Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Kiri-Gakure Waldgebiet

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Di 30 Aug 2011, 19:02

Nachdem die ersten paar Bäume gefällt sind, macht Din sich daran, seinen Klingentanz zu verbessern. Schon hat er einen Baum fast durchgeschlagen, als er hinter sich eine Chakrapräsenz spührt.
Ein leichtes Grinsen huscht ihm über das Gesicht, als er die leichte Sensation in seinen Knochen und die Gänsehaut in seinem Nacken spührt, als mehrere Senbon auf ihn zufliegen.
Noch halb in einem Wirbel, stößt er sich mit dem linken Fuß erneut ab, um sich im Uhrzeigersinn um die eigene Achse zu drehen. Zeitgleich wirft er seine Hände hoch, sodass die Senbon von den Chakraklingen versengt oder abgeleitet werden.
Freund, oder Feind? Aufgrund des Angriffes, Feind. Vermutlich eine ANBU. Allerdings die Tatsache, dass sie mich direkt angesprochen hat, hmm, Freund. Eine Oinin? Sie trägt keine Maske.
Seine Gedanken werden unterbrochen, als er das Gesicht der Frau sieht. Freund...
"Nun, die Frage ist doch, wo ich einen Gegner finden kann, der nicht unter meinem Niveau steht", antwortet er daher mit einem - etwas unheimlichen - Lachen an Tori, um sie zu provozieren.
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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Di 30 Aug 2011, 19:23

Tori beobachtete zufrieden, dass der Jounin die Senbon abwehrte, immerhin wäre es leicht peinlich geworden, würde er gelähmt am Boden liegen und das, bei einem relativ offensichtlichen Angriff. Murmelnd sprang sie von dem Baum, während er zu überlegen schien, ob er einen Gegenangriff starten sollte. Doch ihr Gesicht war wohl genug, um ihn friedlich zu stimmen. Auf seine Antwort hin, lächelte die junge Frau leicht. "Charmant wie immer, Maboroshi, hm?" Der ironische Unterton war kaum zu überhören, immerhin ließ sie sich von seinen Witzen nicht aus der Fassung bringen. "Könnte es nicht sein, dass du deine potentiellen Gegner unterschätzt? Vielleicht tanzt der richtige genau vor deiner Nase herum?" Fragend hob die Furyoku eine Augenbraue, kam von ihrem Lächeln aber nicht ab. Sie war sich sicher, dass der andere Shinobi wusste, wie weit er es treiben konnte und gern seine Grenze austestete. Doch sie würde sich nicht reizen lassen, dazu war ihre Stimmung zu gut, hatte sie doch neue Schützlinge erhalten.

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 05 Sep 2011, 15:41

Mit einem leisen Seufzen lässt Din seine Sanmi-Katana verschwinden und zieht seine metallenen Schwerter. Ich kann sie ja nicht verletzen... Schade eigentlich, mich würde interessieren, wie sich ihr Todesschrei anhört....
Auf ihre Aussage, er würde sie überschätzen, reagiert er übertrieben stutzend, dann leicht abfällig. "Ach, ich denke, das passt schon. Du bist talentiert, aber noch blutjung. Dir fehlt die Erfahrung", grinst er sie am Ende herausfordernd an.
Er ist nicht dumm - er weiß sehr wohl, dass Tori stark ist, vermutlich besser als er - aber sie weiß nicht, dass Din auch unfair kämpfen kann. Nach einer Weile seufzt er erneut. "Also, was ist jetzt? Willst du kämpfen? Oder soll ich dich zum Essen einladen?" Er stellt die Frage betont sichtlich genervt, um Toris Selbstwertgefühl zu untergraben.
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 05 Sep 2011, 18:13

Fasziniert beobachtete Tori, wie die grün schimmernde Säure sich zurückzog und die Klingen an den Handrücken des Jonin vor ihr verschwanden. Abermals zauberte ihr das ein Lächeln auf das Gesicht. Interessant, dass er die Herausforderung nicht annimmt. Auf seine Antwort hin, die sich darauf bezog, ob sie ein würdiger Gegner für sie war, erwiderte sie sein Grinsen. Er wollte sie reizen, wie er es öfter versuchte. Nun irgendwann würde ihm das sicher glücken, aber heute war die Oinin zu guter Dinge, um sich über Kleinigkeiten aufzuregen. "Sagte der, der mir zwei Jahre nachsteht...", murmelte sie vor sich hin und legte den Kopf gespielt geschmeichelt zur Seite, um sich daran zu erfreuen, dass er sie als jünger bezeichnete. Er war sich sicher wie eh und jeh, dass er alles besiegen konnte, wenn er es nur wollte. Schulterzuckend ließ die Weißhaarige den Maboroshi in seinem Glauben. "War das eine unhöfliche Einladung?", fragte Tori mit hochgezogener Augenbraue und ließ provokant ihre Fingerknöchel knacken.

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 05 Sep 2011, 18:30

Din lacht laut auf. "Zwei Jahre hinke ich dir hinterher, ist das so?" Auf seinem Gesicht bildet sich ein frommes, beinahe liebevolles Lächeln, während seine Zunge ausgesprochen böse, fast schon unverschämte Worte bildet, die noch dazu in einem arroganten, herablassenden Tonfall aus seinem Mund hervortreten. "Nun, das persönliche Alter ist doch unbedeutend. Hätte ich mich von meinem Lehrmeister in eine höhere Position zwängen lassen, anstatt sie mir zu verdienen, hätte ich meine Ausbildung nicht ständig gewechselt, oder wäre zweimal schwanger gewesen, und eine der beiden Schwangerschaften nicht geschafft, ich wäre dir wohl wirklich zwei Jahre hinterher. Aber ich war im Dreck, habe trainiert, gekämpft und getötet. Also bilde dir nichts ein"
Die Worte kommen hart, und sollen als ultimative Probe für Toris Geduld gelten, da ihre bisherige Reaktion auf Din doch recht interessant wirkt. Wie immer es bei ihm und anderen Menschen ist. Er versucht, herauszufinden, wie ihre dunkelsten Seiten sind. Wenn sie jetzt nicht abdreht, könnte das alles noch interessant werden
"Aber ja, das war eine Einladung", fügt er noch - in betont neutralem Tonfall - hinzu, wobei er das Wort "unhöflich" ebenfalls betont auslässt.
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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 05 Sep 2011, 18:42

Für kurze Zeit während Dins Rede, die eindeutig auf ihre Geduld abzielte, rechnete Tori damit, jeden Augenblick die Fassung zu verlieren. Sie grübelte kurz auch, woher er so viel wusste, doch sie war wohl tatsächlich etwas spezieller, was diese Dinge anging. Und der ein oder andere Sake hatte wohl mehr Zungen gelockert als gut war. Mit ziemlich großer Selbstbeherrschung schaffte die junge Frau es, ihre zu einem schmalen Strich zusammengepressten Lippen zu lösen und zu einem verkniffenen Lächeln zu zwingen. Ihr Atem wurde ruhiger und sie zwang ihren Puls sich zu beruhigen, immerhin hatte er einige Dinge angesprochen, die ihr unter normalen Umständen die Laune verdarben. Allerdings würde sie sich vor diesem Mann nicht die blöße geben, entkrampfte die Fäuste daher und schloss nur sekundenlang die Augen, bevor sie ihn wieder fest ansah. "Ich habe vermutlich mehr getötet als du und dabei wenigstens nie vergessen, dass es mir leid tun sollte."
Diese recht leise und verkniffene Erwiderung, ließ ein wenig der gerade massig angestauten Wut ab und schaffte damit Platz, um den Rest abzukühlen. "Wie auch immer, ich nehme deine Einladung an, oder willst du mir weiter Dinge an den Kopf werfen, Maboroshi?" Den Kommentar im 'Raum' stehen lassend, wandte die Weißhaarige sich um und trat den Weg in Richtung Kirigakure an.

OW: Kirigakure... Din nach :D

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Sa 08 Okt 2011, 19:17

Kirigakure -->

Lautlos springt Din, vermummt in schwarzen Gewändern, von der Dorfmauer hinunter. Der Regen prasselt auf ihn hinab, sodass er es schwer hat, von der Stelle zu kommen. Dieser verdammte Regen. Die Reise wird härter werden, als geplant, wenn ich nicht in besseres Wetter komme. Und Zeit würde es mich auch kosten...
Andererseits ist die kalte Dusche garnicht so unangenehm, sie bringt ihn auf andere Gedanken, als was diesen Abend passiert ist. Schon beinahe froh ist er, dass ihm der eiskalte Regen ins Gesicht peitscht, während er über die Bäume des Waldes huscht.
Er kennt sein kurzzeitiges Ziel, ein alter Anlegesteg, der nicht mehr in Betrieb ist. Niemand wird merken, wenn er dort ein Boot stiehlt. Auch sind ihm die Gewässer um das Mizu no Kuni nicht unbekannt, sodass er unbemerkt ins Land des Feuers vordringen können sollte. Wie er dann in Konohagakure no Sato hineinkommen soll, weiß er noch nicht.
Nachdem er nahe genug am Meer und weit genug entfernt vom Dorf ist, macht er für den Rest der Nacht Pause, zündet sich sogar ein Feuer an - immerhin regnet es und der Rauch kann nicht hochsteigen - und jagd sich einen Hasen, den er schnell und schmerzlos zur Strecke bringt und dann brät. Ein paar Stücke isst er, das restliche Fleisch hebt er sich auf.
Nachdem er gegessen hat schläft er drei Stunden und macht sich am frühen Morgen mit dem ersten Nebel auf den Weg.

--> Abgelegener Anliegeplatz
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Kenji Kazama
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mi 04 Jan 2012, 17:49

cf Land des Eisens

Es ging relativ schnell voran und selbst das Meer hatten sie bereits hinter sich gelassen. Oder anders gesagt Kenji und die Samurai, die den Sarg trugen waren bereits bei der Inselgruppe bekannt als Mizu no Kuni. Genauer gesagt hatten sie sogar schon die Hauptinsel erreicht. Die Insel auf der Kirigakure lag. So langsam machte sich Kenji aber doch etwas sorgen. Was war mit Tori. Hoffentlich ging es ihr gut. Eigentlich hätte er ihr am liebsten geholfen. Ja sein ganzes Gewissen Schrie danach ihr zu helfen, aber er hatte schon genug auf der Mission versagt. Zumindest jetzt musste er tun was man von ihn verlangte. So ging der blonde weiter und bald schon wurden er da sein.
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Furyoku Tori
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mi 04 Jan 2012, 19:47

KV: Tetsu no Kuni

Tori war allein wesentlich schneller als die Kolonne mit der Leiche des Mizukage. Das einzige, was sie hätte aufhalten können, wäre die Überfahrt gewesen, doch auch das hatte sie mit Leichtigkeit gepackt und war nun nichtmehr all zu weit entfernt. Noch immer beherrschte hauptsächlich Wut ihre Gedanken, auch wenn sie versuchte, diese zu verdrängen, um nicht bald auf Kenji abzufärben. Wie konnte man so dreist sein und einen anderen Kage ermorden? Dieser Kerl würde schon noch Konsequenzen spüren und wenn sie persönlich dafür Sorgen musste. Immerhin war ihre Einheit dafür zuständig, Leute wie ihn unschädlich zu machen - Nukenin. Kopfschüttelnd fragte sie sich, wie ein Kage mit Anstand so weit sinken konnte. Aber schon das Verhalten des Raikage war seines Ranges wenig angemessen gewesen und auch wenn Yahiko nicht viel besser gewesen war, war das keinen Grund, ihn einfach umzubringen. Rasch gesellte die junge Frau sich zu der Leicheneskorte, verlangsamte ihr Tempo, sobald sie neben ihrem Lehrling war. "Gut gemacht.", bemerkte sie leise, legte ihm eine Hand auf die Schulter und dankte leise auch den Samurai, die als Träger der Leiche fungierten. Ihr Blick glitt über die vertraute Landschaft... Sie kamen Kirigakure no Sato immer näher. "Ich werde versuchen, zu verhindern, dass das Scheitern der Mission auch auf dich zurückfällt. Deine Ausbildung und dein Aufstieg sollen nicht von einem anderen Menschen zunichte gemacht werden. Solltest du mit mir vor die Ältesten gerufen werden, musst du nicht lügen, aber erwähne nichts, was sie als 'Du hättest helfen können' interpretieren könnten, klar?" Die Stimme der Weißhaarigen war angespannt und ihre Stirn von Sorgen leicht gefaltet, auch wenn sie ihre Schützling nicht direkt ansah. Sie würde versuchen, ihn da rauszuhalten. Letztendlich ärgerte es sie, dass sie einen so vielversprechenden Lehrling zu früh auf eine solche Mission mitgenommen hatte. Seufzend versuchte sie, eine neutrale Mine aufzusetzen. "Lass uns nach Hause zurückkehren."

OW: Kirigakure no Sato

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Kenji Kazama
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mi 04 Jan 2012, 20:12

Sie waren schon fast da als mit einen mal Tori neben ihm zum stehen kam. Es ging ihr gut. Irgendwie war Kenji ungemein erleichtert, dass sie wieder da ist. Es hätte ja sonst was passieren können. Was sie dann aber sagte erstaunte ihn doch etwas. Sie wollte den Kopf hinhalten. So gut es für seine Karriere auch sein mag. Das könnte er nicht zulassen. Wieder vielen ihn die Worte ein die Mifune gesagt hatte und er musste nun einfach folgendes Antworten. "So dankbar ich für das Angebot auch bin ich kann das nicht zulassen Sensei. Ich weiß das es meine Laufbahn zerstören kann aber ich habe viel über das im Wald nachgedacht. Ja es ist wichtig die Regeln zu befolgen aber jemanden zu verhaften der uns geholfen hat wurde ich mir ewig vorwerfen. Lieber breche ich die Regeln und riskiere, dass meine Laufbahn schaden nimmt als das ich etwas tu was ich am ende bereue und mir ewig vorwerfe. Ich bin nicht bereit mich für meine Karriere selbst zu verraten und das wurde ich tun wenn ich zusehe wie sie ihren Kopf hinhalten!" Dann erreichten sie aber auch schon das Dorf.

Tbc Kirigakure
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Fr 06 Jan 2012, 22:29

Anlegestelle -->

Humpelnd bewegen sich Haruka und Din fort, jedenfalls humpelt Din, Haruka hat aber auch scheinbar ihre Mühe, ihn zu stützen. "Tut mir Leid, gerade morgen wollte ich mit meiner Diät anfangen", will er einen Witz anfangen. Natürlich hat sie keine Pille dabei, und es ist vollkommen klar, dass sie ihm auch keine geben würde. Ich sollte versuchen, ihr Vertrauen zu wecken, wenn sie was ausplaudert, bin ich geliefert. "Der Name Terumii, er kommt mir bekannt vor. Kennen wir uns von irgendwoher? Und vor allem, stört dich die Maske nicht?"
Er lacht leise, was jedoch in ein Husten ausartet, mit einer roten Flüssigkeit, die in seinem Mund nach Eisen schmeckt. Er schluckt sie schnell wieder hinunter und verliert dabei kurz den Halt, sinkt etwas ein. "T-Tut mir Leid, nicht unbedingt die beste Zeit für Witze. Ich weiß, du darfst sie nicht runternehmen, aber es ist etwas unfair. Du kennst mein Gesicht, aber ich deins nicht. Darüberhinaus bin ich verletzt, du bist quietschfidel - ich denke, als Kunoichi kannst du dir vorstellen, dass ich mich gerade nicht unbedingt wohl finde"
Er richtet sich wieder auf. und tappst weiter. Ob ich Tani wohl wieder in die Augen sehen kann? Und die Sache mit Tori is' auch nicht gemütlich. Ach, bei der muss ich mir einfach was einfallen lassen.
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Haruka Terumii
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Fr 06 Jan 2012, 23:00

KV: Anlegestelle

Nun waren sie schon eine Weile unterwegs gewesen und hatten auch den Großteil hinter sich gelassen, worüber die Terumii definitiv froh war. Schon zu lange hatte sie den, immer schwerer werdenden, Körper des Mannes gestützt und auch wenn es ihr nicht ganz passte, musste Haruka zugeben, dass sie ein wenig außer Atem war. Eigentlich auch kein Wunder der Kerl war bestimmt um einiges schwerer als sie selber und daher musste sie auch unweigerlich kichern, als Din genau das ansprach.
„Mach dir keine Sorgen…“, kurz musste sie nach Luft schnappen, „wir haben es ja bald geschafft und so lange ertrag ich dein Gewicht auch noch.“ Als der Mann aber kurz darauf hustete, machte sich die Oinin Gedanken, ob sie ihre Schritte nicht etwas schneller setzten sollte. Es wäre schließlich denkbar ungünstig, wenn der Mann ihr ausgerechnet an Schwäche dahin schied. Wo sie ihn doch schon den ganzen Weg bis hier her geschleppt hatte.
Gedacht - Getan. Haruka zog ihr Tempo an und gab auf seine weiteren Worte erst mal Nichts zurück. Musste sie sich zunächst auf ihr Ziel konzentrieren: Kirigakure mit einem lebenden Din zu erreichen. Denn obgleich sie noch immer ihre Zweifel hatte, wie sie zu dem Kerl stehen sollte, so wäre es für sie wirklich unschön, wenn es heißen würde, sie hätte einen Jonin verrecken lassen.
Irgendwann fand sie aber doch noch die Zeit dem Mann zu antworten: „Nun…vielleicht kennst du den Namen durch meine Schwester, aber ich denke, wir hatten noch nicht soviel miteinander zu tun, Din. Dennoch freut es mich deine Bekanntschaft gemacht zu haben…ich hoffe auch, dass es nicht nur bei dieser einmaligen Begegnung bleiben wird.“ Womit sie auf seine missliche Lage anspielen wollte. Die Sache mit der Maske ignorierte sie einfach mal. Der Mann schien ja zu wissen, dass sie diese nicht einfach so abnehmen konnte. Schon allein, dass er ihren Namen kannte, war eigentlich zu viel Informationsmaterial gewesen.
Nach einer erneuten Stille zwischen den Beiden kamen bald die ersten Umrisse des Dorfes in Sicht worüber die Oinin unheimlich glücklich war - bald hatte sie es geschafft. „Wir sind dann bald da, ich werde dich umgehend im Krankenhaus abliefern.“, erklärte sie nun eher trocken und ehe sich die beiden versahen, waren sie bereits dem Eingang nahe. Nun musste Haruka noch an den Wachen vorbei.

OW: Eingang von Kirigakure

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Haruka Terumii
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Sa 26 Mai 2012, 14:55

Kv: Eingang von Kirigakure

Kurzerhand hatte Isao also zu ihr aufgeschlossen und war sogar an ihr vorbei gezogen, aber nicht ohne zu vor eine blöde Bemerkung vom Stapel zu lassen. Kurz zog sie eine Flappe und sah ihm etwas schmollend hinterher. Dann wurde das wohl doch so etwas wie ein Kräftemessen, oder gar eine Art Schwanzvergleich. Nicht das sie einen hatte, den sie zur Schau stellen konnte, aber man nannte solch sinnlose Verhaltensweisen ja immerhin so. Fast so als hätte sie geahnt - oder mehr es darauf angelegt -, worauf das Ganze hinauslaufen würde, schloss Haruka die Augen und lächelte nachsichtig. Ob sie den Weg kannte? Was für eine Frage. Sie lebte seit 28 langen Jahren hier und hatte zwischenzeitlich schon so einiges gesehen. Man konnte sogar behaupten, dass sie das Umland von Kirigakure durchaus wie ihre Westentasche kannte. Na gut sie trug keine Weste, sondern lediglich einen Brustschutz mit ihren Waffen, aber im übertragenen Sinne stimmte das schon. „Bis zu einem bestimmten Grad kenn ich den Weg schon, aber irgendwann bist du mir sicher überlegener.“, meinte sie und klang dabei sogar ehrlich. Allerdings war es auch mehr oder weniger ihr Ernst, da sie ihm wohl früher oder später die Führung überlassen müsste. Spätestens wenn sie das Meer überquert hatten, wusste die Terumii zumindest nicht mehr recht, wo es dann lang gehen würde.
Kurzerhand öffneten sich ihre blauen Augen auch wieder und langsam schloss die Oinin zu dem Kerl auf, welcher bis eben noch vor ihr hergesprungen war. Auch wenn ihre Antwort gerade sicher das Ego des Isayama erhöht haben musste, war sie wenigstens so erwachsen sich Stärke und Schwäche einzugestehen und eigentlich war Haruka normalerweise auch eine durchaus umgängliche Person, die sich gern mit anderen unterhielt, was das Kennenlernen von neuen Persönlichkeiten nicht ausschloss. Obgleich der Rothaarige ein wenig anders war, wie der Rest, den sie so kannte, machte ihn das ja nicht minder interessant und - wie gesagt - dieses Katz- und Mausspiel war sogar ganz amüsant. Allerdings sagte sie anschließend eine lange Zeit nichts mehr, da sie sich mehr auf das Springen von Ast zu Ast konzentrierte, was durchaus bei dem angezogenen Tempo recht schwierig war, bis ihr einfiel, dass sie sich offiziell noch gar nicht vorgestellt hatte. „Übrigens...Haruka, Terumii Haruka.“, gab sie, diesmal ehrlich lächelnd, von sich, während sie ihn aus den Augenwinkeln beobachtete.

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Isao Isayama
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Sa 26 Mai 2012, 15:42

Kv: Tor von Kirigakure

Offensichtlich hatte er sie zumindest ein wenig aus der Reserve gelockt mit seiner Frage. Er gestattete sich zur Belohnung, sie ausgiebig zu mustern, auch wenn er nebenbei zumindest ein wenig darauf konzentriert sein musste, nicht neben einen Ast zu treten und auf die Fresse zu fliegen. Sie war ja wirklich kein hässliches Weibchen und relativ gut ausgestattet ebenfalls... Die Gedanken die ihn darauf befielen, sollten lieber unerwähnt bleiben, ohnehin wurden sie davon fortgeblasen, dass sie ehrlich zugab, dass sie eben nicht den Weg kannte. Er dagegen, kannte ihn im Schlaf... Zumindest größtenteils. Mit einer hochgezogenen Augenbraue musterte er sie von der Seite, schüttelte den Kopf und sah wieder nach vorn. "Dann übernehme ich die Führung eben ab Hi no Kuni.", erklärte er entschieden und nahm ein wenig vom Tempo heraus, da sie sich offensichtlich doch etwas mehr konzentrieren musste, wenn sie so schnell waren, als er. Es war wichtig, dass sie ankamen, nicht wie und es kam auch nicht auf einen Tag mehr oder weniger an. Es war setlsam. Eben giftete sie ihn noch an und machte den Eindruck, als wollte sie ihm an die Kehle springen und ihm nächsten Moment war sie wieder völlig ernst und ehrlich und sogar umgänglich. Irgendwie bereitete ihm das schonwieder Kopfschmerzen. Genau deshalb hasste er komplizierte Frauen.
Unwillkürlich verdrehte er bei diesem Gedanken die Augen und stieß ein halbwegs entnervtes 'Tss' aus. Eigentlich hatte er sich ja mit ihr herumärgern wollen, aber die Laune dazu war ihm kurzerhand völlig vergangen. Andererseits... es wäre auch langweilig und äußerst peinlich mit einem Weib zu reisen, das ihm sofort um den Hals fiel. Gerade weil sie die Schwester der Mizukage war... Als die sie sich nun auch vorstellte. Verwunderte sah er sie kurz an, trat darauf tatsächlich fast neben den Ast, verlor den Halt und hatte es nur seiner kurzen Reaktionszeit zu verdanken, dass er nicht unsanft auf dem Boden aufschlug. Stattdessen fing er sich halbwegs elegant mit dem rechten Arm am Ast ab, nutzte den Schwung, um auf dem nächsten wieder zu landen und zu Haruka aufzuschließen. Gott war das peinlich... Aber irgendwie hatte er sich doch ganz gut gerettet. "Ähm... Isao... Isayama Isao. Botschafter.", bemerkte er immernoch relativ perplex und richtete den Blick nach vorn, um nicht wieder das Gleichgewicht zu verlieren. Immer wieder zuckten seine roten Augen verstohlen zu der Braunhaarigen. "Nun, du weißt ja, was ich mache. Was tust du für gewöhnlich in deinem Dorf?", fragte er, um von dem Ereignis eben abzulenken und halbwegs seriös zu wirken, während er versuchte, Informationen aus ihr herauszulocken. Wäre doch gelacht, wenn er nichts fand, womit er sie später auf die Palme bringen konnte!

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   So 27 Mai 2012, 21:58

Leicht belustigt beobachtete Haruka, wie ihre Begleitung stark damit haderte, nicht vom Baum zu fallen und beschäftigt mit der Situationsrettung war. Tatsächlich zog er sich recht geschickt aus der Affäre und versuchte das Ganze wohl ein wenig zu überspielen. Dennoch entfuhr Haruka ein leises Kichern. Es war wirklich ein wenig Ironie des Schicksals hinter diesem Vorfall. Hatte der Kerl doch bis eben total auf cool getan und dabei sein, nicht zu übersehendes, Ego raushängen lassen. „Wie elegant.“, flötete sie leise weiter glucksend. Ihr war durchaus bewusst, dass sie durch diese Bemerkung womöglich wieder etwas Blödes zurück geschleudert bekommen würde, aber die Situation ließ es einfach nicht zu, dass Haruka diesen neckischen Kommentar unterdrücken konnte. Der Rothaarige hätte womöglich das Gleiche getan, wäre ihr selbst diese Ungeschicklichkeit passiert und so war ihr Verhalten ja gerechtfertigt - zumindest für die Terumii.
Nach einigen weiteren Augenblicken jedoch, hatte sich die Oinin wieder beruhig, während sie immer mal wieder zu dem Isayama linste - allerdings mit Bedacht, keinen Ast zu verfehlen, wie er es gerade getan hatte. Wahrscheinlich würde er nur darauf warten, dass ihr sowas auch passierte und da konnte er lange warten!
Haruka vernahm derweil seine Frage und sah ihn darauf etwas zwiegespalten an. Warum musste man sie eigentlich immer nach ihren Aufgaben oder ihrem Rang fragen? Da musste sie dann nämlich grundsätzlich lügen - sollte ja auch nicht jeder X-Beliebige erfahren, was sie so tat - und das konnte sie einfach absolut nicht. Zumindest wirkte es bei ihr meist so aufgesetzt, dass ein Jeder dahinter kommen konnte. Damit nicht genug wurde sich auch noch unheimlich nervös, wenn sie lügen musste. Sowas konnte schrecklich nervig werden, wenn man einem Elitetrupp angehörte, aber sie bekam ihre Gefühlsregung bei sowas nicht in den Griff.
„Äh...was ich so tue? W...warum ist das so wichtig? Also...i-ich bin Jounin...und“, weiter kam sie nicht, denn in ihrer aufgeregten Stammelei, war es Haruka, die diesmal mehr oder weniger vom Baum flog. Jedoch nicht, weil sie das Gleichgewicht verloren hatte, sondern viel mehr, weil sie gegen einen Ast, der etwa auf Augenhöhe urplötzlich vor ihr erschienen war, prallte, dadurch nach hinten fiel und letztendlich unsanft auf dem Waldboden aufschlug - voran mit ihrem Hinterteil. „Ngh...Das war...NICHT GEPLANT! Du hast nichts gesehen!“, kam es erstickt aus dem Dickicht. Hochmut kommt einfach vor dem Fall und gerade hatte sie noch daran gedacht, wie lange der Rothaarige doch warten konnte, bis ihr irgendwas peinliches passierte.

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 28 Mai 2012, 08:48

War ja klar, dass sie es witzig fand, dass er sich beinahe auf den Boden packte! Und dabei war sie auchnoch Schuld... Lautlos seufzend richtete er seinen Blick starr nach vorn und ignorierte das kindische Gekicher neben sich. Wäre ja noch schöner, sich davon provozieren zu lassen! Allerdings sollte er tatsächlich aufpassen, dass ihm soetwas nicht nochmal passierte. Immerhin untergrub er damit seine Autorität reichlich. Und außerdem mochte er es nicht sonderlich, wenn andere so über ihn lachten. Also wollte er vorerst keinen weiteren Kommentar dazu abgeben, um das Geschehene schneller verdrängen zu können und es nicht noch weiter in das Hirn der Terumii einzubrennen. Sie war viel zu giftig, als dass sie etwas gegen ihn in der Hand haben durfte.
Ihre Reaktion auf seine Frage allerdings war höchstinteressant. Wieso brauchte sie so lang und wieso stammelte das Weibchen denn plötzlich so? Belustigt sah er sie an, als sie begann, Worte aus ihrem Mund zu pressen, die offensichtlich nicht ganz wollten. Weil er eben schlau genug war, doch nochmal nach vorn zu sehen, konnte er rechtzeitig hoch genug springen, um in der Hocke auf dem Ast zu landen, der Haruka eben einen Freiflug geschenkt hatte. Gott musste er sich gerade das Lachen verkneifen! War ja nicht schicklich eine Lady auszulachen. Moment... Seit wann war Isao denn schicklich? Also lachte er eben doch herzhaft, sprang von dem Baum und grinste der Tobenden ins Gesicht, während er vor ihr hockte, um auf Augenhöhe zu sein. "Weitaus eleganter als das eben war ich vorhin schon.", stellte er glucksend fest, presste die Lippen zusammen, um nicht wieder in Gelächter auszubrechen. Nach einigen tiefen Atemzügen, während denen er die Augen geschlossen hielt, hatte er sich dann wieder im Griff und konnte die Braunhaarige ansehen, ohne zu lachen. Und das obwohl ihr Anblick gerade einfach göttlich war. "In Ordnung, Waffenstillstand, wenigstens bis ins Feuerreich? Ich habe nichts gesehen und werde nichts sagen.", bemerkte er lächelnd, machte eine Geste, als würde er seinen Mund verschließen und den Schlüssel in ihre Hand packen, die er kurzerhand geschnappt hatte und hielt sich die Augen zu, während er sie mit sich auf die Beine zog.
Nachdem sie beide wieder standen und der Rothaarige die Hand von seinen Augen genommen hatte, blickte er sie gespielt überrascht an. "Oh Gott, Haruka! Was ist passiert? Geht es dir gut?" Er klang tatsächlich, als hätte er vergessen, was eben passiert war, auch wenn deutlich sein sollte, dass er es nur spielte. Spätestens sein Grinsen verriet ihn. "Nein im Ernst. Alles okay? Oder muss ich dich auchnoch tragen?"

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 28 Mai 2012, 13:58

Natürlich musste der Kerl auf seinem indirekten Sieg herumreiten, während sich Haruka die schmerzende Stirn rieb, mit der sie gerade gegen den Ast gerasselt war. Naja sollte er doch lachen. Irgendwo hatte er ja auch das Recht dazu, nachdem sie eben ähnlich über sein Missgeschick hergezogen war. Wobei es dieser Aspekt eigentlich nur noch peinlicher für die Oinin machte. War sie doch eben noch davon überzeugt, dass sie nicht so draufgängerisch an Halt verlieren würde. Na gut Anbetracht dessen, dass sie gegen etwas gelaufen war, hatte sie nicht den Halt verloren, aber ihre Version des Fallens war ja wohl noch dümmer, als die von Isao zuvor.
Betreten blickte sie zur Seite und schob die Unterlippe ein wenig vor, fast so als würde sie schmollen, während auf ihren Wangen so etwas wie ein Anflug von Schamesröte zu erkennen war. Sein Gelächter trug in gewisser Weise noch dazu bei und gerade wollte sie rum keifen, als er sich scheinbar einkriegte und einen Waffenstillstand vorschlug. Das wiederum ließ die Terumii zurück zu dem Mann sehen, während ihre blauen Augen argwöhnisch jede Regung des Rothaarigen überprüften. Ob er das wohl tatsächlich ernst meinte? Seine weitere Handlung ließ ja nicht gerade darauf schließen, wobei es durchaus lustig mit anzusehen war, wie er sich verhielt und symbolisch die Lippen verschloss.
Unsicher lächelnd ließ sich Haruka anschließend aufhelfen und durfte dann seine seltsam gespielte überraschte Art mit ansehen, welche sie sogar leise kichern ließ. Der Kerl war wirklich unverbesserlich, aber irgendwie schien er zumindest - trotz anfänglicher Schwierigkeiten - einen recht netten Kern zu haben. „Schon in Ordnung...ich werd sicher allein weiter laufen können. Ich will dich ja auch nicht zu sehr überanstrengen.“, gab sie schmunzelnd zurück, ehe es verschwand und sie den Isayama ein wenig ernster anschaute, „Danke schön.“
Nicht sicher, ob er diese zwei kleinen Wörtchen noch gehört hatte, da sie doch recht leise gemurmelt wurden waren, setzte sie zurück auf die Äste der Bäume um den Weg fortzusetzen. Immerhin hatten sie doch noch einiges an Weg vor sich, welcher an ihr nicht scheitern sollte.

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Di 29 Mai 2012, 19:30

Es war ja nun beinahe schon niedlich, wie sie dasaß, man musste ja fast Angst haben, dass Haruka gleich anfing zu weinen. Bei kleinen Kindern fing das immer mit dem Unterlippe vorschieben an, ohja und dan kräuselte sich das Kinn! Und dann, dann! Dann kam die erste klitzekleine Träne, quasi als Vorwarnung auf den Sturzbach, der darauf folgte. Seufzend verbannte der Rothaarige diese Gedanken wieder und lächelte ehrlich, weil sie so unsicher schien, als sie wieder auf die Beine kam. Hatte er sie doch tatsächlich verunsichert? Das war ja nun absolut nicht seine Absicht gewesen, neeeeeein... Obwohl... Vielleicht ein bisschen. Die Schadenfreude verkniff er sich mal, immerhin hatten sie ja nun per Handschlag Waffenruhe bis Hi no Kuni. Eu das würde anstrengend werden. Keine dämlichen Kommentare, kein Lachen, nichtmal unterdrücktes. Tjaja, das Leben des Isayama war hart, vor allem, wenn es m Frauen ging. Als wärst du Fliegengewicht für mich eine Belastung., dachte der Kerl sich, legte den Kopf schief und nickte stumm auf ihren Dank. Auch wenn er nur leise gemurmelt war, konnte er sich doch denken, dass es ihr ernst war. Niedlich, wie sie danach davonstob.
Doch er ließ sich davon nicht ärgern, setzte ihr nach, um sie einzuholen und am Arm auf einem Ast festzuhalten. Kurzerhand packte Isao die Terumii an der Hüfte, warf sie sich über die Schulter und setzte seinen Weg breit grinsend fort. "Zweifel nie wieder an meiner Ausdauer oder Belastbarkeit.", gab er zu verstehen, den Hintern der jungen Dame neben seinem Gesicht und sein übliches Tempo vorlegend. So schwer war sie wirklich nicht. "Nicht, dass Mei mir noch vorwirft, ich hätte mich nicht gebührend um dich gekümmert." Nachdem das sich wehrende Weibchen mit dem Zappeln nachgab, konnte der Jounin seinen Weg auch fortsetzen, ohne Gefahr zu laufen, gemeinsam mit der anderen abermals auf dem Boden zu landen.
Als in einiger Entfernung der Wald langsam lichter wurde, verlangsamte der Rotäugige sein Tempo ein wenig, drosselte es soweit, dass er am Rand des Waldes auf dem Boden aufkommen konnte, einen dumpfen Laut dabei abgebend, aber keinen Abdruck hinterlassend. Dort unten angekommen, packte er die Schwester der Mizukage wieder an der Hüfte und setzte sie vor sich ab, um zu ihr herunter zu sehen und sie anzugrinsen. Man spürte hier bereits deutlich den Wind der Küste und konnte den einmahligen Duft vernehmen. "Weiter gehts über's Wasser, hm?", sagte er grinsend, verzog sich elegant um die Frau herum und setzte seinen Weg zu Fuß fort. Die Hände in den Hosentaschen schlenderte er schließlich zu den wenigen Häusern um den Hafen.

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mi 30 Mai 2012, 13:08

Unbekümmert umherhüpfend, hatte Haruka mittlerweile fast schon vergessen, dass sie sich wenige Augenblickte zuvor irre blamiert hatte, als irgendwas nach ihrem Arm griff. Die Oinin wusste kaum wie ihr geschah und wurde anschließend eiskalt über die Schulter ihres Begleiters geworfen, womit sie natürlich absolut nicht gerechnet hatte. Zufrieden war sie jedoch mit diesem Umstand auch nicht so Recht. Was bildete sich dieser rothaarige Botschafter überhaupt ein, huh? „…H..ey!“, murmelte sie und hämmerte in Protest gegen den Rücken, welchen sie momentan vor der Nase hatte, „Ich hab doch gesagt du musst mich nicht tragen und das war auch mein Ernst!“ Weiterhin protestierend zappelnd, versuchte sie mehr oder weniger dem Griff zu entkommen, was ihr jedoch…nun eher nicht erfolgreich gelang. Warum musste der Kerl auch so eine irre Kraft haben?
„Gebührend ist was anderes, du…du…ARGH vergiss es.“, eigentlich wollte sie ‚du Idiot‘ sagen, erinnerte sich jedoch soeben an den Waffenstillstand, weshalb sie sein seltsames Verhalten nun einfach erst mal dulden würde. Spätestens in Hi no Kuni würde er für diesen dümmlichen Tragekomfort noch die Quittung erhalten. So ein Tritt in die Weichteile sollte schließlich noch jeden ach so harten Kerl ein bisschen Schmerz empfinden lassen, nicht wahr?
Mit diesen Gedanken ließ sie sich – mehr oder weniger glücklich – durch den Wald tragen und schmiedete nebenbei bereits Pläne, wie sie dem Isayama noch auf die Nerven gehen konnte, als man sie irgendwann doch herunter ließ. Wieder mit festem Boden unter den Füßen sah sie ihn trotzig aus den blauen Augen an und hätte ihm am liebsten jetzt schon die Leviten gelesen, als man sie einfach blöd stehen ließ. Ein Seufzen entglitt ihrer Kehle. Na das konnte ja wirklich noch heiter werden mit dem Mann. „Ja, ja, wie auch immer.“, murmelte sie und folgte ihm langsam aus dem Wald hinaus.

Ow: Isao hinterher ~ (Hafengelände)

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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 24 Sep 2012, 16:37

First Post

Ein langer Weg lag hinter ihnen, als die beiden Personen durch den Wald kamen, der dem Mizu - no Kuni angehörte. Es war ein Wald, durch den sicherlich bereits viele Legenden gegangen waren und um den sich viele Legenden rangen. Ob diese nun allerdings positiv oder negativ in Form von Gruselgeschichten waren, konnte er nicht sagen. Oft schien hier manchmal - wie er seit seiner Ankunft in diesem Land bemerkt hatte - der Nebel zu kommen und zu gehen wann er wollte. Es konnte in einem Moment die Sonne scheinen und im nächsten war sie bereits von dicken Wolken verhangen, die ein gemäßigtes Wetter ankündigten. Oder sogar auch Regen, wobei sie hier nicht in Ame - Gakure waren. Sicherlich regnete es im gleichnamigen Reich sehr viel, was auch wieder ein Anreiz wäre, dorthin zu gehen. Im Schneereich war es nämlich so kalt, dass die Regentropfen mehr oder weniger zu Schnee und Eis wurden, das im fahlen Sonnenschein des Morgens vom Himmel tanzte. Zwar hatte es manchmal Auslandsmissionen gegeben, doch hatte sich unser werter Herr, der hier gerade einen Fuß vor den anderen setzte, darauf beschränkt, vorzugshalber landesintern zu arbeiten. So wäre er auch... //Worüber denke ich gerade eigentlich nach? Das reicht auch noch heute Nacht, wenn ich irgendwo hocke...// Während Riela schlief, aber so viel weiter dachte er nicht. Eher stellte er fest, dass er doch tatsächlich in eine Fütze getreten war, die die letzte Regenschauer mit sich gebracht hatte. Missmutig verzog er das Gesicht, während er theatralisch seinen Fuß in die Höhe hob, wo die dreckigen Wassertropfen schließlich durch die Luft flogen, da er seinen Fuß ausschüttelte. "Sie sollten Schilder aufstellen... Achtung: Piranhas im Erdboden. Dann würde man wenigstens darauf achten und nicht in sowas treten." Wenn nun ein Stock in greifbarer Nähe wäre, dann würde er doch glatt vor sich in den Boden ein solches liebreizendes Tierchen mit seinen spitzen Zähnen malen. Nur glaubte er, dass man es wohl alles andere als erkennen könnte. Eher würde man es noch für die böse Stiefmutter halten. Naja, Kunst war nie so das seine gewesen... jedenfalls glaubte er das. Obwohl er verrückt genug wäre, um Künstler zu sein. Sagte man das nicht? Alle Künstler waren verrückt und eben deshalb waren sie Künstler, bezeichneten sich als Genie. Denn ohne Verrücktheit war man ja kein Genie und... Kami, was dachte er sich da wieder zusammen. "Warst du eigentlich schon einmal hier?", fragte er schließlich Riela und machte ein paar Schritte zurück, wonach er Anlauf nahm und mit einem übertriebenen Hechtsprung über die kleine Gruppe von Pfützen sprang, die vor ihm lag - was fiel denen denn bitte auch ein!
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 24 Sep 2012, 17:03

Erster Post

Ob sie nun dabei waren, sich gegenseitig einen schönen Tag vorzuspielen oder wirklich in ihren jeweiligen Gedanken versanken, spielte selten eine Rolle, denn eigentlich war es doch bedeutungslos. Jeder verfolgte eigene Ziele und jeder wollte sie erreichen. Trotz Bindungen würde man Menschen über- und hintergehen - nur um an das eigene Ziel zu gelangen. Seit Riela Shohei kannte, plagten sie solche Gedanken immer wieder. Seit diesen 3 Jahren Bekanntschaft, wann endlich diese Entscheidung auf sie zu käme, sich zwischen Hiroya und diesem Mann zu entscheiden. Sie glaubte kaum, dass er es gutheißen würde, wenn sie blindlings abhauen würde, um zu töten. Sie waren eben Kameraden geworden und keine Handelspartner, die miteinander reisten. Der kühle Blick der Schwarzhaarigen glitt auf den Leib des Kônos als dieser in eine Pfütze getreten war, das Wasser abschüttelte und sich beschwerte. In diesen Augenblicken kamen in ihr immer so etwas wie Heimatgefühle hoch. Er machte einen auf belanglos, gut gelaunt und ein wenig verrückt, aber das holte Riela auch oft aus ihren depressiven und apokalyptischen Gedankengängen. Außerdem vertrieb es dazu noch diese schrecklichen Bilder in ihrem Schädel sich selbst im Spiegel mit allen ihren Narben zu sehen und sich dann in Schlamm aufzulösen, weil sie nichts mehr als das war. Zumindest war sie fest davon überzeugt und fühlte sich auch ständig schäbig, wenn sie wieder in sich zurückkehrte. Doch nun zog die Sasaki einen ihrer Mundwinkel leicht amüsiert nach oben, als Shohei so ein Theater veranstaltete und dann über das Wasser hechtete, nachdem er eine Frage gestellt hatte. Für seinen Eifer hatte er auch ein wenig Bewunderung bei der 30-Jährigen eingeheimst, aber das war nicht wirklich so bedeutsam wie andere Sachen. Riela setzte ihren Weg fort, umging die nassen Stellen auf dem Rasen und sprang ohne eine Regung über einen Baumstamm, um auf einem Fleckchen zu landen, der unberührt war. Sie stand nun einige Meter von Shohei entfernt parallel zu ihm, wobei sie den Kopf in seine Richtung drehte und aus ihren bläulichen Augen völlig ausdruckslos zu ihm sah. "Ich war noch nie hier. Zumindest nicht in diesem Waldstück. Vielleicht war ich ja schon 10 Meter weiter einmal hier." War das ein Scherz, den sie versuchte? Wohl kaum, das war doch gar nicht ihre Art. Stur ging sie voran, ließ dabei ihren schwarzen Mantel aufwehen und steckte die Hände in ihre Hosentaschen. Wie eine Profidiebin sah sie auf jeden Fall aus, aber stehlen tat sie nie. Nach einigen Schritten drehte Riela sich nochmals zu Shohei um, stellte die Beine überkreuz und legte den Kopf ein wenig schief. "Hast du überhaupt einen Schimmer, wo wir hingehen, mein Lieber?" Der leicht bewusste Unterton sollte zeigen, dass sie ahnte, dass er sich vielleeeicht verlaufen hatte. Das kam öfters vor, wenn man eine Abkürzung belanglos durch den Wald nahm. Wir werden ja sehen, ob am Ende Kiri-Nin oder eine Steilklippe auf uns wartet.
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 24 Sep 2012, 17:29

Eine Minute lang überlegte Shohei, ob er den Pfützen noch einen grimmigen Blick im Nachhinein zeigen sollte, doch beließ er es dabei, denn was sollte das schon bringen? Es war ja nicht so, dass sie sich erhoben und ihn angriffen. Das könnten sie maximal mit einem Suiton-Nutzer in der Nähe, der ihnen feindlich gesinnt war. Aber soweit waren sie noch nicht. Wobei es auch sein konnte, dass sie schon dreimal um das Nebeldorf gelaufen waren und es nicht bemerkt hatten. Ja, er gab zu, dass er sich hier nicht wirklich auskannte und noch nie hier gewesen war. Beziehungsweise, dass er einmal hier gewesen war aber sich nicht wirklich auskannte und diese Erinnerung bestimmt schon gelöscht hatte. Jedenfalls kamen ihm diese Wälder ein wenig bekannt vor. Aber hey, ein Wald sah immer aus wie ein Wald, oder? Was gäbe er darum, eine Karte... Moment, er hatte sich ja eine Weltkarte eingepackt. Die hatte er immer dabei... selbst, wenn sie nur die Länder und Bezeichnungen der Flüsse und dergleichen zeigte - aber nicht aussagen konnte, welchen Weg sie wohin nehmen sollten. Eine grobe Richtung in Form von der Lage der Länder ja, aber mehr wohl auch wieder nicht. Er hätte einmal wirklich besser nachdenken sollen, nicht wahr? Nicht einmal über die politischen Beziehungen der Länder war ihm etwas klar, doch kümmerte er sich auch absichtlich wenig um die Politik und sah das ganze lieber aus dem Auge des neutralen Beobachters. Alles andere würde nur dir eigenen dunklen Erinnerungsfetzen, die noch in ihm waren, wieder ans Licht holen. Und das wollte er nicht.
Doch nun landete Riela ein wenig weiter weg von ihm auf der Wiese, weshalb er in ihre Richtung sah - und ihre beiden kräftigen Augenfarben sich trafen. "Ich war noch nie hier. Zumindest nicht in diesem Waldstück. Vielleicht war ich ja schon 10 Meter weiter einmal hier." Hatte sie gerade einen Scherz gemacht? Seine Reaktion bestand darin, seinen Kopf schief zu legen. Gab es noch eine Pointe? Nein, die gab es nicht, denn im nächsten Moment ging sie bereits ein paar Schritte weiter, wobei er sie musterte. Wahrscheinlich hätte jeder andere Mann bemerkt, was für eine gute Figur diese Dame, die ihn Tag um Tag begleitete, hatte... aber er nicht, denn dafür interessierte er sich seit längerem nicht mehr. Nun legte sie den Kopf ebenfalls schief, weshalb er sich an seinem Ziegenbärtchen kratzte und dann leicht nachdenklich wirkte - Achtung, ein ernster Moment. "Ich war hier irgendwann schon einmal glaube ich, aber das ist schon eine halbe Ewigkeit her, da ich mich eher im Schneereich aufgehalten habe." Keine Antwort, ob er aus dem Schneereich kam oder nicht. Nur, dass er eben dort gewesen war. Was wussten sie übereinander noch einmal? Ja, genau. Die Namen und das Können des jeweils anderen. Nicht wirklich viel, nicht wahr? "Bitte benutze doch nicht das Wort "verlaufen". Wenn ich mich verlaufen hätte, hätte ich ein Ziel gehabt und das hatte ich nicht. Also wie kann ich mich verlaufen, wenn ich doch ziellos gelaufen bin? Es ist ja kein Weg, auf dem ich mich verlaufen habe... wobei hierin vielleicht gerade das Problem besteht. Immerhin ist es hier auf eine angenehme Art und Weise wärmer, oder nicht?" Sein Blick klapperte die Umgebung nach einer Lichtung ab, doch so wirklich zu helfen wusste er sich nicht. Schon dumm. "Selbst wenn wir uns verlaufen haben... dann sollten wir uns einen geeigneten Platz aussuchen, wo wir uns einmal ausruhen können. Wo es vielleicht ein wenig geschützt ist. Morgen können wir uns immer noch weiter verlaufen oder uns aus dieser Klemme befreien. Was hältst du davon?"
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 24 Sep 2012, 18:40

Riela schluckte einmal kaum merklich, als Shohei anfing davon zu sprechen, was eigentlich "verlaufen" bedeutete. Eine grammatische Belehrungsstunde brauchte sie nun nicht, oder? Sie war zwar nie auf eine große wissenschaftliche Akademie gegangen, aber hatte ausreichend Schreiben gelernt. Ihre kühlen Augen ruhten auf dem Gesicht des jungen Mannes, während er daher palaverte. "Du willst ernsthaft hier bleiben?" Die Frage schmiss sie mitten in den Raum, als wäre sie das Argument des Jahrhunderts. Na ja, immerhin. Wer konnte von sich behaupten, eine lange Ausführung mit einer Frage zu kontern? Auch noch mit einer rhetorischen? Riela war niemand bekannt, der das absichtlich so machte. War das nicht einzigartig? Hm? War es, war es, war es? Sie verschränkte geduldig die Arme, schloss und öffnete einmal die Augen und blickte sich dann in diesem nassen Wald um. Überall feuchte Nebenschwaden, die Tau auf den Blättern hinterließen, schwammige Erde, die von Tieren durchtrampelt worden war und modriges Holz, das beim Pusten schon zusammenkrachen würde. Eine liebreizende Umgebung, wahrlich. Um Shohei dies zu verdeutlichen ging die Sasaki ohne einen Gesichtsausdruck auf ihn zu, blieb stehen, sah ihn an und stampfte ohne mit der Wimper zu zucken in den schlammigen Boden. Die dreckigen Erdtropfen spritzten gen Himmel und befleckten sie beide, was der Frau aber wesentlich weniger ausmachte. Waschen konnte man Kleidung zu jeder Zeit und sie hatte immer Ersatzsachen. Außerdem würde der Kram nicht wirklich lange sauber bleiben, wenn sie in Mizu no Kuni unterwegs waren. Nun fragte Riela völlig ruhig: "Nennst du das geeignet für eine Rast?" Nach der Frage ging sie einige Schritte rückwärts, weil sie ziemlich nah an Shohei herangetreten war. Die Nähe wurde ihr erst jetzt bewusst, weswegen sie sie wieder ausradierte aufgrund unangenehmer Gefühle in der Magengegend. Das hatte jedoch nichts mit ihm als Grund zu tun. Nach einem gewissen Zögern ließ Riela jedoch den Kopf nach vorne hängen, lachte sanft auf und sah Shohei dann nochmal an, wobei sie sagte: "Wenn du hier für die Nacht schlafen willst, kriege ich aber deine Unterlage und jegliche Decken, klar?" Wenn er sie schon beide im Schlamm schlafen lassen wollte, sollte er auch den Tribut dafür zahlen. Auch wenn das alles nur eine neckende Äußerung von Riela sein sollte.
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 24 Sep 2012, 18:59

Shohei hatte nie gesagt, dass er hier bleiben wollte, also verstand er ihre Frage wirklich nicht. Okay, er hatte gesagt, sie sollten sich ein schönes Plätzchen suchen, wo sie die Nacht verbringen konnten, doch hatte kein Wort über eben diese Koordinate auf Erden seinen Mund verlassen. Natürlich sah man nichts, wenn man sich umsah, was Schutz bieten könnte, aber sie konnten ja immer noch ein paar Meter weiter laufen. Irgendwo würden sie schon etwas finden - da war sogar er mal von Grund auf optimistisch und das nicht nur gespielt. Denn anders wüsste er wirklich nicht, wie er mit dieser Situation hier umkehren sollte. Von ihrer rhetorischen Frage fühlte er sich jedenfalls ein wenig aufs Ohr gehauen, doch fand er es auch gut zugleich. Denn immerhin bedeutete das, dass Riela nicht nur eine solche Frage gestellt, sondern auch einen Witz gerissen hatte. Und wenn man bedachte, wie er sie gefunden und wie sie sich in den ersten Tagen und Wochen verhalten hatte, so war das doch wirklich etwas, das einen fröhlich stimmen konnte, oder? Also ja, er sah gerade nur das positive und nicht den Dreck, in dem sie standen - der aber dafür nun auf sein Hosenbein flog. Riela war doch tatsächlich auf ihn zugekommen und hatte mit ihrem Fuß in den Dreck gestampft, der hochgeflogen war und ihn... befleckt hatte. Da war er vorhin noch eine Pfütze ausgewichen und nun? "Was hat dir den der Dreck getan..?" Immer noch entgeistert blickte er auf sich hinunter, während sie sich entfernt hatte. Ihm war bewusst, dass sie oft einen gewissen Abstand zu ihm einhielt, wenn er ihn denn nicht selbst überwandt, falls er merken sollte, dass sie Zuspruch brauchte. Soweit er sich entsinnen konnte, hatte sie sich aber des Öfteren hart gegeben und er vermochte nicht zu sagen, was dir Ursache vor dieser Angst war, die Riela in gewisser Hinsicht vor der Nähe zu einer anderen Person hatte. Nur die Narben auf ihrem Körper sprachen Bände. Sprachen die Sprache, die er besser kannte als die meisten. Doch egal, wie sehr Shohei nun daran dachte und missmutig - und gequält zugleich - sein Hosenbein betrachtete, wandte er nun seinen Blick zu Riela, die angefangen hatte zu Lachen... und irgendwie fand er, dass es ein natürliches und schönes Lachen war. Schade, dass sie es so selten tat, denn wenn sie lachte, wirkte sie ganz anders. Fast schon so wie... Meine Unterlage? Dann kann ich mich ja gleich mit dem Bauch in den Matsch legen und du dich auf mich." Jäh hatte er seinen vorherigen Gedanken unterbrochen und verschränkte nun die Arme fast schon schmollend vor seiner Brust. "Ich habe nie gesagt, dass wir hier Rast machen. Wir können noch ein paar Schritte weiter gehen. Irgendwo findet sich bestimmt ein gutes Plätzchen." Das hoffte er jedenfalls... und vielleicht war hier sogar irgendwo ein See, wo er seine Hose reinigen könnte. Diese schöne Hose... und die Sauberkeit wurde so grausam ermordet.
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BeitragThema: Re: Kiri-Gakure Waldgebiet   Mo 24 Sep 2012, 21:25

Was hat dir denn der Dreck getan? Hatte sie sich da verhört? Shohei hatte Mitleid mit Erde? Irgendwie war das ja niedlich, wenn man bedachte, um wen es sich eigentlich handelte. Einen Mann, der Maskerade spielte, der seine Gefühle in die Ecken prügelte und nicht vor anderen zeigte, der ruhig Blut bewahrte und für seine Vergangenheit äußerlich seltsam stabil erschien. Er machte sich Sorgen um den süßen, putzigen Schmutz auf dem Boden. Vielleicht noch Milch und Kekse? Wer will, oder eventuell Orangensaft und Schokokekse? Gibt es auch ohne Nüsse, falls wir Allergiker haben. Aber gut, brechen wir die auktorialen Gedankengänge ab. Shohei dachte also über Schmutz nach. Was tat Riela? Sie nickte in Richtung vorderen Wald, ging schon los und versenkte schon wieder ihre Hände in den Hosentaschen, als wäre es eisig kalt. Shohei war quasi dazu genötigt hinterher zu stolpern, weil die Gute kein langsames Tempo einlegte und nicht auf ihn zu warten schien. "Gut, dann gehen wir ein paar Schritte", flüsterte sie kaum hörbar, weswegen auch die Stimmung dabei nicht herauszufiltern war. Ihre Füße ließen den Matsch hochspritzen, während sie weiterstampfte, Hindernisse wie Stein oder Baumstämme trat sie aggressiv aus dem Weg und verwendete mit jedem Meter mehr sogar eine gewisse Konzentration an Chakra, um den Tritt heftiger werden zu lassen. Irgendwann flogen die Waldsachen wie Fußbälle von Riela weg, während Shohei ihr hinterher kam. Gab es einen Grund für dieses plötzliche Verhalten? Ja, ganz einfach. Dieser ironische Kommentar von wegen sich auf Shohei legen - das war für Riela eine Ohrfeige ins Gesicht gewesen. Ein schriller Schrei in beide Ohren, ein aufkommender Blitz beider Augen, ein ziepender Stich auf ihrer Zunge und ein elektrisches Gefühl für ihre gesamte Haut. Sie wollte sich förmlich schütteln, um dieses Gefühl loszuwerden, das sie immer empfand, wenn sie etwas an ihren Stiefvater erinnerte. Shohei hatte es gewiss nicht mit Absicht gesagt, jedoch blieb die Wirkung deswegen nicht aus. Und wenn Riela nicht gerade in Trauer versank, dann hatte sie eher Ambitionen, die ihre innere Schwester hatte. Sie wurde leicht wütend. Was sie auch gerade herzlich zur Schau gab. Weitere Meter gingen die beiden, die Sasaki gab kein Wort von sich, ihr Mantel wehte die ganze Zeit um sie auf und ließ sie wie eine Militärsbraut aussehen. Mittlerweile kam eine Lichtung näher, die trocken zu sein schien. Riela sprang in einem Schwung den Abhang hinauf, stand oben und sah auf die Fläche hinab, wo der Wald abebbte wie eine Uferwelle. Nur noch vereinzelte Bäume, teils Gras, teils Blumen, teils Erdflecken und Tierspuren. Natur und Idylle pur, wie ein Fachmann zu sagen pflegte. "Passt!", rief sie Shohei kühl über den Rücken zu. Hier konnte man Rast machen, da der Regen hier schon weggetrocknet war. Was ihre plötzliche Verschlossenheit anging, da war es ihr großartig egal, was Shohei damit anfing. Sie konnte nichts dafür, wenn sie typisches Abwehrverhalten an den Tag legte.
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