Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Konohas öffentlicher Park

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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   Do 06 Sep 2012, 13:11

Sie schien gar nicht darüber begeistert zu sein das er wie so oft Dinge die ihn nicht sonderlich wichtig waren eher zweitrangig behandelte und sich mit diesen wenig befasste. Zumal sie ein so ein zweitrangiges Thema war. Natürlich wusste er noch genau wo sie hin woltle. Doch es war schon interessant zu sehen wie so reagierte wenn man eben nicht so mit ihr umging wie man es normalerweise tat. Außerdem stellte er sich recht gerne so dumm wie er sich bei ihr eben stellte. Jetzt drohte sie ihn jedenfalls damit ihre Fäuste spielen zu lassen. Eine nicht gerade intelligente Vorgehensweise wenn man bedachte, dass sie dann nie beim ANBU Hauptquartier ankommen wird ungeachtet dessen, dass sie längst da waren, aber das wusste Yuzuki ja eh nicht. Aber er dachte nicht mal daran auf ihre Drohung auch nur ansatzweise einzugehen. Nein es wanderte wiedereinmal ein grinsen in sein Gesicht wärhend er die kleine begutachtete. "Was willst du jetzt tun? Mich verprügeln weil ich es dir nicht so einfach mache dort hinzukommen wo du hinwillst. Weil es nicht so läuft wie du es gerne hättest? Keine sonderlich gute Vorgehensweise findest du nicht? Immerhin stets du danach vor dem selben Problem wie zuvor und der einzige der dir zufälligerweise helfen kann tut dies nicht mehr. Aber bitte tu dir kein zwang an und tob dich aus", meinte er und breitete seine Arme aus um ihr einen freischlag zu geben. Er konnte schläge ab und sie hatte die Wahl ob es intelligenter war ihn umzuhauen oder versuchen mit dem scheinbar nervigen Mann klar zu kommen damit sie an ihr Ziel kommt.
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   Do 06 Sep 2012, 17:29

Es gab Dinge im Leben, die mussten einfach nicht sein. Takeru gehörte dazu. Es wäre alles so einfach gewesen. Penner-chan hätte bereitwillig seine Zigaretten geteilt, ohne auf dem ganzen Weg auch nur einen Ton zu sagen und dann wären sie hier angekommen und nichts Weltbewegendes wäre passiert. Weder ihm, noch ihr. Yuzuki wollte doch niemandem wehtun. Sie war Pazifist und verabscheute Konflikte! Gewalt war böse! Das wusste doch jedes Kind! Aber dann gab es so Menschen, die hatten es einfach verdient, einen auf die Nase zu bekommen. So wie zum Beispiel Penner-chan. Der provozierte es. Und je länger sie darüber nachdachte, desto mehr kam sie zu dem Entschluss, dass es eine gute Idee war, ihm die Nase zu brechen. Dann konnte der Alte sein Gesicht aus der nächsten Mülltonne kratzen. Oh ja…
Für einen Moment war sie wirklich verblüfft und sah ihn blinzelnd an. Hatte der… etwa was an den Ohren? Oder am Hirn? Es musste das Hirn sein. Jeder, der mehr als zwei Minuten mit ihr verbrachte, musste doch unweigerlich gemerkt haben, dass sie es ernst meinte, wenn sie eine derartige Drohung aussprach. Definitiv das Hirn.
Yuzuki wartete geduldig ab, bis er fertig gelabert hatte, dann ließ sie grinsend die Knöchel knacken – und ging an ihm vorbei. Für einen Moment hatte sie geglaubt, es zu schaffen – also vorbeizugehen. Dann kombinierte sie eine Beinsichel mit einem Faustschlag gegen die Brust und pflanzte sich, kaum, dass der Riese zu Fall gebracht war, auf seinen Oberkörper. Anschließend drückte sie die Zigarette dicht neben seinem Schädel aus und meinte: „Es gibt Straßenkarten.“ Mit den Worten stand sie auf, rammte die Fäuste in die Hosentaschen und schlenderte in eine Richtung davon, in welcher sie einen Kiosk vermutete. Die Genugtuung war einfach größer, als das Bedürfnis, schnell dorthin zu gelangen.
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   Fr 07 Sep 2012, 21:48

Und so landete Takeru ziemlich schmerzhaft auf den Boden. Yuzuki hatte doch ordentlich Wucht hinter ihren Angriffen. Zumindest fühlte es sich so an. Wobei Takeru Körperlich eh nicht viel Kraft hatte weswegen es vielleicht noch mehr zu geltung kam. Einen Moment hockte sie dann auf ihm und drückte seine Zigarette neben seinen Schädel aus. Schade eigentlich er hätte gerne noch fertig geraucht. Doch lange blieb sie nicht dort und ging dann auch schon mit den kommentar, dass es Straßenkarten gäbe. Das auf diesen aber nicht das ANBU Hauptquatier eingezeichnet waren sollte klar sein. Sonst könnte ja jeder Möchtegern Verbrecher der es ins Dorf schaffte dieses aufsuchen und versuchen auszurauben. Takeru jedenfalls richtete sich halb auf und rutschte zur Hauswand, an die er sich noch immer sitzend lehnte. Dabei hohlte er sich eine neue Zigarette hevor und zündete auch diese an. Nach und nach schaffte er es auch die Schmerzen zu verdrängen während er weiterhin an der Wand gelehnt saß und zum Himmel hinauf sah. Das es nur eine Frage der Zeit war bis sie wieder hier auftauchte war ihn dabei deutlich bewusst.
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   Sa 08 Sep 2012, 11:02

Wie erwähnt war es die pure Genugtuung dem Kerl mal ein bisschen wehzutun. Aber es war wirklich nur ein bisschen. Sie hatte sich extra zurückgehalten, sie konnte ja jetzt, wo sie zu diesen ehrfurchtgebietenden Monster-guten-Ninjas gehörte (oder zumindest zu denen im Larvenstadium), keine armen, obdachlosen Zivilisten verprügeln. Nur ein bisschen. Es war auch mehr eine Machtdemonstration, um ihr eigenes Ego ein bisschen zu pushen. Dem Kerl machte es kaum etwas aus, er schien eher um seine Zigarette zu trauern. Ihre hatte sie im Eifer des „Gefechtes“ verloren, also wenn er wollte, konnte er die ja vom dreckigen Boden aufheben und sie zu Ende paffen, sie hatte nichts dagegen.
Gerade war sie einfach viel zu glücklich. Es machte eben Spaß, Leute durch die Gegend zu schubsen! ♥ Das macht mich zu einem Pausenrowdy, kann das sein? Aber das machte ihr wenig aus, solange sie sich danach besser fühlte. Jeder hatte so seine Komplexe und das war ihrer. So dudelte sie gemütlich durch die Straßen, bis sie schließlich einen Kiosk gefunden hatte, der tatsächlich Karten verkaufte. Sogar Straßenkarten von Konohagakure. Glücksgriff! Fröhlich, eine Karte gefunden zu haben, stratzte sie aus dem Gebäude und entfaltete sie die Karte. Ihr war bewusst, dass das Anbu-Quartier garantiert nicht darin eingezeichnet war, aber es war schön, dass die Adresse in dem Brief stand. Also suchte sie die Straße heraus und ging brav den Weg entlang. Nur einmal irrte sie sich und musste ein Stück zurückgehen, aber sonst verlief es ziemlich gut. Ein paar Ecken von dem gewünschten Ort entfernt, wurde sie zum ersten Mal misstrauisch und schließlich wurde ihr grausamer Verdacht bestätigt. Sie überprüfte noch einmal Straße und Hausnummer und brach in die Knie, zerriss fauchend die Karte und heulte wütend auf, während sie mit einer Faust den Boden verdrosch. Erst nach ihrem Wutausbruch entdeckte sie Penner-chan an der Wand hocken. „Irgendwann wirst du das bereuen! Ich verspreche es dir!“
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   So 09 Sep 2012, 19:44

Es dauerte ja nicht mal sonderlich lange wie Takeru amüsiert festellen musste bis Yuzuki wieder da war. Seine Zigarette hatte er natürlich aufgeraucht und als er sie dann sah wie sie ihn grimmig anfauchte, dass er dies bereuen wurde musste er laut loslachen. Danacn stand er aber auch endlich auf und klopfte sich erneut den Staub von der Kleidung. Irgendwie war das ja doch ganz lustig. "Du bist ein ziemlich amüsanter Kerl weißt du das? Das mag ich." Daraufhin streckte er sich noch mal und sah zum Eingang. "Willkommen bei den ANBUs." Das er selbst aber auch einer war verschwieg er weiterhin. "Ich kann nur für dich hoffen das du das durchstehst. Diese Ausbildung wird sicherlich alles übersteigen was du jeh leisten musstest". und das meinte er gar nicht übertrieben. "Aber was weiß ich schon darüber."
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   So 09 Sep 2012, 19:59

Nachdem sie sich an Karte, Boden und wohl auch sich selbst – sie hatte sich übel auf die Zunge gebissen – gerächt hatte, ging sie dazu über, den Kerl anzuklagen. Er hätte ja mal was sagen können! Dann wäre das alles nicht so dermaßen eskaliert! Er hat es gewusst. Das war pure Absicht. Das wird er bereuen! Was sie ihm dann auch sogleich mitgeteilt hatte. Dieser hatte dann allerdings nicht viel mehr zu tun, als sie auszulachen. Das war natürlich nichts, was sie bedeutend viel aufgemuntert hätte, viel mehr machte es sie nur noch wütender. Sie schluckte ihren Ärger herunter, knirschte, zum wiederholten Male an diesem Tag, mit den Zähnen und beschränkte sich darauf, die Hände zu Fäusten zu ballen. Allein die Tatsache, dass sie ihm, wenn sie wollte, mitten ins Gesicht schlagen konnte, machte sie glücklich genug – die Vorstellung war noch entzückender! – um es nicht zu tun. Sie beschränkte sich darauf, ihn sauer anzufunkeln und hörte sich dann an, was er noch ach so Wichtiges zu sagen hatte. „Schön“, erwiderte sie. Toll, wenn er das mochte. Was interessierte sie das? Kein Stück, also warum musste sie sich das anhören? Es gab keinen Grund, weiter hier herumzustehen, demnach wollte sie gerade an ihm vorbei zum Eingang des Gebäudes gehen (und klingeln. Wie sollte sie sich sonst bemerkbar machen?), da begann er wieder zu reden.
„Danke.“ Was zum Teufel?! Dahergelaufene Penner begrüßten sie also bei der Anbu-Einheit. Interessant. War er vielleicht mal dabei und wurde dann rausgeworfen? Sonst wäre er ja wohl kaum obdachlos und er hätte sich vorhin nicht derart überraschen lassen. Garantiert war er unehrenhaft entlassen worden und ein Invalide. Das musste es sein und der Gedanke erfüllte sie mit purer Schadenfreude.
„Hoffe ich auch. Und ich hoffe, dass Touya heute Pizza macht.“ Letzteres sagte sie nur, weil auch Takeru so viel Müll laberte, der sie nicht interessierte, also drehte sie den Spieß einfach mehr herum. Nur ein weiterer misstrauischer Blick. Ihr Verdacht, dass er ein unehrenhaft entlassener Anbu war, bestärkte sich. Solche Aussagen enttarnten einfach! Außerdem: woher sollte er sonst wissen, dass das Haus hier lag? Sie war so sehr in ihr Misstrauen hineingesteigert, dass sie glatt vergaß, hineinzugehen.

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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   Di 11 Sep 2012, 09:26

Und sie starte ihn an und starte munter vor sich hin und alles was Takeru tat war eben dieses staaren zurück zu erwiedern, jedoch mit seinen typischen grinsen. Ob sie nun drauf gekommen war oder nicht interessierte den ANBU nur wenig. Wenn sie drauf kam wusste er zumindest das sie in der Lage ist zuzuhören. Wenn sie aber nur starte um des staaren willens dann sollte sie eben jenes tun. So zogen die Minuten dahin und beide taten nichts anderes als sich schweigend anzusehen. Irgendwann wurde es dann aber selbst Takeru zu langweilig und er beschloss die Stille zu brechen. "Weißt du kleiner normalerweise wäre ich ja überhaupt nicht abgeneigt von jeder Art von Anstarrwettbewerb. Aber ich denke mit jeder Minute mehr die du zuspät kommst steigt deine Chance gleich von deinen Zukünftigen Ausbilder oder Ausbildern den Arsch aufgerissen zu bekommen und das stelle ich mir recht schmerzhaft vor." Wobei der braunhaarige nicht mal wusste wer sich zuzeit um die Ausbildung kümmerte. Aber es war ja eigentlich auch nicht sein Bier.
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   Do 13 Sep 2012, 17:13

Klar, dass sie ihn anstarrte. Ihr armes, vielleicht ein bisschen überfordertes Gehirn, versuchte immerhin gerade zu ergründen, warum ausgerechnet Penner-chan solche Phrasen verwendete. Das tat er ganz sicher nicht einfach so, er wollte im Subtext, zwischen den Zeilen, etwas herüberbringen, was ihm nicht mit Wörter, Stimmlage und Körpersprache gelungen war. Yuzuki kam schließlich am Ende einer Reihe von ziemlich verschachtelten und verketteten Überlegungen zu der unumstößlichen Überzeugung, dass er ein ziemlich mieser Anbu gewesen war und Dreck am Stecken hatte, weswegen er schlussendlich (zuzüglich aufgrund von Unfähigkeit) entlassen worden war. Das passte zumindest auch zu seinem verwildertem Aussehen und der Tatsache, dass er obdachlos war.
So starrten sie sich an, ohne dass jemand etwas sagte oder tat. Dann sagte er eben doch was. Sofort fuhr Yuzuki wieder hoch auf hundertachtzig. Er sollte ihr nicht sagen, was sie zu tun und zu lassen hatte! Nur weil er so ungefähr hundert Jahre alt war, bedeutete das nicht gleich, dass er alles besser als sie wusste! „Ich kann dir ja dessen Inhalt einpacken lassen, dann hast du heute Abend zur Abwechslung mal was Warmes zu essen, Penner-chan“, knurrte sie in einem tieffrostigem Ton und machte auf dem Absatz kehrt, um zu der schlichten, einsamen Haustüre des unauffälligen Häuschens herüber zu gehen und dort … naja, einfach mal zu klingeln. Sogar Namensschildchen und ein Briefkasten, aus dem eine eingerollte Zeitung von Konohas täglichem, kostenfreien Käseblättchen ragte daraus hervor. Was für eine gute Tarnung!

[OW: Anbu Hq - tötörötöööö]
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   So 16 Sep 2012, 19:14

Takeru hörte ihr nicht mehr richtig zu sondern sah ihr nach wie sie hinein ging. Kurz überlegte er was er nun tun sollte bis ihn dann doch eine kleine lustige Idee kam. Dazu musste er aber ebenfalls hinein gehen und am besten nicht von ihr gesehen werden, aber das sollte kein Problem sein und die Idee war immerhin lustig. Zumindest fand er diese lustig. So wartete er einige Momente bevor auch er sich erhob. Dann kramte er auch schon eine Schriftrolle hervor und folgte ihr ins Gebäude. Doch passte er dabei auf nicht von ihr gesehen zu werden sondern ganz schnell in einen der Umkleideräume zu verschwinden. Sie musste ja nicht unbedingt wissen wer er ist.

tbc ANBU HQ
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Izumi Senju
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   So 27 Jan 2013, 17:31

~ Timeskip ~

Es war Mittag, die Sonne stand am tiefblauen Himmel und das Wetter hätte nicht besser sein können. Es war heiss und schwül, weshalb Izumi bereits nach Kurzem schon ins schwitzen gekommen war. Die Trainingslektion mit Neji war zwar sehr lehr- und hilfreich gewesen aber sie hatte auch viel von der Senju abverlangt. Ausserdem war da noch die Tatsache, dass sie von ihrer Stiefmutter dazu beauftragt worden war, nach dem Training noch einkaufen zu gehen... Ihre Stiefmutter verstand es durchaus sie zu quälen. Sie hatte drei Säcke voller Kartoffeln verlangt. Nach dem Izumi fragte, wofür sie so viel brauche, hatte sie ihr nur erklärt, dass sie das nichts anginge und dass sie eine schlechte Tochter sei, wenn sie eine solch dumme Frage stellte. Glücklicherweise war sie ja nicht ihr Blut, sie würde sich dafür schämen... Was ihre Stiefmutter ja sowieso schon tat, dachte Izumi bitter.
Sie ging neben ihrem Mentor her und warf ihm immer wieder verstohlene Blicke zu. Er wirkte so gelassen als würde ihm nichts Schwierigkeiten bereiten. Auch während des Trainings kam es Izumi so vor, als ob sie noch tausend Meilen von seinen Fähigkeiten entfernt. Sie fragte sich ernsthaft, ob sie ihn überhaupt jemals einholen könnte und schüttelte innerlich den Kopf. Nein, so gut würde sie womöglich niemals sein. Dafür war sie einfach nicht geschaffen. Zumindest in diesem Punkt hatte ihre Stiefmutter womöglich recht.
Die Blondine sah sich etwas um. Überall herrschte reges Treiben im Park. Sie sah einige Kinder einen Drachen steigen. Izumi lächelte leicht, früher hatte sie das auch immer mit ihrem Vater getan, heute hatte er aber keine Zeit mehr dafür. Ihre Stiefmutter ging manchmal noch mit ihrer Halbschwester Shiho, ihren kleinen Bruder oder gar sie selbst nahm sie aber nie mit.
Sie seufzte leise und sah nach vorne, als ihre Augen jene Person entdeckten, an die sie soeben gedacht hatte. Shiho!
Instinktiv wurde sie langsamer. Es war schon irgendwo erbärmlich dass sie vor einer Person Angst hatte, die sechs Jahre jünger war als sie und somit noch ein Kind war! Aber sie wusste auch, wie frech und eingebildet Shiho sein konnte und wie anhänglich sie bei Shizuka war... Und vor allem wie sehr es die kleine Göre liebte, sie zu Verpetzen und ihr Dinge anzuhängen, die sie nie getan hatte... Irgendwie hatte sie das wundervoll von ihrer Mutter gelernt.
"E-Ehm...", machte sie, kam aber nicht weiter. Was sollte sie auch sagen? Sollte sie nun rumjammern und Neji darum bitten, ihren Helden zu spielen und sie vor der Gefahr in Zwergengrösse zu bewahren? Das wäre... Nein, das wäre zu peinlich, zu erbärmlich. Izumi kam sich sowieso schon klein vor, das würde ihre sowieso kaum vorhandenen Fähigkeiten in ein bodenloses Tief schrumpfen lassen.
"I-Ich möchte eigentlich noch nicht Nachhause.", erklärte sie dann und war bemüht, sich normal zu benehmen - was ihr aber natürlich kläglich misslang.
"Ich meine, auch bevor ich einkaufe, das möchte ich auch noch nicht, Neji-san. W-Würde es... Also... Würde es dir... Uhm.", ihr versagte die Stimme. Nun war sie schon etwas mehr als drei Monate seine Schülterin und stotterte immer noch so sehr!
Ihr blick glitt erneut zu Shiho. Das kleine Mädchen lief mit einem Eis am Stiel duch den Park, direkt auf sie zu, noch hatte sie Izumi anscheinend nicht gesehen. Die Blone schluckte, sah noch einmal zu Neji... Und hörte dann etwas, auf dass sie lieber verzichtet hätte.
"Oh, Izumi-chaaaaan, wie schön dich zu sehen.", ihre Worte waren durchwegs ironisch und straften ihre Worte derbe Lügen. Shiho war zwar noch lange nicht so schlimm wie ihre Mutter, immerhin traute sich das Mädchen zumindest noch nicht, ihr irgendwie Befehle zu geben, aber der Charakter kam schon sehr nahe an den von Shizuka ran.

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Neji Hyuuga
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BeitragThema: Re: Konohas öffentlicher Park   Mo 28 Jan 2013, 13:46

•Timeskip•

Die Mission hatte ein Ende genommen und der Alltag war in den letzten Wochen wieder in das Leben des Hyuuga getreten. Sein Training zog sich durch dein Leben, er war als ANBU aktiv und hatte neuerdings viel mit der Polizei Konohas zu schaffen, die Itachi mühsam wieder aufzubauen versuchte. Allgemein könnte man also sagen, er hätte täglich genug zu tun, aber tatsächlich hatte er dazu auch noch eine Schülerin angenommen, mit der er sich unheimlich viel Zeit nahm.Mittlerweile hatte er mehr über sie herausgefunden, hatte sie etwas näher kennengelernt und dabei auch einige Familienverhältnisse näher betrachtet. Immerhin traf er immer mal wieder auf die Stiefmutter der Senju und war bis auf weiteres wenig von jener begeistert. Wahrscheinlich half Neji seiner Schülerin gerade deswegen bei ihren seltsamen Aufgaben die sie manchmal aufgetragen bekam.
Auch heute war dies nicht anders und als er gehört hatte, was genau die Blonde einkaufen musste, hatte er ernsthaft beunruhigt den Kopf schütteln müssen. Der ANBU wurde aus der familiären Situation und explizit der Stiefmutter nicht wirklich schlau und so gingen sie ruhig nebeneinander durch den Park um irgendwann in Richtung Marktplatz abzubiegen.
Nejis helle Augen wanderten umher, gingen von Izumi, hinüber zu einem kleinen Bach, musterten anschließend den kleinen Spielplatz, auf welchem er selbst ab und an gespielt hatte, als er noch um ein vielfaches jünger war und auf seine Lippen stahl sich ein kleines Lächeln. Es war wunderbar. Ruhig, idyllisch und frei. Er mochte solche Tage. Tage, die einfach klanglos, mühelos und sonnig an ihm vorbei zogen, ohne das irgendwelche Probleme auftraten. Tage voller stiller Einfachheit, die von einem sanften Wind erheitert wurden und dadurch Leben eingeflößt bekamen...oder aber die süße Stimme seines Schützlings an sein Ohr wehte.
„Hm?“, machte er und blickte auf die Blonde nieder, die – mal wieder – zu stottern begann. Dabei hatte er bereits geglaubt, sie hätte einen Teil ihrer Schüchternheit ihm gegenüber abgelegt. Dem schien wohl nicht so zu sein. Gerade als er fragen wollte, was sie hatte, ertönte eine weitere Stimme, die seine Miene für einen Augenblick ein Stück weit gequält dreinblicken ließ. Der Braunhaarige kannte die Stimmlage und konnte bereits die Ironie aus jener förmlich hervor tropfen sehen.
Das Mädchen kam ziemlich euphorisch auf sie zu gerannt. In der einen Hand ein Eis, die andere locker in der Hosentasche und auf ihrem Gesicht lag dieses selbstherrliche Grinsen, was ihre Mutter umso besser konnte. „Shiho.“, kam es trocken von dem Mann, ehe er sich ein Stück zu ihr herunter lehnte, direkt vor dem Kindergesicht mit dem seinigen zum Stehen kam und sie ebenso sanft anlächelte, „Bist du allein hier?“ Er hoffte es inständigst. Auf die große Version hatte er im Augenblick nämlich beim besten Willen keine Lust und wusste meist, dass er sich unheimlich zusammennehmen musste, um ihr nicht die eigene Meinung unhöflich ins Gesicht zu sagen, aber bisher hatte seine gute Miene zum bösen Spiel-Taktik funktioniert – sogar bei der Kleinen hier vor sich. Aus den Geschichten der Senju wusste der ANBU aber, dass sie es ebenso faustdick hinter den Ohren hatte.

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