Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Krankenhaus von Kirigakure

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   So 08 Jan 2012, 23:27

Din seufzt, als sie meint, sie könne ihn nicht so akzeptieren, wie er ist. Wenn ich mich jetzt besser bewegen könnte, müsste ich mich von ihr wegdrehen...
Er versucht es, doch recht gelingt es ihm nicht, und es verursacht einen unangenehmen Stich in seiner Brust, weshalb er es einfach darauf beschränkt, seine Decke etwas höher zu ziehen, sodass Tori seine Hand nicht mehr halten kann.
"Du hast mich schon immer an Kari erinnert. Sie war ein lebensfrohes Mädchen, das keiner Fliege etwas zu Leide tun wollte. Gleichzeitig war sie stur und fand Gefallen daran, die Leute von ihrer Meinung zu überzeugen. Sie konnte Streit nie ausstehen. Ich habe sie ehrlich geliebt. Und dann habe ich sie ins Verderben geschickt.", er blickt Tori noch einmal in die Augen. "Wenn du nicht damit umgehen kannst, dass ich meine Arbeit auf diese Weise verrichte, während ich mit dir der selben Handlung viel mehr Bedeutung schenke, dann tut es mir leid, und es verletzt mich, aber dann können wir nicht zusammen bleiben. Ich bin Shinobi. Mein Spezialgebiet ist Infiltrierung. Verführung ist eine Taktik der Infiltrierung, genauso wie Lügen, Schleichen, Sabotage und Verkleidung."
Schließlich schließt Din die Augen und wartet eine Antwort ab. Er hat seine Worte hart formuliert. Aber er hat sich ihr auch geöffnet. Hat ihr von seinem Tagwerk erzählt. Und wie er zu dem Namen gekommen ist. Er hat ihr sogar erzählt, was er dabei empfindet. Alleine bei dem Gedanken, was sie jetzt alles über ihn weiß, wird ihm schlecht. Sie will bei ihm sein, doch gleichzeitig will sie, dass er ein anderer ist.
Beides geht nunmal nicht, das muss sie jetzt akteptieren, oder es endet in einem Desaster
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   So 08 Jan 2012, 23:47

Kurz kamen ihr die Gedanken an Frauen, die ihre Körper verkauften, sich für Männer entkleideten und kurz zog sie auch den Vergleich zu Din, doch sie kam zu dem Schluss, dass es etwas anderes war. Diese Frauen, wenn sie Beziehungen führten, machten diese Art der Arbeit nicht freiwillig, sondern weil sie das Geld brauchten oder aber nichtmehr herauskamen. Din tat das nicht deshalb, er tat es, weil er es konnte und sich aus freiem Willen für diesen Weg entschieden hatte. Aber er stellte sie auch vor eben die Wahl, die sie gefürchtet hatte. Und er zog den Vergleich zu einem Mädchen oder einer Frau, das er geliebt hatte, die jetzt tot war und weckte wieder den dumpfen Verdacht in ihr, eine sture Lückenbüßerin zu sein. Ihre Gedanken drehten sich im Kreis. Ist dein Stolz es wehrt, all das, was er dir gibt und geben kann zu verlieren? Willst du ihn für seine Arbeit bestrafen, gerade jetzt, wo er verletzt hier liegt und sich nichteinmal von dir abwenden kann, obwohl er es sicher möchte? Toris Augen glänzten nichtmehr, der Ausdruck in ihnen war auch nicht freundlich oder versöhnlich, er war eigentlich nur hart. Trotzdem wirkte sie, als wäre sie geschlagen worden, ziemlich eingeknickt und müde. Ihre Arme umschlangen ihren eigenen Oberkörper, während sie versuchte, ihren Blick auf etwas zu heften, was ihr nicht neuerlich trübe Gedanken ins Gedächtnis rufen würde. Sie schluckte hörbar und merkte innerlich, dass es ihr Stolz war, den sie geschluckt hatte. Ihre nächsten Worte klingen tonlos und flach, nicht mal mit halb so viel Leidenschaft, wie jene, die ihn angeklagt und angefleht hatten. "Du hast Recht... Es tut mir leid...", erklärte sie leise, machte zwischen den einzelnen Wortgruppen lange Pausen. Tief durchatmend löste die junge Frau ihre verkrampften Arme wieder und ließ ihre Hände in ihrem Schoß gefaltet liegen. Die Nähe zu dem Maboroshi wurde ihr plötzlich unangenhem und doch sehnte sie sich zugleich danach. Nur langsam hob sie den Blick, konnte ihm wieder in die Augen sehen und lächelte, wenn auch wenig glaubwürdig, er würde es ihr schon abnehmen. "Tut mir leid, die Mission hat geschlaucht... Wenn du möchtest, gehe ich." Sie versuchte sich zu rechtfertigen und zeigt doch auch wieder, dass sie aufgegeben hat, er den Kampf oder als was er es auch ansah, offenbar als Sieger verlassen hatte.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mo 09 Jan 2012, 18:07

Din wird zusehends unruhiger, während Tori mit sich selbst ringt. In gewisser Weise bedeutet sie ihm wohl wirklich eine Menge, und er hat wirklich Angst, sie zu verlieren. Er greift erneut ihre Hand, will sie beruhigen, ihr klar machen, dass er diese Gefühle wirklich nur für sie hat. Aber dann verschränkt sie die Arme, und Din lässt seine Hand auf das Bett zurücksinken.
Als sie so hörbar schluckt, bevor sie zu sprechen beginnt, scheint die Luft für Din so dick zu sein, dass er sie mit einem Messer durchtrennen könnte.
Dass sie dann ein Eingeständnis macht, beruhigt ihn nicht wirklich, da ihr Tonfall ihm verrät, wie verletzt sie wirklich ist.
Dann bietet sie ihm an, zu gehen, und versucht, sich zu rechtfertigen. Din greift erneut nach einer ihrer Hände und zieht sie an sich. "Schwachsinn ausgelaugt", keift er sie fast schon ein bisschen feist an. "Ich weiß, dass man das nicht leicht akzeptieren kann. Dass du jetzt eifersüchtig bist und dich verletzt fühlst, ist vollkommen natürlich. Ich habe dich nicht darum gebeten, mich jetzt sofort so zu akzeptieren, wie ich bin. Wir beide wissen, wie schwer, ja vielleicht sogar unmöglich das ist. Um was ich dich bitte, ist Geduld. Vielleicht wirst du nach ein paar Monaten damit fertig", die Tatsache, dass seine längste Beziehung bisher 10 Tage lang war, und diese Aussage, machen klar, wie wichtig ihm Tori wirklich ist. "Und wenn du wirklich müde bist, bleib' wenigstens bei mir. Ich hasse diese großen Krankenhausbetten. Keine Hintergedanken, dafür wäre ich sowieso viel zu kraftlos."
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mo 09 Jan 2012, 18:29

Tori spürte seine Hand an ihrer und den sanften Zug, mit dem er sie zu sich zog, auf die Beine zwang und der seinen Worten, die er ihr entgegenwarf Nachdruck verlieh. Er schien einsichtig zu sein, zeigte plötzlich das Verständnis, um das sie die ganze Zeit gebettelt hatte, doch nun war es ohnehin zu spät. Er sprach von Geduld und Monaten, die sie dafür Zeit hatten, was in ihren Ohren äußerst unwirklich klang, wenn man bedachte, wie kurzlebig seine Beziehungen waren. Aber vielleicht meinte er es ernst und was Tahani gesagt hatte, war kein Wunschdenken gewesen. Trotzdem wappnete die Oinin sich innerlich gegen Enttäuschung, machte sich auf eine solche Entwicklung nicht zu große Hoffnungen. "Mach dich nicht lächerlich.", murmelte sie lächelnd und es war nicht ganz ersichtlich, ob sie diese Aussage nun böse meinte oder eher im Scherz verlauten ließ. "Monate sind ziemlich lang, Din."
Seufzend wandte sie den Blick wieder von dem jungen Mann vor ihr ab, suchte einen Punkt, der sie ablenken würde. Er bat sie zu bleiben und ihn nicht allein zu lassen und wie es so war, konnte die Furyoku diese Bitte unmöglich abschlagen. Wenn sie ehrlich zu sich war, hätte sie vieles für ihn getan, das er vielleicht nicht erwidert hätte. Kraftlos ließ sie sich abermals auf den stuhl fallen, zog ihn direkt an das Bett heran und stütze ihre Arme auf das Bett, legte den Kopf darauf. Sie würde sich nicht zu ihm legen und sich von ihm erweichen lassen. Nun, eigentlich war es dazu schon zu spät und sie würde sich nichtmehr wehren gegen das, was er tat, aber aus unbestimmten Gründen verspürte sie das Verlangen danach, doch zumindest eine winzige Distanz zu halten. Vermutlich der Wunsch danach, er würde sich doch ändern wollen, auch wenn das tatsächlich eher ein Traum war. "Du solltest schlafen, ich werde solange hier bleiben."

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mo 09 Jan 2012, 18:42

Din lacht auf Toris Kommentar hin, dass Monate eine lange Zeit sind. "Stimmt", antwortet er mit einem Grinsen in den Augen. "Vielleicht leben wir nicht so lange", als sie dann jedoch den Stuhl besetzt, statt sich zu ihm zu legen, seufzt er erneut. "Wie alt bist du eigentlich?", fragt er sie vorwurfsvoll. Nach einer Weile jedoch gibt er resignierend auf. Er wird sie nicht dazu zwingen, sich an ihn zu schmiegen, wie er es sich erhofft. Und wenn sie sich einen schlechten Rücken holen will, bitte. Er hat nicht die Kraft, sie zu massieren.
Also legt er sich endgültig zurück und betrachtet Toris Gesicht noch eine Weile, bevor die Schmerzmittel, die Enttäuschung über die Tatsache, dass sie jetzt nicht neben ihm liegt, wo sie seiner Meinung nach jetzt sein sollte, und nicht zuletzt der Schluck Sake von vorhin gemeinsam ihre Wirkung tun und er in einen unruhigen, fiebrigen Schlaf voller Träume fällt.
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Di 10 Jan 2012, 18:56

Tori antwortete nichtmehr auf Dins Kommentar, da sie wusste, dass sie ihn vermutlich nurnoch angefahren hätte und es ihr und ihm gleichermaßen nicht gut bekommen wäre. Schweigend und innerlich noch immer unruhig wartete sie, bis er seine Augen schloss und begann, sich der Wirkung der Schmerzmittel und des Sakes zu ergeben. Er sollte schlafen, sich ausruhen und seine Ruhe finden. Sie selbst blieb eine ziemlich lange Zeit wach an seinem Bett sitzen, dachte über das nach, was sie gesagt hatte und was er gesagt hatte. Die junge Frau war verletzt, doch sie redete sich ein, es sei alles nicht so schlimm, wie es sich anfühlte. Oh wie sie diesen Gedanken hasste und doch nur zu Genüge kannte. Als es draußen bereits dunkel wurde, stand sie auf und ging ans Fenster, um die Stadt beim Einschlafen zu beobachten. Seufzend wandte sie sich um, sah den Verletzten an und schüttelte den Kopf. Sie würde am nächsten Tag wieder herkommen, nachdem sie die Angelegenheit mit dem Ältestenrat geregelt hatte und die Nachfolge des Mizukage geklärt war. Behutsam drückte sie dem Maboroshi noch einen Kuss an die nicht bandagierte Schläfe, deckte ihn ordentlich zu und verließ das Zimmer und das Krankenhaus, um sich auf den Weg nach Hause zu machen.

OW: Eingang von Kirigakure.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Di 10 Jan 2012, 20:55

[Am nächsten Morgen]

Din erwacht. Frühstück steht schon vor ihm, auf einem kleinen Beistelltisch, der sich verschieben lässt. Er sieht sich um. Tori ist nicht mehr da. Es ist noch nicht hell draußen. Er sieht wieder zum Frühstück. Nachdem er eine Weile darauf gestarrt hat, und seine Gedanken waren dabei definitiv nicht beim Essen, schiebt er den Tisch wieder beiseite. Stattdessen lässt er sich einen Stift und etwas Papier bringen, um seinen Bericht aufzufassen. Er macht ihn möglichst förmlich, beschreibt die Details kurz und bündig. Das mag sein Vater lieber, alles möglichst detailreich, auch die eigenen Gefühle beschreiben, aber nicht gefühlsduselig oder ausschweifend werden.
So, und jetzt?, Tori war vor Dins Abreise sein einziger wirklicher Gesprächspartner, recht viele Hobbies - abgesehen von Frauen und Sake - hat er nicht, und was zu tun gibt es hier auch nicht. Schließlich lässt er sich von einer Schwester eine Schlaftablette bringen. Diese murrt zwar etwas davon, dass er essen muss und dass es keinen Sinn macht, den ganzen Tag zu schlafen und Trübsal zu blasen - Das nächste mal, wenn ich im Krankenhaus bin, aufpassen; Man erkennt, was ich fühle - aber nach einer kurzen Unterhaltung und vielleicht auch nach ein paar verletzenden Kommentaren zu ihrer Frisur, kriegt Din was er will und kann erstmal weiterschlafen. Seine Träume sind zwar nicht allzu besser, aber von denen weiß er wenigstens, dass er sie bald vergessen haben wird.
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mi 01 Feb 2012, 22:29

First Post

Ein Jahrhundertereignis in ganz Mizu no Kuni stand an: Der großartige Maboroshi Yoshio, größter Medizinninja aller Zeiten, Leiter des Maboroshi-Clans und Herrscher der Welt, zumindest wenn alles glatt lief in ein paar Jahren, war wieder in der Stadt. Am frühen Morgen noch hatte der Mann die Sanmitonrituale mit den Frischlingen durchgeführt und froh darüber, dass nur 3 von ihnen krepiert waren schlenderte er die Gasse zum Krankenhaus hinunter. Schliesslich wollte er seinen kleinen Halbcousin Din besuchen. Yoshio hatte vom ach so besorgten Kaito nämlich erfahren, dass Din dort aufzufinden war.
Seufzend erkundigte der Maboroshi sich nach dem Zimmer seines Verwandten und fand dieses nach einigerzeit glücklicherweise auf. Doch konnte er seinen Lieblingsverwandten nicht benutzen, ohne ihm einen gehörigen Schrecken einzujagen. In einer Umkleidekabine klaute er sich einen Ärtzekittel mit Mundschotz, zog das Zeug über und huschte wieder zu Dins Zimmer zurück Leise, auf Zehenspitzen gehend, öffnete er die Tür und schlich sich in das Zimmer. Din schlief. Das war gut. Leise schlich er an sein Bett, stellte sich vor es, stellte sich gerade vor den schlafenden Shinobi hin und kniff die Augen zusammen damit Din das Grün darin nicht erkennen konnte. Danach trat er kurz aber stark gegen das Bett und raunte in einer kratzigen Stimme: "Die Kastration war erfolgreich, der Hodenkrebs ist besiegt. Sie können demnächst mit der Chemotherapie anfangen."
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mi 01 Feb 2012, 22:46

Din schläft tief und fest, im Fieber, als Yoshio gegen das Bett tritt. Leider hat er scheinbar eine Eigenschaft an Din vergessen, die er als - eher selten zugedröhnter und damit recht misstrauischer Shinobi - mit einigen Kollegen teilt. Din schläft nie ohne einer Waffe unter dem Kopfkissen.
In Dins Fall handelt es sich dabei um eines seiner Tantos. Und, auch wenn seine Gedanken getrübt sind, seine Reaktionen sind erstklassig - lediglich das mit dem Zielen hat er nicht so drauf.
So geschieht es - schneller als jemand reagieren könnte - dass ein Tanto an Yoshios rechtem Ohr vorbeischießt und sich tief in die hinter ihm liegende Wand bohrt.
"Was zum -"
Die erst aufgeschreckt und kampfbereite Haltung und Mimik Dins beruhigt sich augenblicklich - tatsächlich hat er für einen Augenblick echte Emotionen gezeigt. Verdammte Pillen, ich hab' kaum Selbstkontrolle
"Ach, guten Tag der Herr. Ich dachte schon, ich müsste mir Sorgen machen"
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mi 01 Feb 2012, 22:54

Yoshio, der mit dieser Reaktion gerechnet hatte, räusperte sich kurz und öffnete seine grünen Augen. "Mann, du bist so ein Spielverderber" sagte er, das Tanto vollkommend ignorierend und zog sich den Mundschutz vom Gesicht.
"Also entweder hast du etwas zu viel von dem besten Stoff überhaupt genommen, oder du hast ihn bitter nötig weil du ein wenig zusammengestutzt wurdest, kann das sein?"
Kurz wandte er dem anderen Maboroshi seinen Rücken zu, um den Kittel auszuziehen und diesen über einen der Stühle im Raum zu hängen und sich lässig auf diesen zu setzen. Er kaute auf seiner Unterlippe.
"Aber im Ernst, wie gehts dir? Ich weiß nicht was mit dir los ist aber du scheinst ziemlich im Arsch zu sein. Schade eigentlich, hatte eigentlich schon Bock gehabt mir den Arm zuzunähen." In Gedanken zog er mit der linken Hand an den Fingern seiner Rechten und sah Din an. "Hey, wenn sie dich hier scheisse versorgen, sag mir Bescheid. Ich mach das schon." Er schaute kurz ausm Fenster. Ziemlich leer auf den Straßen. "Scheinst nicht viel umherzulaufen. Schade eigentlich. Soll ich dir irgendwas besorgen?"
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mi 01 Feb 2012, 23:15

Din betrachtet Yoshio kurz. "Also, es ist wieder Zeit für die Rituale, na klasse...", meint er trocken. Er greift kurz zu der Sakeflasche vor ihm, öffnet den Deckel und nimmt einen ordentlichen Schluck. "Och, ich musste mich selbst verletzen, um wo hinein zu kommen, und mein Gesicht zerstören, um wieder raus zu kommen, das ist alles. Hätte besser laufen können"
Bei dem Kommentar, dass Yoshio ihm helfen könnte, oder ihm was bringen, verneint er. "Danke, ich freue mich schon auf die Schläge, will mir die Vorfreude nicht mit zu viel Spaß oder Süßigkeiten verderben", antwortet er mit dem selben trockenen Unterton.
Nach einer Weile fragt er - Interesse heuchelnd: "Wie läufts in der Welt?"
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mi 01 Feb 2012, 23:24

" Du hast lange gepennt" bemerkte Yoshio und starrte gierig auf den Sake, griff dann aber entschieden nach ein wenig Papier, auf welchem er etwas von seinem selbstgemachten Tabak bereit legte. "Ich hab heut morgen Yamato, Kasuke und Teichi geschmolzen. Mato und Tenzen sind übrigens jetzt nurnoch normale Zivilisten. Schade um sie.
Kurk ratzte er sich an der Nase, dann begann er das Papier zusammenzurollen.
"Die Maboroshis werden übrigens auch immer intoleranter. Diesmal hat man mir absolut keine Möglichkeit gelassen, ein paar Proben mitgehen zu lassen. Naja, schade. Müssen wohl ein paar Nukenin draufgehen, interessiert ja eh niemanden." Die Augen des Oinin musterten Din. Glücklicherweise schilderte Yoshio sein Vorhaben zu überzogen, sodass er immerhin eine Ausrede hatte, sollte Din auf die Idee kommen aufgrund seiner schlechten Laune irgendeinen darauf basierenden Mist an die falschen Leute zu erzählen.
"Tja, musst wohl noch ein wenig arbeiten. Ich krieg keine Schläge. Aber wenn ich welche bekomme, geh ich drauf. Von daher... naja, wirklich besser ist das nicht. Würd mir aber viel Arbeit ersparen." Seufzend feuchtete er das Papier mit seiner Zunge an.
"Und in der Welt läufts klasse, wie immer. Akatsuki verteilt wieder Süßigkeiten in den Städten, Iwagakure und Kumo gehts extrem super und gerade wurde ein rosanes Zebra zum neuen Mizukagen gewählt."
Der Shinobi schaute sich im Raum um. "Du hast kein Feuer, oder?"
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 19:12

KV: Mizukageresidenz

Tori hatte sich entschlossen, direkt von der Residenz zu Din zu gehen, um ihm einen Besuch abzustatten und nachzusehen, wie es ihm ging oder ob er noch schlief. Sie konnte sich gut vorstellen, dass das Krankenhaus ihn ziemlich ankotzte. Klar, das ging vielen Shinobi so, aber gerade die, die sonst sehr ehrgeizig waren, vertrugen das noch schlechter. Seufzend ging sie durch die Gänge, trug entgegen dem Vortag nicht ihre Shinobiuniform, sondern ihr weißes Kleid, das sie eigentlich eher zu festlichen Anlässen trug. Nach Haus zu gehen und sich umzuziehen kam aber weniger in Frage, schließlich konnte sie das später genausogut erledigen. Als sie vor dem Zimmer des Maboroshi ankam, horchte sie kurz und hörte zumindest, dass ein Mann bei ihm war. Andererseits klang er nicht wie Dins Vater, was die Furyoku ungemein erleichterte. Sie wollte sich nicht schonwieder mit diesem Kerl konfrontiert fühlen. Vielleicht war es ja ein anderer Verwandter oder Freund. Also klopfte sie zwar an, wartete aber nicht lange, bevor sie eintrat und sich bei dem Anblick doch kurz ein Lächeln auf ihrem Gesicht zeigte. Irgendwie tat der arme Kerl ihr ja leid. Doch ihr Blick fiel auch auf den anderen, der offensichtlich auch Maboroshi war und von dem sie wusste, dass er Oinin war. Seine letzten Worte hörte sie noch. "Solche Informationen solltest du zuerst in der Kazekageresident abliefern, nicht bei deiner Verwandtschaft, Maboroshi.", murmelte sie. Es erstaunte sie wenig, dass Iwagakure angegriffen wurde, es erstaunte sie nur, dass der Kerl das schon wusste. Immerhin war der Tsuchikage lediglich nicht zum Treffen erschienen. Dass Kumogakure angegriffen worden war, überraschte sie allerdings schon. Militärisch war das Dorf eine ziemlich große Macht und wenn sie sich nicht irrte, war Kirigakure nun das einzige Dorf, das noch keinen Angriff erlitten hatte. Dass er wusste, dass Mei gerade eben ernannt wurde, war ebenso rätselhaft... Fraglich, wie sich die Nachricht so schnell herumgesprochen haben sollte, wenn sie selbst doch gerade erst von dort kam. Trotzdem war sie nicht hier, um über Politik zu quatschen. "Mal abgesehen vom Feuer ist Rauchen hier verboten." Die Worte waren leise, während sie sich an Din wandte und den Schwarzhaarigen länger ansah. Ihr Gespräch vom Vortag war nicht gerade das tollste gewesen, aber es ihm jetzt vor einem anderen nachzutragen wäre auch reichlich sinnfrei. "Wie geht's dir? Was sagen die Ärzte?"

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 19:33

Din schnaubt über Yoshios Worte. "Du bringst unseren Nachwuchs um wie die Fliegen, weißt du das eigentlich?", wirft er dem Shinobi vor, ohne dabei zu erwähnen, dass es eigentlich ja seine Schuld ist, dass nicht die nötigen "Mittel" zur Verfügung stehen, um die kleinen ordentlich zu überwachen.
Auf alles weitere geht Din nicht ein. Natürlich weiß er, dass Yoshio gerne experimentiert, Kaito kann das auch sehr gut übersehen. Vielleicht gefällt es den Maboroshi ja, dass jemand solche dunkeln Experimente durchführt - wer weiß, was es bringt? Und solange Yoshio nur Nuke als Opfer wählt, ist ja alles in Ordnung.
Din will gerade antworten, da tritt Tori herein und antwortet vor Din auf Yoshios Aussage. [i]Verdammt, das in Konoha, dann Iwa und Kumo, ich muss wirklich schnell wieder gesund werden!
Din schüttelt auf Toris Frage den Kopf. Tatsächlich hätte er jetzt nichts lieber, als dass Tori sich zu ihm setzen würde, ihn umarmen oder ihm einen Kuss geben. Aber er bringt es - auch vor Yoshio - nicht zusammen, seinen Wunsch zu äußern, also meint er nur knapp: "Ich werde mit Schmerzmitteln zugedröhnt und hab' geschlafen, also hab' ich nicht mit den Ärzten gesprochen. Wie gehts dir?", die letzten Worte haben einen sarkastischen, beinahe herausfordernden Unterton.
Schließlich jedoch rafft er sich doch auf, die soziale Ettikette zu wahren und stellt Yoshio und Tori einander vor - wohl wissend, wie Yoshio wohl auf Tori reagieren wird. "Tori, das ist mein Cousin Yoshio. Yoshio, das ist Tori", Din vermeidet es tunlichst, die Wörter "Freundin" oder "Liebschaft" in den Mund zu nehmen, da er nicht einmal weiß, wie lange er mit Tori noch zusammen sein wird - nach dem, was am Vortag passiert ist.
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 19:58

"Ja, ja. Verurteile den Arzt ruhig, Din. Aber du kannst dir vorstellen dass es nicht ganz so ganz einfach ist Leute zur operieren wenn du ne angerostete Schere und zur Desinfektion nen vergammelten Apfel hast. Aber okay, unsere Familie wusste ja schon immer wo sie zu sparen hat." Yoshio verdrehte die Augen. Immer musste man meckern. Bei Nukenins bevorzugte er, dass er wenigstens seine Wut an ihnen auslassen konnte und irgendwann begannen sie dann, um Gnade zu betteln. Aber auf irgendeine Weise mochte er a Din auch und deswegen hate er sich die Gedanken auch schnell aus seinem Gefächtnis.
Die neu hereingekommene Oinin-Captain-Tusse, die Yoshio nur als solche kannte und deswegen in Gedanken auch nur als solche bezeichnete, grüßte er nicht, genausowenig wie sie ihn.
"Hey, sorry. Aber die Kommunikation mit rosa Zebras fällt mir relativ schwer." entgegente er sarkastisch und seufzte, während er seinen Stoff achtlos in seine Jackentasche steckte. "Ich bin aber überrascht, dass sie unsere Codesprache verstehen, werte Dame. Sie ist auf einem ziemlich hohen Level." Er gähnte und sah dann Din an. "Ausserdem hielt ich es für wichtiger, meinen Lieblingscousin im Krankenhaus zu besuchen. Man weiß schliesslich nie unter wessen Skalpell er landet, besonders nicht in Kiri. Die Krankenversorgung in Konoha ist um einiges sicherer und in Suna geben sich alle Mühe aber hier? Pfft. Hätte ich meine Instrumente dabei wäst du schon längst wieder auf den Beinen, Din."
Yoshio seufzte und beobachtete den Wortwechsel zwischen den beiden Shinobi und musste sich ein Grinsen verkneifen. Die beiden schienen sich ja sehr zu mögen. Dann stellte Din Tori vor, wahrscheinlich aus reiner Höflichkeit. Wäre auch töricht zu denken, Yoshio würde das interessieren, schliesslich würde er irgendwelche Freunde von Din sowieso nur einmal im Jahr kurz sehen können, wenn es hoch kommt. Da freundete er sich doch lieber mit irgendwelchen Outlaws an. "Sehr interessant. Hallo Tori. Wie Din schon sagte bin ich Yoshio, du darfst mich aber auch gerne Yoshio-san nennen. "
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 20:15

Tori verdrehte innerlich ziemlich genervt die Augen, ließ das aber keineswegs nach außen vordringen. Die beiden Kerle waren ja zusammen noch charmanter, als man es vermuten konnte, wenn man Din zumindest persönlich kannte. Kurz überlegte sie, ob sie einfach auf dem Absatz kehrt machen sollte und sich wieder verziehen sollte. Andererseits hatte sie wenig Lust darauf, sich vertreiben zu lassen. Ihr Blick glitt zu Yoshio, während der seinen unnötigen Vortrag über Kirigakures Mediziner hielt, zeigte aber keine Regungen. "Hallo Yoshio.", murmelte sie. Kurz musterte sie ihn von oben bis unten und fragte sich, wie er sich selbst für so toll halten konnte. Immerhin war er hier auch Iryonin geworden und nicht in einem anderen Land. Er hatte also von diesen Stümpern gelernt und nutzte die gleichen Techniken wie sie. Interessant, dass er sich weit über ihnen sah. Seufzend sah sie aber Din wieder an, dem sie noch eine Antwort schuldig war. "Nicht besser und nicht schlechter als gestern, falls das wirklich von Interesse sein sollte." Ihre Stimme klang nicht besonders freundlich oder böse, aber Din würde sicher merken, dass sie von seinem Ton und der Situation ein wenig angefressen war, einfach, weil er sie kannte, nicht, weil es Anzeichen dafür gab. Mit einem Nicken deutete sie auf den Sake, der offen neben dem Schwarzhaarigen stand. Sie erinnerte sich daran, ihm den am Vortag abgenommen zu haben und schüttelte innerlich den Kopf darüber, dass er doch trank. "Was meinst du, wie lange du noch hier drin bleiben sollst, hm?"

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 20:37

Din kann sich bei Toris und Yoshios Konversation ein lautes Auflachen einfach nicht verkneifen. "Ja Yoshio, ich wär auf den Beinen, natürlich. Die Frage wäre nur, wie viel dann außer meinen Beinen noch übrig wäre"
Die Maboroshis waren nie zimperlich gewesen, wenn es um Heilung ging - Immerhin sind die meisten von ihnen Feldärzte, die sich um den seelischen Zustand ihrer Patienten einen Kericht scheren. "Aber danke trotzdem. Ich habe eine sehr nette Ärztin, die mich versorgt.", obwohl er die Worte an Yoshio richten, sind sie wohl ganz offensichtlich nicht nur für ihn bestimmt.
Als Tori jedoch ihren Satz sagt und dann fragt, wie lange er noch hier bleiben soll, muss Din sich zusammenreißen, um sie nicht aus dem Zimmer zu werfen. "Tja, offensichtlich gefällt es den Leuten ja, wenn ich ans Bett gefesselt bin und sie kommen und gehen können, wie es ihnen gefällt."
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 20:43

"Hey, wasn los Din? Deine Beine sind super. Ich würd sie nehmen wenn meine Kaputt sind." sagte Yoshio und grinste. Irgendwie nahm er es Din nicht ab, dass er hier gut versorgt wurde. Schon alleine diese Tori musste ihm ja unglaublich auf die Nerven gehen. Die beiden keiften sich ja an wie ein altes Ehepaar... Moment mal.
Gekonnt überhörte er die weiteren Anspielungen die die beiden in der Hoffnung machten, er würde sie überhören und in einem moment sah er Din an, deutete unaufällig mit seinem kleine Finger auf Tori und stiess kurz seine Fäuste aufeinander. Dann sah er ihn fragend an.
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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 20:58

Tori seufzte diesmal hörbar und sah zwischen den beiden Männern hin und her. Sie fühlte sich gerade ziemlich fehlt am Platz. Weder der eine noch der andere war gerade sonderlich gut auf sie zu sprechen. Vielleicht wäre es tatsächlich besser gewesen, wenn sie rausgegangen wäre. Oder aber, wenn sie eben schwieg. Ihre hellen Augen fixierten Din. "Wenn ich gehen soll, sagt es ruhig. Besser als mich mit sarkastischen Kommentaren rauszuwerfen.", erklärte sie leise, sah dann Yoshio an und lächelte. Wenn er Dins Beine wollte, musste er schon an ihr vorbei. Sinnbildlich. "Ehrlich, ich hab nichts gegen dich und es ist mir relativ egal, was du von unserer Beziehung hälst, aber seine Beine bleiben da, wo sie sind." Natürlich klangen ihre Worte ironisch, aber den Kerl interessierte das sicher ohnehin nicht. Kurzerhand schnappte sie sich wieder ihren Stuhl, stellte den neben das Bett des Schwarzhaarigen und setzte sich darauf, um ihre Arme wie am Vortag auf der Lehne zu verschränken und den Kopf darauf zu legen. Ihr Blick galt natürlich Din, denn wegen dem war sie hier, nicht wegen einer Zofferei mit dem anderen Kerl. "Hm, ich würd dich auch ans Bett fesseln, aber nicht an so eins." Ihr Gesicht wurde tatsächlich von einem Lächeln gezeichnet, passend zu den Worten die sie sagte. Da Yoshio ja ohnehin alles egal war, wäre ihm das ja sicher genauso egal. Vielleicht konnte sie sich ja einfach weiter unterhalten.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 21:24

Natürlich versteht Tori in falsch. Ganz anders als Yoshio, der die Situation vollkommen richtig interpretiert. Da Din im Moment aber keine Lust hat, ihm die Situaiton mit Zeichen oder Andeutungen zu schildern - da sie im Moment ja wirklich etwas kompliziert ist, antwortet er einfach: "Jepp, aber schaun wir mal, ob das so bleibt" auf seine Geste.
Dass Tori seine Aussage genau falsch versteht, ist klar. Aber gut, sie hatte einem Termin bewohnen müssen und konnte deshalb nicht die Nacht über bei ihm bleiben - er sollte ihr deshalb wohl nicht böse sein.
Stattdessen setzt sie sich neben ihn und macht einen Kommentar, den Din einfach mal als etwas anrüchig interpretiert - was ihn ein wenig versöhnlicher stimmt.
"Du sollst nicht gehen, sondern bleiben, das müsste dir doch klar sein", meint er und streicht ihr über die Wange.
Schließlich meint er aber noch, um Yoshio nicht außer acht zu lassen, an ihn gewandt: "Und, wie lange bleibst du im Lande? Nachdem ich gescheitert bin, könnten wir ein wenig Hilfe in der Angelegenheit bleiben, sobald ich wieder gesund bin"
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Do 02 Feb 2012, 21:50

Yoshio verdrehte die Augen. Hatte er also richtig geraten. Zwar hatte der Maboroshi das Gefühl, dass Din weniger seiner MIssion verkackt hatte als dass Tori hier ihn krankenhausreif geschlagen hatte, aber das war ja nun auch nicht von belang. Schließlich wollte man sowieso nicht, dass er an Din rumschnippelte. Und dabei würde er sicher nichts stehlen, im eher sogar noch ein paar Zusatzsachen einbauen damit so ein Deck nicht nochmal passiert.
"Ich weiß nicht ob ich noch lange bleiben kann. Erstens muss ich eigentlich nurnoch dem Kage seinen Bericht abliefern. Auf unsere Familie hab ich leider keinen Bock, für ein Training bist du nun leider auch nicht zu haben und scheinbar hast du grade eh angespielt, dass ich jetzt die Rolle holen soll, oder?" Yoshio seuftzte. Wie gern er jetzt auchen würde, wie verdammt gerne!
Dann schaute er Tori an. "Ich hab auch nichts gegen dich., aber du musst schon zugeben dass seine Beine ziemlich cool sind. Vielleicht ein bisschen zersetzt, aber das ist bei uns Maboroshis ganz normal. Weißt du, die ganz harten unter uns können ihre Beine schütteln und es plätschert. Es ist furchtbar faszinierend. Hab ich übrigens schon erwähnt dass ihr nicht einfach so an dem Chakrasystem eines Maboroshis rumspielen solltet, wenn ihr Din heilen wollt? Din und ich, wir funktionieren ganz anders als der Rest hier. Solltet ihr also irgendwas in der Richting vorhaben, ruft mich oder meinetwegen irgendwen anderes aus unserem Clan. Ich lege zwar mein vollstes Vertrauen in diese Institution, aber.... ach was solls"
Yoshio kratzte sich am Kinn. Ehrlich, er machte sich ein wenig Sorgen um seinen Cousin. Wenn Yoshio selbst es schon schaffte, einen Maboroshi zu grillen, dann der Rest des Vereins hier auch. "Egal, tut mir Leid."
Er zuckte die Schultern und wandte sich wieder an Din zu. "Ich habe übrigens fantastische Neuigkeiten für dich. Ich habe dir ein Geschenk mitgebracht. Genauergesagt 3." Er holte eine kleine Schachtel hervor, welche er öffnete und Din hinhielt. In ihr waren 3 Fläschchen enthalten, 2 mit Flüssigkeiten und eine mit einem Pulver.
"Ich würde dir raten keine der Fläschchen zu öffnen, Cousin, aber mir ist es letztens in einem wissenschaftlichen Experiment gelungen, geringe Mengen Piktin und Oxonium zu isolieren. Was davon was ist kannst du dir dann sicher selbst erschließen. Aber wie gesagt, nicht öffnen" Abgesehen von der Tatsache, dass man einem Kranken eigentlich Blumen oder Pralinen schenkte und keine Kollektion hochgefährlicher Säuren, stellte Yoshio die Schachtel mit den Biowaffen liebevoll auf Dins Nachttisch. "Nicht mit dem Sake verwechseln:" meinte er noch zwinkernd und streckte sich kurz, jetzt wo er schonmal stand.
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Sa 04 Feb 2012, 21:33

Din zuckt die Schultern. "Ach, eigentlich hatte ich gedacht, du bleibst noch, bis ich wieder gesund bin, und wir kümmern uns gemeinsam um die Rolle. Aber nicht um DIE Rolle, sondern um die Alte. Das alte Anwesen ist ein Stück weit nördlich, aber allein überlebt das keiner von uns. Zu zweit hätten wir vielleicht eine Chance"
Er findet es beinahe beulstigend, dass sich Tori und Yoshio um seine Beine streiten - gut, eines davon ist im Moment zu nichts zu gebrauchen, aber das andere will er sich schon behalten.
Außerdem ist es ein wohliges Gefühl, wenigstens zwei Personen in einem Raum zu haben, die man tatsächlich mag - auch wenn sie einander nicht mögen. Das Gefühl ist neu für Din, meist interessieren ihn die anwesenden Personen garnicht. Seine Schwester ausgenommen. Aber die ist eine Ausnahme.
Als Yoshio meint, er habe Geschenke für ihn, zieht Din eine Augenbraue ungläubig hoch. Was kommt jetzt, ein drittes Auge?, doch da holt Yoshio die drei Fläschchen aus ihrer Box hervor und erläutert ihren Inhalt. Da begann Din, ein beinahe diabolisches Grinsen zu zeigen.
"Hm, da fallen mir schon einige Anwendungsmöglichkeiten ein. Danke Kumpel! Du hast was gut!"
Er nimmt ein Fläschchen mit Flüssigkeit zur Hand und betrachtet den Inhalt eingehend. Dann hält er es Tori hin. "Mal schnuppern?", meint er mit seinem trockenen, schwarzen Humor scherzhaft in ihre Richtung, ohne sein Pokerface abzulegen.
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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Sa 04 Feb 2012, 22:01

"Du willst nicht wirklich ins alte Anwesen, oder?" murmelte Yoshio und kratzte sich am Kinn. "Und vorallendingen nicht mit mir. Ich meine okay, du bist der Infiltrator. Und in gewisser Weise bin ich auch, aber nur wenns darum geht glaubhaft rüberzubringen, ich sei ein echter Gangster. Und glaub mir, diese Sicherheitssysteme wissen jeden Scheiss, man."
Er seufzte. "Solltest du wirklich auf die Schnapsidee kommen, da rein zu gehen, sag mir Bescheid. Aber dann bitte das nächste Mal wenn ich wieder da bin. Wenn du schon drauf gehst will ich dich wenigstens noch verwerten können." sagte er und grinste.
Dann schaute er kurz zu Tori und atmete tief durch. "Naja, ich denke ihr müsst aber auch erstmal etwas tiefer vorstoßen. Zwar nicht in irgendein mörderisches Anwesen, aber in eure Beziehung. Und da ich keinen Bock habe dem ganzen unbedingt beizuwohnen, mache ich mich mal vom Acker und erstatte dem Kage Bericht. Adios, Muchachos!"
Und mit diesen etwas fremd klingenden Worten sprang er aus dem Fenster.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Mo 06 Feb 2012, 09:50

Tori sah dem Kerl eine Weile nach und überlegte sich einmal mehr, ob sie ein leiden können sollte, oder nicht. Er war offensichtlich einer der Oinin, die sie als Captain nicht gern hatten. Seufzend rieb sie sich über das Gesicht, wandte sich an Din, um gleich mal den Kopf wegzunehmen und Abstand zu dem Fläschchen zu gewinnen. Ihr Blick sagte mehr als die Worte, die sie ihm entgegengepfeffert hätte. "Bevor er deine Leiche kriegt, bekomme ich seine.", murrte sie leise, legte den Kopf wieder auf die Arme und starrte den Schwarzhaarigen an. Irgendwie hatte sie vergessen, warum sie eigentlich hier war. Nur um ihn zu besuchen? Das klang komisch, nach dem was den Tag zuvor geschehen war. Trotzdem fand sie momentan keinen anderen Grund. "Brauchst du irgendwas? Wenn's sein muss, tret' ich auch jemandem in den Hintern." Ihre Stimme klang nicht unbedingt begeistert, eher ungewöhnlich emotionslos. Sie war sich ihrer Gefühle momentan recht unsicher. Und der andere Maboroshi hatte die Sache eben nicht besser gemacht. Aber was sollte es schon, mit seiner Familie brauchte sie nicht klar zu kommen, wo sie doch ohnehin nur eine 'oberflächliche Affäre' war. Ihr kam wieder in den Sinn, was sie heute noch vorhatte, was ihre Laune zumindest ein wenig aufhellte. Immerhin hatte die Furyoku ihre Tochter eine Weile nicht gesehen. Das zauberte ihr ein schwaches Lächeln ins Gesicht, das sicher auch Din auffallen würde.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus von Kirigakure   Di 07 Feb 2012, 17:27

Auch Din blickt Yoshio eine Weile hinterher. Er wird mitkommen, und das weiß er auch. Aber egal, jetzt sind andere Dinge wichtig
"Er ist eigentlich immer so. Ein wenig neben der Spur halt. Aber sonst ist er nett"

Din sieht Tori eine Weile lang nicht an. Irgendwie hat er ein schlechtes Gewissen. Und das regt ihn innerlich auf. Verdammt, warum zum Teufel fühle ich mich jetzt so schlecht?
Auf Toris Frage schüttelt er den Kopf. "Danke, ich brauche nichts"
Ein unangenehmes Schweigen entsteht, und Din weiß erst nicht, was er sagen soll. Schließlich gibt er auf und seufzt laut hörbar. Er will gerade etwas sagen, da beginnt Tori zu lächeln. "Woran denkst du?", fragt er etwas neugierig. Ohne wirklich auf eine Antwort zu warten setzt er dann zu einem weiteren Gespräch an. "Hör mal, wegen gestern...", beginnt er, "ich, ich verstehe, dass du dich betrogen fühlst.", erklärt er in möglichst ruhigen Worten, ohne Tori erneuten Stoff zu geben, sich aufzuregen, "Ich bin das einfach nicht gewohnt, weißt du. Diese Sache halt"
Ihm ist bewusst, dass "Diese Sache" nicht unbedingt eine vorteilhafte Bezeichnung ist, aber er ist müde und will sich nicht wieder auf eine "Ich bin also nur eine längere Affäre"-Diskussion einlassen, vor allem weil er schon mehr in Tori sieht, ihr das aber anscheinend noch nicht bewusst ist.
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