Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Felsportraits der Hokage

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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mi 02 März 2011, 18:47

Naruto lachte und nickte AIko zu. "Naklar machen wir das irgendwann nochmal. Da fürt kein weg dran vorbei." er lachte ein wenig und klopfte sich auch den staub von den sachten. Er sah zu Hinata und nahm Aik oan die hand. "komm hinata lass uns zum Park gehen. entschuldige bitte das ich dir das zugemutet habe" Naruto ging schon ganz ganz langsam vor zum Park. immerhin wollte AIko dort hin um wohl wieder mit ihrem freund zu spielen.

OW: Park
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Aiko Amane
little Neko-hime
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mi 02 März 2011, 19:13

Freudig klaschte sie in die Hände. Das hatte ihr wirklich viel Spaß gemacht und das wird sie garantiert nochmal machen wollen. Immerhin war es ein riesen Abenteuer für sie.
Wieder würde sie an die Hand genommen was sie viel mehr mochte als ständig herum getragen zu werden wie eine Puppe.
Ja Papa ist sehr verrückt.
Bei der ganzen Erlebten hatte sie ganz vergessen das ihre Stoffkatze noch dabei ist.
Neko-chan ich hab dich nicht vergessen!

OW: Park
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mi 02 März 2011, 19:16

Lächelnd lief Hinata den beiden hinter her. Der ganze restliche Tag mit Naruto.. schwärmte sie aber sie hatte auch Angst etwas falsch zu machen. Aufeinmal bemerkte sie das sie etwas zurück gefallen war und holte schnell auf. Als sie aber neben Aiko auftauchte nahm sie sie wieder an der Hand und zwinkerte ihr zu.

tbc.: Park
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Sa 05 März 2011, 12:41

Shikamaru sah dem mädchen zu wie sie ging und seufzte. Als er aber von sehr weit weg sah das plötzlich ein riesiger Stier auftauchte und durch Konoha raste musste Shikamaru handeln. Er rannte schnell vom Felsportrait runter und Richtung Straßen.


OW: Straßen von Konoha
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mo 07 März 2011, 11:54

CF: Straßen durch Konohagakure.

„Hauptstraße 26? Das ist gut. Das weiß ich sogar, wo es ist.“,
antwortete sie und löste das Kekkei Genkai schließlich wieder auf, als sie an den Treppen nach oben waren. Es waren auch noch immer viele auf den Weg in Sicherheit. Der Utsukushi ging es hier gerade wirklich zu langsam, denn immerhin zählte nun jeder Augenblick, dass das Haus noch einigermaßen heil blieb. Und so auch die Mutter des Mädchens. Aber sie konnte sie hier nun wirklich nicht alleine lassen. Dafür waren die Massen zu gefährlich. Dann erkannte sie aber nicht weit von hier eine Frau mit roten Haaren. Und so viele Leute gab es hier nicht mit roten Haaren. „Kaa-san!“, rief sie schließlich über einige Köpfe hinweg und die Frau drehte sich um. Es war wirklich Suki, die Mutter von Yuna. „Kaa-san, bring sie bitte in Sicherheit. Ich muss noch jemanden holen.“
Die Ältere wollte gerade etwas darauf erwidern, als plötzlich Stille über dem Dorf herrschte. Was war jetzt los? Die großen Angriffe hatten sich gelegt, aber…was waren das für Schreie? Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht durch die Massen, dass es der Kyuubi war. „Miyu, ich bring dir gleich deine Mama. Keine Sorge.“, versuchte Yuna es in einem möglichst festen Ton. Dass der Kyuubi frei war konnte wirklich nichts Gutes bedeuten. Sie schluckte leicht, ehe das Mädchen auch schon von ihren Schultern genommen wurde.
„So, jetzt bringen wir dich in Sicherheit. Ich heiße übrigens Suki.“,
stellte sie sich nun auch vor und trug das Mädchen den Rest des Weges hinauf, während Yuna sich den Weg wieder nach unten bahnte.

Yuna GT: Haus der Yugawa.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mo 07 März 2011, 12:46

KV: Straßen durch Konoha

Als Yuna schließlich stehen blieb waren sie wohl angekommen. Bin ich jetzt in Sicherheit? Miyu hörte einige Stimmen, es hielten sich hier bestimmt viele Menschen auf und warteten, bis dieser Albtraum ein Ende fand. Hoffentlich war die Zahl der Gestorbenen und Verletzten nicht allzu groß.Und hoffentlich konnte Yuna Miyu's Mutter helfen. Nachdem Yuna zu ihrer Mutter Suki etwas gesagt hatte, war es urplötzlich ruhig im Dorf. Keine Schreie mehr, keine Explosionen, nichts. Alle Leute um sie herum flüsterten sich etwas zu oder murmelten Dinge vor sich hin. Sie klangen ängstlich. Doch es ließen sich einige Worte aufschnappen. Der.. Kyuubi? Was genau bedeutet das? fragte sich das Mädchen doch es konnte nichts Gutes bedeuten, das stand fest. Sie nickte nur, als Yuna ihr versicherte, sie würde Yinan sicher herbringen. Sie klang dabei so sicher und Miyu beneidete sie um ihren Mut. Die Blonde wurde wieder auf dem Boden abgesetzt und sogleich stellte sich Yuna's Mutter kurz vor. Miyu merkte sich ihre Stimme. “Miyu Yugawa.“ sagte das Mädchen kurz und knapp und war mit den Gedanken aber ganz woanders. Hoffentlich kommt auch Yuna heil wieder. Hoffentlich haben die Explosionen wirklich aufgehört. Sie wurde weitergetragen. Anscheinend waren sie fast oben angekommen. “Vielen Dank.“ Die jetzige Stille, die sich über das gesamte Dorf gelegt hatte, war ein starker Kontrast zum ohrenbetäubenden Lärm, der vorher überall um sie geherrscht hatte. Doch es war Miyu um einiges lieber so. Ihre Sinne wurden dadurch ziemlich belastet. Es war lediglich noch ein leises Knacken des brennenden Holzes oder die Geräusche der anderen Menschen zu vernehmen. Und natürlich seltsame, markerschütternde Schreie. Der Kyuubi.. Es war gruselig. “Haben die Angriffe aufgehört? Was passiert jetzt?“ Sie musste jetzt abwarten. Warten, bis Yuna wiederkam, warten, bis Yuujou sie fand, warten bis irgendetwas passierte.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Di 08 März 2011, 14:58

CF: Miyus Haus

Yuna war wieder den ganzen Weg bis zu den Hokagefelsen gelaufen und die Massen hatten sich auch schon besser gelöst. Oben angekommen gab sie erst einmal die Frau an einen Medicnin weiter, der sie auch gleich behandeln zu schien. Am besten schau ich mal, ob ich Kaa-san und Miyu wiederfinde
Die Utsukushi merkte sich kurz den Platz, wo die Iryonin waren und machte sich dann auf die Suche.

„Es scheint so, als ob die Angriffe auf das Dorf aufgehört haben. Aber der Kyuubi…scheint auszubrechen.“,
erzählte Suki der Blonden wahrheitsgemäß. Sie war der Meinung, dass sie es schon wissen sollte, was hier passierte, zumal sie ja auch wirklich nicht taub war, als dass sie nicht eins und eins zusammenzählen konnte.
Im nächsten Moment verstummte aber wieder alles. Naruto hatte sich also doch wieder unter Kontrolle gebracht. Yuna war nun endlich wieder zu ihnen gestoßen. „Kaa-san, Miyu!“, rief sie erleichtert aus und wurde auch gleich von ihrer Mutter in die Arme geschlossen. „Miyu-chan. Deine Mutter ist auch da. Sie ist n un nur noch bei Iryonin. Sie…hat ein bisschen etwas abbekommen, aber ansonsten scheint es ihr gut zu gehen. Komm, ich bring dich zu ihr.“, wandte sie sich dann an die Blonde und löste sich aus den Armen ihrer Mutter, die dann auch schon wieder verschwand, um zu sehen, ob sie noch irgendwo helfen konnte.
Yuna griff dann nach der Hand der kleineren, um sie auch ja nicht zu verlieren.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Di 08 März 2011, 18:31

Dass das Dorf nicht mehr angegriffen wurde war schonmal eine erleichternde Nachricht. Dann stimmten Miyu's Vermutungen. Vielleicht war es auch schon bald vorbei. Doch alle Aufmerksamkeit schien sich jetzt nicht mehr auf Konoha, sondern auf Naruto und den Kyuubi gerichtet zu haben. Wo ist Naruto denn? Wohl ein Stück vom Dorf entfernt. Hoffentlich schafft er es. Als es aber auf einmal wieder totenstill wurde, ertönte auch schon Yuna's Stimme von weitem und das Mädchen wurde sofort aufmerksam. Das Warten hatte ein Ende und es ging schneller als Miyu gedacht hätte. Yuna war bestimmt eine fähige Kämpferin. Anhand der erleichtert klingenden Stimme ließ sich erkennen, dass sie Erfolg gehabt hatte, sonst würde es sich wohl anders anhören. Als Miyu dann wirklich hörte, dass ihre Mutter noch lebte und sicher hier war viel ihr ein Stein vom Herzen. Sie war Yuna so unendlich dankbar, dass sie sich fest vornahm, ihr einmal angemessen dafür zu danken. Der Gesichtsausdruck der Blonden erhellte sich und sie lächelte leicht. “Danke! Danke! Danke Yuna-san! Vielen Dank!“ rief sie hastig, als sie an der Hand genommen und weggeführt wurde. Sie war ja so erleichtert.
Als sie angekommen waren hörte Miyu auch schon Yinans Stimme und war heilfroh darüber. „Miyu, da bist du ja! Bin ich erleichtert.“ Ohne zu zögern rannte Miyu in die Richtung aus der sie die stimme vernahm und umarmte stürmisch ihre Mutter. Diese wandte sich auch gleich zu Yuna. „Haben Sie tausend Dank! Ich bin Ihnen viel Schuldig.“
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Di 08 März 2011, 19:59

Yuna seufzte erleichtert auf, als es Yinan nun wieder wirklich gut ging und Miyu auf diese zu rannte. Kurz hatte sie schon Angst, dass die Kleine stolpern würde. Aber dem war ja nicht so. Vorurteil… Sie lächelte schräg und merkte wirklich, wie es einem bei einem solchen Anblick doch warm ums Herz wurde.
Die letzten Meter überwand die Utsukushi leichtfüßig zu ihnen und deutete schließlich eine leichte Verbeugung vor Yinan an. „Es freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte und dass es Ihnen gut geht. Und dir natürlich auch.“ Sie ging in die Hocke und strich der Blonden eine Strähne aus dem Gesicht, ehe sie sich wieder erhob und lauschte. Die Nachricht verbreitete sich wieder wie ein Lauffeuer.
Naruto hatte Pain in die Flucht geschlagen, anscheinend auch einen, oder sogar mehrere Körper vernichtet und war nun bewusstlos. Aber sie schienen die Gefahr wohl überwunden zu haben. Es war auch die Rede von einem kleinem Mädchen, seiner Tochter, aber…warum hörte sie nie etwas von noch weiteren Mitkämpfern?
Yuna schluckte. Sie hoffte wirklich inständig, dass es Dai und Tai gut ging. „Wie es scheint haben wir es geschafft.“, sagte sie atemlos und konnte es noch gar nicht so richtig fassen. Da waren diese letzten Augenblicke wirklich viel zu schlimm gewesen.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mi 09 März 2011, 08:53

So dankbar war Miyu schon lange nicht mehr gewesen. Yuna hatte ihrer Mutter und ihr selbst das Leben gerettet. „Wir stehen in Ihrer Schuld.“ sagte Yinan zu Yuna. So hatte Miyu die Stimme ihrer Mutter erst einmal gehört, sie war wohl ziemlich fertig mit den Nerven. Aber das waren so gut wie alle hier. Es war wie ein Traum, keine Wirklichkeit. Wie ein Albtraum. Miyu mochte sich nicht vorstellen, wie das Dorf nun aussah, obwohl sie gerne wüsste, wie viel eigentlich zerstört wurde. Hoffentlich kann man alles schnell wieder aufbauen und sich wieder ins 'normale' Leben einfinden. Doch so schnell würde das wahrscheinlich nicht gehen. Dieser Tag würde wohl so schnell nicht mehr zu vergessen sein. Für die einen weniger, für die anderen mehr. Je nachdem, wie viele Verluste man erleiden musste. Als Yuna wieder zu sprechen begann, musste Miyu erleichtert lächeln. Es ist wirklich vorbei? Es ist überstanden? Es hat aufgehört? Endlich. Wohl waren jetzt viele froh darüber. Die meisten würden doch sicher auch Sorgen quälen. Leute, deren Freunde oder Familienmitglieder beim Kampf dabei waren. Wo sind die Kämpfer? Sie müssten doch bald zurückkommen, wenn es jetzt aufgehört hat. Hoffentlich geht es Vater und Harado-Sensei gut. Sie wurde aus den Gedanken gezogen, als erneut die Stimme Yinan's ertönte. „Miyu. Auch wenn jetzt alles wieder gut ist, müssen wir nachher noch ein Wörtchen miteinander reden.“ Das reichte auch schon, dass die Blonde wusste, was Yinan wollte. Sie war es gewohnt, dafür geschimpft zu werden, dass sie sich allein draußen herumtrieb. Aber das war ihr jetzt auch egal. Anderes war jetzt wichtig. “Yuna-san, hast du denn auch Freunde, die da mitgekämpft haben?“ fragte Miyu ruhig.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Do 10 März 2011, 11:21

Yuna lächelte leicht. „Wirklich, ich war froh euch Beiden helfen zu können.“ Es stimmte aber auch. Die Tatsache, dass sie nun ihre Fähigkeiten für das Leben Anderer einsetzen konnte, war wohl der höchstausgezeichnete Preis für einen Ninja, den es gab. Denn dafür waren sie schließlich da. Dafür haben sie gelernt und trainiert, um anderen zu helfen.
Bei den Worten von Yinan, sagte die Rosahaarige lieber nichts. In Familienangelegenheiten sollte sie sich nun wirklich nicht einmischen, da beantwortete sie lieber die Frage der Blonden. „Ich weiß, dass mein Bruder, den du auch schon kennen gelernt hast und mein Freund wohl ziemlich an der Front gewesen sein mussten. Bei dem Rest weiß ich es nicht, ob sie womöglich schon hier eingetroffen sind. Übrigens da unten kommen Leute rauf. Vielleicht sind sie ja da dabei.“ Es kamen in der Tat einige die Treppen hinauf, ebenso bewegte sich aber auch wieder eine große Masse abwärts. Auch einige Iryonin. „Lasst uns auch nachschauen, ja?“, meinte sie und ging dann auch schon langsam los. Sie wusste ja, dass Miyu nun auch ihre Mutter hatte, die auf sie Acht geben würde.
Im nächsten Moment konnte sie aber auch schon etwas Großes auf das Dorf zufliegen sehen. Etwa doch wieder ein Angriff? Die Utsukushi kniff ihre Augen zu Schlitzen, um es besser erkennen zu können. Ein Falke. Dai. Schoss es ihr unweigerlich in den Kopf und sie lächelte wieder. Es musste einfach Dai sein. Genau den Falken hatte er immerhin am Anfang beschworen gehabt. „E-Entschuldigt mich bitte!“ Sie drehte sich kurz zu Yinan und Miyu um und verneigte sich, ehe sie auch schon in der Masse verschwand. Da war es wirklich gut etwas kleiner als der Durchschnitt zu sein, um sich durchquetschen zu können.

GT: Straßen.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Di 15 März 2011, 17:26

Yuna verschwand und Miyu fragte sich, ob sie wohl wieder kommen würde. Hoffentlich konnte die ihren Bruder und ihren Freund finden. Wieder ertönte die Stimme ihrer Mutter, die jetzt nichtmehr streng, sondern unglaublich besorgt klang. „Oh mein armes Kind! Du musst dich ja schrecklich gefürchtet haben! So hilflos und verloren in dieser Zerstörung.“ Das Mädchen seufzte und schüttelte den Kopf. Manchmal war Yinan sonderbar. Diese plötzlichen Gefühlsumschwünge waren wirklich verwirrend. “Nein überhaupt nicht. Du kannst das Mitleid lassen! Wie oft soll ich das noch sagen? Ich bin nicht hilflos ich bin nicht schwach ich bin nicht verloren! Ich komme gut allein zurecht.“ Wieder ein leichtes Kopfschütteln. Nein. Ich habe Hilfe gebraucht, allein hätte ich es nicht geschafft. Mir geht es nur dank Yuna gut. Ich will nie mehr so schwach sein. Ich will nie mehr eine Last sein. Ich will nie mehr jemand sein, auf den man aufpassen muss. Ich will selbst helfen, nicht immer tatenlos bleiben! Ich muss es doch schaffen den Leuten zu beweisen, dass ich gut zurecht komme. Sie musste sich eingestehen, dass sie doch schwächer war als sie immer dachte. Aber nun wurde in ihr wieder der Ehrgeiz geweckt, wie sie ihn in der Akademie hatte. Der Wunsch, endlich einmal wieder zu trainieren wurde immer größer, obwohl sie wusste, dass das unglaublich schwer war. Sie hatte niemanden, der das mit ihr machen würde. Außerdem war da noch immer das Problem, dass blinde Leute den Feind nicht treffen können. Logischerweise. Doch all das interessierte Miyu nicht.Ich werde trainieren, wie auch immer das gehen soll. Ich werde so viel üben bis ich DOCH kämpfen kann. Zu irgendetwas muss auch ich nützlich sein! Ich werde nie mehr weinen, nicht mehr schwach und hilflos sein! Ich werde mich so sehr anstrengen wie noch nie!! Ich werde so viel üben, bis die Blindheit keine Behinderung mehr für mich ist! Sie ballte ihre Hände zu Fäusten. Du hast den Willen einer echten Kämpferin. Den Mut und den Ehrgeiz hast du. Die Blonde erschrak, als sie das Quieken von Yuujou vernahm, der ihr gleich darauf in die Arme hopste. “Yuujou!!“ Ich hab mir schon Sorgen gemacht! Du bist so lang nicht gekommen! Sie war sehr erleichtert, denn ohne ihren kleinen Igel wäre sie verloren. Aber du weißt schon, dass du nie eine richtige Kunoichi werden kannst oder? Du hast die Akademie nie abgeschlossen. Außerdem hast du niemanden, der mit dir trainieren würde. Das soll mich nicht aufhalten. Ich finde einen Weg! Irgendwie. Irgendwie...... Ich war eine Last, für Yuna und ihren Bruder! Ich konnte mir nicht selbst helfen! Ich konnte keine Hilfe sein, verstehst du? Sie wandte sich von ihrer Mutter ab und lief ein Stück weg. Dann setzte sie sich mit einem leisen Seufzer auf den Boden und dachte nach.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   So 20 März 2011, 09:18

Takeo sprang über einige Trümmer von Häusern geradewegs auf die Hokageköpfe zu. Er musste seinen Vater suchen, der zusammen mit Anderen dorthin gebracht werden musste, da er kein Shinobi war. Auch wenn Takeo ihn nicht besonders mochte, musste er sich doch ein wenig um Masamotu kümmern. Als er ankam, sah er, wie viele es waren. Es würde wohl eine ganze Weile dauern, bis er Masamotu finden würde. Takeo kämpfte sich durch die Menschenmenge und fragte hin und wieder eineige Leute, ob sie Masamotu gesehen hätten. Doch niemand hatte seinen Vater gesehen, oder getroffen. "So ein Idiot!" Das bedeutete nämlich, dass er noch immer in der Stadt sein musste und sich wahrscheinlich in seinem kleinen Laden verkrochen haben musste. Als Takeo wieder aus der Menschenmenge heraustrat, schaute er sich nochmal um, falls er Masamotu nur übersehen haben sollte. Plötzlich stolperte er über etwas und wäre beinahe auf jemanden gefallen. "Hey, was...?" er sah auf den Boden, um zu sehen, über was er da gestolpert war. Auf dem Boden saß ein kleines, blondes Mädchen. "Oh, das tut mir leid, ich habe nicht gesehen, wo ich..." er brach mitten im Satz ab, als er in die Augen des Mädchens sah. Ihre Augen wirkten so leer und irgendwie sah es so aus, als ob sie ihn garnicht sehen konnte.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   So 20 März 2011, 10:02

Langsam atmete Miyu die Luft ein und aus und konzentrierte sich auf ihren Atem. Dabei strich sie in regelmäßigen Zügen durch Yuujou's Fell. Das Gerede der Leute hinter ihr ignorierte sie. Sie war froh darüber, dass es dem Igel gut ging, sie hatte sich doch ein bisschen Sorgen gemacht.
Einfach nur hier herum zu sitzen war zwar nicht besonders spannend, aber so konnte sie sich wieder etwas entspannen. Das Mädchen hatte sich nun wieder beruhigt und hatte auch keine Angst mehr. Sie hoffte nur, dass das Dorf bald wieder aufgebaut werden konnte und es den Bewohnern einigermaßen gut ging. Und natürlich, dass es auch ihrem Vater und ihrem Onkel gut ging. Sie fragte sich, wie ihr Vater wohl darauf reagieren würde, dass sein Haus zerstört war. Wie lange würde es wohl dauern, bis sie wieder dort wohnen konnten? Miyu's Gesichtsausdruck war ernst. Sie hatte sich fest vorgenommen zu trainieren. Wenns sein musste, auch alleine. Und das so lange, bis sie sich selbst verteidigen konnte. Vielleicht konnte sie ja auch Harado fragen, ob er mit ihr trainierte. Doch er würde bestimmt keine Zeit haben, die hatte er sowieso schon nicht.
Die Ruhe des Mädchens wurde unterbrochen, als etwas hartes unsanft an ihre Seite stieß. "Itai!" Was war das nun wieder? Es hatte Ähnlichkeit mit einem Fußtritt, aber Miyu hielt es für unwahrscheinlich, dass einfach jemand herging, und ein am Boden sitzendes Mädchen trat. Sie hörte die etwas verwirrte Stimme eines jungen Mannes. Anhand der Stimme würde sie den Kerl auf ungefähr 20 Jahre schätzen. Aber sie Stimme kam ihr unbekannt vor, sie hatte sie noch nie gehört. Es war also jemand Fremdes, nicht ihr Vater, nicht ihr Onkel. Der junge Mann entschuldigte sich rasch. Hat er mich aus versehen getreten? Oder ist er über mich drübergestolpert? Hat er keine Augen im Kopf? Beides war in gewisser weiße unlogisch für Miyu. Doch der Typ machte sich scheinbar Gedanken darüber, das bedeutete, er war nicht rücksichtslos, sonst wäre er ja einfach weitergegangen.
Miyu hob den Kopf und drehte ihn nach hinten. Sie schätzte, dass sie ihn - wenn sie ihn sehen könnte - so ins Gesicht blicken würde. Wobei sie ja nicht einschätzen konnte, wie groß er war.
Es scheint als wäre er über dich gestolpert Miyu. gab Yuujou als Antwort. Dann aber musste das Mädchen kichern. Jeder machte doch mal Fehler oder? "Ach ist schon gut. Sind wir grade nicht alle etwas mitgenommen nachdem was geschehen ist? Da passiert soetwas schonmal. Mein Name ist Miyu Yugawa." Sie setzte sich Yuujou auf den Kopf und stand auf. Durch die Verbindung mit ihren Füßen zum Boden spürte sie, dass der Mann genau vor ihr stand. Die blonde verbeugte sich kurz und lächelte freundlich, so wie es sich bei Fremden gehörte.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   So 20 März 2011, 10:45

Takeo war erleichtert, dass das Mädchen ihm verzieh. Danach stand sie auf, setzte sich ihren kleinen, grünen Igel auf den Kopf stellte sich vor und verbeugte sich kurz. "Freut mich dich kennenzulernen, ich bin Takeo Shinrai. Tut mir echt leid! Aber ich war gerade in Eile und habe nicht gesehen, wo ich hinlaufe. Habe ich dir wehgetan?" Takeo kannte den Namen dieses Mädchens. Ihre Familie war sehr reicht und auch etwas bekannt in Konoha. Außerdem wusste Takeo, dass sie eines Tages entfürt wurde. Doch er wunderte sich nach wie vor, was mit Miyus Augen los war. Ist sie vieleicht blind?dachte Takeo kurz, denn sie sah ihm nicht ins Gesicht, sondern sah unentwegt auf seine Brust. Am besten würde er sie fragen. Doch damit wartete er noch kurz. Er stellte sich auf die Zehenspitzen und sah sich erneut unter den ganzen Leuten um, in der Hoffnung, dochnoch seinen Vater zu erblicken. Denn wenn Masamotu noch im Laden war, und dieser womöglich eingestürzt wäre, so bestand die große Gefahr, dass er garnichtmehr am Leben war. Takeo lief es bei dem Gedanken kalt über den Rücken. Er mochte Masamotu nicht besonders, aber ganz egal war er Takeo nicht. Danach wandte er sich erneut Miyu zu. "Entschuldige die Frage, aber was ist mit deinen Augen geschehen?" fragte Takeo mit einer gewissen zurückhaltung, denn wenn sie wirklich blind war, war es sehr unhöflich, eine solche Frage zu stellen.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   So 20 März 2011, 11:12

“Nein, Takeo-san. Mir geht es gut.“ antwortete Miyu kurz und knapp auf seine Frage. Eine kurze Schweigepause folgte. Anscheinend überlegte Takeo etwas. Aber er war noch da, das fühlte sie. Eine Reihe Fragen taten sich dem Mädchen auf. Hat Takeo auch mitgekämpft? Hat er möglicherweise auch Freunde oder Verwandte, die er noch suchte? Oder war er vielleicht einfach nur ein Zivilist, der hier war, um in Sicherheit zu sein? Letzteres glaubte Miyu aber weniger. Auch wenn Takeo etwas unsicher klang, konnte sie doch einen Hauch von Kampfgeist in seiner Stimme hören. Womöglich war er auf der Suche oder machte sich Sorgen um etwas. Deshalb war er wohl so verwirrt. Aber das war nur eine Theorie.
Takeo stellte eine Frage, die Miyu eigentlich schon gewohnt war. Wenn an ihr etwas auffällig war, dann waren es die Augen. Sie wusste nicht wie es aussah aber es musste wohl komisch sein. Gerne hätte sie wieder das leuchtende rosa in ihren Augen zurück. “Das ist ganz leicht zu erklären ich bin blind.“ erwiderte Miyu ganz direkt. “Es war ein...Unfall als ich 10 Jahre alt war.“ Es war kein Unfall aber so genau musste Takeo es ja nicht unbedingt wissen. Miyu war gespannt, wie er reagierte. Aber nun stellte sie auch noch eine andere Frage. “Takeo-san? Haben Sie da auch mitgekämpft?“
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   So 20 März 2011, 16:54

"Du kannst mich auch nur Takeo nennen, ok?" entgegnete er dem Miyu. Normalerweise war er es nicht gewohnt, mit Takeo-san angesprochen zu werden, ihm war sein einfacher Name lieber. Als Miyu auf Takeos Frage, was mit ihren Augen passiert war, darauf antwortete, dass es ein Unfall ihrer Kindheit war, wurde Takeo an sein rechtes Auge erinnert, das ebenfalls blind war. Und das wiederrum, erinnerte ihn an seine kleie Schwester Managi. "Oh, das tut mir leid! Ich kann in gewisser Weise verstehen, wie es dir gehen muss, denn auf meinem rechtem Auge bin ich ebenfalls blind." entschuldigte sich Takeo rasch. Dann dachte er wieder an Managi und es wurde eine Weile ruhig. "T-tut, mir leid, ich war gerade etwas in Gedanken versunken!" fügte Takeo danach etwas zerstreut und mit etwas trauer in seiner Stimme hinzu. Dann fragte Miyu ihn, ob er auch mitgekämpft habe. Sie musste wohl diesen Angriff auf Konoha gemeint haben. "Ich bin nicht sicher, ob man es wirklich kämpfen nennen könnte, aber in gewisser Weise, ja! Zu einem wirklichen Kampf ist es nicht wirklich gekommen, zumindest zu keinem, in dem ich mitgekämpft habe." antwortete Takeo. "Aber wieso denn?". Er hatte irgendwie das Gefühl, dass Miyu keine "durchschnittliche" Ziwilistin war, denn sie hatte so eine Entschlossenheit in ihrer Stimme. Doch Takeos Gedanken blieben nicht lange dabei, denn schon flogen sie wieder in richtung Managi. Ein klein wenig erinnerte Miyu Takeo an sie. Auch sie hatte immer so eine Entschlossenheit. Er säufzte.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   So 20 März 2011, 17:51

“Gut.“ entgegnete das Mädchen kurz und nickte lächelnd. “Takeo.“ Würde sie den Kerl wohl länger und besser kennen hätte sie ihm mehr über den Vorfall erzählt, aber jetzt hielt sie es für nicht unbedingt notwendig, dass er alles wusste. Auch wenn es eine kurze war, diese Erklärung musste reichen. Mit dem was Takeo zunächst antwortete, hatte Miyu mehr oder weniger gerechnet und auch befürchtet. Sie wollte schon anfangen, wütend zu werden. Nicht schonwieder einer der denkt, er müsse Mitleid haben. Sie hasste Mitleid. Aber relativ bald merkte sie dann, dass er hierbei anders war. Es war nicht die Art, die sie so ablehnte. Nicht das übertriebene 'ach du armes Ding'. Bei Takeo klang das wirklich verständnisvoll, wie sie es noch nie gehört hatte. Und schnell wusste sie auch warum. Er hatte selbst damit zu kämpfen, mehr oder weniger. Er wusste also teilweise, wie es war. Dann musste er aber auch wissen, dass man trotzdem gut zurecht kommen konnte. “Ach wirklich?“ Miyu dachte eine Weile darüber nach. Sie wollte mehr darüber wissen, mehr über Takeo erfahren. Wie genau war es passiert und wann? Wie handhabte er dieses 'Problem'? Aber sie würde nicht sofort mit Fragen herausplatzen. Nach einer kurzen Zeit begann Takeo wieder zu sprechen. Entschuldigt er sich etwa dafür, dass er überlegt hat? Er muss wirklich verwirrt sein. Oder er ist sehr gewissenhaft. Sie legte den Kopf schief. “Dafür musst du dich doch nicht entschuldigen, Takeo. Ich hab selbst nachgedacht. Ich bin die Stille gewohnt, weißt du?“ Dann beantwortete er ihre Frage. Er war also ein Shinobi, dann wusste sie schon etwas mehr Bescheid. “Äh... einfach, weil es mich interessiert hat.“ Sie hörte einen tiefen Seufzer. Takeo schien unsicher, zerstreut und auch etwas bedrückt und niedergeschlagen, das war seiner Stimme deutlich zu entnehmen. Er machte sich sicher sorgen um etwas oder musste an etwas trauriges denken. Miyu scheute sich nicht davor, der Sache auf den Grund zu gehen. “Sag mir Takeo. Warum bist du so zerstreut und traurig?“ Sie schloss kurz die Augen, trat näher an Takeo heran, stellte sich auf Zehenspitzen und streckte ihren Arm aus. Sie tastete vorsichtig sein Gesicht ab, bis sie das besagte Auge erreichte. Ein Art Stoff war davor. Eine Augenklappe? Sie ging wieder einen Schritt von Takeo weg. “Wie ist es passiert?“ fragte sie mit gedämpfter Stimme.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   So 20 März 2011, 18:29

Miyu schien etwas verwirrt über seine Entschuldigung zu sein. Doch Takeo merkte schnell, dass er sich mit Miyu gut verstehen wird. Ihre Aufmerksamkeit schien sichtlich geweckt, als Takeo erzählte, dass er ein Shinobi war. Als Miyu ihn fragte, wieso er so zerstreut sei, durchfuhr es ihn etwas. War seine Traurigkeit und Zerstreutheit wirklich so bemerkbar? Takeo wollte eigentlich nicht, dass Miyu etwas bemerkte, doch ihr entging nichts. "Oh... das... nun ja... ich spreche nicht so besonders gerne darüber..." Doch schon stellte sich Miyu auf Zehenspitzen, und tastete sein Gesicht ab. Als erstes war Takeo sichtlich überrascht, doch dann merkte er, dass Miyu irgendetwas zu suchen schien. Dann erreichte sie sein rechtes Auge mit der Augenklappe. Die berührung schmerzte etwas und Takeo zuckte leicht zusammen. Doch dann fragte Miyu, wie es passiert sei, und Takeo kam nichtmehr um eine Erklährung herrum. "Komm setz dich, es wird wohl etwas dauern... es ist eine etwas längere Geschichte, die auch mit meiner Traurigkeit zu tun hat!" Er setzte sich gegen die Wand und wartete, bis Miyu sich auch setzte. Dann fing er an :" Also, es war vor etwa einem Jahr, da wurde meine kleine Schwester von ein paar Nuke-Nin entführt. Doch meine Familie konnte nicht das geforderte Lösegeld aufbringen, und so machte ich mich auf den Weg sie zu retten." Viele kleine unwichtige Detaills, wie die vielen Kämpfe zum Beispiel ließ Takeo aus, denn sie waren von keiner großen Bedeutung. Zumindest die Meisten davon. "Als ich Managi dann gefunden hatte und mit ihr flüchten wollte, wurden wir durch einige Kämpfe aufgehalten. Ich schickte Managi vorraus, sie sollte flüchten und ich würde die Gegner aufhalten. Doch dabei wurde Managi..." Takeo machte eine kleine Pause und seufzte erneut. "Sie wurde getötet. Und ich verlor in den Kämpfen dabei mein rechtes Auge. Seitdem erinnert mich diese Wunde an sie... sie bedeutete mir sehr viel..." Er schloss die Augen und senkte den Kopf. "Tatsache ist, ich konnte sie nicht beschützen!" Erneut schmerzte sein Auge und er fasste sich an die Augenklappe. Dann drehte er den Kopf, immernoch gesenkt und an sein Auge fassend zu Miyu "Darf ich auch erfahren, wie das bei dir geschehen ist?"
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mo 21 März 2011, 16:07

Ein ruhiger Typ, der aber dennoch schnell außer Fassung gerät, wenn den Menschen etwas passierte, die er liebte. Eigentlich etwas völlig normales. Dass sie diese Frage stellte, war Takeo wohl unwohl, das war deutlich bemerkbar. Aber der Blinden entging nichts. Vor allem, wenn es um den Klang der Stimmen ging. Ihr Gehör war besser als bei anderen und sie konnte es genau hören, wenn jemand einen gewissen Ausdruck wie Traurigkeit hinter seiner Stimme versteckte. Wenn er den Vorfall aber geheim halten mochte, musste es etwas schlimmes gewesen sein. Miyu war gespannt. Einer Erklärung konnte er wohl nicht aus dem Weg gehen. Er ließ es zu, dass Miyu sein Gesicht berührte. Es gab ja immerhin auch Menschen, die dann sofort zu schimpfen beginnen würden. Um ehrlich zu sein gab es davon sogar ziemlich viele. Durch die flüchtigen Berührungen konnte Miyu ungefähr einschätzen, wie Takeo aussah. Als er ihr dann anbot, sich zu setzen, war nicht mehr zu verkennen, dass er es ihr erzählen würde. Das Mädchen nickte nur und lief wenige Schritte in die Richtung, in der sie Takeo weggehen hörte. Sie streckte ihre Arme aus und berührte wenig später die Wand. Sie sank daran herunter und setzte sich auf den Boden. Neben ihr saß Takeo und fing auch schon zu erzählen an. Miyu hörte stumm und aufmerksam zu. Dabei gingen ihr viele verschiedene Gedanken durch den Kopf. Verstehe.. An seiner Stelle hätte ich wahrscheinlich das Gleiche gemacht. Die Sache hat ihn wohl hart getroffen. In Miyu's leer wirkendem Gesicht regte sich nichts. “Deine Schwester hieß Managi oder?“ Er fragte sie nun auch nach ihrer 'Geschichte'. Sollte sie es ihm erzählen? Immerhin kannte sie ihn erst seit wenigen Minuten. Aber es gab wenig, was dagegen sprach. Blind zu sein bedeutete, Vertrauen zu haben. Und das auch zu anderen Menschen, das hatte das Mädchen gelernt. Also begann sie. “Meine Eltern sind streng. Sie ließen mich kaum aus dem Haus gehen, vor allem nicht alleine. Ich hab es aber doch einmal gemacht. Ich war 10, also war es jetzt ungefähr 3 Jahre her. Ich war auf den Straßen spazieren oder so ähnlich, kann mich nicht mehr genau erinnern. Und da haben mich einfach ein paar Leute geschnappt und entführt. Und wie du dir sicher denken kannst haben sie meine Eltern erpresst. Die Summe war sehr hoch, und, da mein Vater so unglaublich geizig ist, wollte er den Leuten kein Geld geben. Die Entführer sagten Sachen wie 'sie würden den Druck erhöhen', um doch das Geld von meinen Eltern zu bekommen. Ich weiß nicht genau, was passiert war, der Raum in dem ich gefangen war, war so dunkel. Die Leute kamen herein und weiter kann ich mich nicht mehr erinnern. Nur dass ich aufgewacht bin und ab diesem Zeitpunkt an war alles dunkel. Für immer. Weißt du Takeo, meine Augen waren nicht immer so...komisch. Ich werde nie wieder etwas sehen, keine Farben mehr, kein Licht. Nur Dunkelheit.“ Sie sprach mit bestimmter, starker Stimme. Sie lächelte leicht.“Mein Traum war es immer, eine große Kunoichi zu werden, aber das geht jetzt nicht mehr.“ Das war sie. Die Geschichte. Sehr viel mehr gab es nicht zu erzählen. Miyu hob den Kopf. “Aber Takeo! Weißt du was? Du musst nicht so traurig sein! Managi hätte bestimmt auch nicht gewollt, dass du so traurig bist, da bin ich sicher! Und sie ist ja immer bei dir! Bleib nicht in der Vergangenheit stecken, sondern richte deinen Blick auf die Zukunft, Takeo! Du musst nicht traurig sein.“ Dabei lächelte sie aufbauend und sprach mit sicherer Stimme. Ja, das hatte Onkel Harado ihr einmal erzählt. Sie muss sich auf die Zukunft konzentrieren, da man in der Vergangenheit nichts mehr ändern konnte. Und man sollte das Beste aus dem machen, was einem gegeben ist. Jetzt. Sie war ihm dankbar, er hatte sie immer ermutigt. Ihre Gedanken schweiften ab zu Harado. Ob er überhaupt noch lebt?
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mo 21 März 2011, 19:08

Nachdem Takeo seine Geschichte beendet hatte fragte Miyu ihn, ob seine Schwester Managi hieß. "Ja...Managi...so hieß sie. Sie war ungefähr in deinem Alter, hatte leicht blaue Haare und wollte immer eine große Kunoichi werden. Weißt du, Miyu, du erinnerst mich etwas an sie!" Danach fragte Takeo auch nach Miyus Geschichte. Sie wartete kurz, bevor sie begann. Takeo lauschte Miyus Geschichte aufmerksam und während dem zuhören wurde Takeo immer nachdenklicher. Als sie dann fertig war, antwortete Takeo bedacht. "Ich kann dich sehr gut verstehen, Miyu, meine Eltern... nein, mein Vater, er trifft fast auch die Beschreibung deiner Eltern zu. Er ist streng, geizig und es brauchte Jahre, bis ich ihn einmal überzeugen konnte, mich auf die Akademie gehen zu lassen." Takeo lächelte leich und brach ab, denn er schweifte zu weit von seiner eigentlichen Frage ab. "Hey, Miyu, das heißt, dass du als du entführt wurdest, noch etwas sehen konntest, oder? Hast du vieleicht die Männer erkannt, die dich damals entführt haben?" Miyus Geschichte zufolge nach, waren es auch Nuke-Nin, die ebenfalls ein hohes Lösegeld forderten. Möglicherweise bestand zwischen den beiden Fällen von Miyu und Managi eine Verbindung, aber nur vieleicht. Dann erzählte Miyu von ihrem Traum, eine Kunoichi zu werden, sie sagte Takeo, er sollte nicht so traurig sein und heiterte ihn auf. "Danke, dass du mich aufheiterst, Miyu! Du hast recht, ich sollte nicht trauern! Danke! Aber wie lange warst du denn auf der Akademie? Und weißt du schon, welches dein Chakraelement ist?" Miyus Worte waren so aufheiternd und sie hatte wirklich recht. Takeo sollte nicht länger in der Vergangenheit stecken. Irgendwie wollte Takeo ihr danken, er wusste nur nochnicht, wie. Dann sah er erneut zu Miyu, deren Gedanken abzuschwiefen schienen. "Miyu? Ist alles in Ordnung mit dir, du machst so einen besorgten Gesichtsausdruck!" erkundigte sich Takeo etwas besorgt.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mo 21 März 2011, 19:57

“Ja wirklich?“ Managi hatte den selben Traum. Andererseits, hatten nicht alle Akademieschüler den Traum, zu großen Shinobi zu werden? Ich hätte mich mit Managi sicher gut verstanden. überlegte Miyu sich lächelnd. Takeo ließ sie erzählen, redete nicht dazwischen und hörte wahrscheinlich auch zu. Als er ein bisschen von seinem Vater erzählte, wurde das Mädchen hellhörig. “Echt? Mein Vater ist sehr streng. Er hat die Regeln verschärft, seitdem es passiert war. Und ich frag mich manchmal... Kann Geld einem wichtiger sein als die eigene Familie?“ Sie überlegte kurz. “Meine Eltern haben mich sofort auf die Akademie gehen lassen, sie hatten ja genug Geld. Das war super toll für mich! Aber ich habe sie vor der Genin-Prüfung abbrechen müssen, du weißt ja, warum.“ Warum erzählte sie dem Kerl so viel? Irgendwie hatte sie das Bedürfnis, weiter zu reden. Sie hatte nie die Gelegenheit, mit jemandem über soetwas zu reden. “Nein, das hab ich nicht. Ich weiß nicht wer es war, oder wie sie aussahen. Außerdem war es doch schon 3 Jahre her.“ Wollte er herausfinden, ob es möglicherweise die selben Leute waren? Unwahrscheinlich, denn es gab doch sicher einige Nuke-nins oder Diebe, die auf Geld aus waren und deshalb andere erpressten. Miyu kicherte bei dem nächsten Satz von Takeo. Sie fand es gut, dass sie geschafft hatte, ihn aufzuheitern. “Takeo! Ich bin doch erst 13! Du, als sicher starker Shinobi musst es doch selbst schaffen, dich zu motivieren!“ Sie lachte und stieß ihn leicht von der Seite an. Wann hatte sie das letzte mal gelacht? “Ich war nicht lange auf der Akademie, höchstens 2 Jahre. Aber auch wenn es nicht lang war, hab ich schon meine Chakranatur entdeckt! Sie ist Doton.“ antwortete sie ein wenig stolz. Immerhin soweit hatte sie es geschafft. Sie war eben nicht so schwach wie man denken mochte. Nachdem sie an ihren Onkel denken musste, fragte Takeo, ob alles in Ordnung sei. “Ähm, jaja! Alles in Ordnung...“ antwortete sie zögernd. Sie wollte keine Schwäche zeigen, denn sie mochte doch den Menschen zeigen, dass sie stark war. Ach was solls... Sie hob den Kopf ein Stück. “Ich hab nur grade an meinen Onkel gedacht. Er und mein Vater sind Shinobi, das heißt sie haben mitgekämpft. Ich hab nur noch nichts von ihnen gehört...“ Es folgte eine kurze Pause und Miyu seufzte leise. “Aber ich mach mir keine Sorgen! Sie kommen ja wieder!“
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mo 21 März 2011, 20:24

Miyu erzählte Takeo viel über sich selbst, und das musste ein Zeichen sein, dass sie ihm vertraute. Darüber war Takeo sehr glücklich. Auch er hatte lange nicht mit jemandem so sehr über seine Gefühle gesprochen. Doch es tat gut, jemanden gefunden zu haben, mit dem er sich so unterhalten konnte. Miyu erzählte auch über ihren Vater und, auf Takeos frage, ob sie etwas gesehen habe, als sie entführt wurde, verneinte sie. Takeos These war in der Tat sehr wage und unwahrscheinlich. Danach kicherte Miyu und stieß ihm leicht in die Seite. Auch Takeo musste nun lachen. Sie hatte wieder recht! "Nun ja, weißt du, motivation ist keine Stärke von mir!" antwortete Takeo mit erneutem grinsen. "Wirklich? Doton? und kannst du schon ein paar Jutsus mit diesem Element?" vergewisserte sich Takeo. Als Miyu dann begann, mit ihren Gedanken wegzugleiten und Takeo sie fragte, was los sei, wieß sie ihn auf ihren Onkel und auf ihren Vater hin, die auch mitgekämpft hatten. Dann machte sie eine kurze Pause und vergewisserte, dass sie sich keine Sorgen mache. "Ach, Miyu, das erinnert mich daran, weshalb ich überhaupt zu den Hokageköpfen gekommen bin. Ich wollte auch nach meinem Vater suchen, doch er schein nicht hier zu sein. Wie wäre es, wenn wir meinen Vater und deinen Vater und Onkel zusammen suchen würden?" er hatte ganz vergessen, dass er ja eigentlich wegen Masamotu hier hergekommen war.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mi 23 März 2011, 16:46

Eigentlich hatte Miyu die Absicht, Takeo ein bisschen aufzuheitern. Ein Shinobi durfte nie den Mut oder die Hoffnung verlieren. Das Mädchen war zwar keine Kämpferin, aber auch das hatte sie von ihrem Onkel. Ihn hatte es nie interessiert, ob sie kämpfen konnte oder nicht. Er hatte ihr trotzdem wichtige Dinge beigebracht. Dass Takeo aber dann lachte, fand Miyu schön und sie war ein bisschen stolz auf sich. Der Shinobi klang nun nicht mehr so niedergeschlagen und das war doch schon mal was. Sie bekam eine Idee. “Takeo? Auch wenn Motivation nicht deine Stärke ist, du darfst dich nie hängen lassen, wenn du ein Shinobi bist! Allein das ist schon Grund genug, du kämpfst für das Dorf. Du darfst nie die Hoffnung aufgeben. Du kannst kämpfen, um Managi stolz zu machen. Schwächen kann man trainieren! So lange, bis es einem nicht mehr schwer fällt. Motivation ist garnicht schwer, glaub mir! Du musst nur immer etwas haben, an das du glauben kannst und daraus kannst du dann Kraft und auch Motivation schöpfen!“ Dass sie so etwas sagte, wunderte sie selbst sehr. Wie brachte sie solche Sätze zustande? Vielleicht, weil sie aus eigenen Erfahrungen, eigenen Erlebnissen sprach. All das hatte sie von Harado. Und es hatte ihr geholfen. Sie würde es nie vergessen. Wenn sie selbst kämpfen könnte, würde sie nie aufgeben. "Und außerdem.... Du bist ein Shinobi, du kannst Kämpfen. Und das solltest du genießen." Denn ihr war es unmöglich.
Schließlich antwortete Miyu auf Takeo's nächste Frage. “Ja natürlich kann ich schon Doton-Jutsus!“ Sie zögerte kurz, ihre Stimme wurde ein bisschen leiser. So selbstverständlich war es garnicht. “Naja. Ich kann grade mal zwei Doton-Jutsus. Weißt du, Angriffsjutsu nützen mir ja nicht viel.“ Sie zog die Beine an und legte den Kopf auf ihre Knie. Sie rührte sich nicht, als Takeo sprach, doch sie hörte aufmerksam zu. Sie würde gerne mit Takeo ihren Vater und Harado suchen, aber das war unmöglich. Da gab es einen einzigen Grund. “Gern würde ich mit dir suchen gehen, Takeo! Aber... Das geht nicht. Meine Mutter ist auch hier und weißt du, sie lassen mich so gut wie nicht mehr alleine wohin gehen. Um zu verhindern, dass mir nochmal etwas passiert.“ Die Anweisungen der Eltern waren wirklich strikt. Miyu hätte am liebsten mehr Freiheit. “Außerdem kennen dich meine Eltern ja garnicht. Nie im Leben würden sie es mir erlauben, mit einem, für sie, Fremden irgendwo hin zu gehen. Aber Takeo! Geh du nur alleine deinen Vater suchen!“ Sie wollte ihn dabei nicht aufhalten.
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BeitragThema: Re: Felsportraits der Hokage   Mi 23 März 2011, 18:07

Miyu machte Takeo darauf aufmerksam, dass er als Shinobi nie die Hoffnung verleieren sollte, denn er kämpfte ja schließlich für sein Dorf und für Managi. Sie sagte, Motivation sei nich schwer und man brauchte nur etwas, an das man glauben kann. Takeo überlegte kurz und musste wirklich sagen Miyu war wirklich schlau. Das was sie sagte ergab vollkommen Sinn. "Sag mal Miyu, woher weißt du das Alles?" fragte er erstaunt. Danach fügte Miyu hinzu, dass er das kämpfen genießen sollte, da er es konnte. Takeo dachte darüber lange nach. "Ja, es ist toll ein Shinobi zu sein und ich mag es sehr! Miyu, würdest du denn auch gerne Kämpfen?" hakte Takeo weiter nach. Doch dann Erklährte Miyu, dass sie zwei Doton-Jutsus beherschte, doch diese keine Angriffsjutsus seien, da offensive Jutsus ihr nicht sonderlich viel brachten. "Ich habe unter Anderem auch das Dotonelement. Und wenn du gerne Kämpfen würdest, könnte ich dir ein paar Jutsus beibringen, wenn du willst! Na, hast du Lust?" fragte Takeo grinsend. Seine Frage, ob er zusammen mit Miyu ihre Familien suchen sollten, lehnte Miyu ab, obwohl sie Lust hätte. Ihre Mutter würde es nicht erlauben. "Bist du sicher? Würden deine Eltern dich nichteinmal einem Jo-Nin aus Konoha anvertrauen? Obwohl ich fremd bin... Sind sie wirklich so vorsichtig? Aber deine Mutter wird doch sicher auch wollen, dass dein Vater bald wieder zurückkommt, oder? Ach, wo ist sie eigentlich?"
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