'Puff' entfernte, das, verglichen mit seiner Körpergröße, recht leise war.

"Damit hat sich das auch vorerst erledigt, also... was nun?", fragte Yoru gut gelaunt und setzte sich neben Rev. Wenigstens waren sie nun allein und Rev würde vielleicht ein wenig auftauen und... besser drauf sein. Es wäre schön, wenn sie sich wieder ein wenig näher kamen. Nun, nicht so nah, wie in Yorus Gedanken, doch zumindest auf freundschaftliche Weise. Und danach eben, wie in seinen Gedanken. Ein bisschen. Manchmal. Vielleicht.

Dass Dango nun wieder weg war, stellte nicht einmal für das Training einen Nachteil dar, denn viel weiter wären die zwei Dickköpfe heute wohl ohnehin nicht mehr gekommen. Vielleicht ja beim nächsten Mal.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mo 04 Jul 2011, 22:48

"Zumindest hast du dich einsichtig gezeigt, Yoru-san. Dango braucht bestimmt nur etwas Zeit, so wie es nunmal mit verletzten Gefühlen ist. Ich kann es ihm nicht verübeln." Mit einer Hand berührte die junge Frau Yoru sanft im Nacken, nachdem der Kerl sich neben sie auf den Steinhaufen gesetzt hatte. Mit viel Fingerspitzengefühl massierte sie ihm diese Stelle mit leicht-kreisenden Bewegungen, in der Hoffnung sein aufgekratztes Gemüt beruhigen zu können.
Die junge Frau glaubte nicht, dass Yoru verstanden hatte, worauf sie eigentlich hinaus wollte. Ihre Worte wurden von ihm nur gedankenlos nachgeplappert - selbst Dango hatte diese Taktik durchschaut.
Die junge Frau lächelte den jungen Mann verständnisvoll an. Sie empfand es als liebenswürdig, dass er sich wenigstens bemühte. Die gelehrigsten Schüler waren immer nur diese, die auch Anerkennung von ihrem Lehrer erhielten. Sie durfte jetzt nicht zu streng mit dem Weißhaarigen sein.
"Lass Dango einfach etwas Zeit... schließlich muss er erkennen, dass du dich in seiner Gegenwart auch ... anständig benehmen kannst, Yoru-san."
Immerhin war es offentsichtlich, dass dieses Klopstier seinen Herren und Meister aus einem bestimmten Grund nicht leiden konnte. Wenn sie doch nur die weitere Bewegründegründe für Dangos Verhalten in Erfahrung bringen könnte, könnte sie zwischen den beiden Dickköpfen vermitteln. Aber bei ihrem derzeitigen Kenntnisstand der Begebenheiten, würde sie nichts tun können. Wobei sie dem Klopstier zustimmen musste, dass Yoru manchmal wirklich dreist und anspruchsvoll sein konnte.
"Wenn du magst, können wir gemeinsam an ein paar neuen Techniken arbeiten ... oder für heute Schluss machen mit dem Training... wie es dir beliebt, Yoru-san."
Die junge Frau starrte in den nächtlichen Himmel empor, die Sonne war vor einigen Minuten vollständig hinter dem wolkenlosen Horizont verschwunden und der Platz färbte sich langsam in ein dunkles Blau.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Di 05 Jul 2011, 19:51

Von seinem Nacken aus, wo Rev ihn massierte, breiteten sich wohlige Schauer über Yorus Rücken aus. Erst jetzt merkte er, wie angespannt und frustriert er war. Vielleicht sollte er das ganze beim nächsten Mal lockerer angehen... "Ich..." Im ersten Moment wollte Yoru sein Verhalten rechtfertigen und wäre er bei irgendjemand anderem gewesen hätte er das auch getan. Doch bei Rev brauchte er sich nicht zu verstellen oder zu profilieren. "... ich denke du hast Recht. Das wird schon..." Bemüht schenkte er ihr ein zuversichtliches Lächeln, jedoch ohne sich zu sehr zu bewegen, denn auf keinen Fall wollte er, dass sie aufhörte, ihn zu massieren. Für einen Moment schweiften seine Gedanken ab und bauten diese kleine Berührung bis zur Unkenntlichkeit aus, doch so weit würde es vermutlich niemals kommen. Warum auch, sie waren doch nur Freunde.

"Hast du... denn Lust zu trainieren? Wir haben uns so lange nicht gesehen, vielleicht sollten wir uns einfach... etwas Zeit nehmen. Oder? I-ich meine, wir können reden oder... oder irgendwo hingehen... oder so..." Weshalb fühlte der Teenager sich plötzlich so unsicher? Natürlich wollte er gerne Zeit mit Rev verbringen, immerhin war sie seine beste Freundin. Er hatte keinen Grund, unsicher zu sein, denn was sollte sie sich schon groß dabei denken? Sie waren ja nicht irgendwelche Leute, sondern kannten sich schon so lange. "Erzähl doch mal. Was hast du so gemacht in der letzten Zeit? Wie geht's dir überhaupt?", fragte Yoru und kam gerade erst auf die Idee, dass es Rev nicht gut gehen könnte. Wie unsensibel von ihm, nicht vorher daran gedacht zu haben. Ein leicht besorgter Ausdruck schlich sich auf sein Gesicht.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Fr 15 Jul 2011, 12:02

Die junge Frau nahm ihren besten Freund in ihre Arme und drückte ihn fest an sich. Sie hatte damit keine Probleme, schließlich war Yoru ihr Freund und Freunde umarmten sich, um sich zu trösten. Sie fuhr dem Jungen liebevoll durchs Haar.
Ja, mach dir da keine Sorgen … du schaffst das, da bin ich mir sicher!
Dann entließ die junge Frau Yoru wieder aus ihrem Griff und nickte ihm eifrig zu.
Wenn du magst, können wir trainieren.“ Vorsichtig erhob sie sich von ihrem Platz und schritt in das Zentrum des Platzes. „Ich hätte da eine Idee für ein neues Ninjutsu, doch dafür müsste ich einige Nachforschungen anstellen … aber vielleicht kannst du mir auch helfen? Wie gut kennst du dich denn in der Medic-kunst aus, Yoru?
Die junge Frau hatte bereits einige Bücher gelesen, doch sie konnte wirklich eine weitere Meinung gebrauchen. Durch ihre Krankheit war es ihr ja bereits möglich, das Chakra anderer Menschen zu absorbieren und sie wusste auch, dass sie über eine beschleunigte Wundheilung verfügte. Womöglich könnte sie diese durch gezieltes Training weiterentwickeln, wie sie es bereits mit ihren Chakraabsorbtionsfähigkeiten getan hatte.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Sa 16 Jul 2011, 15:54

Ein wenig enttäuscht, dass sie aufgestanden war, blickte Yoru Rev nach. Training... war ja klar, dass sie nicht einfach rumsitzen und reden wollte. Wäre ja auch zu schön gewesen. Wirklich zu schön... Den Gedanken vertreibend bevor er wirklich aufgekommen war stand auch Yoru auf und hörte Revs Fragen zu.
"Medic-Kunst?", antwortete der Weißhaarige und verzog das Gesicht. "Das ist doch verdammt... trocken. Ich mein, ich weiß ein bisschen was über Körperaufbau und sowas... ist ja logisch, wegen Taijutsu und so... aber von Medic-Jutsus hab ich keinen Plan. Was hast du vor?" In Yorus Augen war es sinnvoller zu vermeiden verletzt zu werden, als sich darum zu kümmern eventuelle Verletzungen zu behandeln. Das konnte man immerhin den Medics überlassen. Dafür hatte man die schließlich.
Dass er für eine solche Position eigentlich prädestiniert war, wusste Yoru natürlich nicht. Bedachte man, dass sein Vater die Klinik von Kumogakure leitete und seinem Sohn ein Kekkei Genkai mitgegeben hatte, für das man unzählige Medic-Jutsus entwickelt hatte, war es ein Wunder, dass der Junge selbst noch nicht auf solche Ideen gekommen war. Yoru setzte das Kekkei Genkai vielmehr für ziemlich zerstörerische Angriffe ein. Er arbeitete mehr nach der "Draufhauen und explodieren lassen"-Methode, die sich bisher jedoch ganz gut bewährt hatte.
Die einzige Kunst, die annähernd an ein Medic-Jutsu herankam, war eine kleine aber feine Geheimtechnik Yorus, welche nicht für den Kampf, sondern mehr für die... Feldforschung gedacht war. Ein Grinsen stahl sich auf das Gesicht des Chunins. Von dieser Kunst durfte vor allem Rev nicht erfahren. Zwar würde Yoru sie bei seiner besten Freundin niemals anwenden, doch so viele junge Frauen waren der Kunst bereits zum Opfer gefallen, dass Rev sicher nicht erfreut wäre.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 18:24

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Die Aufträgen waren wohl nicht immer so amüsant...Vorallem nicht wenn man nur für einen Botengang bis nach Kumogakure musste. Naja die Kräuter waren schon relativ wichtig für das Krankenhaus, aber totz dem war es nicht der beste Auftrag, den Kaiko sich wünschen konnte. Immerhin war sie nun endlich in Kumogakure. Sie sah sich um. Wo war denn jetzt bitte das Krankenhaus?Das Mädchen ging ein Stück.//So wird das doch nie etwas...//Bevor sie durch die gesamte Stadt irrte entschied sie sich lieber jemanden nach dem Weg zu fragen.Doch sie erblickte keine Menschenseele.Was wohl heute los war?Egal,dann musste sie wohl bei irgendwem anklopfen.Kaiko ging zu dem ersten Haus, das sie gerade erblickte und klopfte etwas zögerlich an.Hoffentlich war jemand zuhause, aber etwas nervös war sie schon...
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 18:35

Ihre Unterhaltung war nach ein paar weiteren Minuten im Sand verlaufen. Yoru war für den Moment überzeugt davon, dass ihm nicht nach weiterem Training zumute war. Außerdem wollte er unbedingt noch etwas essen, bevor er sich für sein Date vorbereitete, welches er auf keinen Fall warten lassen wollte. Es sei denn natürlich, Rev bot sich als Ersatz an. In dem Fall hätte Yoru sicherlich alles stehen und liegen gelassen, nur um seine Chance zu nutzen. Aber nein. Dazu würde es nicht kommen, das war klar. "Ich mach mich mal auf den Weg... du weißt ja wo du mich findest, falls irgendwas ist...", verabschiedete Yoru sich, als Rev gerade danach aussah, als wollte sie nun ernsthaft zu arbeiten anfangen.

Auf dem Rückweg bemerkte Yoru eine Person, die er nicht wiedererkannte. Erstaunt beobachtete Yoru, wie das Mädchen sich auf direkten Weg zu seinem Zuhause begab und klopfte. Was viel wichtiger war, war der Umstand, dass die Fremde ziemlich gut aussah... unter diesen Umständen konnte er sogar riskieren, sein Date zu versetzen. Die Person machte ihn neugierig...
"Kann ich helfen?", fragte Yoru galant, nachdem er sich unauffällig an den fremden Shinobi herangeschlichen hatte. Was konnte jemand wie sie hier wollen? Sie war vollkommen ab vom Schuss, beinahe außerhalb der Stadt. Wollte sie zu seiner Mutter? Das war unwahrscheinlich. Wollte sie zu ihm? Das war zwar wahrscheinlicher, doch ein Grund dafür wollte Yoru nicht einfallen. Immerhin hatte er einmal in seinem Leben nichts angestellt...
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 18:45

Leicht erschrocken fuhr Kaiko herum und blickte in das Gesicht eines Jungen. Sofort nahm ihr Gesicht einen leichten, aber dennoch gut zu erkennenden Rotton an."Äh...Ich..",stammelte sie erst,fasste sich danach aber wieder."Mein Name ist Kaiko Shizuka.Ich komme aus Kirigakure und bin beauftragt worden ein spezielles Heilkraut nach Kumo ins Krankenhaus zu bringen...D-das Problem ist nur,ich finde es nicht..."Sie sah dem Jungen nur kurz in die Augen,da sie sich nicht wirklich traute ihn anztusehen auch wenn das unhöflich war.Ihr Gesicht wurde jetzt noch roter und sie wurde noch nervöser,aber versuchte dies zu verbergen.//Warum muss das immer passieren???Damit mach ich mich doch sofort unsymphatisch...//
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 18:59

Yoru bemerkte, wie nervös das Mädchen namens Keiko war, kam jedoch ziemlich schnell zu dem Entschluss, dass er vermutlich auch nervös wäre, wenn er sich in einem fremden Land verlaufen würde. "Kein Problem, ich kann dich hinbringen, wenn du magst", schlug er vor und schenkte dem Mädchen ein Grinsen. Da sie ihn jedoch kaum ansah, war er nicht sicher, ob sie es überhaupt sah. "Mein Name ist Yoru Subeta", fügte er hinzu und reichte ihr seine Hand.

Vom nahen war sie noch attracktiver als er geahnt hatte. Hinzu kam, dass sie nicht von hier war und er mit ihren Eltern keinen Ärger kriegen würde, wenn er eine Nacht mit ihr verbrachte. Kein eifersüchtiger Freund und kein überbehütender Bruder würden Yoru auf der Straße auflauern. Perfekt. Es konnte also gar nichts schief gehen, außer... naja außer, dass sie selbst ein Problem mit ihm hatte. Oder Rev Wind davon bekam, was er anstellte. Oder sein Date ihn am Ende suchte und fand und sich fürs Sitzengelassenwerden revanchierte.

"Wie lange bleibst du in Kumo? Weißt du schon wo du so lange bleiben kannst?", fragte Yoru beiläufig, während er sich in Bewegung setzte. Zum Krankenhaus würde er den langen Weg wählen, damit er ein wenig über Keiko in Erfahrung bringen und sich selbst bei ihr interessant machen konnte. "Wo ist dein Team? Oder bist du allein unterwegs?"
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 19:09

Kaiko lächelte ihn leicht an."Schöner Name..."Sie lächelte ihn nun etwas mehr an und schüttelte seine Hand zögerlich.//Ich kann ihn immer noch nicht richtig angucken...// Ihre blauen Augen strahlten allerdings förmlich."Ich...ich weiß noch nicht also eine Nacht schon evtl. auch zwei...Mein Team?Ich...ähm..habe keins..." Das Mädchen blickte zu Boden da sie sich leicht dämlich vorkam."Aber auch ohne Team oder richtigen Sensei habe ich so einieges e-erreicht." Sie schaute zum Himmel während der Wind etwas durch ihre Haare wehte.
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 19:21

Yoru lachte leise, da schien aber jemand ziemlich von sich überzeugt zu sein. "Einiges erreicht? Was denn? Und nen Platz zum Übernachten finden wir dir auch", versprach er und wusste bereits bestens, wo Kaiko unterkommen konnte. Doch noch wollte er nicht mit der Tür ins Haus fallen, er wusste, dass Mädchen bei sowas immer etwas langsamer waren. Viel reden, einen guten Eindruck machen und dann, irgendwann, hatte Yoru vielleicht eine Chance, bei ihr etwas zu erreichen.

"Und, wie findest du Kumo? Ich war noch nie in Kiri, ist es sehr anders?", fragte Yoru neugierig. Meist war ihm nicht so sehr danach, weit zu reisen, doch hin und wieder interessierte es ihn schon, wie es in den anderen Reichen aussah. Besonders die größeren unter ihnen reizten ihn schon. Vielleicht verschlugen ihn irgendwann einmal Missionen in die anderen Winkel der Welt.

Aus dem Augenwinkel beobachtete Yoru Kaiko, während er den ein oder anderen Umweg einschlug. Je mehr sie vorm Erreichen des Krankenhauses redeten, desto besser. Denn sobald Kaiko ihren Auftrag erst einmal ausgeführt hatte, hatte Yoru keine Garantie mehr, dass sie bei ihm blieb und ihm zuhörte. Jetzt war sie noch auf ihn angewiesen...
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 19:33

"Naja ich bin...Chuunin und habe mein Hyouton mehr und mehr trainiert...es ist doch nicht sonderlich viel..." Sie schaute wieder zu Boden."Nein,einen Platz zum übernachten habe ich noch nicht...a-aber ich habe kein Geld für ein Hotel oder so..." Sie schaute Yoru nun in die Augen.Er hatte wirklich schöne Augen und war ihr auch relativ symphatisch.Jetzt nahm ihr Gesicht eine knallrote Farbe an."K-könnte ich vielleicht bei dir..." Kaiko brachte den Satz gar nicht zuende und beschloss erstmal die anderen Fragen zu beantworten während sie wieder woanders hin blickte."Kirigakure ist ziemlich anders...Es ist komplett von Wasser umgeben und es sind eher nur einzelne Inselgruppen.Auch it es dort öfters sehr nebelig."
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BeitragThema: Re: Haus der Subetas und "Trainingsplatz" für Yoru   Mi 16 Nov 2011, 19:50

"Hyouton?", entfuhr es Yoru erstaunt. Gehört hatte er davon, auch wenn er noch nie einen Anwender dieses Elements getroffen hatte, geschweige denn einen kämpfen gesehen hatte. Das machte dieses Mädchen gleich noch auf einer ganz anderen Ebene interessant... Vielleicht ließ sich ja bei Gelegenheit mal zusammen Trainieren. Wenn sie allerdings nur noch einen oder zwei Tage hier war, dann gab es für Yoru dringendere Angelegenheiten.

Ihre schüchterne Anfrage überraschte den jungen Mann, kam ihm jedoch auch ungemein entgegen. "Klar kannst du. Meine Mutter hat sicher nichts dagegen und genug Platz haben wir", antwortete er und bemühte sich, nicht zu verraten, wie sehr er sich über diesen kleinen Zufall freute. Besonders schwer war es, das breite Grinsen von seinem Gesicht fern zu halten.

"Reist du viel?" Für eine Weile war es sicher das beste, über allgemeine Dinge zu sprechen. Nun da Yoru wusste, dass er zumindest die Nacht mit Kaiko verbringen würde, ob nun im Bett oder anderweitig, konnte er die Sache ein wenig ruhiger angehen lassen und lief so weniger Gefahr, einen Fehler zu begehen.

(tbc Krankenhaus)
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