Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Isayama Familienhaus

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Isao Isayama
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BeitragThema: Isayama Familienhaus   Fr 31 Aug 2012, 23:44



Erdgeschoss:
 
Zwei abgetrennte Wohnbereiche, der rechte gehört den Eltern der Isayama Geschwister, der linke gehört Akiko und ihrer Familie. Der kleinere Bereich wird immer dann vermietet, wenn er von der Familie mal nicht besetzt sein sollte. Zwischen den beiden Wohnbereichen gibt es eine abschließbare Schiebetür, sodass die Großeltern ihre Enkel hüten können, ohne ums Haus herum zu müssen, sollten die Eltern nicht da sein.

Obergeschoss:
 
Das Obergeschoss gehört zu dem Teil des Hauses, der Akiko und ihrer Familie gehört. Hier ist allerdings immer genügend Platz für einen Gast, nämlich Isao. Da es sich für den nicht lohnen würde, eine Wohnung in Sunagakure zu unterhalten, wohnt er, wenn er hier anwesend ist, bei seinen Eltern und seiner Schwester.

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Isao Isayama
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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 02 Sep 2012, 00:54

kv: Krankenhaus von Sunagakure no Sato

"Behaupte ruhig weiter, du stehst nicht auf mich...", knurrte der Isayama, nachdem er die zarten Lippen der Braunhaarigen auf seinen spürte und unwillkürlich positiv überrascht war. Verdammt warum fand er das nur so toll, dass das Weibchen die Initiative ergriff? Sicher, das war garnicht schlecht, aber bisher hatter er sich ausgemalt, dass der Reiz an ihr war, sie heraus zu fordern. Mittlerweile schien der Reiz an ihr ihre pure Anwesenheit zu sein. Doch er zerbrach sich darüber nichtmehr weiter den Kopf, nahm sich vor, die Zeit zu genießen und ihr nicht nach zu trauern, wenn sie zu ende sein würde. Denn irgendwie war sie das ja immer irgendwann, was ihm gerade seltsamerweise einen trübseeligen Seufzer entlockte. Doch er ignorierte weiter diese Gedanken, nahm Haruka mit sich, ohne ihre Hand auch nur einmal frei zu geben und trotzdem, ohne sie hinter sich her zu ziehen. Zwar ging er zügig, aber so, dass sie locker Schritt halten konnte, ohne sich zu beschweren. So fanden sie auch durch die demolierten Straßen der Stadt zu den halbwegs unversehrten Häusern in den Wohnvierteln. Tatsächlich war hier, dank der kämpfenden Shinobi, eigentlich garnichts zerstört, bis auf die Tatsache, dass womöglich ein wenig mehr Sand und Staub aufgewirbelt waren und somit Hauseingänge verdreckten. Aber das war unwichtig. Wichtig war, dass Isao, vor der Tür des relativ großen Hauses angekommen, die Hand hob, um zu klingeln.
Drinnen war augenblicklich gewusel zu hören und als die Tür aufging und Isaos Schwester erschien, mit ihrem jüngsten Sohn auf dem Arm, der gerade mal ein Jahr alt war, rannten sofort zwei Ältere vor Isao, der dadurch unwillkürlich die Hand der Frau loslassen musste, die misstrauisch beäugt wurde, während die zehn und sieben Jahre alten Neffen ihren Onkel begrüßten und ihm gewisse Schmerzen im Unterleib bereiteten. Nach dem ersten Zögern, trat Akiko einen Schritt vor und zog ihren Bruder in eine herzliche Umarmung, während sie ihn am Ohrläppchen zu sich herunter zog. "Das nächste Mal meldest du es an, wenn du Besuch mit bringst, Ananaskopf.", zischte sie, lächelte dabei aber so freundlich, als hätte sie gerade eine nette Begrüßung vom Stapel gelassen. Mit verzogenem Gesicht seufzte Isao und bemerkte wieder, was ihm die ganze Zeit gefehlt hatte. "Ich bin auch hocherfreut, dich zu sehen, alte Hexe von einer Schwester.", bemerkte er, bevor er seine Neffen zurück ins Haus schob, wo bereits deren Vater wartete, der seinen Dreijährigen auf dem Arm hatte. Tatsächlich hatten die zwei bis jetzt vier Kinder produziert und es war noch kein Ende in Sicht. Aber anstatt sich darüber den Kopf zerbrechen zu können, musterte Akiko Haruka und deutete mit einem Nicken auf sie. "Willst du uns nicht wenigstens vorstellen, Isao?", fragte sie spitz. "Natürlich, Schwesterchen. Das ist Haruka, Terumii Haruka. Sie kommt aus Kirigakure no Sato und hat mich lediglich begleitet, um eine Nachricht zu überbringen, da Kuraiko aber reichlich andere Arbeit an der Backe hat, soll sie bei uns übernachten.", flötete er zuckersüß, bevor er einen Arm um die Braunhaarige legte und sie mit sich ins Haus nahm, sodass die Isayama die Tür schließen konnte. Wenn die beiden nebeneinander standen, konnte man schwören, sie wären Zwillinge mit zwei Jahren Altersunterschied. Doch damit hielten sie sich nicht lange auf.
Stattdessen wurden sowohl der Botschafter, als auch seine Begleiterin von seinen Neffen ins Wohnzimmer verfrachtet, bevor jemand sie aufhalten konnte, wo die Schiebetür zur anderen Wohnung offen stand und sofort Mama Isayama mit leuchtenden Augen erschien. "Ouh Backe.", kommentierte er trocken, während sie bereits auf die beiden zu kam, um Haruka herum ging und sie wie bei einer Fleischbeschau auf dem Marktplatz inspizierte, sie sogar kurz in den Hintern und die Seite piekte. In Ordnung. Sie versuchte das am Hintern zumindest, denn Isao war schneller und hielt ihre betagten Griffel am Handgelenk fest, um sie in eine zarte Umarmung zu ziehen. "Du weißt, dass Leute sowas nicht mögen, Mutter.", stellte er leise fest, während die Dame kicherte, ihren Sohn per Umarmung begrüßte und Haruka mit Namen begrüßte. Prima. Sie hatte gelauscht. Jetzt war Mama Isayama im 'Ich-möchte-endlich-Enkel-von-meinem-einzigen-Sohn'-Modus. Die Augen verdrehend ließ Isao sich mit Haruka an den gedeckten Tisch schieben, wo er ihr zuerst einen Stuhl weg zog, damit sie sich setzen konnte, bevor er sich daneben pflanzte. Auf unwillkürliche Art und Weise tat Haruka ihm ungemein leid. Seine Familie war echt aufdringlich. Nach und nach trudelten alle zum Essen ein, ohne zu fragen, ob die beiden überhaupt etwas wollten. Sie umwendend und damit zu Harukas Ohr beugend, seufzte der Rothaarige. "Ignorier sie einfach, nach dem Essen bringe ich dich in Sicherheit.", murmelte er einige letzte rettende Worte.
"Also Kinder! Wie alt ist die Dame denn, Isao? Und wo habt ihr euch kennen gelernt? Und wie lange geht das schon? Ist er denn ein braver Liebhaber? Und wieviele Kinder wollt ihr? Wenn ihr Akiko einholen wollt, solltet ihr euch ranhalten, ohja, nicht wahr mein Lieber?" Es folgten noch einige, nett gemeinte, aber unangenehme Fragen, während Isao die Hände vor das Gesicht schlug und sich damit begnügte, seinen Teller anzustarren. Wieso wurde jede Frau gleich für die zukünfte Mutter seiner nicht geplanten Kinder gehalten?

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 02 Sep 2012, 19:56

Kv: Krankenhaus von Sunagakure

Ihr gefiel die Tatsache irgendwo nicht, dass sie nun ungefragt mit ihm Nachhause ging, aber was Besseres fiel Haruka auch nicht ein. Womöglich waren Unterkünfte gerade überfüllt und generell würde es nun sicher schwer werden, irgendwo eine Art Hotel aufzutreiben. Also gab sie sich mehr oder weniger geschlagen und hielt weiterhin seine Hand, während sie so durch das Dorf liefen. Der Anblick allerdings, hätte schlimmer sein können. Nur wenige Häuser lagen ernsthaft in Trümmern und abgesehen von der Schneise, die sich mitten durch Sunagakure zog, fehlte der sandigen Ortschaft wohl nicht viel. Mit Sicherheit würde Isaos Heimat sich also schnell wieder stabilisieren - schon allein, weil sie eine relativ überzeugende Kage an der Spitze hatte, die das wohl alles wieder zu Recht rücken würde.
Während sie so vor sich hin schlenderte, versteckte sie ihre eine Hand in der Hosentasche ihrer dunkelblauen Kiritracht und überlegte nebenbei, welches der vielen Häuser womöglich zu dem Rothaarigen neben sich gehören könnte. Eigentlich hatte sich die Braunhaarige auch eher auf eine Wohnung eingestellt, die relativ klein war, stattdessen führte man sie zu einem durchaus größeren Häuschen, an dessen Türe der Jounin auch klingelte. „...Du wohnst nicht alleine?“, raunte sie zu dem Kerl herüber und war doch sichtlich überrascht, dass hinter der Türe plötzlich einiges zu rumoren anfing. Der Isayama konnte jedoch nicht einmal antworten, da wurde der Wohneinlass auch schon aufgezogen und vor ihr erschien eine Frau mit ähnlich roten Haaren, wie der Kerl, welcher noch neben ihr stand. Kurz musterte die Oinin Akiko, blinzelte sogar wenige Male, um wirklich sicher zu gehen, dass sie da wirklich das sah, was dort stand. Vorhin hatte die Braunhaarige noch gedacht, dass Isao womöglich mit der Kazekage verwandt war, aber diesen Einfall hatte sie bei dem Anblick seiner richtigen Schwester wieder verworfen. Es wirkte fast so, als stand da vor ihr Isao² mit...Brüsten - eine seltsame Mischung.
„Uhm...“, gerade wollte sie sich vorstellen, als zwei Kinder an der Frau vorbei wuselten und auf den Botschafter zu rannten, womit sie die Terumii unterbrachen. Neben dem Jungen auf dem Arm Akikos gab es also noch mehr von der Sorte. Damit hatte sie nicht mal im Traum gerechnet und je mehr sie von der Familie des Rothaarigen mitbekam, desto überraschter war sie. Womöglich wäre es doch besser, wenn sie sich eine eigene Bleibe suchen würde, anstatt hier das Familienleben zu stören und gerade als sie dies dem Isayama mitteilen wollte, stellte der sie dem Weibchen vor ihnen vor. Haruka seufzte leicht, verbeugte sich aber brav, wobei ihr einige braune Strähnen über die Schulter rutschten, die sie wieder zurück strich, als sie sich wieder erhoben hatte. „Freut mich Sie kennenzulernen...äh...“, nun sie hätte jetzt wohl Akiko sagen müssen, aber den Namen kannte die Braunhaarige schlichtweg nicht, da Isao nur sie selbst vorgestellt hatte und die andere Rothaarige außer Acht gelassen hatte.
Erneut seufzte sie, ließ sich aber wiederwillig in das Haus schieben, in dessen Flur sie sich zunächst aufmerksam umsah, gleichzeitig aber ein wenig verloren wirkte. Auch als sie im Wohnzimmer angekommen waren, wirkte Haruka eher wenig glücklich und wünschte sich womöglich gerade ganz weit weg, nicht weil ihr der Jounin auf den Keks ging - nein, über dessen Anwesenheit war sie im Moment sogar froh -, sondern, weil sie mit so viel Familie absolut nicht gerechnet hätte und sich auch gerade schwer in diese einfügen konnte. Isaos „Ouh Backe“ machte es da nicht wirklich besser und als man ihr urplötzlich in die Seite piekte, quietschte sie erschrocken, ehe sie wild umsah. Dabei blickte die Braunhaarige in das Gesicht einer älteren Dame, dessen Alter die Oinin aber nicht ganz so gut einschätzen konnte. Womöglich war es die Mutter von Isao. „H..hallo, Miss.“, murmelte sie eingeschüchtert, ehe sie unwesentlich in Richtung eines Esstisches geschoben wurde, wo sie einen Stuhl von Isao zurecht geschoben bekam.
„Du bist lustig...du hättest mir wenigstens erzählen können, dass du bei deiner Familie wohnst.“, murmelte sie scharf, setzte anschließend aber ein freundliches Lächeln auf, da sie nicht unbedingt unhöflich wirken wollte. Im Grunde hatte sie auch nichts gegen andere Menschen. Nur etwas überrumpelt war die Braunhaarige von alldem, aber statt das Essen - was im Übrigen sehr gut schmeckte - ein wenig angenehmer zu gestalten, blieb es ihr wenige Sekunden fast im Rachen stecken.
Ihre Augen weiteten sich und ratlos sah sie erst zu Isao und dann zu seiner Mutter, die gerade einen Anschwall an Fragen gestellt hatte. Hustend versuchte sie ihr Lächeln aufrecht zu erhalten und blickte den Rothaarigen kurz vorwurfsvoll an, der saß aber auch eher wie ein Häufchen Elend dort. Also seufzte sie leise und wog ein wenig den Kopf. „...Entschuldigen Sie da liegt womöglich ein Missverständnis vor. Wir führen keine Beziehung, oder sind gar in dem Willen...“, kurz sah sie zu der Schwester, die damit beschäftigt war, ihren jüngsten Sohn zu füttern, „Kinder zu bekommen. Ich bin nur missionsübergreifend hier, da die Mizukage es für sinnvoll empfand, mich mitzuschicken. A...-also verstehen sie das nicht falsch: ihr Sohn ist wirklich nett, aber...Hah..wie auch immer. Ich bin jedenfalls 28.“ Ein wenig gerötet im Gesicht sah sie auf ihren Teller nieder und schob ihren Reis mit den Stäbchen von A nach B, um dem Rest der Familie nicht in die Augen zu sehen.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 02 Sep 2012, 20:25

Verkniffen lächelnd gestand Isao sich ein, dass es vermutlich wirklich klüger gewesen wäre, die Terumii zumindest einzuweihen und ihr die Möglichkeit zu geben, die Unterkunft bei ihm abzulehnen. Auf der anderen Seite wollte er sie gern bei sich haben weil... Naja er hätte sie ja sonst erst wieder suchen müssen... oder so... Nunja, er genoss eben ihre Nähe, was vermutlich ein Grund war, warum er nichts gesagt uns sie so vertrieben hatte. Während er also aß und Haruka so brav alle Fragen beantwortete, seiner Mutter damit ein Schmollen ins Gesicht zauberte und Akiko dazu brachte, überrascht eine Augenbraue in die Höhe zu ziehen, fasste er den Entschluss, dass er sie nicht ganz allein lassen sollte. "Keine Kinder? Keine Beziehung? Das Mädchen spaßt doch Isao oder? Sie hat einen guten Humor, oder? Hätte ich's mir doch denken können!", kicherte die ältere Dame, woraufhin ihr Sohn schnaubte, den Kopf schief legte und seine Mutter kopfschüttelnd ansah. "Nein, sie scherzt nicht. Sie hat mich wirklich nur... belgeitet..." Dass das eben nicht ganz der Wahrheit entsprach, brauchte ja keiner zu wissen, immerhin hatte die Braunhaarige auf der Überfahrt weit mehr getan, als ihn schlichtweg zu begleiten. Akiko schien das zu riechen, ließ sich aber nichts anmerken. Ihr Misstrauen gegenüber der Dame lag wohl in der Exverlobten ihres Bruders begründet. Sie hatte damals schon gerochen, dass das Weib ein falsches Aas gewesen war und ihr Bruder hatte nicht auf sie hören wollen, deshalb war sie vorsichtig und wollte sich ein Bild von der Terumii machen, bevor sie urteilte.
Das weitere Essen verlief zwar alles andere als schweigsam, aber vorerst rettete der Isayama seine Begleiterin vor weiteren bohrenden Fragen bezüglich ihrer Verbindung zu Isao und ihrer Zukunftspläne, indem er vom Kampf gegen den Shichibi und der Versiegelung erzählte. Während seine Neffen ihn mit großen Augen bestaunten, waren seine Eltern alles andere als glücklich. Jeder hier am Tisch war Zivilist, abgesehen von Akikos Lebensgefährten und der war nur Chuunin und Lehrer an der Akademie, hatte also keinen besonders gefährlichen Job. Und für die Gefahr hatte Familie Isayama noch nie etwas über gehabt. Also lobten sie ihn auch nicht großartig, nahmen zur Kenntnis was geschehen war und waren froh, dass es vorbei war.
Froh dass es vorbei war, war der Rothaarige, als das Essen sich dem Ende neigte und er damit jeglichen weiteren Gesprächen für heute zumindest aus dem Weg gehen konnte. Während Akiko ihre beiden Jüngsten ins Bett verfrachteten, halfen die beiden Älteren ihrer Großmutter beim Abräumen und der Arbeit in der Küche, Isaos Vater ging auf sein Sofa und machte es sich vor dem Fernseher gemütlich, während sein Schwiegersohn neben ihm saß, sich aber nebenbei darum kümmerte, dass seine älteren keinen Unsinn anstellten. Alles in Allem wurden die beiden also vorerst in Ruhe gelassen und das war in den roten Augen auch gut so. "Wollen wir?", fragte der Iryônin müde und tonlos, schob seinen Stuhl an den Tisch und nahm Haruka mit sich nach oben, wo ihnen Akiko entgegenkam und ihnen eine gute Nacht wünschte. "Hätte ich dir auch sagen sollen, dass du es mit mir in einem Raum aushalten musst, heute Nacht?", fragte der Isayama gähnend, grinste die Terumii an und begleitete sie in sein Zimmer, das es noch immer im Haus gab. Es besaß lediglich Schrank, Schreibtisch, ein großes Bett und mehr nicht. Immerhin war er nicht sonderlich oft und wenn dann selten lange hier. Die Gefahr Nanami zu treffen war in Sungakure no Sato einfach zu groß. Nachdem er hinter der Braunhaarigen die Tür zu dem seltsam ordentlichen und eleganten Zimmer geschlossen hatte, seufzte er leise und begann, sein Hemd auf zu knöpfen, ging zum Schrank und kramte nach einem Handtuch, nachdem er das Hemd achtlos in einen Korb geworfen hatte, der offenbar für dreckige Wäsche war. "Tut mir leid, dass ich dich nicht vorgewarnt habe.", stellte er leise fest, nahm ein Handtuch aus dem Schrank, bevor er Haruka wieder ansah. "Möchtest du duschen?" Gepaart mit der Frage, zückte er ein Badetuch, dass er ihr, würde sie bejahen oder nicken, vermutlich ins Gesicht werfen würde, um sie mal wieder lachen oder lächeln zu sehen oder sie einfach nur zu provozieren.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 02 Sep 2012, 21:19

Mit einem schiefen Lächeln ließ sie den Rest des Abendessens über sich ergehen und war wirklich erleichtert, als sie mit dem Rothaarigen hinauf in sein Zimmer gehen konnte. Natürlich hatte sie zuvor der restlichen Familie noch eine gute Nacht gewünscht, wirkte aber weitestgehend auch dabei noch sehr unsicher. Haruka wusste einfach nicht genau wie sie auf diese Herzlichkeit reagieren sollte, da sie ihr halbes Leben lang nur mit ihrer Schwester verbracht hatte. Ihre Mutter war immerhin bereits vor 14 Jahren verstorben und seitdem lebte sie in einem riesigen Haus alleine mit Mei, wo es wirklich wesentlich ruhiger zuging, als es in dem Hause Isayama der Fall war. Dennoch nahm sie sich vor, die Familie bei Zeiten ein wenig besser kennenzulernen, obwohl sie wahrscheinlich nicht viel Aufenthalt hier in Sunagakure hatte, da der Rothaarige auch schon angedeutet hatte, bald wieder in das Nebeldorf zurück zu wandern. Doch folgte noch eine weitere Ansage, die sie ein wenig grummeln ließ. „Jaja, wie auch immer.“, gab sie genervt von sich. Mittlerweile war ihr das Wie bei der Übernachtungsgelegenheit völlig egal. Sie hatte schon in schlimmeren Situationen gesessen, wo sie hatte Schlaf finden müssen, da war eine Nacht in dem Zimmer des Jounin noch im Bereich des angenehmen.
In Jenem sah sich Haruka nach Öffnung der Türe auch gleich um und war ein wenig überrascht, dass es lediglich ein Bett hatte, aber das war wohl abzusehen. Seufzend ließ sie sich auf das federnde Etwas fallen, von wo aus sie den Mann ein wenig musterte und die Schultern achtlos nach oben zog. „Passt schon...sie sind ja doch alle sehr nett. Aber du bringst scheinbar nicht oft Frauen mit nachhause, oder? Deine Mutter hat ja schon einen sehr krassen Kinderwunsch auf dich projiziert.“, dabei zeigte sie sogar ein ehrliches Lächeln. Sie war zwar etwas von der Frau überrumpelt wurden, aber doch war sie ihr sympathisch, weshalb sie das auch nicht ins Lächerliche ziehen wollte, wenngleich diese Aufdringlichkeit auch eher ungewohnt für Haruka war.
„Und gegen duschen hätt‘ ich nichts einzuwenden.“, gleich darauf warf man ihr tatsächlich das Handtuch ins Gesicht, worauf Haruka ihre blauen Augen leicht rollte, aber ungefragt aufstand, an Isao vorbei ging und fast schon verwundert dreinblickte. „Nanu? Du kommst nicht mit? Ich dachte du meinst eine gemeinsame Dusche. Immerhin kommt es nun schon das zweite Mal vor, dass wir zusammen in einem Bett schlafen, da war ich fest davon überzeugt, du willst wiederholen, was das letzte Mal vorgefallen war.“ Zuckersüß legte sie den Kopf in den Nacken und sah ihn unschuldig an, während sie gespannt auf seine Reaktion war.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 02 Sep 2012, 21:46

Was Haruka bezüglich des Kinderwunsches seiner Mutter sagte, warf Isao kurz ein wenig aus der Bahn und wischte ihm das Lächeln rasch wieder aus dem Gesicht. Das war so seit... Nunja. Er eben aus Kirigakure zurückgekommen war, ohne Kinder, ohne Frau, die er eigentlich hatte haben wollen. Kurz schloss er die Augen und atmete leise durch, schnaubte beinahe, um diese Gedanken los zu werden. Es war doch echt beschissen, dass ihn das immer noch hin und wieder verfolgte. "Du bist erst die Zweite. Und unter anderen Umständen.", stellte er wortkarg fest und rümpfte die Nase, betrachtete aber ihr Lächeln, das ihn unwillkürlich ebenfalls zum Lächeln brachte. Immerhin machte sie ihn fröhlich, das war doch mal was. Besser als jedes hirnlose Mädchen, das leicht zu haben war und sich jederzeit mit ihm einlassen würde, sobald er erklärte, er sei Shinobi und ein wenig seine Muskeln spielen ließ. Es war irgendwie erfrischend, nach einiger Zeit mal wieder jemanden zu umwerben, auch wenn das eben auf seine verquere Art und Weise geschah und er sich das niemals eingestehen würde. Im rothaarigen Köpfchen reitzte er die Braunhaarige lediglich gern, deren Worte ihn wieder ins Hier und Jetzt holten. Sie wollte also duschen? Das konnte sie haben. Rasch warf er ihr das Badetuch ins Gesicht, während er sich vorstellen konnte, dass sie genervt die Augen verdrehte und eben dich lächelte.
Während sie an ihm vorbeiwackelte, musterte er sie unwillkürlich von hinten, erkannte mal wieder an, dass sie ihm verdammt gut gefiel und einen nicht zu verachtenden Körperbau hatte. Mit ihren weiteren Worten, forderte sie ihn aber offensichtlich heraus, was ihr eine hochgezogene Augenbraue einhandelte und ein Grinsen, das irgendwie ein wenig selbstgefällig und gierig zugleich wirkte. Das klang doch nach einem prima Kompromiss. "Tch...", stieß er aber eher zweifelnd aus, ging zu ihr und trat vorsichtig von hinten an sie heran, um im Zweifelsfall einem Angriff aus dem Weg zu gehen und sich nicht wieder einen Hieb in die Magengrube einzuhandeln. Stattdessen schlang er grinsend einen Arm um ihre Taille und drückte sie dezent an sich. "Haruka, du kannst nicht ewig abstreiten, dass du auf mich stehst und mich dann so angraben. Das passt nicht zusammen.", raunte er sie an, während er über ihren Bauch strich und sie kurzerhand in den Hintern zwickte, um sie anzutreiben, die Tür mit dem Arm um sie herum öffnete und sie direkt gegenüber ins Badezimmer dirigierte. Da es genügend Badezimmter im Haus gab, würde sie um die Uhrzeit schon keiner mehr stören, die Kinder waren immerhin im Bett und wenn sie ihn so herausforderte, konnte sie haben, was sie wollte. In besagtem Badezimmer angekommen, schloss er die Tür hinter sich ab, grinste die Terumii an, bevor er sie gegen die Wand neben der Tür schob und sie dort festhielt. "Mh? Immer noch so scharf drauf?", fragte er sie, während er ihr mal wieder unverschämt nahe kam und beinahe ihre Lippen mit seinen berührte, es aber eben doch nicht tat. "Letzte Chance dich zu wehren."

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 02 Sep 2012, 22:57

„Ich höre auf es abzustreiten, wenn du dich bekennst, mich auch zu mögen.“, grinsend legte sie den Kopf komplett in den Nacken und blickte zu dem Kerl, der über ihr stand, als sie leise Kichern musste, da der Kerl in den Hintern zwickte. Allerdings unterdrückte sie diesen Laut schnell wieder, da sie über den Flur ins Bad geschoben wurde und die Kinder nicht aufwecken wollte, geschweigedenn von irgendwem entdeckt werden wollte, wo sie beim Essen doch beteuert hatten, dass sich nichts zwischen den beiden abspielte. Ja, da wäre ein gemeinsamer, längerer Aufenthalt im Bad nicht wirklich überzeugend. Glücklicherweise schnappte die Tür zum Bad schnell zu und prompt fühlte sie die kalten Fliesen in ihrem Rücken.
Weiterhin schaute sie dem Isayama in die Augen, obwohl er ihr momentan gefährlich nahe war. Jetzt wäre wirklich die letzte Chance, abzubrechen, aber das wäre feige und völlig daneben. Immerhin hatte sie den Rothaarigen angemacht, nicht er sie. „Tze. Ich sagte doch ich will duschen.“, säuselte sie schmunzelnd, „Also werd ich mich nicht dagegen wehren.“ Stattdessen drückte sie ihn ein wenig von sich weg und ließ ihren Brustschutz aufschnappen, der prompt wie zur Antwort zu Boden rutschte. Außerdem fummelte sie anschließend an seiner Gürtelschnalle herum, damit die Braunhaarige schneller unter das kühle Nass kommen würde. Bevor das jedoch geschah, lehnte sie mit ihrer Stirn gegen seine, während sie noch immer seinen Gürtel zwischen den Fingern hatte. „Weißt du was? Deine Tattoos sind wirklich anziehend. Ich hab’s damals zwar unter Drogeneinfluss gesagt aber...“, kurz rollten ihre Augen nach oben, wo unteranderem seine Stirnverschönerungen prangten, „ich hab trotzdem einen guten Geschmack...trotz Chloroform.“ Schließlich hatte sie mit geschickten Fingern seine Hose soweit offen, ehe sie sie runter zog. „Also? Was ist mit dir? Das ist DEINE letzte Chance das ganze abzubrechen und einfach schlafen zu gehen.“

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Mo 03 Sep 2012, 18:43

"Als hätte ich jemals behauptet, dass es nicht so wäre ~", flötete er ihr noch auf dem Weg zum Badezimmer entgegen. Ihre Augen, die sich in seine bohrten, brachten ihn beinahe dazu, sich zu verlieren, in diesen tiefen Seen, denn das Blau in ihren Augen wirkte tatsächlich so. Doch anders als erwartet, protestierte sie nicht gegen die Berührung oder dagegen, dass er gerade oberkörperfrei mit ihr im Bad stand und offensichtlich kurz davor war, sie ebenfalls ihrer Kleidung zu entledigen, nein, sie beteuerte, sie würde sich nicht wehren. Zufrieden grinste er also, als ihr Brustschutz, der typisch für Kirigakure no Sato war, aufschnappte und zu Boden fiel, wo er unsanft auf den Fliesen aufkam, was den Rothaarigen vor allem dazu veranlasste, seine Hand sofort unter den Stoff zu schieben, der ihren Oberkörper noch bedeckte. Er ließ seine warme Hand vorerst nur auf ihrer Seite liegen, während sie begann, an seinem Gürtel herum zu fingern. Das brachte ihn dann doch dazu, den Stoff mit seiner Hand weiter nach oben zu schieben, die Stirn an ihre zu lehnen und ihr grinsend zuzuhören. Wenn ihm etwas an Haruka gefiel, dann ganz besonders diese willige Seite, die sie sonst irgendwie gekonnt versteckte. Während sie sprach, nahm er mit der freien Hand das Stirnband herunter, das einige seiner Tattoos und den Haaransatz versteckte, bevor er das Band in seinen Haaren löste und ihr eine hochgezogene Augenbraue schenkte. "So? Die gefallen dir also?", fragte er belustigt. "Ich kann dir garnicht sagen, was an dir anziehend ist... Du bist anziehend.", stellte er leise fest, während sie seine Hose herunterschob und ihn warte, er habe noch eine Chance, einfach schlafen zu gehen. Ja hielt sie ihn denn für völlig verrückt? Wenn er eines wollte, neben schlafen und duschen, dann war es dieses Weibchen, dass er gerade an die Wand drückte und langsam ebenso entkleidete, wie sie es mit ihm tat. Er wusste nicht warum und weshalb und es war ihm auch vollkommen egal, aber er wollte die Braunhaarige einfach genauso, wie ihre Nähe.
"Jetzt kommst du hier sicher nicht mehr weg, bevor ich mit dir fertig bin, Prinzessin.", raunte er leise, bevor er, vielleicht etwas forsch, ihre Lippen mit den seinen verschloss und sie in einen doch recht leidenschaftlichen Kuss verwickelte, während seine Hände ihr das Oberteil zum Kopf schoben. Nur für Sekunden löste er sich von ihr, um ihr den Stoff über den Kopf zu ziehen und sie so zu entkleiden, bevor er sie weiter küsste und ihre Kleidung achtlos zu Boden segelte. Kurz darauf machten sich seine Hände auch an ihrem Rücken zu schaffen, lösten den letzten Verschluss an ihrem Oberkörper auf, zogen ihr die Träger von den Armen und zogen sie dann an den Körper des Mannes. Unwillkürlich bekam er eine Gänsehaut genau dort, wo ihre nackten Körper sich berührten. Sie war so herrlich warm und ihre zarte Haut fühlte sich so weich an, dass es bereits ein wahnsinnig gutes Gefühl bedeutete, sie an sich zu ziehen. Aber schließlich waren sie zum Duschen hier und nicht zum rumstehen, sodass seine Arme sie wieder freigaben, während er sich von ihrem Mund über ihre Wange zu ihrem Hals und über ihr Schlüsselbein zu ihrer Brust küssten. Seine Hände zogen ihr den restlichen Stoff vom Unterleib, während er die leicht salzige Haut immernoch küsste, um schließlich zu ihrem Mund zurück zu kehren, sie zur Dusche zu schieben und hinein zu verfrachten, bevor er das Wasser anstellte. Nicht sonderlich heiß, immerhin war es hier in der Wüste heiß genug, aber auch nicht so kalt, dass man zu frieren brauchte. Abermals grinsend schloss er hinter sich die milchigen Schiebetüren der Dusche und drängte sie abermals an die Wand, wo der Strahl auf sie fiel und sie schließlich ganz nass machte, während seine Lippen ihre abermals versiegelten.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Mi 05 Sep 2012, 18:51

Als sie seine Hände auf ihrer Haut spürte, empfand sie wieder dieses Kribbeln, welches sie schon auf der Schiffsfahrt verspürt hatte, sofern er sie anfasste. Auch damals hatte sich eine leichte Gänsehaut gebildet, die auch jetzt zustande kam, je mehr Isao sie auszog. Währenddessen war Haruka ebenfalls damit beschäftigt, den nervigen Stoff von seinem tätowierten Körper zu entfernen. Bei dem Rothaarigen handelte es sich hierbei nur noch um seine Boxershorts, die er neben seiner Hose, welche aber bereits zu Boden geglitten war, noch anhatte. Das letzte Kleidungsstück trennte sie noch von dem ansehnlichen, muskulösen Körper des Isayamas, der – so wie sie ihn in Erinnerung hatte –, wirklich gut gebaut war. So fuhr die Oinin vorsichtig mit ihren Armen um den Saum des nervigen Kleidungsstückes und zogen es langsam hinunter, ehe ihre zarten Finger neckisch in den Po des Kerls kniffen. Dabei biss sie sich aufgeregt in die Unterlippe und sah wieder in die roten Augen des Jounin, die alles andere als kalt wirkten. Stattdessen konnte man ebenfalls darin versinken – versinken in einem Meer aus warmen Blut, dass einen umgibt, obwohl es eine seltsame Vorstellung war, die womöglich ein wenig skurril auf jemanden wirken konnte.
Auf seine Aussage und den unerwarteten Kuss lächelte sie nur in jenen hinein und gab sich dem Rothaarigen wortlos hin. Die schrecklichen Bilder aus den Höhlen wurden mit seinen Lippen völlig weggeblasen und auch die Sorge um ihre eigene Heimat verschwand vollkommen. Ihre Gedanken kreisten nur noch um den Mann vor sich, der es mittlerweile fertig gebracht hatte, ihren BH zu öffnen. „Nanu…du kannst so was nicht mal mit einer Hand öffnen? Musst du ungeübt sein.“, scherzte die Braunhaarige, als sich die Lippen wieder voneinander getrennt hatten.
Schließlich fielen auch noch die restlichen Klamotten vom Körper der Frau, während sie ihren Hals ein wenig zur Seite legte, sich anfassen ließ und wenig später unter dem lauwarmen Nass stand. Wieder gegen die Duschwand gedrückt, ließ Haruka das Wasser über sich ergehen und hatte ein stetiges, verschmitztes Lächeln auf den Lippen, was auch nicht verschwand, als der Kerl sie abermals küsste. Nebenbei schmiegte sie sich so dicht an den Körper des Isayama, dass ihre Oberweite schon fast zu erdrücken drohte, aber mehr wollten ihre ausgelaugten Muskeln auch nicht. Das Wasser war entspannend und der Mann irgendwo Balsam für ihre Seele, obwohl sie das womöglich nicht vor irgendwem zugeben würde – nicht mal vor Isao selbst. Um dessen Nacken legte sie nun ihre Arme und lehnte sich gegen seine Brust, verharrte dort mehrere Minuten, als plötzlich die Badezimmertür aufging. Mit ihr kam die – wohl etwas zu neugierige – Mutter Isaos herein gestürmt und obwohl das Milchglas das verdeckte, was verdeckt werden musste, erkannte man dennoch, dass in der Dusche eben nicht nur einer den Säuberungsprozess durchlief, nein, man erkannte definitiv zwei Körper, die auch noch relativ dicht aneinander geschmiegt waren.
Durch das Niederprasseln des Wassers jedoch, hatte die Terumii nicht bemerkt, dass sich jemand Einlass zum Badezimmer verschaffen hatte. Erst als ein eindeutiges „Ich wusste es doch!“ ertönte, löste sich die Braunhaarige von dem Mann und schaute an ihm vorbei. Während sich ihre blauen Kullern weiteten, zog sie Isao instinktiv soweit vor sich, dass hoffentlich keine nackte Haut vor der älteren Dame entblößt wurde. Allerdings blieb der Schock weiterhin bestehen, weshalb sie Isaos Mutter weiterhin unschlüssig musterte, welche völlig aus dem Häuschen war. „Was zur…Hölle?!...“, flüsterte sie, sah zu Isao und deutete mit einem Finger über seine Schulter, „WAS MACHT SIE HIER?!“

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Mi 05 Sep 2012, 20:55

"Dann wirst du mich in Zukunft eben üben lassen müssen.", murmelte Isao grinsend als etwas verspätete Antwort auf Harukas Gestichel. Nicht, dass er das Ding nicht sogar mit den Zähnen aufkriegen würde, wenn sie ihn denn lassen würde, nur wollte er sie ja nicht verschrecken, das sonst so scheue Weibchen, das sich jetzt so furchtbar zart und scheinbar zerbrechlich an ihn schmiegte. Gut, ihm hing ebenso der Kampf und die Versiegelung in den Knochen, wie ihr vermutlich auch noch die Reise und die anstrengende Evakuierung. Trotzdem fand er es unwillkürlich dermaßen niedlich, wie sie sich an ihn schmiegte, dass er gerade nichtmal im Entferntesten daran dachte, sie zu irgendetwas Anderem zu drängen. Das Wasser war wunderbar entspannend, durchnässte sie beide vollkommen und überall, wo sie ihn eben doch berührte, löste sie ein Kribbeln in seinem Körper aus, das von den Stellen der Berührung so ziemlich überall hin wanderte und seinen Körper wärmte. Während der Braune Schopf also an seiner Brust ruhte, strich er ihr nur eine nasse Strähne aus dem Gesicht, bevor seine Hände sich auf ihren Rücken stahlen und dort auf und ab wanderten. Wenn er es gekonnt hätte, wollte er am liebsten die Zeit anhalten, auch wenn das kitschig klang und er das vor der Terumî niemals zugeben würde, so war es eben doch so. Seufzend vergrub er kurze Zeit sein Gesicht in ihrem braunen Haar, bis er spürte, dass sie sich verkrampfte und von ihm löste und irgendwie unruhig wurde. Unwillig ließ er sie aus der Umarmung und konnte sich ein gleichzeitiges Grinsen und Augen verdrehen verkneifen.
Seine Mutter war wirklich eine prima Kandidatin dafür, jemanden auf den Mond zu schießen. Hatte sie etwa immer noch den Ersatzschlüssel für dieses Badezimmer, um zu verhindern, dass ihre jungen Kinder Schweinereien trieben? Aus dem Alter war er doch nun schon lange heraus. Ohne sich zu wehren, ließ er sich vor sie ziehen, sodass seine Mutter sie mit Sicherheit nicht sehen würde, sollte sie die Dreistigkeit besitzen, die Schiebetüren zu öffnen. Doch anstatt sich um die Alte Frau zu kümmern, sah er zu ihr herunter, lächelte leicht und verzog das Gesicht. "Was denn? Bin ich dir so peinlich?", murmelte er leise, bevor er den Kopf von einer Seite zur anderen lehnte, bis er jeweils das befreiende Knacken im Nacken vernahm und letztendlich den Kopf nach hinten lehnte. "Ôkasan, würdest du die Höflichkeit besitzen und aus dem Zimmer verschwinden?", fragte er im wortlaut zwar höflich, in der Stimme aber äußerst genervt. Seine roten Augen lagen kurz darauf wieder auf Haruka und er fragte sich, ob es eigentlich dümmer laufen könnte. Nunja. Wären ihnen das in Kirigakure passiert, würde Mei jetzt da stehen, das wäre vermutlich dümmer, aber nunja. Er schob den Gedanken beiseite, drückte der Terumî einen Kuss auf die Stirn, der vermutlich ein wenig länger andauerte, als normal, öffnete eine Schiebetür ein Stück, griff nach seinem Badetuch und wickelte es sich um die Hüfte, während er nach draußen trat, um die Tür hinter sich wieder zu schließen. Seine Mutter stand grinsend und völlig aus dem Häuschen vor ihm und sah ihn unverfrohren an. "Ich wusste es doch, Isao-chan. Du bist eben doch kein hoffnungsloser Fall!", stellte sie freudig fest, während Isao sich die nassen Haare zu einem unordentlichen Knoten am Hinterkopf band und die ältere Dame sanft zur Tür schob. "Alles klar, ich weiß deine Begeisterung zu schätzen, aber du weißt, dass Leute ihre Privatsphäre zu schätzen wissen. Also geh jetzt lieber runter und lass uns in Ruhe. Schlaf gut, liebste Mutter ~" Gerade, als sie aus der Tür gehen sollte, kämpfte die Alte mit einer ungeheuren Kraft gegen ihren Sohn an und schob sich kurz wieder herein, dackelte zur Dusche, steckte, ohne zu fragen oder nachzudenken, den Kopf herein und seufzte demonstrativ. Bevor der Isayama auch nur irgendetwas tun konnte. "Schätzchen, er mag nicht einfach sein, aber gib' ihn nicht so schnell auf! Und er wird ganz sicher ein guter Vater, auch wenn es nicht so aussieht. Und ich wünsche euch noch viel Spaaahaaaß ~", flötete die Frau in einem Tempo, das einem Angst machen konnte, bevor sie aus dem Raum ging und einen kopfschüttelnden, rothaarigen Kerl hinterließ, der versucht war, die Tür zu knallen, sich aber besann, da die Kinder schon schliefen. Sich über das Gesicht reibend, seufzte er leise und fragte sich, ob Haruka ihn dafür anschreien würde. Er lehnte sich an die Wand neben der Dusche und atmete nocheinmal tief durch. "A-alles in Ordnung? Tut mir leid... ich... keine Ahnung, ob sie sich das jemals abgewöhnen wird..."

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Fr 07 Sep 2012, 00:31

Wenig begeistert über den…zufälligen Besuch, fuhr sie sich durch die nassen Haare um sie zu einem Zopf zu vereinen und anschließend das Wasser daraus zu wringen. Ihre Laune war nun am Tiefpunkt angelangt und am liebsten hätte sie Isaos Mutter angeschrien, was ihr denn einfiele, einfach herein zu platzen, wenn man duscht. So was war definitiv nicht die feine englische Art und ein Eingriff in die Privatsphäre erwachsener Menschen war es dafür umso mehr. So etwas gehörte sich einfach nicht – nicht mal wenn man so neugierig war, wie Mama Isayama. Selbst Mei hätte ihr zuhause die Freiheit gelassen, mit dem Mann, der womöglich gerade zu Besuch war, zu verkehren, wie es ihr passte und eben nicht mal eben dazwischen zu funken.
Aber statt ihren Unmut kund zu tun, versuchte Haruka höflich zu bleiben, überspielte es mit einem Lächeln und war eigentlich darauf eingestellt, dass der Rothaarige seine Mutter nun netterweise raus bitten würde. Stattdessen jedoch, öffnete sich prompt das Milchglas zu der Dusche, in der die Oinin sich noch – nackt – befand. Vor ihr stand nun die ältere Dame und faselte sie voll, was sie nun beim besten Willen nicht gebrauchen konnte. Viel mehr wanderten ihre Arme instinktiv dahin, wo es was zu verdecken gab, obwohl eine Frau einer anderen höchstwahrscheinlich nichts weggucken konnte, was der Terumii in dem Falle jedoch egal war. Ihr war diese Situation einfach suspekt, immerhin kannte sie die Isayama erst seit wenigen Stunden und für normal, erblickte man sie in solch einer kurzen Zeit eben nicht nackt. Wobei: vielleicht lag diese Tatsache in der Familie. Isao hatte es ja auch relativ zeitig geschafft…nunja anderes Thema.
„Ich werd’s mir merken, danke.“, murmelte sie und sah auf die Fliesen nieder, da sie noch immer relativ verdeckt in der Dusche stand und das Gespräch momentan auch nicht wirklich führen wollte.
Glücklicherweise verschwand die werte Frau Mama damit und hinterließ für einige Momente eine beengende Stille, ehe Haruka ebenfalls aus der Dusche trat und sich von Isao ein Handtuch geben ließ. „Hm…ihr krankhafter Kinderwunsch ist wirklich seltsam…willst du denn welche?“ mit einem Seufzend ließ sie sich auf dem Toilettendeckel nieder und sah mit ihren blauen Augen zu dem Jounin auf, allerdings mit einem ernsten Ausdruck in den Kullern. Tatsächlich wollte sie irgendwo wissen, ob der Mann dafür empfänglich wäre. Nicht weil sie nun unbedingt den Drang verspürte, ein Kind aufzuziehen, aber wahrscheinlich würde ihr irgendwann der Wunsch danach ebenfalls überkommen.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Fr 07 Sep 2012, 19:18

Gott diese Frau war wirklich nervig. Unwillkürlich fragte Isao sich, wann er ihr das wohl angewöhnt hatte und wie er es wieder abtrainieren konnte, bis er bemerkte, dass er über seine Mutter gerade nachdachte, wie über einen Hund und dass dieses Unterfangen vermutlich niemals von Erfolg gekrönt sein würde. Umso mehr ärgerte es ihn, dass sie Haruka damit sofort verschreckte. Immerhin hatte er selbst sie gerademal so weit, wie sie jetzt eben war... auch wenn er sich nicht hundertprozentig sicher war, ob das wirklich rein sein Verdienst war, oder auch dem geschuldet, dass die Dame vermutlich bereits länger auf Entzug saß. Aber das tat ja nichts zur Sache! Wenn es so war, hätte sie jeden x-beliebigen Kerl nehmen können und nicht ihn, er musste ja also quasi etwas damit zu tun gehabt haben. Da Mama Isayama nun ja aber verschwunden war und das auch hoffentlich komplett, trat auch Haruka aus der Dusche, worauf der Rothaarige ihr sofort ihr Badetuch reichte, das sie um ihren schmalen aber - was er anerkennend bezeugen musste - wohlbestückten Körper. Irgendwie zauberte der Gedanke ihm schonwieder ein dümmliches Grinsen ins Gesicht, das sie mit ihrer ernsten Art aber seltsamerweise sofort wieder vertrieb. Ihre Frage ließ garnicht zu, dass er auch nur darüber nachdachte, einen dummen Spruch zur Antwort zu geben, weil er fürchtete, sie würde ihm danach die schicke Haut verätzen. Da sie saß und er stand, musste sie von ihrer Sitzposition zu ihm aufsehen und er fixierte unwillkürlich ihre blauen Augen, nachdem er sich ermahnt hatte, eben nicht auf ihre hübsche Oberweite zu starren. Es war doch verflixt! Da boten die Weibchen sich so dar und wenn man hinsah - obwohl sie es insgeheim natürlich wollten - wurde man dafür am Ende noch bestraft, obwohl es doch eigentlich ein Kompliment an ihren Körper war, wenn sie damit einen männlichen Blick fesseln konnten. Aber genug der Spielerei. Er versuchte, ernsthaft über die Frage nachzudenken, doch ohne es groß zu wollen, kam er bei der Denkerei eben wieder auf Nanami und das versaute seine Laune irgendwie gründlich. Trotzdem wollte er der Terumii eine ehrliche Antwort geben. "Den Wunsch hat sie schon länger. Seit ich aus Kirigakure ohne Kind und Frau wiederkam. Aber vielleicht sollten wir drüben weiterreden, wo keiner einfach so reinkommt.", stellte er trocken fest, musterte sie nocheinmal und war sich irgendwie im Klaren darüber, dass sie nicht locker lassen würde. Also griff er nach ihrer Hand, zog sie auf die Füße und lächelte sie an, bevor er sie mit zurück in sein Zimmer nahm, nachdem er die Klamotte der beiden achtlos eingesammelt hatte und in einem Arm hielt. In seinem Zimmer angekommen, ließ er die Sachen fallen, suchte sich selbst eine Unterhose und eine lange schwarze Hose, um beides anzuziehen und nicht weiter nackt vor der Dame hier herumzustehen. Danach setzte er sich gähnend aufs Bett und betrachtete die Oinin. "Ehrlichgesagt, war ich eigentlich nie groß der Typ, der mal Kinder wollte und als ich es wollte, wurde ich in den Hintern getreten. Vielleicht klingt das egoistisch und seltsam, aber bevor ich mich dazu entschließe, Kinder zu kriegen, will ich mir sicher sein. Wirklich sicher. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob meine Mutter Recht hat, was den guten Vater angeht." Dass er damit eben auch verschwommen seine Vorgeschichte andeutete, war ihm seltsam unangenehm, weshalb auch ein verlegenes Lächeln seine Züge zierte. Nicht, dass er immer groß darüber redete, was ihm geschehen war, aber für gewöhnlich hatte er kein Problem, darüber zu sprechen. Jetzt, vor Haruka insbesondere, kam er sich seltsam lächerlich vor. "Aber wieso fragst du? Sollte ich etwas wissen?", fragte er grinsend und lenkte damit eben gekonnt von sich ab. "Was ist mit dir?" Da er sie eben nicht in den Hintern treten wollte, mit der ironischen Ader, sondern ihn eben auch interessierte, was sie darüber dachte, stellte er eine zumindest größtenteils ernst klingende Gegenfrage.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 09 Sep 2012, 01:47

Aufmerksam beobachtete Haruka den Isayama wie er so da stand und wahrscheinlich darauf bedacht war, ihr in die Augen zu sehen und nicht irgendwo anders hin, was gerade nur von einem Handtuch bedeckt wurde. Als ihr jedoch klar wurde, dass die roten Kullern tatsächlich angestrengt darauf bedacht waren, nicht in ihren Ausschnitt zu schauen, lächelte sie leicht, während der Kerl etwas von einem Weibchen erzählte – oder besser gesagt, dass nicht Vorhandene. Die Braunhaarige verstand zwar nicht, was er damit genau andeuten wollte, da sie die Geschichte um Nanami noch nicht kannte, hatte aber das Gefühl, dass sie diesbezüglich vorerst besser nicht nachharkte. Da er relativ ernst darüber sprach, konnte sich die Oinin zumindest vorstellen, dass diese Geschichte für Isao nicht ganz so einfach gewesen war. „Mh…“, machte sie, behielt ihr lächeln bei, was sich jedoch kurzerhand in eine verdutzte Miene änderte.
Mit wenig Kraftaufwand zog er sie auf die Beine und anschließend ungefragt in sein Zimmer zurück. Ein wenig verwundert über diesen raschen Umzug guckte sie ihn schief an, als sie bemerkte, dass er im Inbegriff war, sich wieder etwas anzuziehen.
Gerade wollte sie zu diesem Ereignis einen dummen Spruch abgeben, ließ es jedoch bleiben, als sich der Kerl auf dem Bett absetzte und mit einer ähnlich ernsten Miene weiter sprach, als zuvor im Bad.
Was er da jedoch vor sich hin murmelte, ließ Haruka ein wenig stutzig werden. Normalerweise hatte sie den Rothaarigen als selbstbewussten Mann kennengelernt, der durchaus von sich überzeugt war und sich von nichts und niemandem in sein Ego reden ließ. Gerade deswegen wurde Haruka anschließend ruhig, betrachtete den Kerl lange und gab nur ein müdes Lächeln auf seine Andeutung.
Bevor sie aber antwortete, ging sie selbst zu ihren Sachen, kramte eine Schriftrolle hervor, die sie auf den Boden legte und daraus Wechselkleidung ‚beschwor’. So ließ sie mitten in der Hocke das Handtuch fallen, womit der Jounin Aussichten über ihren Rücken bis hin zu ihrem wohlgeformten Po hatte. Innerlich lächelte sie noch darüber, ehe sie aufstand und in einen Slip trat, der kurzerhand mit einem BH kombiniert wurde. Darüber zog sie noch ein weißes T-Shirt, ehe sie sich ebenfalls auf dem Bett niederließ und ein wenig verträumt umher blickte. Jetzt war ihre Zeit des Antwortens.
„Hm…“, machte sie und sah urplötzlich zu dem Mann neben sich, „Nun wie sag ich das am besten…“ schnell schaute die Terumii wieder auf den Boden und wirkte so, als sei sie sich nicht sicher.
„Ich hätte eigentlich meine Tage…du weißt schon…“, gespielt biss sie sich auf die Unterlippe, ehe sich ihre Miene völlig verzog und sie anfing zu kichern. Sie konnte einfach nicht lügen – sie konnte es nie. „Hah.“, machte sie und schüttelte den Kopf über sich, ehe sie noch mal zu Isao sah und mit den Schultern zuckte. Anschließend drehte sie sich ein wenig um, ehe sich der Körper ausstreckte und ihr Kopf wenige Augenblicke später in dem Schoß des Isayama lag, von wo aus sie ihn weiter ansah.
„Also kurzum: ich bin nicht schwanger. Aber weißt du was? Es wundert mich, dass du denkst, du könntest ein schlechter Vater sein. Sonst hast du doch auch ein relativ großes Ego, hm? Und zudem, was du im Bad meintest: Diesmal hast du wenigstens die Frau aus Kiri mitgebracht.“, kurz zwinkerte sie ihm aus seinem Schoß zu, ehe sie weiter sprach und diesmal wesentlich ernster wirkte, „Was mich betrifft…ich hab keine Ahnung. Mein Job in Kirigakure ist relativ gefährlich, weißt du? Ich kenne zwar jemanden, die es auch fertiggebracht hat, eine Tochter zur Welt zubringen, obwohl sie wohl noch gefährlicher lebt, als ich, aber ich weiß nicht, ob ich mein Kind mit der Angst leben lassen möchte, womöglich bald die Mutter zu verlieren.“ Ihre runden Kullern schlossen sich einige Momente lang.
„Ich hab meine eigene Mutter auch recht früh sterben sehen und für mich war es mit Vierzehn wirklich schwierig, das nachzuvollziehen. Natürlich wünsch ich mir auch irgendwo Kinder, aber ob ich wirklich welche in die Welt setzen sollte, ist fragwürdig.“

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   So 09 Sep 2012, 10:04

Nun, da sie ihm den Rücken zuwandte, war es ihr sicher recht, wenn er sie anstarrte. Lächelnd machte er also wenig Hehl daraus, dass ihr Rücken und der Hintern ihm durchaus gefielen, immerhin streckte sie ihm beides entgegen, während sie sich dürftig bekleidete und dann erst wieder zu ihm zurückkehrte. Irgendwie war es ja schade, dass sie sich wieder bedeckte, doch zumindest hatte sie eine - für ihn - vorteilhafte Farbe für ihr Oberteil gewählt, denn weiß war nunmal immer ein wenig durchsichtig. Und irgendwie war es doch anregender, alles nur erahnen zu können und es sich vorzustellen, als es direkt vor die Nase gehalten zu bekommen. Mit einer hochgezogenen Augenbraue musterte er sie, während sie neben ihm auf dem Bett saß und irgendwie unsicher in ihrem Verhalten wirkte, was ihn zwar kurz irritierte, doch irgendwie konnte er ihr das Schauspiel nicht so ganz abnehmen. Trotzdem hinderte diese Gewissheit seine Augen nicht daran, sich zu weiten und die Braunhaarige irritiert zu mustern. Wiebitte? Glücklicherweise erlöste sie ihn mit ihrem Kichern sofort aus der momentanen Ungläubigkeit, woraufhin er sie am liebsten erstmal gründlich in die Mangel genommen hätte, aber ihr Lachen war beruhigend und ihre Anwesenheit angenehm, genauso wie ihr Kopf, der plötzlich in seinem Schoß lag und die blauen Augen, die ihn daraufhin von unten ansahen.
"Du bist eine schlechte Lügnerin, Ha-Ru-Chan~", flötete er belustigt, lächelte sanft, als sie erklärte, dass sie sich garnicht vorstellen konnte, warum er dachte, er sei ein schlechter Vater. Vermutlich lag das daran, dass er sich für ein schlechtes Vorbild hielt und herzlich ungeduldig war. Aber es war gerade herzlich wenig Zeit dazu, das zu erklären, stattdessen war es viel interessanter, Haruka zuzuhören und zu erfahren, wie sie darüber dachte. "Du bist keine einfache Jônin, mh? Obwohl ja selbst der Job gefährlich genug sein kann.", stellte er leise, aber ernster als zuvor, fest und musterte sie eine Weile. So wie sie sprach, klang sie eher, als sei sie etwas besonderes und das nicht nur, weil sie die kleine Schwester der Mizukage war. Während sie erzählte, dass sie selbst ihre Mutter ebenfalls verloren hatte, atmete er leise durch, fuhr vorsichtig mit einer Hand durch ihre braunen Haare und spielte scheinbar gedankenverloren mit einigen Strähnen. Sie schien damals an dem Verlust gelitten zu haben, was nachvollziehbar war und ihn eher gewundert hätte, wäre es nicht so gewesen. Aber seiner Meinung nach, war das ein tragischer Fall, der nicht heißen brauchte, dass es ihr und etwaigen Kindern genauso ergehen würde.
Während der Isayama also weiter über ihre noch feuchten Haare strich und sie von oben her musterte, dachte er eine Weile schweigend über ihre Worte nach, bevor er ihren Blick wieder erwiderte und sanft lächelte. "Es tut mir leid, dass du deine Mutter verloren hast, aber das sollte nicht deine Familienplanung beeinträchtigen, oder? Bei Ereignissen wie heute könnten Zivilisteneltern wie meine genauso gut sterben, wie Shinobi, auch wenn deren Risiko höher ist.", erklärte er ruhig, während er den Blick von ihr nicht abwandte. "Immerhin kannst du dich damit trösten, dass du sicher eine gute Mutter wärst, im Gegensatz zu mir... Ganz zu schweigen davon, dass ich nicht die nötige Ausstattung einer Mutter besitze." Grinsend musterte er ihren Gesichtsausdruck und versuchte, etwas zu finden, das die Stimmung auflockern konnte, bis er müde gähnte und sich dafür verfluchte, einen recht geringen Chakravorrat zu besitzen und eben deshalb nach einer Versiegelung immer so fertig zu sein. Seufzend versuchte er, das zweite Gähnen zu unterdrücken und rieb sich die Augen. "Du bist eine wahnsinnig tolle Frau, Harulein~ und es wäre schade, wenn du deine Gene nicht weitergibst.", erklärte er lächelnd, drückte ihr einen Kuss auf die Stirn und richtete sich wieder auf, um sich umzusehen, ihren Kopf von seinem Schoß zu schieben und aufzustehen, um sie dann hoch zu heben und um sein Bett herum zu gehen, damit er sie halbwegs richtig herum dorthin schmeissen konnte, wo sie gerade hingehörte: in sein Bett. "Meine Güte. Wieso bist du eigentlich garnicht müde?!", fragte er vorwurfsvoll gähnend, während er sich neben sie fallen ließ, sich streckte und unbeweglich auf dem Rücken liegen blieb. Augenblicklich spürte er, wie seine Rückenmuskulatur sich entspannte und nach dem anfänglichen Schmerz spürte er eben auch eine wahnsinnige Erleichterung.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Di 11 Sep 2012, 14:07

Auf seine Frage bezüglich ihres Ranges grinste sie nur etwas schief, überlegte aber für einen Moment, ob sie eine Andeutung diesbezüglich machen sollte. Andererseits hatte Haruka das mit ihrer Aussage womöglich schon getan und damit mehr verraten, als gut für sie war. „Normal und nicht normal spielt doch keine Rolle. Im Grunde mach ich nichts anderes, wie du auch.“, gab sie ihre vage Antwort in der Redepause, während die Terumii darauf bedacht war, dem Blick des Kerls auszuweichen, was in der Schoßlage ein wenig schwierig war, da sie bestenfalls die Zimmerdecke ansehen konnte. Sie log wirklich nicht gern, womit ihr Job meist ein wenig problematisch wurde, wenn es darauf ankam, jemanden in ihr Privatleben zu lassen, der nicht gerade aus ihrer Einheit stammte. Früher oder später wollte so jemand nun mal etwas über ihren Beruf erfahren, was für Missionen sie abschloss und wie sie sich dabei fühlte. Ab diesem Punkt wurde es dann kompliziert, aber dennoch hatte sie ihre zweite Identität bisher ganz gut verborgen – wie auch immer sie das geschafft hat. Jedoch blieb ihr nicht die Zeit über ihre Vergangenheit zu sinnieren und wie sie sie es bisher geheim gehalten hatte, dass sie eigentlich der Oinin-Einheit angehörte, da Isao ihr ungefragt durch die Haare strich, was ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Rothaarigen lenkte, der ein sanftes Lächeln auf den Lippen trug. Jenes gefiel ihr irgendwo…es stand dem Mann, wie er da mit seinem nackten Oberkörper über ihr hing. Seine Worte jedoch verwunderten die Braunhaarige allerdings. Ihre blauen Kullern weiteten sich auch ein bisschen ehe sie perplex blinzelte und irgendwo sprachlos da lag. So hatte sie noch nie über die Sache nachgedacht und doch klangen seine Argumente fast so natürlich, wie die Tatsache, dass auf Pommes Ketchup gehörte. Und trotz der ernsten Worte, trotz der vertrauten Lage und den bitteren Erinnerungen, schaffte es Isao mit seiner Art erneut ein warmes Lächeln auf die Lippen der Oinin zu zaubern. „Ich wollte schon sagen, es wäre auch relativ seltsam gewesen, würdest du von irgendwas Mutter werden wollen.“, anschließend kichernd schloss sie die Augen, ließ die zarte Berührung über sich ergehen und wollte sich gerade ernsthaft auf seinem Schoß entspannen, da sie das Gespräch irgendwie in eine seltsam emotionale Stimmung versetzt hatte, die einerseits schön, andererseits aber auch recht ermüdend war. Zumal es irgendwo zu viel Stoff zum Nachdenken lieferte, aber zu alldem kam es nicht. Stattdessen wurde sie rum geschleudert, ehe sie mit einem wirklich überraschten Quieken auf der weichen Matratze aufschlug, die den Fall abfing und dadurch leicht federte.
„Ich bin müde.“, murmelte sie, als sie sich aufrichtete und sich auf ihrem Ellenbogen abstützte, von wo aus sie zu dem Jônin blickte, der sich vor sie gelegt hatte, „Aber hör auf mich ewig hochzuheben! Du musst mir nicht noch unter die Nase reiben, dass du körperlich stärker bist.“ Immerhin tat er das wirklich immer wieder. Er hob sie ständig hoch und trug sie eiskalt dahin, wohin er wollte und wenn er sie nicht gerade trug, schleifte der Rothaarige Haruka sonst wohin – diesmal in sein Eigenheim, wo sie sich nun aber geschlagen auf dem Bett zusammenrollte, die Decke liebevoll über sich und ihn legte und den damit endenden Tag hinter sich ließ. „Schlaf gut, Baaa-ka.“, sanft kuschelte sie sich an den Kerl, der mittlerweile auch schon völlig abgekämpft aussah und schloss erneut die blauen Seen. Diesmal jedoch, um in die Traumwelt abzudriften.

[Timeskip auf nächsten morgen? xD Wenn's dir nich passt, lösch ich den letzten Teil wieder.]

Am nächsten Morgen waren schon früh die Kinder zu hören, welche aufgeregt im Nebenzimmer zu spielen schienen und damit auch das Ausschlafen verhinderten. Zumindest ließ sich Haruka davon wecken, die mit einem müden blinzeln langsam ihre Äuglein öffnete, um sich in den Armen von Isao wiederzufinden. An diesem Morgen jedoch, war sie wesentlich weniger überrascht, als das letzte Mal, weswegen sie auch davon absah, dem Kerl erneut ein’s in die Magenkuhle zu verpassen. Allerdings hatte ihr Bettnachbar noch seine blutroten Kullern geschlossen, während er ruhig vor sich hin atmete. Verschlafen lächelte Haruka sanft darüber, ehe sie die Klingel von unten vernahm. Jedoch dachte sich die Frau nicht viel dabei. Zumindest solange nicht, ehe sich die Tür zu Isaos Zimmer wenige Minuten später öffnete und damit sein weibliches Ebenbild – also seine Schwester – zwischen Tür und Angel stand. Jedoch nicht besonders lange, da sie wenige Momente später von jemandem zur Seite gedrängt wurde und damit den Blick auf ein weiteres Weibchen freigab. Jene war blond…hatte ein relativ aufreizendes Shirt mit weitem Ausschnitt an und stemmte die Hände in die Hüften.
Isaos Schwester sah derweil wenig begeistert drein und ließ die Blonde wohl eher widerwillig herein. Haruka war während der kurzen Zeit irre verwirrt und setzte sich ein wenig in dem Bett auf, wo sie Akiko perplex musterte und ähnlich verwirrt das andere Weibchen musterte, welches eiskalt vor dem Bett stehen blieb und sich lauthals darüber beklagte, dass der Rothaarige noch schlafen würde.
Der Terumii passte dieser Ton jedoch nicht wirklich und verstehen konnte sie auch nicht, was die Frau hier wollte, geschweige denn wusste sie, wer das war. „W…was ist hier eigentlich los?“, mit dem Handrücken rieb sie sich den Schlaf aus den Augen und sah von Isao zu Nanami hinüber zu Akiko und wieder zurück zu Isao. Es war wirklich ein seltsamer Morgen.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Di 11 Sep 2012, 16:32

Nun, dass sie über ihren Beruf nichts näheres sagen wollte, zeigte mehr als tausend Worte und reichte Isao, um zu erkennen, dass er hier nicht weiter nachfragen würde. Er war kein Unmensch, man sah der Braunhaarigen förmlich an, dass das Lügen ihr nicht lag und mit genügend Andeutungen hatte sie klar gemacht, dass sie nicht darüber reden wollte oder konnte. Es gab ja also nurnoch wenige Möglichkeiten und allein zu wissen, dass sie gefährlich lebte, war ihm genug. "Ist schon okay, ich will's garnicht genauer wissen. Das ist etwas, das nur dich etwas angeht, es bringt mir nichts, es zu wissen. Solltest du aber mal drüber reden wollen, kann ich auch mit Andeutungen leben, wenn du sonst niemanden hast.", erklärte er ehrlich und fixierte dabei auch ihre blauen Kullern, obwohl sie sich alle Mühe gab, ihn nicht anzusehen. Danach widmete er sich aber ihrem Haupthaar und ließ sie damit in Ruhe, sodass sie sich nicht weiter Gedanken darüber zu machen brauchte. Immerhin war der Beruf des Shinobi, egal welchen Ranges, oft belastend genug, gerade an Tagen wie diesen, an denen man scheinbar nichts mehr unter Kontrolle hatte und froh war, wenn er rum war. Dementsprechend belustigend fand er auch ihr Quieken, als er sie brav auf das Bett plumpsen ließ. Irgendwie machte der Laut sie immer wieder liebenswerter. Doch irgendwo verbaten sich solche Gedanken gerade, auch wenn ihre Situation mehr als eindeutig war, wagte der Rothaarige nicht, auch nur daran zu denken, irgendwann mal irgendwelche tiefgreifendere Zuneigung für die andere zu empfinden. Doch das tat nichts zur Sache, als er sich auf das Bett fallen ließ und von dem Kiriweibchen zugedeckt wurde.
Gähnend grinste er sie an, weil sie sich darüber beschwerte, ständig hochgehoben zu werden. "Ich versuch's, Prinzessin." Während sie darüber nachdachte, wie oft er das doch tat, sah er sie aus seiner auf dem Rücken liegenden Position an und verlor sich diesmal nicht beinahe, sondern wirklich komplett in den blauen Äuglein, die wie stille Seen schienen und ihn völlig für sich einnahmen. Unwillkürlich kam in ihm die Frage auf, warum er dämlich grinsen und glücklich sein konnte und das gerade in ihrer Gegenwart. Es mochte kitschig klingen, aber sie machte ihn nunmal gerade wirklich glücklich und wenn es nur die Tatsache war, dass er sie aufheitern und von trüben Gedanken ablenken konnte oder dass sie neben ihm lag und nicht die Distanz zu ihm suchte, wie in den Tagen vor ihrer Ankunft hier. Ihre Entwicklung mochte seltsam sein, aber er empfand sie als alles andere als unangenehm, eher sogar wünschenswert. Trotzdem kamen ihm dabei, wie sollte es auch anders sein, immer wieder Gedanken an eine unschön beendete Beziehung, die ihm seit Jahren immer noch zu schaffen machte und ihn auch dazu gebracht hatte, seine Reisen in Häusern zu verbringen, in denen die Damen leicht zu haben waren. Wenn er jetzt daran dachte war das für viele vermutlich ein ekelhaftes Verhalten und für ihn der Versuch, diese eine blonde Frau aus seinem Kopf zu kriegen, der er sein Herz geschenkt hatte und die es erfolgreich zertreten hatte, bevor sie es zurückgab... obwohl es sich manchmal anfühlte, als hätte sie es noch in Händen und das machte ihn wahnsinnig und rasend, denn es war unfair. Doch während er so gefühlsduselig wurde, dachte zumindest die Terumî an das einzig praktische und richtige für jetzt: Die Müdigkeit besiegen, indem sie schliefen.
Während sie ihm guten Schlaf wünschte und sich an ihn schmiegte, legte er ungefragt einen Arm um sie, ohne sich groß weiter Gedanken zu machen oder in irgendetwas irgendwie irgendetwas hinein zu interpretieren. "Das wünsch' ich dir auch.", erklärte er ein letztes Mal gähnend, bevor er sich ebenfalls gestattete, die Augen zu schließen und sich in die dunkle Traumwelt hinüber gleiten zu lassen, die von den viel zu vielen Gedanken und Abenteuern des Tages zeugten. An Ruhe war da ja kaum zu denken.

Leider Gottes kam die gleiche Situation am nächsten Morgen ebenso auf. Während die Braunhaarige in seinem Arm sich bereits regte, lag der Isayama immer noch in der gleichen Stellung wie am Vorabend, was zum einen davon zeugte, dass sein Körper extrem am Ende gewesen war und zum anderen ankündigte, dass seine Muskeln vermutlich bretthart waren und so verspannt, dass er am liebsten schreien würde, wenn er sich bewegte. Solang er aber noch recht ruhig schlief, nachdem einige Zeit Träume auf der Tagesordnung gestanden hatten, ging es ihm noch gut, er atmete ruhig und erst das Klingeln an der Haustür riss ihn aus dieser Ruhe heraus, sodass er sich teilweise regte, augenblicklich stöhnte, weil ihm vieles wehtat, aber doch nicht ganz wach wurde, sondern vorerst nur leicht blinzelte. Als aber seine Tür aufgerissen wurde und Haruka neben ihm offensichtlich eine andere Haltung einnahm, öffnete er die Augen und starrte zuerst einige Sekunden der Stille an die Decke. Tief durchatmend zwang er sich zur Ruhe und machte sich auf eine weitere Diskussion mit seiner Mutter gefasst, an deren Ende er sie wieder aus dem Zimmer schieben müsste. "Wieso in Gottes Namen wird meine Privatsphäre hier neuerdings mit Füßen getreten...?", fragte er also genervt, während er sich aufrichtete und ein erstes Mal einen Blick auf die beiden Eindringlinge warf. Zuerst Akiko, die in der Tür stand und die andere hereinließ.
Augenblicklich weiteten sich die roten Augen des Kerls, als er sah, welches blonde Geschöpf sich da Eintritt zum Haus und seinem Zimmer verschafft hatte. Seine Gelassenheit schlug in Gereiztheit um und entgegen des freundlichen Tons, den er seiner Familie gegenüber anschlug, wenn sie ihn mal störten, war sein Ton jetzt hart und emotionslos. "Was willst du hier?!", fragte er, während er die Decke zu Haruka schob, die Beine aus dem Bett schwang und auf die Füße kam, immer noch geplagt von verspannten Muskeln, aber in seiner Anspannung fiel das zum einen nicht auf und zum anderen gab er sich nicht die Blöße, es vor der anderen zu zeigen. Sein Blick glitt bohrend und eiskalt an Nanami vorbei, um Akiko aufzupinnen. "Was hast du dir dabei gedacht?! Warum lässt du sie rein und dann auchnoch hierhin?!", fuhr er seine Schwester barsch an, die mitleidig seinen Blick erwiderte und hilflos mit den Schultern zuckte. Doch bevor sie groß irgendetwas antworten konnte, sie hatte den Mund schon zur Antwort geöffnet, sprang das blonde, aufreizend gekleidete Weib dazwischen und holte tief Luft. "Erklär mir lieber, warum du, mein Lieber, noch im Bett liegst und pennst! Du könntest bald zu Mittag essen, statt zu frühstücken! Und was ist das überhaupt für ein Flittchen in deinem Bett und seit wann bringst du sie mit nach Hause, hä?! Warum bist du überhaupt hier?!", keifte sie in ihrer penetranten Stimme, rasselte die Worte nur so runter und bemerkte dabei offensichtlich nicht, wie sie auf den Nerven des Iryônin herumtrampelte und langsam einer nach dem anderen zu reißen schien.
Augenblicklich spannten seine Muskeln sich nur noch mehr an, seine Hände waren zu Fäusten geballt und zitterten leicht, erbost über den Ton und die Anmaßungen Nanamis, die Beleidigungen Harukas und überhaupt das Auftreten der Dame hier. "Ich wüsste nicht, warum ich dir auch nur eine Frage beantworten sollte! Entgegen deines faulen Hinterns, bewege ich meinen noch zum Dienst und diene mittlerweile statt einem gleich zwei Dörfern! Was ich mache und tue kann dir doch völlig egal sein!" Es war mehr als nur deutlich, dass Isao aufgebracht und alles andere als erfreut über den Besuch der Blonden war. Am liebsten hätte er sie gleich aus dem Fenster geschmissen, aber bei der momentanen Sachlage, würde das vermutlich nicht so gut ankommen. "Und ich schwöre dir, wenn du sie nocheinmal beleidigst, dann gehst du hier nicht unversehrt weg!" Sein Finger deutet vage auf Haruka, die noch hinter ihm im Bett saß und gerade genau das mit ansehen wollte, was er eigentlich jeder Frau, die in sein Leben trat, ersparte. Eine alte Geschichte, die ihn immer noch verfolgte und nicht in Ruhe ließ und die ihm die Fähigkeit genommen hatte, sich fest an jemanden zu binden, selbst wenn er Gefühle für diejenige hegte.
Nanami unterdessen, wandte sich an Haruka statt an Isao, nachdem sie diesem einen schnippischen Laut entgegen geworfen hatte und ein zynisches Grinsen auf den Lippen trug. "Gottchen, hat er dich etwa gezwungen, aus Kiri hierher mit zu kommen? Du armes Ding, weißt garnicht, auf wen oder was du dich da einlässt. Isao ist garnicht fähig, eine Beziehung zu führen, geschweige denn eine Familie zu gründen." Ihre Hände glitten demonstrativ auf ihren Bauch, dessen leichter Ansatz dem Botschafter erst jetzt ins Auge sprang und was ihn kurze Zeit sprachlos und scheinbar auch hilflos werden ließ. "Soetwas wird er nie auf die Reihe bekommen, genauso wie sein Leben. Allein schon, dass er jetzt noch im Bett liegt. Nichts anderes im Kopf als pennen und rammeln." Akiko in der Tür zum Zimmer, hatte sich zurückgezogen, war aber offensichtlich zum einen entsetzt über die Worte der Blonden, wollte sich aber auch nicht recht einmischen, da sie am Tag zuvor gesehen hatte, dass Haruka Kunoichi war und sie nicht kränken wollte, indem sie einen falschen Schutz gegen die Blonde vorgab. Neben ihr tauchte auch ihr Mann auf, der allerdings kurz darauf damit beschäftigt war, die Kinder weg zu scheuchen und zu beschäftigen, damit sie das nicht mit ansahen.
"Du verdammte...! Verschwinde aus diesem Haus und zwar sofort! Was wir tun hat dich nichts anzugehen! Und im Gegensatz zu dir, haben wir dieses Dorf gestern verteidigt! Wo warst du, hä?! Hast dich verkrochen?! Wie Zivilisten es tun dürfen?!" Gelassenheit sah anders aus, das war deutlich und die Haltung des Isayama wurde auch immer bedrohlich, während er offenbar nicht vor hatte, sie einfach rauszuschicken und sich dann abzuregen. Auch Nanami schien alles andere als gewillt, einfach so wieder zu gehen, ohne einen Triumph davon zu tragen, denn sie spürte Isaos Blicke auf ihrem Bauch. "Ohja, großer Held, ich bin schwanger und verlobt und das glücklich. Bitter, dass du das nicht auf die Reihe bekamst, mh? Schlappschwanz," Ihre Worte klangen leise und schneidend, ließen die roten Kullern ihre Finger nach einem Ring absuchen und fanden. Sie war offenbar nicht groß verstimmt darüber, dass sie nichts für das Dorf getan hatte. Sie entsprach in jeder Hinsicht dem Antiideal eines Shinobi. Doch anstatt darüber zu lachen, ihr das Grinsen aus dem Gesicht zu wischen, indem er darüber stand, ging er auf die Blonde zu und nur weil Akiko ihren Bruder bis aufs letzte kannte, wusste sie, dass sie dazwischen zu gehen hatte und stand schneller vor dem Rothaarigen, als man es bei einer Zivilistin vielleicht vermutete. "Du dreckiges Miststück! Verschwinde von hier oder ich wisch dir das Grinsen aus dem Gesicht!"
Nun, jetzt war Isao laut und die Gebärde mit seiner Faust, die glücklicherweise rechtzeitig von seiner kleineren Schwester aufgehalten wurde, machte deutlich, wie er Nanami das Grinsen aus dem Gesicht wischen wollte. Die Aggressivität, die der Kerl hier zeigte, war neu und kam grundsätzlich nur dann auf, wenn dieses Weib es auf die Spitze trieb, was relativ selten geschah, da er ihr grundsätzlich aus dem Weg ging. Jetzt aber hatte Akiko ihre liebe Mühe, ihren Bruder zurück zu halten, während dessen Exverlobte ihn weiter reizte und er darauf drängte, zu ihr zu kommen mit eindeutigen drohenden Gebärden. Sie bezeichnete ihn noch als einiges, stellte ihn in vielerlei Hinsicht als inkompetent dar, aber was ihn am meisten reizte, und das nutzte sie aus, war, dass sie immer wieder Spitzen gegen Haruka verschoss. Am liebsten hätte er sie in der Luft zerfetzt, während Akiko auf sie einredete und gleichzeitig nach ihrem Mann rief, der das Weib doch bitte hinausbefördern sollte, bevor der Jônin völlig die Beherrschung verlor.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Di 11 Sep 2012, 22:13

In den letzten zwei Minuten musste Haruka irgendwas nicht ganz mitbekommen haben, denn in der kurzen Zeit war Isao offensichtlich angesäuert aus dem Bett gestiegen und hatte die blonde Frau mit einer Tonlage begrüßt, die wohl nicht von guter Beziehung zwischen den Beiden zeugte. Zumindest schien der Rothaarige sich irgendwo nicht vorstellen zu können, weshalb die Dame hier war, was Jene aber auch nicht sagte, denn die nächsten Worte beinhalteten sogar Beschimpfungen ihrerseits. Irgendwie…war diese Tatsache in Sunagakure scheinbar so Gang und Gebe – zumindest schien jeder Einwohner hier ein wenig höfliches Verhalten zu haben. Kurz dachte sie dabei an Kuraiko, womit sie den Kopf schüttelte. „Oder sie sind völlig eiskalt...Suna besteht aus einem seltsamen Haufen Shinobi.“, dachte sie bei sich und setzte sich langsam in dem Bett auf, so dass sie im Schneidersitzt auf der Matratze saß, zog aber das dünne Bettlaken mit, da sie unten rum nur mit einem Slip bekleidet war, den weder Akiko, noch Miss Ich-beschimpfe-Fremde-einfach-so sehen sollten.
„Für normal stellt man sich erst mal vor, bevor man friedlich Schlafende als Flittchen bezeichnet.“, stellte sie trocken fest, während ihre blauen Augen, mit einer gewissen Distanz inne, Nanami musterten. Allerdings verzog sich ihre Miene anschließend zu einem Gähnen, womit sie nicht mal mehr halb so ernst ausschaute. „Außerdem solltest du dich nicht so aufregen, Isao, ist schließlich nicht das erste mal, dass ich so empfangen werde.“, gut…das konnte man nun falsch deuten, aber ihr Gehirn war noch nicht soweit, als dass es zwischen zweideutigen Aussagen und solchen, die angebracht waren, unterscheiden konnte. Allerdings war ihr das auch irgendwo egal. Sie gab grundsätzlich nicht besonders viel darauf, was Fremde von ihr hielten und Beschimpfungen, welche nicht von Freunden kamen, drangen meist eh nicht zu ihr durch. Aus unbekannter Quelle konnte man immerhin schlecht über Menschen urteilen, nicht wahr? Kein Wunder also, dass die Oinin in dem Blondinchen nichts weiter sah, als womöglich eine eifersüchtige Verflossene, die nun ihrem Ex eine Szene machen wollte.
Auch ihre nächsten Worte zeugten nicht unbedingt von einem überzeugenden Grund, einfach so in ein geschlossenes Zimmer zu stürmen und Leute aus dem Bett zu holen. Trotzdem verwunderte es Haruka ein wenig, dass sie von vornherein wusste, dass sie aus Kirigakure war. Vielleicht war diese Annahme gemutmaßt, aber trotzdem machte es die Braunhaarige ein bisschen stutzig. Kannte sie diese Frau vielleicht, oder stalkte sie Isao schon hinterher, dass sie wusste, mit wem er verkehrte? Mittlerweile wesentlich interessierter stand sie nun langsam auf, jedoch mit Bedacht darauf, dass die Decke weiterhin um ihren Körper geschlungen war, ehe sie sich neben den Rothaarigen stellte und das Gespräch weiterhin verfolgte…oder vielmehr die Situation.
Plötzlich passierte nämlich alles Schlag auf Schlag. Beide Parteien schienen sich in irgendwas hereinzusteigern und auf einmal wollte Isao schon mit der Faust auf die Blonde losgehen. Eigentlich hatte sie ihn am Arm aufhalten wollen, als ihr Akiko wortwörtlich dazwischen kam, da sie sich vor dem Mann aufgebaut hatte und den Jounin damit davon abhielt, auf Nanami los zugehen. Allerdings musste Haruka nun erstmal ihr langsames Hirn dazu antreiben, dass alles zu verarbeiten. Dummerweise hatte sie keinen blassen Schimmer, inwiefern die Kontrahenten mal zueinander gestanden hatten, obwohl ihr die Sache mit der eifersüchtigen Ex noch immer am plausibelsten erschien. Vielleicht sollte sie also einfach mitspielen und der Tusse beweisen, dass sie Unrecht hatte? Im Grunde musste sie ja nur improvisieren, aber zuvor musterte sie das angriffslustige Busenwunder noch. „…Sie hat mehr als ich…“, schoss es ihr kurz durch den Kopf, was ihr für einen Moment den Wind aus den Flügeln nahm, allerdings verbannte sie diese Vergleichsgedanken kurz darauf wieder. Im Grunde war sie es ja gewohnt, dass Frauen in ihrer Umgebung mehr vorzuweisen hatten als sie selbst. Das war schon in ihrer Geninzeit so…Mei hatte immer mehr gehabt und auch als sie in die Oinineinheit gekommen war, gab es einige Frauen die mehr gehabt hatten als sie. Unteranderem Hôzuki-Weiber waren für relativ große Brüste bekannt gewesen. „Hôzuki…“, murmelte sie abwesend und sah der Blonden wieder prüfend in’s Gesicht. Nun konnte Haruka die Tante auch zuordnen! Ihre Schwester hatte für wenige Tage mal mit der Frau da zutun gehabt, da sie eine Erkundungsmission geplant hatte, über die die hier Anwesende aber nicht begeistert gewesen war, was Mei wiederum rasend gestimmt hatte…okay rasend war bei ihrer Schwester relativ. Normalerweise sah man der nämlich nicht an, wenn sie wütend wurde, aber wenn sich die Terumii recht erinnerte, hatte die heutige Mizukage damals ganz schön über Nanami abgelästert. Trotzdem wollte Haruka der Name nicht recht einfallen.
„…Wie war dein Name noch gleich, Blondi? Nami? Namibi? Nanako? Irgendwas mit N jedenfalls…oder war es M? Mabui? Nein, N wird schon stimmen – wie auch immer.“, mit einem zuckersüßen Lächeln, welches sie in solchen Momenten so gerne nutzte, trat sie an Isao vorbei, dem sie dabei übertrieben auffällig über den Hintern fuhr und ließ dabei theatralisch das Bettdeck zu Boden gleiten, womit sie nun tatsächlich halb nackt im Raum stand und diesen Umstand von Nanami betrachten ließ, ehe sie auf die Blonde zutrat, vor ihr stehen blieb und auf sie nieder blickte, da sie einige Zentimeter größer war. „Hmmm“, machte sie gespielt übertrieben, legte den Zeigefinger an ihren Mundwinkel und betrachtete mit einem unschuldigen Blick den Körper der Frau.
„Groß anders als Isao bist du aber auch nicht, oder? Lässt die Heimat hinter dir und hängst dich an nen anderen Mann, der’s dir offensichtlich auch desöfteren besorgt haben muss. Ansonsten kommt ja kein Kind zustande, nicht wahr? Und weißt du was? Isa-kun hat es mit dem „Flittchen“ besser gemacht, als mit dir. Denn stell dir vor: ich bin dünner als du, bin mit Sicherheit um ein vielfaches besser im Bett, als du und dazu noch zwei Jahre jünger, wenn ich mich recht erinnere.“, ihr Lächeln wurde selbstgefällig und ihre Stimme eiskalt, „Und weißt du woher ich diese Information habe, Kleine?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, zog sie das weiße T-Shirt über den Kopf, stand damit nur noch in Unterwäsche da, entblößte damit aber eine Kette mit einem Ring, welcher eigentlich der Ehering ihrer Mutter war. „ICH habe den hübscheren Ring, als du.“ Ihr lächeln wurde zu einem süffisanten Grinsen, während sie den Zeigefinger unter ihr Kinn legte und den Blondschopf damit weiter zu sich aufblicken ließ. „Ich hab all das viel früher als du erreicht und selbst Isa-kun ist dir ein Schritt voraus.“ „Bitte lass alldas seine Mutter nicht gehört haben…“, dachte sie noch, ehe sie hübsch mit dem Hintern wackelnd abdrehte und sich wieder neben den Rothaarigen stellte. Sanft ergriff sie seine Hand und sah gespielt glücklich zu ihm auf.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Mi 12 Sep 2012, 18:01

Nun, Isao hätte Haruka dieses Szenario in vielerlei Hinsicht gern erspart, zumindest würde er sicher so denken, wenn er sich wieder abgeregt hatte und nicht mehr so wild darauf sein würde, der Blonden seine Faust ins Gesicht zu schlagen, sich so zu vergessen und aus dem Konflikt zu entfliehen, indem er eben handgreiflich wurde. Akiko verhinderte dieses Verhalten zwar nach Leibeskräften, aber lange hätte sie das vermutlich garnicht mehr gekonnt, da ihr Mann scheinbar nicht von den Kindern weg konnte, ihre Bruder körperlich um einiges stärker war als sie und Haruka sich eben mit der Exverlobten befasste, anstatt dem Isayama gut zuzureden und ihn davon abzuhalten, der anderen eins über zu braten. Doch gerade, als die Schwester des Iryônin diesen Gedanken gefasst hatte, griff die Terumii eben auf ihre ganz eigene Art und Weise ein. Denn sie sprach die Gift speiende Natter an, schien sie zu kennen und zog damit halbwegs die Aufmerksamkeit der beiden Rothaarigen und der Blonden auf sich, die sie verächtlich musterte. Simultan weiteten sich die Augen aller Anwesenden, als sie die Decke zu Boden gleiten ließ und eigentlich wollte Isao zu ihr gehen, ihr die Decke wieder umwerfen und sie zurück ins Bett verfrachten, um die andern dann herauszuschmeißen, aber zum einen die Ungläubigkeit darüber, dass die Braunhaarige das gerade wirklich tat, zum anderen Akiko und dann auch noch seine geistige Starre, hielten ihn davon ab, in das Spiel der Oinin einzugreifen, sodass er mehr oder weniger stupide gaffte und sie betrachtete, während sie Nanami offensichtlich herausforderte und sich vor dem Busenwunder aufbaute.
Diese Situation, wie sich zwei Frauen, für die er wirklich etwas übrig hatte, beziehungsweise gehabt hatte, sich gegenüberstanden und voreinander aufbauten, ließ ihn irgendwie willig werden, die beiden wieder auseinander zu treiben, aber er war einfach nicht dazu in der Lage, sich zu regen und auch nur irgendetwas zu tun, während er mit ansehen und anhören musste, was Haruka alles über Nanami und damit auch zwangsläufig über ihn wusste, wenn sie ein wenig nachdachte und sich den Rest zusammenreimte. Fassungslos betrachtete er das Verhalten der Braunhaarigen, deren blaue Kullern jetzt eher wie zwei Eisklumpen wirkten, als wie tiefe, ruhige Seen, vielleicht auch wie ein Eissturm aussehen mochten. Sie durchbohrten Nanami förmlich, die mittlerweile ebenso verstört zumindest leicht zurückwich und unsicher zwischen Isao und der ihr Fremden hin- und hersah. Selbst Akiko zog scharf die Luft ein, als das Weibchen das Oberteil über den Kopf zog und einen wunderschönen Ring an einer Kette entblößte, immerhin konnte auch sie nicht wissen, dass das reine Improvisation war und keinesfalls Isao der Braunhaarigen diesen Ring geschenkt hatte. "Waaas?! Diesem Flittchen schenkst du so einen Ring?! Und was soll heißen, du bist weiter als ich, hä?! HÄ?! Hast du so wenig Zeit gebraucht, um dem Kinderwunsch der Nächsten nachzugeben, was?! Deine angebliche Scheu davor war also doch gelogen, hä?! Gott du bist... ihr seid armseelig!!!", erboste sich Nanami in einer Schimpftirade, warf den beiden augenblicklich unschöne Beleidigungen an den Kopf, während die Schwester des Rothaarigen ihn langsam losließ, denn als Harukas Hand sich in seine geschoben hatte, hatte er sie einfach nur angestarrt und sich augenblicklich entspannt.
Er stand sicher eine, vielleicht auch zwei geschlagene Minuten einfach nur so da; in der Zeit waren die Worte der Hôzuki nicht mehr als ein Rauschen in seinen Ohren. Zum einen fragte er sich, was das sollte, wie Haruka auf dieses Schauspiel kam und warum sie so reagierte, ihn in Schutz nahm und ihm einen Ausweg aus der Situation bot, gleichzeitig hatte ihn aber so unendliche Dankbarkeit und ebenso Stolz durchflutet, dass es ihn jetzt schlichtweg lähmte und er nicht fähig war, irgendetwas zu tun. Akiko zog sich zwei Schritte zurück und zwang sich, die Terumii nicht mehr so anzustarren, denn der Körper des Weibchens war schon nicht zu verachten. Nanami machte aus ihrem Entsetzen natürlich keinen Hehl. Doch so überraschend, wie der Isayama erstarrt war, so überraschend löste er sich auch aus eben dieser Starre, ließ Harukas Hand nicht los, bewegte sich aber ruckartig ein Stück auf die Blonde zu, die augenblicklich nach hinten stolperte und sich geradeso halten konnte. "Verschwinde.", zischte er leise, kniff die Augen teilweise zusammen und hielt die Hand der Blauäugigen vielleicht ein wenig fester, als es hätte sein müssen, aber außer seiner Abscheu für diese Frau, die den Dienst als Tokutbetsu-Jounin komplett verweigerte, seit sie in Sunagakure war und nur hier leben durfte, weil ihr neuer Lover eine schützende Hand über sie hielt, genau wie seine vermögende Familie. Doch die Mine des Isayama wurde nocheinmal weicher, vielleicht sogar mitleidig, als er auf den Bauchansatz der anderen starrte. Auch wenn dieser Anblick ihn eben noch verstört hatte und hilflos werden ließ, konnte er jetzt Mitleid für das arme Wesen in dieser Frau empfinden."Ich bin froh, dass ich dich nichtmehr am Hals habe. Trotzdem solltest du jetzt gehen, wenn du willst, dass es lebend und gesund auf die Welt kommt. Stress ist da nicht förderlich." Auch wenn seine Stimme noch schneidend war, traf sie bei Nanami den richtigen Punkt. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen, während sie wieder und wieder von Isao zu Haruka und wieder zurück sah und einfach über den Anblick nicht fertig wurde.
Letztendlich kam Akiko wieder ins Zimmer, im Schlepptau ihren Mann, der nur kurz zu Haruka sah, sich aber wunderbar beherrschen konnte und somit das Wichtige im Raum erfasste: Die Situation um das blonde Weib, das einfach eingedrungen war, bevor Akiko etwas hätte tun können. Dieses war offensichtlich sprachlos und halbwegs starr, wich aber nach und nach von den beiden zurück. "Verschwinde jetzt, du bist hier nicht erwünscht, Nanami.", stellte Akiko es noch einmal zusammenfassend fest, woraufhin die Blonde sich störrisch von Akikos Mann und ihr selbst heraus befördern ließ, die Treppe herunter aber garnicht schnell genug sein konnte und verschwandt. Akiko schloss hinter sich leise die Tür, nachdem sie beiden noch einmal bedeutungsvoll in die Augen gesehen hatte. Als die Zimmertüre zufiel, fiel auch die Anspannung von Isao.
Augenblicklich zog er Haruka zu sich, zwang ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor er seine Arme um ihre Taille legte und sie an sich presste, sodass er sie in die Luft hob, unabhängig davon, dass sie gesagt hatte, sie wolle das nicht mehr. Sein Gesicht vergrub der Isayama tief durchatmend in ihrer Halsbeuge und schloss die Augen, um sich zu beruhigen. "Du bist wahnsinnig...", stellte er leise fest, wobei seine Stimme ein wenig gedämpft und angeschlagen klang. Es war ganz offensichtlich, dass die Situation ihn ebenso emotional wie körperlich mitgenommen hatte, denn ihm tat so ziemlich alles weh, aber das würde sicher vergehen. Das einzige, was ihm gerade etwas bedeutete, hatte er im Arm, selbst wenn er es nicht zugeben würde, aus reiner Scham und Selbstgefälligkeit, auch wenn die im Moment alles andere als präsent war. Eher sah der Rothaarige aus, wie ein Junge, der irgendwo Schutz und Trost suchte und gleichzeitig ein Mann, in dem sich etwas verändert hatte oder gerade aktiv dabei war, sich zu verändern. "Du weißt schon, dass meine Mutter davon sicher irgendwie Wind bekommt?", fragte er nuschelnd gegen ihre Haut, bevor er sie wieder auf die Füße setzte, ihr Gesicht behutsam mit seinen Händen umfasste und ihr direkt in die Augen starrte. Obwohl seine Nasenflügel noch leicht aufgebläht waren und er schwer atmete, war deutlich, dass er sich bereits beruhigte. Während er seinem Körper also gestattete, von diesem Tripp auf Adrenalin herunter zu kommen, schloss er die Augen und legte seine Stirn an Harukas, bevor er die Augen wieder öffnete. Er verspürte einen unheimlichen Drang, sie zu küssen und ziemlich unaussprechliches mit ihr zu treiben, aber auf der anderen Seite wollte er sie nicht überfallen, wollte zuerst sehen, wie sie auf das erlebte reagierte. "Darf ich?", fragte er also demonstrativ, strich mit seinem Daumen vorsichtig über ihre Lippen und lächelte sie gequält an.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Fr 14 Sep 2012, 18:38

Mit dem gleichen eisernen, süffisanten Grinsen ließ sie die Schimpftirade der Frau über sich ergehen, in dem Wissen, dass sie keinerlei Ahnung hatte – weder über sie, noch darüber, dass sie gerade auf’s äußerste simuliert hatte, was übrigens etwas anderes war, als wie gedruckt zu lügen. Diese Simulation konnte sie dadurch nämlich ganz gut rüber bringen, wobei es ihr in dem Moment wohl auch unheimlich viel Spaß bereitet hatte. Das Gesicht der Frau war zu göttlich gewesen und obwohl Haruka für normal nichts für Schadenfreude übrig hatte, ein wenig empfand sie jene schon. Was fiel der Hôzuki auch ein in ein verflossenes Schlafzimmer einzudringen und sie als Flittchen zu bezeichnen, hm? Kein Wunder also, dass sie geschaltet hatte und das Alles mit einer etwas unkonventionellen…Simulation geregelt hatte. So schaute sie mit einer eisernen Fassade zu, wie die Blonde hinaus gebeten wurde, ehe sie theatralisch den Finger hob, dreinblickte, als sei ihr etwas wichtiges wieder ein gefallen und anschließend anfing zu winken.
„Stimmt…Nanami war der Name. Wie ich das nur vergessen konnte. Macht’s gut.“, mit der Mehrzahl spielte sie auch auf das Ungeborene an, welches durch den leichten Bauch angedeutet wurde und was Haruka noch einmal unterstreichen wollte, ehe sich die Tür schloss und damit die ganze Spannung von ihr abfiel.
Ihre Miene verzog sich zu einem schiefen grinsen, ihre Augen wurden wärmer und nach wenigen Sekunden konnte sie nicht anders, als wie ein Kind los zulachen. Es war wirklich zu komisch, was sie da gerade gemacht hatte…die Situation allgemein war zu komisch.
„Vielleicht, ja.“, gackerte sie, ließ sich hochheben und kam aus dem Gelächter nicht mehr raus. Auch bei der Andeutung bezüglich Isaos Mutter nicht. Zwar würde sie das alles noch irgendwie erklären müssen, aber das konnte ihren Lachanfall gerade nicht eindämmen – nicht im Geringsten.
„Wird…schon…irgendwie.“, vorsichtig wischte sie sich langsam die Lachtränen aus den Augen, kicherte zwischenzeitlich ein wenig und bekam relativ wenig von der ruhigen Stimmung des Isayamas mit. Erst als er über ihre Lippen strich, erhielt der Kerl wieder ihre volle Aufmerksamkeit, überlegte allerdings ein wenig, ehe sie den Kopf schüttelte.
„Wir sollten vorher darüber reden. Was ist da bitte genau vorgefallen? Und was wollte sie überhaupt hier, wenn sie doch verlobt ist und bald ein Kind erwartet? Eifersüchtig?“

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Mi 19 Sep 2012, 14:06

Harukas Lachen war zuerst seltsam und brachte ihr ein verwirrtes Stirnrunzeln seitens des Isayama ein, aber irgendwie war es auf Dauer eben auch ansteckend, sodass er einfach nicht anders konnte, als zu grinsen und sie zu beobachten, während sie sich langsam wieder einkriegte und sich die Lachtränen aus den Augenwinkeln wischte, bevor er es tun konnte. Doch anstatt, wie erwartet, seiner Frage, ob er ihre Lippen auch... anderweitig berühren dürfe, einfach nachzugeben, schüttelte sie den Kopf und verneinte so. Schmollend verzog er die Lippen daraufhin zu einem Flunsch, während sie sich erklärte und er eine kurze Zeit nachdachte. Sie hatte Recht. Vielleicht sollte er ihr erklären, was los war, er konnte sich vorstellen, dass sie es wissen wollte. Und sie würde sicher keine Ruhe geben, bevor er ihr erzählt hatte, was sie wissen wollte, ob er es nun gern tat oder eben nicht. Dass sie ihn wieder daran erinnerte, dass Nanami schwanger war und verlobt und scheinbar über beides sehr glücklich war, ließ ihn die Berührung zu ihr lösen und sich auf das Bett fallen, wo er seine Ellenbogen wieder auf die Knie stützte und das Gesicht in eben seine Hände. Eine Weile saß er schweigend da und von der Entspannung war weniger zu sehen, als vorher noch. "Woher kennst du ihren Namen?", fragte er schließlich, richtete sich wieder halbwegs auf und sah sie an, während seine roten Augen den Blickkontakt zu den ihren suchten.
Er wusste nicht wirklich, wo er anfangen sollte und eigentlich redete er über die Geschichte nur eher ungern, doch wenn er die Braunhaarige so ansah, wusste er auch, dass sie jemand war, der es nicht weitertratschen würde, dass sie ihn nicht auslachen würde. Trotzdem runzelte er die Stirn. "Sie... war mal meine Verlobte und... naja." Sein Gesicht verzog sich kurz zu einem verächtlichen Grinsen, das wohl mehr an sich selbst gerichtet war, als an die andere. "Wir wollten eigentlich mal Kinder haben. Aber... was sie hier macht... weiß ich auch nicht." Irgendwie hatte er keine wirkliche Lust mehr auf Erklärungen, zumal Haruka hier immer noch nur in Unterwäsche vor ihm stand und er ziemlich Probleme damit hatte, noch groß an sich zu halten, sich auf der anderen seite aber auch überraschend gut unter Kontrolle hatte. "Hör zu.", setzte er also an. "Entweder, du ziehst dir etwas an, oder ich kann dir nichtsmehr erklären, weil meine Lippen an deinen hängen." Das süffisante Grinsen sollte diese Worte wohl unterstützen, während er wieder aufstand, wieder direkt vor sie trat und von oben her ansah.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Fr 21 Sep 2012, 15:26

Ein wenig entschuldigend lächelnd, zuckte Haruka mit den Schultern und spürte wieder festen Boden unter den Füßen, als Isao auf das Bett zuging. Derweil lehnte sie sich - noch immer relativ nackt - gegen den Schreibtisch und betrachtete ihn eingehend, während er redete. „Woher ich ihren Namen kenne? Meine Schwester hatte mal eine Mission mit ihr planen müssen und war wenig über ihre Lustlosigkeit begeistert. Ist aber schon 'ne Weile her.“, erklärte die Braunhaarige dem Isayama, ehe sie verstummte und ihn weiter reden lies. Sie war wirklich neugierig auf die Geschichte, die dahinter steckte, wobei sie irgendwo schon ahnen konnte, dass sie womöglich mit den gestrigen Andeutungen zutun haben mochte. Immerhin handelte es sich da um eine Frau aus Kirigakure und die Blonde kam definitiv aus ihrer Heimat.
Ihre Vorahnung bezüglich der verflossenen Liebe bestätigte sich sogar, was Haruka äußerlich nicht groß zu stören schien. Sie blieb völlig ruhig, bedachte seine roten, manchmal durchaus tiefen Kullern mit ihren eigenen und hatte die Arme unter ihrem BH verschränkt. Allerdings beschlich sie innerlich wieder ein Gefühl der Eifersucht. Natürlich hatte sie gerade mitbekommen, dass die Hôzuki wenig Interesse für ihren Exverlobten hatte und anhand Isaos Verhalten galt das wohl auch nicht mehr für ihn, aber trotzdem empfand sie Rivalität für das Busenwunder. Einfach, weil jenes vielleicht auch Dinge mit dem Jounin getrieben hatte, die nur sie mit ihm machen wollte. Was auch ziemlich seltsam war, da sie bis vor wenigen Tagen noch eine völlige Abneigung gegen den Kerl da vor sich hatte und nun empfand sie ihn als etwas Besonderes. Er besaß Eigenschaften, die wirklich liebenswert waren. Unteranderem die Tatsache, dass er sie komischerweise immer zum lächeln bekommen konnte, wenn er es richtig anstellte.
So zum Beispiel in diesem Moment. Mit seiner plumpen Art ihr zu signalisieren, dass er scheinbar beeindruckt von ihrem Körper war, zogen sich ihre Mundwinkel leicht in die Höhe, womit ihre Mimik wieder weicher wurde. Mit den Schultern zuckend stieß sie sich von dem Tisch ab, angelte sich ihr T-shirt vom Boden und zog es über den Kopf.
„So…da deine Ex-Verlobte nun weg ist, wir noch einen Tag hier sind und ich wirklich ungern in dem Heim deiner Eltern bleiben möchte, wo ich gerade mehr oder weniger eine Beziehung zwischen uns bestätigt habe; wie wäre es, wenn wir ausgehen. Wenn ich schon mal hier bin, möchte ich auch ein bisschen was von Sunagakure sehen…obwohl mich die Hitze ein wenig stört.“, theatralisch fächerte sich Haruka anschließend Luft mit der Hand zu, musterte aber nebenbei den Isayama, „Vielleicht kommst du ja dadurch auf andere Gedanken?“

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Di 25 Sep 2012, 08:49

Isao beobachtete das Minenspiel der Terumii. Obwohl viel Mimik da garnicht zu sehen war. Während er also ihre unverschämt schönen Körper musterte, der ihm gerade dermaßen attraktiv vor kam, dass seine gezwungene Zurückhaltung eben garnicht geheuchelt gewesen war, fragte er sich innerlich, was sie wohl denken mochte. Über ihn, über Nanami und über ihre Verbindung, was sie darüber denken mochte, dass er bereit gewesen war, mit der Frau Kinder zu kriegen. Sicher fragte sie sich, wie die Beziehung zu bruch gegangen war, nicht? Aber wen interessierte das schon wirklich. Vermutlich war sie einfach genervt von dem Auftritt eben. Also seufzte er leise, erhob sich, als sie sich wieder anzog und machte eine bedauernde Mine.
"Schade...", kommentierte er die Handlung nur leise und grinste sie schief an, während sie eine kurze Rede darüber hielt, was gerade geschehen war und dass sie sich lieber aus dem Haus zurückziehen wollte, in dem acht Menschen darauf lauerten, zu wissen, was zwischen den beiden eigentlich nun tatsächlich stattfand. Er konnte das gut nachvollziehen, denn ihm war das mehr als peinlich, weshalb er in Sunagakure, wenn er Bekanntschaft mit einer Frau machte, auch meist lieber in einem Gasthaus übernachtete. Da die aber nach dem gestrigen Vorfall sicher gnadenlos überfüllt waren, wollte er dort nicht noch aufkreuzen.
"Also gut. Was würdest du denn gern sehen...?", fragte er grinsend. Vielleicht hatte sie ja von irgendetwas sehenswertem gehört, wobei ihm in Sunagakure da wenig einfiel, da es überall eigentlich nur Sand und Felsen gab, wenig erquickliches also, das Dorf war ja für Tourismus auch nicht gerade bekannt. Dass sie Hitze sie störte, fand er allerdings amüsant, wobei ihm wieder auffiel, wie seltsam gut er sowohl an Sunagakures Hitze, als auch an das kühle, regnerische Klima in Kirigakure gewöhnt war. Er wusste nichtmal, welches er wählen sollte, wenn er eine Wahl hätte. Er hielt sich hier gern auf, andererseits war er in Kirigakure fernab jeglicher familiärer und etwaiger exfreundischen Probleme. Und dort lebte Haruka... was aber eigentlich absolut kein Grund sein sollte!
Stöhnend rieb er sich die Augen, schüttelte den Kopf und verbannte dieses Denken aus seinem Kopf. Er war einfach viel zu lange schon mit dieser Frau zusammen. Die Reise hierher, die dummen Umstände... Er wollte gern bereuen, was er getan hatte, aber auch das war wider seiner Natur. Der Isayama soltle sich einfach vornehmen, es zu genießen, solange es währte und spätestens, wenn sie zurück waren, würde da sicherlich nicht mehr viel sein. Hier war er lediglich ihre einzige Bezugsperson. In Kiri würde Mei ihn auseinander nehmen, da war er sich auf seltsam makabere Art und Weise sicher.
Schließlich versuchte er, seine Fassade zu wahren und zog sich an, immerhin konnte er nicht halb nackt durch die Stadt laufen. Er wusste generell nicht, wo er sie hinbringen sollte, die Aussichtsplattform war das einzige, was ihm einfiel, neben den heißen Quellen - wer auch immer sich soetwas hatte einfallen lassen, in einem derart heißem Gebiet - aber womöglich hatte Haruka ja einen Wunsch, dann würde er ihr den eben erfüllen.
Als auch das Weibchen fertig war, öffnete er stumm die Tür, nachdem er sich den Gürtel umgebunden hatte, an dem alles befestigt war, was er im Zweifelsfall brauchen würde und ließ sie vor sich aus dem Zimmer, um dann mit schnellen Schritten die Treppe nach unten zu nehmen. Da er niemanden erspähen konnte, hoffte er eigentlich, dass sie das Haus würden verlassen können, ohne weiter groß von jemandem behelligt zu werden, aber da hatte er sich wohl zu früh gefreut. Prompt dackelte seine Mutter aus der Küche seiner Schwester und grinste wie ein Honigkuchenpferd, als sie die Kirinin erblickte, um sie sogleich fest in ihre Ärmchen zu schließen und sich an den Körper der Dame zu pressen.
Isao kratzte sich verlegen am Hinterkopf und seufzte leise, bevor er seiner Mutter eine Hand auf die Schulter legte und sie sanft von Haruka wegschob. "Okāsan, du kannst nicht einfach immer Leute umarmen.", murmelte er zweifelnd zu ihr. Er wusste, dass seine Mutter sich gern dümmer und plumper stellte, als sie war, denn in ihren Augen funkelte noch immer der alte Scharfsinn, der auch jetzt Haruka beäugte. "Oh meine Liebe und wenn er noch so ein hoffnungsloser Fall zu sein scheint, gib ihn nicht auf, gib ihm eine Chance. Ich weiß, dass er mit seinem Verhalten abschreckend sein kann, aber er ist ein guter Kerl, ehrlich. Und du bist eine hübsche junge Frau. Du bist sicher nicht auf den Kopf gefallen, du weißt, was gut ist." Ihre Hände ruhten noch immer an den Oberarmen von Haruka, während Isao die Augen verdrehte, aber nichts weiter sagte. Haruka würde sich schon selbst befreien, sie brauchte vor der Frau ja keine Scheu zu haben. Sie war lediglich ein älteres Waschweib, das gern noch mehr Enkelkinder hätte.

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BeitragThema: Re: Isayama Familienhaus   Do 27 Sep 2012, 16:46

„Hmmm“, machte die Braunhaarige leise und sah aus dem kleinen Fenster des Zimmers, wo ihr einige Massen an Sand auffielen – was auch sonst. Allerdings war dieser Anblick nicht wirklich vorteilhaft um eine Entscheidung zu fällen…bezüglich des Aufenthaltsortes. Zumindest fiel ihr bei der tristen Umgebung wirklich nicht ein, wohin sie gehen sollte. Zu ihrer nicht vorhandenen Entscheidungsfreudigkeit kam außerdem die Tatsache hinzu, dass sie sich beim besten Willen nicht in dem Dorf auskannte. Zwar war sie am Vortag aufgebracht durch die Straßen geeilt, aber dabei lernt man schließlich nicht die Landschaft kennen – schon gar nicht, wenn man damit rechnen muss, dass einem jeden Moment etwas auf den Kopf schlagen kann.
„Ich hab keine bestimmten Wünsche...außer ihr hättet ein Schwimmbad in Sunagakure, aber ich denke nicht, dass dies der Fall ist…von daher: führ mich einfach ein wenig rum…obwohl: würdest du mir erlauben, die Kampfstelle anzusehen? Oder meinst du, eure Kazekage hätte damit ein Problem?“, wieder zu ihm hingewandt blinzelte sie, lächelte dann aber wieder und zuckte anschließend mit den Schultern, „…ansonsten ist mir egal wo wir hingehen.“
Während sich der Isayama anzog, betrachtete die Oinin ihn eingehend, schien seinen Körper zu analysieren. Was wohl passieren würde, wenn sie wieder in Kirigakure war? Würde sie sich immer noch zu ihm hingezogen fühlen, so wie es derzeit war? Waren ihre Gefühle überhaupt realisierbar…waren sie vorhanden, oder…spielten nur ihre Hormone verrückt?
Für einen kurzen Moment wurden ihre Augen leer und starrten ausdruckslos auf den Rücken des Mannes, als unweigerlich die Eindrücke vom Vortag auf sie einfielen. Wenige Augenblicke, die sie gestern mit ihm erlebt hatte. Als er ihr auf den Straßen gesagt hatte, sie solle auf sich aufpassen. Außerdem erinnerte sie sich an seine Ernsthaftigkeit, die er – trotz seines extrovertierten und manchmal egoistischen Verhaltens – annehmen konnte. Bei diesen Gedanken schlich sich wieder ein seliges Lächeln auf die Lippen der Terumii und damit erhielten ihre Augen auch die typische Tiefe zurück. Womöglich sollte sie sich und ihm einfach ein wenig Zeit geben…im Grunde kannte sie Isao kaum, obwohl sie mit ihm wohl schon mehr durchgemacht hatte, als mit so manch anderen Kerlen und all das in so wenigen Tagen.
Allerdings entschied sie sich, sich diesbezüglich wirklich keine Gedanken mehr zu machen und die Zeit mit dem Rothaarigen einfach zu genießen und zu schauen, wie es sich entwickeln würde. Damit ließ sie das Thema beiseite, angelte nach ihrer Hose, die ihrer Wechselkleidung angehörte und sah davon ab, sich eine Jacke überzuziehen, da sie diese in der Hitze womöglich nicht brauchen würde. So ging sie auf Zehenspitzen die Treppe hinunter und sah schon die Tür, womit der Ausgang aus dem Haus gesichert wäre, als man sie in eine schrecklich beengende Umarmung verwickelte. Wickeln war hierbei das richtige Wort und ihre blauen Augen weiteten sich etwas, als sie auf die Frau niederblickte, die quietsch vergnügt vor sich hin Grinste. Warum war die Mutter des Rothaarigen nur so besessen darauf, ihren Sohn mit Haruka zu verpaaren? Glücklicherweise schob man die Frau Mama achtsam von ihr weg, ehe jene anfing, wieder auf Haruka einzureden.
Beschwichtigend hob sie die Arme, setzte ein schüchternes Lächeln auf. „D..danke für das Kompliment, Miss Isayama.“, murmelte sie brav, „Ich werde versuchen ihren Rat zu beherzigen, allerdings sagte ich ja schon, dass ihr Sohn wirklich ein…ausgesprochen interessanter junger Mann ist.“
Hilfesuchend blickte sie noch einmal zu Isao, in der Hoffnung, er würde irgendwas sagen, um das Missverständnis aufzuklären, allerdings kam ihr bei dem Anblick seines Gesichtes eine bessere Idee, die sie umgehend in die Tat umsetzte.
In windeseile hatte die Braunhaarige das Handgelenk des Jounin umfasst, ehe sie ihn ein wenig zu sich ran zog, bereits nach der Türklinke fingerte und abschließend meinte: „Allerdings waren wir gerade auf dem Weg…äh…zum Frühstücken, da ihr Sohn mich nach einem Date gefragt hat…also…Tüdelüh~“ und damit öffnete sie zügig die Haustüre, trat hinaus und zog den Mann hinter sich her, der sich glücklicherweise wenig wehrte.

Ow: …irgendwohin xD Entscheide du.

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