Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Hafengelände

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Haruka Terumii
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BeitragThema: Hafengelände   Mi 30 Mai 2012, 12:32

Einer der vielen Häfen in Mizu no Kuni. Er ist eher mittelgroß und bietet durch einige Docks die Möglichkeit, Handel zu treiben, weshalb hier durchaus auch einige größere Schiffe vorhanden sind. Letztere werden häufig von Shinobi und Zivilisten benutzt, um das Meer zu überqueren. Außerdem hat sich unter anderem ebenfalls ein kleineres Dorf dort angesiedelt, dessen Hauptaufgabe es ist, mit Waren zu feilschen. Wobei außer einigen Handelsständen auch nicht viel mehr an dem Dorf auffällt. Überdimensional groß ist der Hafen ja nun auch wieder nicht.

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Isao Isayama
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BeitragThema: Re: Hafengelände   Mi 30 Mai 2012, 20:06

Kv: Waldgebiet Kirigakure

Isao grinste, vielleicht sogar ein wenig dümmlich, als er die Fluche der Frau vernahm, die er sich eben noch über die Schulter geworfen hatte. Sie war ja wirklich leicht zu reizen. Aber vielleicht fand sie daran ja genauso viel Spaß wie er und ging deshalb so leicht darauf ein. Oder sie tat es unbewusst... Wie auch immer. Egal welche der Möglichkeiten, der Isayama selbst hatte seinen Spaß und versüßte sich die Reise, auch ohne offen gegen sie zu spielen. Frauen aus der Fassung zu bringen war ohnehin das schönste. Es gab immer göttliche Gesichtsausdrücke und sie mochten einen, obwohl sie nicht wussten wieso. Jedenfalls funktionierte das ganze meistens so, bei ziemlich vielen Menschen, sogar bei Männern, auch wenn der Rothaarige selbst versuchte, nie darauf hereinzufallen. Als er also in seinem typisch lässigen Gang vor der Braunhaarigen das kleine Handelsdorf betrat, sah er sich um. Normalerweise ging er eine andere Route, in ein größeres Fischerdorf und besuchte dort Freunde in einer Bar... Da nun aber Madame dabei war, war das weniger gut möglich. Dashier war noch kleiner, beinahe nur ein Hafen. Ob hier überhaupt mehrere Familien lebten? Schulterzuckend ging er weiter zu den Stegen und quatschte dort einen Fährmann an, nachdem er Haruka zu verstehen gegeben hatte, dass sie auf ihn warten sollte. Diese Leute hier, die wenigen, die man sah, wirkten eher zwielichtig, da brauchte sie nicht auch noch so nah an einen heran.
Der alte Kerl grinste und entblößte dabei einige Zahnlückern, während er weiter damit beschäftigt war, Seile zu entknoten. Der Jounin atmete tief durch, nickte dem Mann zu und trat geradeso nahe genug an ihn heran, um mit ihm zu sprechen, ohne dass es jeder gleich mitbekam. "Wann fährt die Nächste?", fragte er, deutete dabei auf ein mittelgroßes Boot, das genug Platz für zehn Leute bot. Der Kahlköpfige ließ sich Zeit, schwieg eine ganze Weile, während der sich Isao nocheinmal umdrehte, um sich zu vergewissern, dass es der Terumii gut ging. Sie stand zwar nichtmehr da, wo er sie gelassen hatte, aber das war ja an sich nicht so schlimm. Sie ist kein Kind, Isao, sie kann auf sich aufpassen., sagte er sich selbst, wandte sich wieder dem Fährmann zu, der immernoch an seinem Seil herumknöpfte. Er zuckte die Schultern und schwieg weiter. Was war das denn für ein Typ? Er machte stur weiter, fand immer noch einen Knoten in einem Seil, den er lösen konnte. "Shinobi, eh?", krächzte er nur, woraufhin der Rotäugige die Stirn runzelte. Das seltsame Gefühl von zuvor beschlich ihn schonwieder. Es war spät abends, konnte gut sein, dass der alte Mann betrunken war, obwohl er aber nicht danach roch.
Unschlüssig starrte der Iryonin also das Boot eine Weile an, sah dann wieder zu dem Kahlkopf, der immernoch grinste und wieder zurück. Seltsam. Also wandte er sich seufzend von dem Kerl ab, um zu Haruka zurückzukehren.

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Haruka Terumii
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BeitragThema: Re: Hafengelände   Do 31 Mai 2012, 22:44

Je mehr sich der Wald gelichtet hatte, desto mehr trat das Meeresrauschen in den Vordergrund. Es war schon beinahe beruhigend, wären da nicht gleichzeitig die Trubelgeräusche und...Isao, welcher in bester Laune wenige Meter vor ihr her ging. Letzterer löste nämlich alles andere als beruhigende Gefühle in ihr aus. Was bildete der sich überhaupt ein, eine Oinin, wie sie eine war, wie ein kleines Mädchen umher zu tragen, wie es ihm gerade so passte, hm? Die Arme also dementsprechend demonstrativ vor der Brust verschränkt, ging sie also mit ihm in Richtung Hafen, aber nicht ohne ihn weiter im Blick zu haben.
„Idiot, Idiot, Idiot!“, zischte es durch den Kopf, während die Terumii stillschweigend folgte. Nach reden war ihr im Moment nicht wirklich zumute und so zuckte Haruka nur mit den Schultern, als der Kerl auf eins der Schiffe zuging. Mr. „Ich-kenne-den-Weg-bestens“ wird schon wissen, wie sie am schnellsten über das Meer kommen würden. Außerdem sahen die Mitmenschen hier eh alle ein wenig zwielichtig aus, weshalb die Oinin einfach mal entschied, an ihrem derzeitigen Standort stehen zu bleiben, sprich irgendwo inmitten von Verkaufsständen und Schiffen - viel mehr Abwechslung wurde dem menschlichen Auge auch nicht wirklich geboten. Die meisten Frauen hätten sich nun vielleicht an den Handlungsaktivitäten beteiligt, nicht jedoch Haruka. Jene hatte nämlich absolut keine Augen für Muschelketten, Fisch und andere Kuriositäten. Andererseits gab es nun absolut nichts für die Braunhaarige zutun, da ihr Begleiter irgendwie weiterhin mit dem Herren vor dem Schiff zusprechen schien. Ein leises Seufzen entglitt ihr und angenervt wandte sie den Blick ab, ließ ihn über das Dörfchen schweifen.
„Kann sich der Kerl nicht kurz fassen?! Wird ja wohl nicht so schwierig sein, eine Fähre zu organisieren...“, in Gedanken versunken wanderte sie dann doch ein wenig umher und beobachtete unbeteiligt die vielen Wahren, die die einzelnen Stände so anboten. Wie zu erwarten war, gab es hier absolut nichts Interessantes...oder sollte man Braunbares sagen? Lauter Touristendarbietungen, welche Haruka bei bestem Willen nicht als nützlich einstufte. Wer brauchte schon nette kleine Schlüsselanhänger mit einem Leuchtturm? Genau: niemand, oder zumindest sie nicht.
Während sie so vor sich hin schlenderte, bemerkte die Terumii kaum, wie sie sich immer weiter von dem Boten entfernte. Tatsächlich war die Frau mehr damit beschäftigt, die einzelnen Stände missbilligend musternd unter die Lupe zu nehmen, bis sie sich in der Nähe einer kleinen Menschentraube wiederfand. Naja...klein war vielleicht untertrieben, immerhin standen da nur 4 oder 5 Leute vor einem Wägelchen - scheinbar feilschend. An sich auch nichts verwerfliches, oder gar etwas, was Haruka dazu anstiften würde, inne zuhalten, hätte der eine nicht eben etwas von einem berühmten Schwert erwähnt. Wenn es eines gab, was die Oinin interessierte, dann waren das definitiv diese stählernen Werkzeuge, von denen sie auch welche hatte.
Zielstrebig hielt sie auf die wenigen Leute zu und linste an ihnen vorbei, als ihr förmlich der Atem stockte. Der Ausdruck ‚berühmtes Schwert‘ war eine Sache, aber was machte ausgerechnet ein solches hier?! Nach diesem Stück Schmiedekunst - oder Göttlichkeit - wurde bereits seit Jahren gesucht! Warum tauchte es also gerade hier auf? Gerade wollte sie den Mund aufmachen, als dieser jedoch mit einem Tuch bedeckt wurde und ehe sie sich wehren konnte, wurden ihre Lider bereits schwer, womit sie in eine gewisse Dunkelheit abdriftete. Die Händler mussten sie wahrscheinlich bemerkt haben und an der dorfspezifischen Kleidung erkannt haben, in welcher Situation sie sich befanden hatten - zum Leidwesen Harukas.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Fr 01 Jun 2012, 11:02

Wieso hatte der komische Kautz denn keine vernünftige Antwort geben können? War der überhaupt ein Fährmann? Kopfschüttelnd und dabei auf den Boden starrend, verließ der großgewachsene Kerl den Steg wieder und hob erst jetzt den Blick. Er stand an genau der Stelle, an der er Haruka zurückgelassen hatte, nur war das Weib jetzt verschwunden. Er erinnerte sich dunkel daran, dass es eben noch in Richtung der vielen, verwinkelt stehenden Verkaufsstände gelatscht war. Ob er sie dort irgendwo finden konnte? Missmutig tappte er also in die gleiche Richtung, während er seinen Schritt leicht beschnleunigte, um sie womöglich einzuholen.
Zwar war seine Größe jetzt zum einen durchaus von Vorteil, da er gut über alle anderen hinwegsehen konnte, doch er war auch auffällig, nicht zuletzt durch die Shinobikleidung. Viele Händler liefen ihm mitten in den Weg, denn bei Shinobi wurde immer genügend Geld vermutet, um die Waren überteuert anzubieten und dann auch noch loszuwerden. Anfangs entschuldigte er sich noch höflich und trat um die nervigen Typen herum, als er die Terumii nach einigen Minuten aber immernoch nicht entdeckt hatte, kam ihm wieder dieses seltsame Gefühl in den Sinn. Irgendetwas stimmte nicht, sonst würde die Braunhaarige ihn schonwieder kreischend anfallen oder von irgendwoher anspringen, um sich einen Spaß aus dem Schreck zu machen. Sie war nicht unvernünftig genug, um weit weg zu gehen und sich von ihm zu trennen. Immerhin war er es, der die wichtige Schriftrolle am Bein trug. Seine Schritte wurden also schneller, er stieß die, die ihm im Weg standen - abgesehen von Frauen - unsanft aus dem Weg und sah sich mehr oder minder gehetzt um. Wieso musste das Weib auch weglaufen? Garantiert war sie wieder auf die Nase gefallen und lag jetzt weinend irgendwo herum! Innerlich verfluchte der Isayama sich dafür, sie nicht mit einer Leine an sich gekettet zu haben. Immerhin hatte der das zu Haus tatsächlich kurz in Erwägung gezogen, sich aber dagegen entschieden, schließlich meinte sie, sie wäre alt genug. Nun, war wohl doch nicht der Fall.
Zusätzlich zu zu vielen Menschen kam nun auchnoch die bereits länger andauernde Dämmerung, in der man eindeutig weniger erkennen konnte, erstrecht zwischen zwielichtigen Gestalten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er in etwa am anderen Ende der verwinkelten Handelsgassen wieder hinaus, fluchte leise und schüttelte den Kopf. Die roten Augen schienen nur so hin- und herzufliegen. Wie sollte er sie jetzt finden? Entnervt seufzte er. Solchen Stress hatte man nur mit Frauen, nur mit Frauen! Nur durch Zufall fiel sein Blick auf fünf kleine, zwielichtige Personen... wobei die Männer garnicht mal alle sooo klein waren, einer reichte sogar fast an ihn heran, noch dazu war ein klobiger dabei. Sie standen eifrig diskutierend um den kleinen Wagen, vor den zwei Rinder gespannt waren. Irgendetwas interessantes musste also auf dem Wagen liegen, doch was viel interessanter war, waren die verstohlenen Blicke, die sie ständig um sich warfen. Ohne es wirklich zu wollen, trugen den Kerl seine Beine genau zu dieser Truppe. Einer von denen schien ihn zu bemerken, der blonde Kopf zuckte nach oben und der kleinste in der Runde zeigte auf Isao, um die anderen auf ihn aufmerksam zu machen.
Als er etwas näher kam, sprangen der Kleine und sein Schwarzhaariger Kumpane sofort auf den Wagen und trieben die armen Tiere schneller an, als es gut für sie war. Holpernd setzte der Wagen sich in Bewegung, während der Kopf des Botschafters nur um einen Millimeter von einem Wurfmesser verfehlt wurde.
Reflexartig duckte Isao sich, seine Hand glitt zeitgleich zu dem schwarzen Heft seines Katana und während er sich darauf gefasst machte, mit dem Großen, dem Klobigen und dem Messerwerfer zu kämpfen, zog er seine Waffe auch. Nungut. Er würde jetzt abwägen müssen, ob die ihn töten wollten, oder nur aufhalten. Denn während der Wagen so davonholperte, konnte er auf der Ladefläche seine kleine Begleiterin ausfindig machen. Schade nur, dass die bewusstlos schien.
Der Klobige hatte, woher auch immer, plötzlich einen dicken Holzhammer in den Grapschern und stürmte blindlings auf den Isayama zu. Obwohl der andere schwer schien, war es für den Rothaarigen doch überraschend leicht, dessen unkontrolliert zuschlagenden Arm zu packen, sich selbst darunter zu drehen und den gesamten Kerl über seine Schulter zu wuchten. Da hatte der Name seines Jutsu, Flug des Büffels, doch mal die richtige Bedeutung. Er pinnte dem Klobigen kurzehand die Arme mit Kunais weit genug auseinander, damit er sich nicht befreien konnte, ohne sich ernsthaft zu verletzen. Ohnehin schien der vorerst viel zu benommen, um sich weiter zu wehren.
Das nächste, was er spürte, war ein verdammter, stechender Schmerz im linken Oberschenkel, während er sich bereits umwandte, um sich dem Großen und Messerwerferchen zuzuwenden, die sich aus ihrer erstaunten Starre gerade gelöst hatten. Der Jounin ergriff sein Katana wieder und lief auf die Beiden zu, woraufhin er sich einen kurzen Schlagabtausch mit dem Kleinen lieferte, der mit seinen Messer überraschend gut umgehen konnte. Das Messer, das in seinem Oberschenkel steckte, ignorierte Isao aufgrund des Adrenalins schlichtweg. All zu schwer konnte es ihn ja nicht verletzt haben, denn er konnte mit dem Bein den Messertypen immernoch vor die Brust latschen, um ihn, mit Hilfe von etwas Chakra, gegen die nächste Hauswand zu befördern.
Rasch wandte er sich zu dem großen um, der gerade mit einem Stock oder Ähnlichem ausholte. Jedenfalls zwang er den Iryonin, nach hinten zu springen, sein Katana wieder loszulassen und eine gezielte Schlagkombination gegen Torso, Schulter und Kehle, verstärkt durch ein wenig Chakra, einzusetzen. Da der Typ kein Shinobi war, fiel er benommen um und krümelte sich zusammen, während er verängstigt von seinem Gegner wegkroch.
Zufrieden gelangte die Aufmerksamkeit des Taijutsucracks wieder zu dem Messerkerlchen, das sich gerade wieder aufgerappelt hatte und irgendwie verschwunden war. Nervös zuckten seine Blicke hin und her, denn der würde sicher noch keine Ruhe geben, so zäh wie der war. Aber andererseits hatte er ein anderes Problem: Er musste dringend dem Wagen folgen. Rasch lief er also der Spur hinterher, nutzte sein Shunshin no Jutsu, um dem Wagen zu folgen und ihn nach weniger als einer Minute aufzuspüren. Ein großer Satz brachte ihn auf die Ladefläche, wo er gekonnt so landete, dass er Haruka nicht verletzen würde, die da ziemlich unbequem herumlag.
Seine Konzentration aber, galt den beiden, die auf dem Bock saßen und mit großen Augen zu ihm aufstarrten. "Haltet den Wagen an.", knurrte Rotauge genervt, was auch eindeutig an seiner Stimme zu hören war. Der kleine Blonde trieb die Rinder weiter an, während der Schwarzhaarige unsicher und auf wackeligen Beinen einen Weg nach hinten auf den Wagen suchte. In seiner Hand hatte er doch tatsächlich ein Schwert. Und das war nicht irgendein Schwert, nein, es war ein verdammtes, legendäres Schwert der sieben Schwertshinobi! Woher hatte der denn bitte die Nadel? Widerstrebend verzog Isao das Gesicht. Sein Katana würde dem Ding vielleicht nicht ewig standhalten. Wieder musste er sich einen Schlagabtausch mit einem Stümper liefern, der es - nur durch Glück und dank Nuibari - schaffte, am Leben zu bleiben. Nach einigen Sekunden standen sie sich gegenüber, der Schwarzhaarige hatte das Katana des Isayama an der Kehle und wackelte bedrohlich hin und her. Sein Kumpane sah verbissen zwischen ihnen hin und her. "Ich sagte doch, haltet den Wagen an, oder ich übernehme das!", erklärte er wütend. Wieso mussten die sich auch so verdammt wehren? War ja wohl mal die dämlichste Angewohnheit, die Banditen so im Allgemeinen hatten.
Beide hörten nicht, also entwaffnete er den Typen, nahm ihn Kauf, dass sowohl Nuibari, als auch sein eigenes Katana in hohem Bogen im Wald landeten, bevor er mit der Faust ausholte, Chakra darin lagerte und den vorderen Teil des Wagens zerschmetterte. Die Banditen flogen in ebenso hohem Bogen durch die Kante, wie es Haruka wohl ergangen wäre, hätte Isao sie nicht gepackt und währe mit ihr auf dem Waldboden gelandet.
Halbwegs behutsam schob er de Braunhaarige von sich herunter, fühlte ihren Puls und atmete auf, als er merkte, dass er stabil war. Sie war also nur betäubt, alles in Ordnung. Augenblicklich fiel Anspannung von ihm ab, von der er garnicht gewusst hatte, dass sie so extrem gewesen war. Schmerz durchzuckte seinen linken Oberschenkel und seinen rechten Arm, der von Holzsplittern geziert war. Stöhnend humpelte er zu seinem Katana, steckte es weg, griff nach Nuibari und ging wieder zu der Braunhaarigen. Sie würden die Scheide des Dings suchen müssen, wenn sie sich nicht verletzen wollten, aber ihre Gesundheit ging jetzt mal vor. Neben der Bewusstlosen, ließ er sich auf den Boden fallen, nahm ein Stück Stoff von den Trümmern des Wagens neben sich, klemmte es sich zwischen die Zähne und zog sich das Kunai aus dem Oberschenkel. Nun, seine Laute verliehen den daraus resultierenden Schmerzen nur Ausdruck.
Wieso war das Weib nur so trottelig und ließ sich kidnappen? Die Wut darüber half ihm, das schreckliche Ziehen und Kribbeln zu überstehen, während er mit Hillfe seines grünen Heilchakras die Splitter aus seinem Arm entfernte. Gott war das alles zum Kotzen. Als sein Arm wieder normal aussah, lediglich blutig, widmete er sich auch seinem Bein, heilte es aber nicht, denn dazu brauchte er Zeit, stattdessen zog er einen Verband fest darum, spuckte dann das Stoffstück wieder in die Ferne und rutschte zu der Terumii.
Halbwegs sanft batschte er ihr an die Wangen, roch vorsichtig und von weitem an ihrer Nase, sodass er erkannte, womit die Kerle sie flachgelegt hatten. "Hey Kleine! Wach endlich auf! Wer ist denn so bescheuert und lässt sich so leicht von ein paar Luschen kidnappen, hm? Na komm schon! Mach die blauen Kullern auf!" Haruka wurde noch als einiges anderes betitelt, während er sie weiter und weiter wachquatschte, ihr das Chloroform von der Nase wischte und stattdessen ein ziemlich übelriechendes Zeug unter die Nase hielt, das sie hoffentlich schneller wieder wach werden ließ.

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Haruka Terumii
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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 03 Jun 2012, 15:48

Haruka hatte nicht einmal bemerkt, wie die Kerle sie auf eine Ladefläche gehievt hatten und darüber diskutierten, was sie am besten mit ihr machen würden. Wahrscheinlich besser so, denn da waren die groteskesten Sachen dabei, die sie sich nur vorstellen konnte. Also war es durchaus eine nette Sache, dass sie in ihrer Ohnmacht nicht mit bekam, was die Gauner da vor sich hin brabbelten und scheinbar auch zu keiner Einigung kamen. Dass es dazu aber auch nicht kommen sollte, wurde klar, als Isao dann doch noch auftauchte, jeden einzelnen Typen nach und nach ausschaltete und letztendlich den Wagen in zwei schlug. Davon blieb die Terumii jedoch völlig unbeeindruckt, da ihr Gesicht weiterhin von einer schlafenden Miene geziert wurde. Es dauerte auch einige Zeit, bis diese wich; schlafende Prinzessinnen sollte man ja immerhin nicht wecken, oder? Andererseits: die Frau schlief auch nicht direkt. Sie träumte nicht einmal. Eigentlich fand sich die Oinin in einem tiefen Schwarz wieder, welches nicht endete und fast wie die Ewigkeit wirkte...gab es überhaupt eine Ewigkeit? Immerhin wehrte normalerweise nichts für ewig und so war es auch mit dieser Schwärze.
Irgendwas Übelriechendes brach die Dunkelheit und die Augen der Braunhaarigen öffneten sich einen minimalen Spalt weit. Blinzelnd gewöhnten sich die blauen Kullern an die Umgebung. Das erste, was Haruka jedoch erblickte, war...niemand anderes als Isao. Na toll. Genau dessen dümmliches Gesicht wollte sie nun unbedingt sehen...Nicht! Auch wenn es von hier aus - also seinem Schoß in dem sie lag - sehr...markant und männlich aussah. Sie mochte sowas, aber bevor sie ihm das unter die Nase reiben würde, konnten Jahre vergehen. Apropos Nase: da war immer noch etwas, was diese ungemein reizte, weshalb sie sich langsam aufrichtete und sich niesend über das Gesicht wischte. Diese niesende Prozedur wiederholte die Braunhaarige zwei weitere Male, ehe sich die Blicke der zwei Shinobi trafen.
Bei seiner Visage fiel ihr alles wieder ein. Wie sie zwischen den Ständen umher geschaut hatte und vor allem wie solch dümmliche Gauner Nuibari verkaufen wollten. NUIBARI! Das Schwert eines Legendären Schwertshinobi. - Verkaufen! Sowas war unverzeihlich, weshalb sie den Anderen wild ansah - scheinbar wieder völlig bei Besinnung. „Wo sind diese Dreckskerle?! Sie hatten etwas bei sich...etw...“, weiter kam sie nicht. Denn als ihre blauen Augen über den Körper des anderen huschten, erkannte sie, dass er blutete. Nanu? Wie kam denn das? „Du bist...verletzt.“, murmelte sie, „haben dich die Kerle auch angegriffen?!“

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Zuletzt von Haruka Terumii am So 03 Jun 2012, 19:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 03 Jun 2012, 16:23

Als die Augenlider des Weibs, das es sich auf seinem Schoß langsam bequem werden ließ, sich endlich regten, nahm er zufrieden die übelriechende Substanz vor ihrem Gesicht weg, schraubte das kleine Glas wieder zu und verstaute es. Er wollte gerade fragen, wie es ihr ging und ob ihr schwindlig war, als sie sich schon eifrig aufsetzte, nieste und offenbar nicht wieder umfiel. Da erübrigte die Frage sich wohl. Als er sah, wie es scheinbar in ihrem Hirn ratterte, konnte er sich denken, dass sie das Schwert wohl auch gesehen hatte. Vermutlich war sie deshalb viel zu nah an die Kerle rangegangen. Selten dämlich. Eine Weile sah er sie also an, griff nach dem Nuibari, das neben ihm lag und hielt es hoch, um sie zu beruhigen. "Ich hoffe für dich, dass du deswegen so nah ran bist.", erklärte er grinsend, beinahe schonwieder belustigt, doch seine Laune war ein wenig gedämpft. Die Olle hatte tatsächlich absolut nichts mitbekommen und wagte es dann auchnoch mit ihrer Unwissenheit so niedlich auszusehen. War ja unglaublich. Genervt seufzend sah er auf seinen Arm und wischte fahrig darüber, sodass sie sehen sollte, dass der nichtmehr verletzt war. "Hab ich schon geheilt.", murmelte er kurz angebunden und hievte sich auf dem gesunden Bein am Baum nach oben. Das Schwert konnte sie gern haben. Er hatte keinen Bock, wegen dem Ding nochmal Ärger zu kriegen.
Es ist einfach unglaublich! Da prügelt man sich das erste Mal seit einer Ewigkeit für eine Frau und was macht sie? Sie pennt und kriegt es nichtmal mit. Es ist zum wahnsinnig werden! Wie bescheuert muss man überhaupt sein?! Isao wetterte eine ganze Weile in seinem Kopf weiter, wobei äußerlich eigentlich nur zu sehen war, dass er herumhumpelte, auch wenn das für sein Bein vielleicht nicht das beste war, und nicht so grinste, wie er es sonst immer tat. Schließlich blieb er doch vor Haruka stehen, bot ihr seine Hand an und betrachtete die blauen Augen der Terumii, bei denen er manchmal Gefahr lief, sich faszinieren zu lassen. "Nunja, die Kerle hab ich ausgeknockt... Gehts dir gut?"

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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 03 Jun 2012, 20:05

Die blauen Augen hingen weiterhin an den Verletzungen, welche zwar nicht wirklich schlimm aussahen, aber man wusste ja nie. Scheinbar war das Dorf tatsächlich ein wenig sehr von zwielichtigen Typen befallen. Würde sich Haruka definitiv merken, damit sie hier nicht noch einmal vorbei schaute, sollte sie irgendwann mal wieder über das Meer hinweg fahren wollen.
Kurz verharrte ihr, noch ein wenig langsames Gehirn bei diesem Gedanken, als der Rothaarige sich bewegte und etwas hervor zog. Nachdem sie ein- zweimal geblinzelt hatte, erkannte die Terumii, was ihr da vor die Nase gehalten wurde. Nuibari - die bekannte Nadel, wegen welcher sie in diese selten dämliche Situation geraten war.
Für einen Augenblick musterte sie die Schmiedekunst, als sie mit verwundertem, noch durchaus zu gedröhntem Blick zu Isao sah. Ihre Frage stand ihr förmlich ins Gesicht geschrieben, aber für die Stellung blieb ihr keine Zeit, da er erklärte, er hätte die Typen ausgeschaltet.
Die hingehaltene Hand ergreifend, blickte sie verstört zu dem Kerl, ehe sie sich aufhelfen ließ. Er hatte Nuibari in den Händen und zudem noch ein paar Kerle ausgeschaltet, welche sie bis aufs äußerste gelinkt hatten. Eigentlich ja doch recht peinlich und durchaus unverzeihlich für ein Elitetruppweibchen. Wäre sie mit ihrer Schwester unterwegs, oder gar Tori, hätte man ihr wohl jetzt bereits die Leviten gelesen. - Zurecht. Welche Oinin ließ sich auch von Nicht-Shinobi einfach mal betäuben? - Richtig: keine. Außer vielleicht Haruka, wie man nun sah. „...ich denk mir gehts soweit gut, danke.“, gab sie zurück und sah bis auf weiteres auf den Boden. Der Andere musste sicher auch denken, wie bescheuert sie war, so überwältigt zu werden. „...Du willst es aber nicht behalten, oder? Nuibari mein ich.“ „...Was für eine dumme Frage Haruka! Fang gefälligst an wieder zu denken. Dein Stolz wird nun schon zum dritten Mal in Folge untergraben und Schuld daran ist nur deine Unkonzentriertheit!“, ihre Gedanken sprachen wohl tatsächlich ihr derzeitiges Gemüt aus, welches wirklich nicht sonderlich erhellt war, aber wie konnte es auch bei solch einer total Pleite? „Ah...h...hast du eigentlich eine Fähre gefunden?“, benommen und dezimiert erinnerte sie sich wage, dass sie hier ja noch wegmussten. Unsicher hing sie also an Isaos Arm, um sich einigermaßen zu stützen, da ihre Bewegungen eher unkoordiniert waren.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Mo 04 Jun 2012, 09:49

Isao beobachtete das immernoch leicht benommen wirkende Weib, das sich von ihm aufhelfen lief und versicherte, dass es ihr gut ging. Zwar zweifelte er daran leicht, doch was sollte er schon sagen? Ihre Frage belustigt ihn ein wenig. Ob er das Mistding behalten wollte? Eine Weile betrachtete er das Schwert. Natürlich wäre das eine wunderbare Waffe, doch sie entsprach auch irgendwie nicht ganz seinem Kampfstil. Also blickte er wieder in die blauen Kullern und rang sich ein Lächeln ab. "So ehrlos bin ich dann doch nicht.", bemerkte er trocken. Sie würde sich sicher darüber vor Lachen kullern. "Das Schwert gehört nach Kirigakure, aber bevor ich es dir in die Hand drücke, suchen wir die Scheide, mh? Sonst verletzt du dich noch damit.", erklärte er und ging ein wenig herum, die Terumii immernoch am Arm hängend, sah sich mit den roten Augen fahrig um, bis er irgendwo den Hauptteil der Trümmer des Wagens fand. Sein Blick glitt kurz zu seiner Begleiterin. Die schien nicht sonderlich sicher auf den Beinen zu sein, so wie sie sich an ihn ranhängte. Ihre Frage ignorierend seufzte er, was beinahe schon genervt interpretiert werden konnte, bevor der Rothaarige dann doch seinen Weg zu den Trümmern aufnahm. Nach einigen Minuten des Suchens hob er, beinahe schon triumphierend die Schwertscheide in die Luft, ließ die Nadel hineingleiten, ging wieder zu der Braunhaarigen und schnallte ihr das Ding um den Oberkörper.
"Ich habe zwar mit dem Mann geredet, der gab aber keine Antwort, also werden wir wohl nochmal in das Dorf müssen und jemand kooperativeren finden.", erklärte er, sah zu der Kleineren herab und grinste. Es war ja beinahe schon niedlich, wie sie von dem Zeug noch völlig neben der Spur war. Kurz sah er über ihren Kopf hinweg zum Dorf und sah ein, dass der Weg ein wenig weiter war. Ohne große Vorwarnung zog er sie an sich, griff mit dem linken Arm in ihre Kniekehlen und nahm sie so auf die Arme. Mit seinem Shunshin no Jutsu war der Weg zwar genauso lang aber in der Hälfte der Zeit zurückgelegt. Er nahm logischerweise einen anderen Eingang, als dort, wo er die Kerle flachgelegt hatte. Durch die verwinkelten Gassen ging er wieder zu den Stegen und sah sich um. Kurz vor eben diesen ließ er Haruka wieder auf die eigenen Füße gleiten, schnappte sich ihre Hand, um sie nicht wieder zu verlieren und ging auf einen jungschen Kerl zu, kurz bevor er ihn ansprach, ließ er das Weibchen dann doch los, um vor ihr zu stehen. Der Junge war gerade dabei, eine Fähre bereit zu machen. "Nimmst du noch jemanden mit?" Der Junge musterte ihn, lugte kurz um ihn herum, um auch die Oinin einer Musterung zu unterziehen, zuckte mit den Schultern und nickte. Nach einem kurzen Gespräch und nachdem einige Ryo den Besitzer gewechselt hatten, deutete der Junge mit einem Nicken auf die Fähre. Bis auf den Jungen waren offensichtlich alle an Bord, sodass sie einen übergroßen Schritt würden machen würden. Zweifelnd sah Isao seine benommene Begleiterin an, hob sie mit dem rechten Arm an der Taille nach oben und beförderte sie mitsamt sich selbst auf das Deck und ließ sie dann wieder los. "Alles klar?"

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Mo 04 Jun 2012, 20:21

Erleichtert über die Antwort, ging Haruka weiterhin benommen neben dem Rothaarigen her. Sie realisierte kaum, was er tat, noch was er vorhatte - obwohl er es eben gesagt hatte - was wohl auch damit zu tun hatte, dass sie gerade einfach irre langsam war und Zusammenhänge momentan einfach nicht erschließen konnte. Zumal die Braunhaarige aus den Taten des Isayamas bisher eh nicht sonderlich schlau geworden war, da konnte sie in dem derzeitigen Zustand nur noch schlimmer sein.
Erst als sie das Schwert umgehangen bekam, welches ihr die Miesere überhaupt eingebrockt hatte, begriff die Terumii so langsam, was er getan hatte. Tatsächlich prangte das Stück Metall nun an ihrem Rücken und ehe sie wirklich merkte, wie ihr geschah, wurde sie schon wieder hochgehoben. Zwar hatte sie die Worte Isaos noch verstanden, aber wirklich aufnehmen konnte sie diese nicht. War wahrscheinlich eh egal. Groß etwas entgegen bringen konnte sie ihm eh nicht und ob sie nun geschlagen und verwirrt getragen wurde, oder im gleichen Zustand lief, war eh völlig egal.
Auch als er sie nach einiger Zeit wieder runter ließ, war ihr das noch irre gleichgültig. Momentan konnte man wahrscheinlich alles mit ihr machen und es würde sie nicht groß stören, da wirklich das Halbe Geschehen nur so an ihr vorbeiflog, womit sie es auch kaum wahrnahm. Eigentlich sah sie gerade alles wie durch einen verschwommenen Nebel, der ihr Oberstübchen auch mit einbezog und wenn man Haruka am nächsten Tag fragen würde, wie sie auf das Schiff gekommen war, würde sie nur blinzeln und mit den Schultern zucken. Jetzt aber stand sie an Deck und konnte direkt zu dem Rothaarigen hochschauen. Sie sah direkt in die roten Kullern des Anderen, versank für einen Moment darin, ehe sie die Frage vernahm. Ob alles klar war? War es das? Benebelt wie sie war guckte sie ihn einige weitere Momente sprachlos an, nickte dann einmal langsam und wandte sich ab.
„I...ich weiß nicht. Morgen geht’s mir sicher besser...eigentlich will ich nur ins Bett...Übrigends...“, sie schmunzelte leicht, als sie ihn wieder - diesmal fast schon betrunken - ansah, „Ich mag deine Frisur...u..und deine lustigen Tattoos.“ Langsam schien die Betäubung von eben wohl tatsächlich ihr Hirn in Gefangenschaft zu nehmen, denn im normalen Zustand hätte sie sowas wohl wirklich nicht gesagt, aber in ihrer derzeitigen Verfassung sah der Kerl wirklich unheimlich interessant aus. Blöd kicherte Haruka fast wie ein kleines Mädchen und sah weiterhin benebelt zu dem Kerl auf, ehe sie sich an ihn schmiegte und den Kopf auf seine Brust legte. „Bringst du mich dahin...Isa-kun?“, gluckste sie und verfiel anschließend wieder in ein kindisches Kichern.

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Isao Isayama
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BeitragThema: Re: Hafengelände   Di 05 Jun 2012, 11:44

Dezent ungläubig musterten die roten Augen die Braunhaarige, die irgendwie total neben der Rolle und völlig zugedröhnt schien. Die war ja regelrecht weggetreten. Verwundert hob Isao eine Augenbraue, als sie erklärte, ihr würde es morgen sicher besser gehen und nebenbei noch erwähnte, dass sie seine Frisur und seine lustigen Tattoos mochte. Na prima. Machte sie sich etwa lustig oder war sie wirklich noch so zugedröhnt von dem Zeug? Das Gegacker das da aus ihrem Mund kam, ließ sie zumindest als nicht ganz bei Sinnen erscheinen, denn er hätte so ziemlich alles als Standartlache erwartet, aber nicht das. Der Botschafter wollte sie gerade an der Schulter fassen, um sie irgendwohin zu führen, wo sie nicht so dezent auffiel, da plumpste etwas weiches gegen seine Brust. Mit relativ großen Augen starrte er den Braunhaarigen Kopf auf seiner Brust an und verharrte einen Moment unschlüssig, die Arme ein stückweit von ihr weggestreckt. Die war ja mal absolut high von dem Zeug. Was die Kerle da wohl noch reingemixt hatten? Kurz überlegte er, doch er war sich nicht sicher, ob er, wenn er sie behandelte, überhaupt irgendetwas ausrichten konnte und er wollte nicht unnötig Kraft verballern, die sie beide noch für die Reise brauchen würden. Ihre Frage gab ihm den Rest. Ein eindeutig belustigtes Grinsen bildete sich zwischen seinen Lippen. "Du solltest vielleicht wirklich schlafen. Aber du läufst selber, ja? Ich kann dich nicht ständig tragen, Prinzesschen.", murmelte er, strich ihr kurz beschwichtigend über den Rücken, bevor er einen Arm um ihre Schultern legte und ihren im seine Taille, damit sie nicht sofort auf die Fresse flog, wenn sie einen Schritt machte.
Gemeinsam mit dem benebelten Weib machte der Rothaarige sich also auf den Weg unter Deck, absolvierte halbwegs gekonnt die schmale Treppe herunter und ließ sich von dem jungen Burschen, der noch auf dem Steg gestanden hatte, eine Kajüte zeigen, in der er sich den Kopf gleich mal anstieß. Aber auf den Fähren von Mizu no Kuni nach Hi no Kuni war sowas normal, wenn die überhaut Kajüten hatten. Dummerweise war nur die eine nicht belegt, aber das hatte der Typ ihm schon vorher gesagt. Na wenigstens würde Kleinmizukageschwesterchen gut schlafen können. Der Isayama bedankte sich also bei dem Jungen, worauf der rasch wieder verschwandt und die Tür schloss. Immerhin gab es ein Bett. Es war zwar nicht sonderlich groß, aber es würde reichen, damit das Weibchen seinen Rausch ausschlafen konnte. Kurz musterte er sie, erwiderte ihren Blick und verfrachtete sie auf das Bett. Beinahe liebevoll nahm er ihr Nuibari und die anderen Waffen wieder ab, immerhin war sie gerade eher wie ein Kind, als eine Frau. Eine Weile betrachtete er sie, nachdem er die Waffen neben das Bett gelegt hatte. Mit der einen kleinen Lampe war das Licht hier drinnen echt schummrig und bei jeder anderen hätte er das jetzt wohl sofort ausgenutzt. Seufzend schüttelte er den Kopf über seine eigenen Gedanken, zog der Terumii die Schuhe aus und sah ihr wieder in die blauen Augen. "Noch irgendwas?"

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Di 05 Jun 2012, 15:07

„Prinzesschen...“, murmelte sie abwesend auf seine Aussage und schmunzelte weiterhin freudig vor sich hin. Ihre Miene wich auch nicht, als der Kerl sie erneut anfasste und sie in Richtung einer kleinen Treppe führte. Im Gegenteil: die Berührung empfang ihr Körper gerade mit einem gewissen Kribbeln, was sie nur noch mehr zu ihrem kindischen Gekichere antrieb. Wahrscheinlich hatte man der Terumii tatsächlich noch irgendwas anderes verabreicht, was sie nun zu solchen, durchaus betrunken wirkenden Handlungen trieb. Hätte jemand - abgesehen von Isao - sie so gesehen, hätte jeder ihrer Freunde mit Recht behaupten können, dass Haruka völlig durch war. Für normal trank die Braunhaarige nämlich keinen Tropfen Alkohol und hatte sich auch bisher nie an irgendwelche anderen Genussmittel zu schaffen gemacht. Vielleicht reagierte ihr Körper auch deshalb so...freizügig auf die Einführung, wer wusste das schon.
Mehr oder weniger stolpernd, nahm die Oinin die Stufen der Treppe und gluckste weiterhin belustigt vor sich hin, als sie mit dem Isayama in die Kajüte verschwand. Dabei war die Situation gar nicht mal so witzig. Zumindest schien sie es nicht für den Rothaarigen zu sein, aber das realisierte ihr halbaktives Bewusstsein natürlich nicht. Auch die Tatsache, dass er ihr half, auf das kleine Kojenbett zu kommen, quittierte Haruka lediglich mit diesem nervös klingenden Kichern.
Erst als sie ordentlich lag und sich der Kerl vor ihr aufgebaut hatte, sahen die blauen Augen in die gleichermaßen roten. Wollte sie noch irgendwas? Eigentlich ja schon...ihr Verstand - wenn man es denn so nennen konnte - sagte der Terumii gerade, dass der Kerl mehr oder weniger ihr Held sein musste. Immerhin hatte er sie Prinzesschen genannt. Dieser Held fragte sie also, ob sie noch irgendwas haben wollte...und das wollte sie definitiv. Zumindest ihr zu gedröhntes Ich wollte eben Jenes.
Ihrem Kichern wich ein Grinsen und mit dem Zeigefinger deutete sie ihm an, etwas näher zu kommen. „Ne Isa-kun? Wenn ich ein Prinzesschen bin, bist du dann mein Prinz?“, fragte sie ihn als er mit seinem Gesicht wenige Meter vor dem Ihren war und ehe er reagieren konnte, zog sie den Botschafter an seinem Shirt noch ein Stück näher, womit ihre Lippen letztendlich auf den seinen lagen.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Di 05 Jun 2012, 15:42

Mittlerweile fand Isao das Gehabe der anderen doch ganz witzig. Das Gekicher, das sie ständig von sich gab, egal was sie tat, war zwar irgendwie nervig oder würde es werden, wenn das so weiterging, aber es brachte ihn selbst sogar zum lachen. Zwar eher innerlich, äußerlich lediglich durch sein Lächeln sichtbar, aber ihm doch deutlich anzumerken. Vor allem ihr Rumgegluckse und die wenig konstruktiven Worte, die ihren Mund verließen, waren komisch. Flirtete sie etwa mit ihm? Machte sie ihn grad ernsthaft an? In diesen Gedanken relativ verloren folgte er also ihrem Wink mit dem Zeigefinger und lauschte ihren Worten, um sich einmal mehr zu fragen, ob es wirklich normal war, dass die Terumii gerade so abging. Vielleicht sollte er sie besser allein hier lassen? Andererseits konnte er sich auch gut ausmalen, was sie in ihrem Zustand mit all den Waffen anstellen konnte und stellte sich viele unappetitliche Verletzungen vor, die er würde heilen und vor der Mizukage am Ende verantworten müssen. Er war wirklich in einer Zwickmühle. Wie auch immer. Auf Harukas Frage hin erwiderte er ihren Blick und seufzte, wollte sich gerade abwenden, als sie ihn mit überraschender Kraft an sich zog und ihre unendlich zarten Lippen auf seine drückte. Okay, das war nicht, was er erwartet hatte.
Augenblicklich ratterte es im Kopf des eigentlichen Frauenhelden, der bisher in den letzten Jahren keine leicht zu habende Frau ausgelassen oder von der Bettkante geschmissen hatte. Am leichtesten war es immernoch, sie abzufüllen. Aber dieses Weibchen, das sich da gerade bereitwillig an seine Brust warf, war zum einen ziemlich anstrengend und hatte durchaus unangenehme Verwandtschaft. Im Regelfall beschränkte der Isayama sich immerhin auf Weibchen, die er entweder nie wieder sehen würde oder die es ihm nicht krumm nahmen, wenn er nach der gemeinsam verbrachten Zeit das Weite suchte und sich nur meldete, wenn es Hoffnung auf ein zweites Mal gab. So ziemlich das alles ging ihm im Bruchteil einer Sekunde durch den Kopf. Haruka war im Normalfall alles andere als leicht zu haben, zumindest vermutete er das bei ihrem Charakter und dabei, wie leicht sie auf die Palme zu bringen war. Andererseits sprach das gerade unheimlich seinen Jägerinstinkt an. Kurz zog er in Erwägung, sie zu fragen, was sie damit bezwecken wollte, doch so schnell wie der Gedanke gekommen war, verflog er wieder... Sie wäre ohnehin zu keiner Antwort in der Lage.
Leise seufzend ließ er also zu, dass die Oinin ihn an sich zog und küsste, verfluchte seinen Körper für die Empfindungen, die sich sofort einstellten. Manchmal war sein Ehrgefühl echt nervig. Da lag ein williges Weib vor ihm und er überlegte noch?! Das war ja mal völlig untypisch für Isao. Letztendlich schloss er die Augen, erwiderte den Kuss, vielleicht ein wenig zögerlich zuerst, doch dann durchaus forscher, als es die andere in ihrem zugenebelten Zustand vielleicht getan hätte. Unwillkürlich wanderten seine Hände unter ihren Kopf und den Oberkörper, um sie vom Liegen in eine sitzende Position zu ziehen und sich selbst nichtmehr so umständlich über ihr zu halten müssen. Der Rothaarige setzte sich zu dem Weib, zog sie näher an sich heran, während eine seine großen Hände in ihren Nacken wanderte. Nach einer gefühlten Ewigkeit löste er sich von der Terumii, sah sie eine ganze Weile an und grinste letztendlich. "Du bist ganzschön zugedröhnt, Prinzessin, hm?", murmelte er belustigt. "Aber wenn du es willst, bin ich gern dein Prinz, Kleine."

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Mi 06 Jun 2012, 20:37

Für einen kurzen Augenblick betrachteten die blauen Kullern, Isaos Reaktion aus halb geöffneten Augen. Amüsiert und herausfordernd blickten sie in seine Roten, fast so als hätte ihr Unterbewusstsein damit gerechnet, dass der Kerl überrascht sein würde. Glücklicherweise blieb es nicht einfach bei einem einseitigen Kuss, womit sich Harukas Augen letztendlich auch komplett schlossen.
Im Dunkeln tappend - oder viel mehr liegend -, spürte die Braunhaarige die wenigen Berührungen, die sie hochhievten, welche sie aber nicht als wichtig abtat. Das einzige, was sie gerade wirklich als relevant empfand, waren die männlichen Lippen, die mit den zarten ihrer selbst verbunden waren. Auch wenn es kein besonders leidenschaftlicher Kuss war, so entlockte er der Terumii doch eine gewisse Gänsehaut. Es war ewig her, seitdem sie mal so etwas bei einem Kuss verspürt hatte, aber enorm viele Liebschaften hatte die Frau bisher auch nicht gehabt. In den meisten Fällen kostete es Haruka zu viel Überwindung, auf Männer zu zugehen beziehungsweise so zu zugehen, wie sie es jetzt bei Isao tat. Vielleicht war diese Benommenheit also für ihre Triebe gar keine so schlechte Sache, wobei die Oinin das im Normalzustand keineswegs zugegeben hätte.
Jedoch endet in den meisten Fällen jeder Kuss und so löste sich auch dieser irgendwann in Luft auf, womit Haruka die Augen öffnete. Die eisblauen Dinger funkelten sogar ein wenig, als sie den Rothaarigen wieder anschauten. Ob nun durch die Aufputschung des Kusses, oder eben durch das zugedröhnt sein, ist an der Stelle wohl eher egal. An sich war er ja wirklich ein ansehnliches Kerlchen! Wenn das ihr Bewusstsein gerade richtig einschätzen konnte und ihr da mal kein Streich spielte, aber gerade war ihr Blick verträumt - verträumt sowie hingerissen von seinen Worten, die die geküssten Lippen erneut zum Grinsen brachten. Letzteres wurde vielleicht auch durch ihr mulmiges, prickelndes Gefühl in der Magengegend ausgelöst, welches sie veranlasste, ihre Beine an den Körper zu ziehen und sich leicht aufzurichten.
In der Position erreichte sie wackelig Isaos Schoß auf den sie sich breitwillig platzierte und nun einigermaßen auf Augenhöhe mit Ananasköpfchen war. Das Grinsen lag noch immer auf ihren Gesichtszügen und für wenige weitere, prickelnde Augenblickte sah sie in genau dieses. Jeder einzige Punkt darin wurde begutachtet und abgeschätzt, ehe sie ihre Stirn gegen die seinige lehnte, sein Gesicht zwischen ihre Handflächen nahm und seine Lippen erneut versiegelte. Vorsichtig knabberte die Terumii an seiner Unterlippe und lächelte weiterhin verträumt in den Kuss. „...Dann“, kurz ließ sie von ihm ab, nippelte doch wieder an seiner Unterlippe und zog sich wieder zurück, bis sie ihren Satz einigermaßen hervorgebracht hatte, „solltest...du dich...beeilen...Prinz.“

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Mi 06 Jun 2012, 21:07

Nuun, das war doch mal eine mehr als nur interessante Wendung. Die Terumii war wirklich gierig auf ihre Reisebegleitung und schien absolut nichts gegen den Kuss einzuwenden haben. Zwar hatte sie ihn begonnen, aber Frauen änderten ja bekanntermaßen ihre Meinung binnen Sekunden gern mal. Nicht nur einmal hatte er deshalb eine Hand im Gesicht kleben gehabt. Umso erstaunter war er, dass ein Rasseweibchen wie dieses hier sich nicht umentschied. Vermutlich war sie auch zu zugedröhnt, aber wenn sie es nicht zumindest ein wenig auch selbst gewollt hätte, würde sie es im trunkenen Zustand sicher nicht tun! Ja so konnte man sich schön reden, dass man die Hilflosigkeit einer jungen Frau schamlos ausnutzte und darin war Isao ja wohl mal absoluter Meister und Nummer eins auf jeder Rangliste. Warum sollte er die Gelegenheit verstreichen lassen? Sie würde sicher nicht zu Mei rennen und sich ausweinen, dazu war sie zu stolz und im Zweifelsfall wäre es ihr ohnehin zu peinlich. Kurzerhand verbannte der Rothaarige also alle etwaigen Gedanken in die Richtung und bekam dabei unerwartete Hilfe. Die Oinin kraxelte mehr oder weniger auf seinen Schoß, schmiegte ihren Kurvenreichen Körper an den seinen und entlockte ihm abermals ein Grinsen. Das wurde ja immer besser.
Nun, er merkte sich selbst gerade an, dass sein Puls sich unmerklich steigerte und Blut dorthin schickte, wo es in jeder anderen Situation nicht hingehörte. Ohne Gedanken darüber, was für Konsequenzen irgendetwas hatte, konnte man die Situation doch viel besser genießen. Zufrieden mit sich selbst und dem Weibchen, das seinen Schoß zierte, erwiderte er den Blick, der vermutlich bei jedem eine Gänsehaut ausgelöst hätte, griff um den weiblichen Körper, um sie näher an sich zu ziehen und nahm ihre Lippen bereitwillig ein zweites Mal in Empfang. Wenn es nach ihm ging, konnte sie gern noch Stunden das Gleiche machen. Aber irgendwie juckte es ihm auch unheimlich in den Fingern, die andere anzufassen, obwohl die Shinobikleidung nur erahnen ließ, was sich darunter verbag. Das hatte er an diesen Klamotten schon immer kritisiert! Für Kerle wie ihn war es so schrecklich unmöglich einzuschätzen, wie gut ein Weibchen wirklich aussah... Das Gesicht war ja immerhin nicht alles.
Haruka mit ihren dahingesäuselten Worten, die ja wohl keine eindeutigere Aufforderung hätten beinhalten können, ließen den Isayama abermals grinsen und sie von ihrer, doch sicher sehr unbequemen Shinobiweste befreien, die die Kerlchen aus Kirigakure trugen. Das Ding landete nicht ganz lautlos auf dem Boden und ließ dem Kerl somit zumindest ein wenig mehr einschätzen, was sich unter dem Rest verbarg. Wie schrecklich gern, würde er ihr das Zeug gleich herunterrupfen, aber da bliebe der Spaß irgendwo auf der Strecke. Viel lieber ergriff er diesmal die Initiative, fing ihre Lippen ein, bevor er von ihrem Mundwinkel über ihre Wange zu dem zarten Hals mit der weichen Haut eine Spur aus Küssen zog. Währenddessen krochen seine Hände verstohlen den süßen Hintern nach oben und schoben sich unter den ziemlich störenden Stoff, der die Sicht auf alles verbarg, was gerade interessant war. Brav und langsam, wie er so war, schob er den Stoff Millimeter für Millimeter nach oben, landete mit den Händen irgendwann bei etwas Stoff, den er später entfernen würde. Seine Zunge zog die Spur zurück, die seine Lippen eben noch gezogen hatten, um ihre Lippen wieder einzufangen, wesentlich gieriger als einige Minuten vorher, als sie ihn überwältigt hatte. "Hast du es eilig, ja?", fragte er grinsend, lehnte seine Stirn wieder an ihre, um mit der linken Hand langsam unter dem Stoff nach vorn zu kraxeln und sie mit dem anderen Arm immernoch an sich zu halten. Immerhin war sie ja nicht ganz koordiniert in ihren Bewegungen. "Was wünscht Prinzesschen sich denn?", fragte er herausfordernd, während seine Hand, mittlerweile vorn angekommen, behutsam an dem Stoff entlangstrich, der ihre Brust umfing und vor gierigen Männerhänden weitegehend schützte.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Do 07 Jun 2012, 18:34

Bereitwillig ließ sich Haruka den Schutz abnehmen, wobei sie die Patscher von seinem Gesicht entfernte und auf seine breite Brust verlegte, wo sie ebenfalls fahrig die Schüre seiner eigenen Shinobiklamotte löste. Zumindest tat sie das so lange, bis die Terumii wieder die Lippen des Rothaarigen auf ihren eigenen spürte. Auch wenn es nur wenige Augenblicke waren, in denen sie in einander lagen, war es ein irre angenehmes Gefühl, was wieder dieses Kribbeln in ihrer unteren Magengegend verschlimmerte, zu einem Schwarm aus Schmetterlingen wurde und sie letztendlich ein leises „Mhh.“ in den Kuss hauchen ließ.
Ihr Laut endete jedoch keines Wegs damit, denn das nächste was sie spürte, war die Spur aus gezogenen Küssen Richtung Hals, den Haruka brav reckte, damit der Isayama weiterhin freie Bahn hatte. Bei jeder einzelnen Berührung des Anderen atmete die Oinin hörbar aus und seufzte ab und an sogar leise. Jede kleine Stelle die der Mann anrührte, fühlte sich an, als würde sie brennen - die ganze Linie kitzelte, prickelte - es war unbeschreiblich - einzigartig. Es war etwas, was die Braunhaarige noch nie zuvor gespürt hatte.
Das einzige, worauf die Terumii gerade aus war, war der Körper des Anderen, seine Berührungen, sein...- naja wie auch immer. Ihr Verlangen gierte halt nach Isao mit Haut und Haar, wenn man so wollte und sie bekam einmal wieder, was sie sich wünschte; seine Lippen, seine Stimme und seinen warmen Atem, welcher gegen ihr Gesicht hauchte. Was für ein berauschendes Gefühl...es ließ sie förmlich erzittern, ließ sie wieder leise kichern, ehe sie ihn ernst ansah, für einen Moment so verharrte und anschließend ihr eigenes Oberteil über den Kopf streifte.
„Selbst jetzt sprichst du noch von dir, hm?“, höhnte sie und guckte auf ihren Oberkörper nieder, welcher gerade in Beschlag genommen wurde, „Sieht zumindest für mich so aus.“ Allerdings musste sich Haruka Mühe geben nicht direkt unter seiner Hand wegzuschmelzen, obwohl im benebelten Zustand dass solche nicht gerade einfach zu gestalten war. Außerdem sollte er nicht der einzige sein, der nackte Haut zu sehen bekommt!
Mit diesem Gedanken fingerte sie am Saum seines Stoffstückes herum, welches seinen Oberkörper völlig bedeckte und sie daran hinderte, ähnlich anziehende Ausblickte zu genießen. Kurzum: mit wenig geschickten Hangriffen zog sie das Ding über den Kopf des Isayama und setzte ähnlich geschickt wie er zuvor eine Spur von zarten Küssen vom Hals hinab, bis sie sich ein wenig ungeschickt von ihm herunter bewegte und auf den Boden kniete, ehe sie die Linie weiter zog, bis sie am Nabel des Jounin angelangt war.
Von da aus sah sie noch einmal zu ihm auf, grinste schälmisch und meinte: „Viel wichtiger: was willst du im Moment, hm?“

[*-* ich würd sagen, wir wandern dann mal aus~]

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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 17 Jun 2012, 16:25

Night fever, Night fever...

Noch immer war Isaos Puls beschleunigt und seine Atmung flacher als sonst, während er die Terumii noch eine ganze Weile dabei beobachtete, wie sie einfach nur dalag. Nun, es hatte ihr relativ offensichtlich gefallen, denn sie hatte letztendlich keinen Hehl mehr daraus gemacht, was sehr zur Befriedigung vom Ego des Kerls beitrug, der ja durchaus zum Ziel auch ihre Befriedigung gehabt hatte. Wie sie ihn dann aber ansah, blöd grinste und nach Luft jappste, ja, so war sie tatsächlich zum knuddeln. Seine Augenbraue zuckte nur kurz bei ihrer Erörterung dessen, was sie eben getan hatten, in die Höhe. Unbeschreiblich? Das konnte er sogar bereitwillig zurückgeben, allerdings vertraute er seiner Stimme noch nicht ganz, räusperte sich deshalb und beobachtete, die das braunhaarige Weibchen sich an ihn kuschelte. Unwillkürlich legte er einen Arm um ihren zierlicheren Körper, zog sie enger an sich und drückte ihr einen Kuss aufs Haupt, nur um tief einzuatmen und zu seufzen, während er den Geruch ihrer Haare in sich aufsog. Nun, das war alles nicht so geplant gewesen und im Hinterkopf graute es ihm schon vor dem Morgen, aber für den Moment genoss er schlichtweg die Gefühle, den Augenblick und dass er seit langem wieder mal eine Frau mit Köpfchen neben sich liegen hatte. Es löste nicht unbedingt die Erhöhung seines Egos aus, die er erwartet hatte, sondern ein schrecklich befriedigendes Gefühl, das ihn müder werden lies, als er es ohnehin schon war. Also zog er die Decke des schmalen Bettes hinter sich hervor, warf sie der Terumii und sich selbst über, bevor er seinen Kopf ebenso auf ein Kissen sinken ließ. Nach einigen Befürchtungen vor dem nächsten Tag, die er aber erfolgreich verdrängen konnte, atmete der Rothaarige nocheinmal tief ein und schlief letztendlich ebenso ein, wie seine Begleiterin.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 17 Jun 2012, 16:42

Ihre Nacht war von unbeschreiblicher Ruhe gewesen und wahrscheinlich hatte sie geschlafen wie schon lange nicht mehr, was wohl durchaus daran lag, dass sie sich auch lange nicht mehr derart verausgabt hatte, aber daran erinnerte sich die schlafende Prinzessin bisher noch nicht sonderlich. Vielmehr wurde Haruka von einem schrecklich drückenden Gefühl geweckt, welches ihre Stirngegend einnahm - sie hatte unbeschreibliche Kopfschmerzen und konnte partout nicht sagen, woher diese stammten.
So brach die Nacht dahin und wich einem...wackeligen Morgen. Grummelnd blinzelnd schnellte ihre Hand an ihre Stirn und ehe sie sich versah, stieß sie gegen etwas hartes, was ihr ein leises „Mh?“ entlockte. Mit gerenderten, klitzekleinen Augen versuchte die Terumii auszumachen, was da vor ihr war, ehe sie Muskeln erkannte. Allerdings konnte sie 1 und 1 noch immer nicht zusammen zählen, weshalb ihr verschlafener Blick hinauf wanderte, bis sie feststellte, dass da ein Rothaariger neben ihr lag, sie sogar hielt.
Wenige Augenblicke verstrichen in denen sie so verharrte, auf das markante, schlafende Gesicht starrte, ehe ihre Äuglein größer wurden und jegliche Müdigkeit dahin spülten. Vereinzelte Erinnerungen kamen zurück in ihr Hirn, überfluteten es und hinterließen eine geschockte Haruka, dessen Puls ins unermessliche stieg. „Was zur...“, flüsterte sie leise, ehe sie die Bettdecke anhob, feststellte, dass sie sowie vor allem Isao völlig nackt waren und quiekte geschockt auf, während ihr Gesicht eine passable Röte aufwies.
Ihre Gedanken fuhren Achterbahn - ähnlich wie ihr Puls. Was hatte das zu bedeuten? Sie hatte doch nicht etwa? Natürlich hatte sie, alles andere wäre völlig unsinnig gewesen. Die Szene ließ ja sehr wohl erkennen, was die Terumii mit dem Botschafter getrieben haben musste, nicht wahr? Allerdings wollte ihr partout nicht einfallen, wo sie waren und es wäre momentan wohl auch völlig zweitrangig, da Haruka auch gerade absolut nicht einschätzen konnte, was sie tun sollte, ehe sie affektiv ihre Hand zur Faust ballte und sie dem schlafenden Mann in die Magenkuhle stieß. Er musste immerhin an allem schuld sein. „Hölle! Was hast du dir dabei bitte gedacht?!“, fragte die Braunhaarige noch immer in liegender Position.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 17 Jun 2012, 16:56

Isao schlief ziemlich gut und ruhig, ihm war weder kalt noch zu warm, selbst im Schlaf genoss er es noch, dass er nicht allein herumlag und sich langweilte. Allerdings war sein Schlaf auch durchaus tief genug, um ihn eben nicht bemerken zu lassen, wie Haruka sich in seinem Arm regte, ihn ungläubig anstarrte und so langsam die Szene begriff. Erst ihr Quieken, das er keiner Reaktion wirklich zuordnen konnte, ließ seine Augenlider unruhig zucken und ihn langsam aus dem Schlaf dämmern. Auch ihn überkamen Erinnerungen, aber anders als die Terumii, wusste er diese zu ordnen und durchaus zuzuweisen. Gerade als er verschlafen die Augen öffnen wollte, traf ihn die Faust der anderen unsanft in die Magengengend und wenn er nicht reflexartig seine Muskulatur an dieser Stelle angespannt hätte, wäre das durchaus böse ausgegangen. So musste er lediglich mit einem kurz andauernden Schmerz ringen, der ihn ein wenig aus der Bahn warf. Als er sich aber wieder gefangen hatte, richtete er sich langsam auf und setzte sich hin, um die Blauäugige anzustarren. "Du bist offensichtlich wach.", bemerkte er trocken. Wieso wurde er jetzt eigentlich angefahren? Sie war es doch, die sich ihm an den Hals geworfen hatte! Mit Sicherheit würde sie sagen, sie wusste davon nichts mehr und wenn der Rothaarige ehrlich war, konnte es gut sein, dass das Mittelchen ihre Erinnerungen lähmte, aber er konnte sich nicht vorstellen, dass sie alles vergessen hatte. Missmutig über den Schmerz in der Magengegend seufzte er und verließ das Bett, um sich zumindest seine Hose wieder anzuziehen, bevor er sich wieder setzte. Dummerweise schmerzte sein Bein immernoch leicht und das war garnicht gut. Andererseits war das gerade auch relativ egal. "Wie du sicher erwartest, habe ich mir dabei garnichts gedacht, als du dich mir an den Hals geworfen hast.", erläuterte der Isayama sachlich und musterte mit schief gelegtem Kopf die Rundungen des Weibchens, die sich unter der dünnen Decke deutlich abzeichneten. "Auch wenn ich es um den Anblick schade finde, solltest du dich vielleicht anziehen, bevor uns jemand holen kommt, um uns zu sagen, das die Fähre da ist." Ein belustigtes Grinsen bildete sich auf seinen Lippen, während er die Braunhaarige so musterte und sich nebenbei die juckende Brust kratzte. Er atmete tief ein und wieder aus, bevor sich der Schmerz langsam legte und er sein Stirnband neu richtete, nachdem er seine Haare geöffnet hatte, um sie dann wieder zu einem praktischeren Zopf zusammen zu binden. "Jetzt sieh mich nicht so an, wer hat denn hier grad wen geschlagen?!", stieß er leicht genervt aus und musterte sie eine Weile.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 17 Jun 2012, 17:42

Mit den blauen Augen funkelte Haruka ihn einige Momente an während sie keine Miene verzog und mit eiskaltem Blick auf eine Erklärung wartete. Mit wachsamen Kullern folgte sie seinen Bewegungen und war bedacht dabei die Decke keineswegs von ihrem Körper zu nehmen, da sie noch immer davon ausging, dass Isao dies alles zu verantworten hatte.
Dass dem jedoch nicht so war, sollte sie genau in diesem Augenblick herausfinden. Seine Worte entzogen ihrer Mimik jegliche Form der Frustration und hinterließen eine sprachlose und vor allem perplexe Haruka. Sie sollte sich ihm an den Hals geworfen haben? Aber...wieso? Es gab doch eigentlich keinen Grund weshalb sie auf solch einen Kerl stehen sollte. Er war ungehobelt, unfreundlich und von sich selbst viel zu überzeugt...und dennoch stahl sich ihr Blick über den nackten Oberkörper, blieb an den Tattoos hängen, ehe sie zurück in seine roten Augen schaute. „A...als h...hätte ich sowas nötig.“, meinte sie giftig, was wohl ein letzter Versuch war, ihre Ehre zu retten, die schon so gut wie verloren schien.
Allerdings hatte der Isayama recht. Die Terumii sollte sich besser anziehen und sich fertig machen. Denn wenn sie wirklich auf einer Fähre waren, gab es eventuell auch Personal, die sie gestern Nacht gehört hatten...bei dem was sie eben getan hatten. „Hmpf.“, murmelte sie, ehe sie die Decke zusammenraffte, um sich schlang und sich umständlich versuchte anzuziehen.
„Ich gucke wie ich will...aber...wenn sowas auch nur an irgendwelche Ohren kommt, verspreche ich dir, dass ich dich eigenhändig verätzen werde.“, meinte sie scharf, ehe sich ihr Blick in ein Lächeln wandte, „Was jedoch verdammt schade für deinen ... hübschen Körper wäre.“
Bevor er sich jedoch etwas darauf einbilden durfte, stand sie auf, ließ die Decke fallen und stieg aus der Kajüte, sah sich auf dem engen Flur um, ehe sie die Treppe zurück an Deck fand.

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Isao Isayama
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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 17 Jun 2012, 18:00

Interessiert und gleichzeitig belustigt, betrachtete der Isayama die Blicke der Terumii, die ziemlich eindeutig auf seinem Körper zum Hängen kamen und doch irgendwie zeigte, dass ihr das, was sie sah, mehr gefiel, als sie eigentlich zugeben wollte. Zufrieden darüber sammelte er seine restliche Kleidung zusammen, während die andere sich anzog und sich umständlich unter der Decke verbarg... Schade eigentlich. Den Anblick ihres nackten Körpers hatte er ziemlich genossen... Aber man konnte ja nicht alles auf einmal haben. Es war ja schon beinahe schade, dass sie es so schrecklich und abstoßend fand, eine Nacht mit ihm verbracht zu haben, denn am Abend zuvor hatte sie noch einen ganz anderen Eindruck gemacht. Ehrlichgesagt war er sich auch sicher, dass sie einfach nur sprichwörtlich einen zu steifen Stock im Hintern stecken hatte, um das zuzugeben und ihren Stolz herunter zu schlucken. "Ts.", stieß er genervt über ihre Drohung aus und verdrehte gründlich die Augen. Na prima. Jetzt sollte er nichtmal drüber reden? Aber nunja. Wie hieß es so schön? Ein Gentleman genießt und schweigt. Und auch wenn Isao für gewöhnlich nicht zwangsläufig zu dieser Sorte Mann gehörte, würde er es sich jetzt zum guten Vorsatz machen. Das Rumgemotze der Braunhaarigen war echt anstrengend. Aber ihr Kompliment folgte auf dem Fuße und der Abgang war so gut gewählt, dass Isao beinahe die Kinnlade herunterfiel. Ha! Wusste er es doch!
Rasch kleidete auch er sich an, schnappte sich seine Waffen, um sie am Gürtel festzubinden und nahm auch Nuibari mit, das die andere hatte liegen lassen. Oben auf dem Deck angekommen, trat er von hinten an sie heran und schnallte ihr das Ding wieder um. Er selbst wollte es jedenfalls nicht haben. "Gib's doch zu, du bist nur zu verklemmt, um zuzugeben, dass du auf mich stehst.", raunte er leise und grinste, bevor er wieder einen Schritt von Haruka wegtrat, um nicht, trotz besserer Taijutsufähigkeiten, wieder eine gewischt zu bekommen. Die Leute um sie herum linsten öfter mal unauffällig zu dem recht auffälligen Shinobipärchen, was den Rotäugigen noch mehr zum grinsen brachte. Letztendlich beschränkte er sich darauf, Haruka durch die braunen Haare zu wuscheln, bevor er beobachtete, wie die Fähre in der Morgensonne in Hi no Kuni anlegte.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   So 17 Jun 2012, 22:23

Auf dem Deck angekommen blickte sich Haruka um, atmete die frische Luft ein und lächelte zufrieden. Sie liebte Wasser und vor allem die See immerhin war sie wirklich wunderschön, wie die Meeresoberfläche so von den winzigen Sonnenstrahlen angeleuchtet wurde und zu glitzern schien. Die Braunhaarige hatte sich mittlerweile an die Reling gestellt von wo aus sie dem immer näher kommenden Ufer sehen konnte, ehe das Bild von einer Stimme und einer Berührung unterbrochen wurde.
Verwirrt glitt ihr Blick auf das Schwert, womit wieder ein Teil ihrer Erinnerung zurückkehrte. Wegen diesem Ding hatte sie eigentlich erst mit Isao geschlafen - na super. Allerdings war die Auffindung der Nadel auch definitiv ein gutes Zeichen. Immerhin konnte dadurch wieder ein neuer Schwertshinobi ernannt werden, sollte er denn das Schwert führen können. Vielleicht sollte sie es auch mal probieren, wo das Ding doch so hübsch aussah, aber das würde sie schön auf später verschieben immerhin war hier immer noch der Kern allem Übel: Isayama Isao aka rothaariger Idiot!
Seine Worte entlockten der Terumii ein kleines aufkichern, ehe sie sich zu ihm umdrehte und verschmitzt grinste. „Und du bist nur zu egoversessen, weil du es unbedingt hören möchtest.“, gab sie nachsichtig mit dem Kopf schüttelnd zurück, „Aber wie auch immer. Sieht aus, als wären wir bald in Hi no Kuni, wo du die Führung übernehmen wolltest, wenn ich mich recht erinnere.“ War ja nicht so, als hätte er das die Nacht schon getan, aber daran wollte sie zunächst nicht mehr denken. Sollten ihre Erinnerungen - alle wohlbemerkt - zurückkehren, hatte sie genug Stoff zum Sinnieren.
Glücklicherweise legte die Fähre bald an und nach einigen schiefen Blicken hatten die Zwei jene verlassen - wohl besser so. Vor ihnen lagen nun der Wald und anschließend die Wüste, welche sie durchqueren mussten, was wohl noch einige, durchaus peinliche Zeit in Anspruch nehmen könnte.
„Na los...dann geh mal vor, Prinzchen.“, forderte sie ihn auf und folgte ihm, als er sich in Bewegung gesetzt hatte durch den Wald.

Ow: Eingang von Sunagakure

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Di 11 Dez 2012, 19:19

~Timeskip~

Nach dem Angriff und den Angelegenheiten mit seinem Vater war einiges mit Din passiert. Er hatte sich schließlich doch dazu entschlossen, sein Gesicht wenigstens ein bisschen operieren zu lassen, gemeinsam mit seinem Rücken. Beide Operationen hatten die Anzahl seiner Narben ein wenig verringert, wenn sie auch nicht vollkommen aus seinem Antlitz gestoßen wurden. Den Rest der Zeit hatte er damit verbracht, den Clan auf Vordermann zu bringen, zu meditieren und zu trainieren, aber auch um sich zu erholen. Viele Aufgaben hatte er übernehmen müssen, und wenig Zeit war ihm zu letzterem geblieben, auch hatte er vor allem kaum Zeit, mit Freunden etwas zu unternehmen.
Die Zeit hatte ihn verändert. Vor allem seine Lebenseinstellung sah er nun anders. Auch sah er seinen Vater nun aus anderen Augen, da er alle oder wenigstens die meisten geheimen Dokumente seines Clans ausgegraben und durchgelesen hatte. Er stimmte ihm bei weitem nicht mit allem zu, und hatte eine andere Ansicht zu vielen Dingen als sein Vater gehabt hatte, doch er verstand vieles von dem, das sein Vater entschieden hatte, für das er vorher keinerlei Verständnis finden konnte.
Schließlich hatte er erfahren, dass das nächste Kagetreffen bevorstand. Um nicht allzugroßes Aufsehen zu erregen, wollte er sich von Tori, Yoshio und Mei erst beim Hafen verabschieden, trug aber trotzdem die Robe des Clanführers, da ihm diese nun irgendwie an den Leib gewachsen war. So lehnte er, etwas ungeduldig auf dem Boden herumtippend, an einem Baum neben der Straße zum Hafen und starrte in Richtung des Dorfes.
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BeitragThema: Re: Hafengelände   Di 18 Dez 2012, 16:51

Cf: Eingang

Der Weg bis hin zum Hafen war länger, als die meisten jedesmal dachten. Aber sonderlich verwunderlich war dies nicht, immerhin befand er sich direkt am Meer, während der Haupteingang von Kirigakure noch eher auf einem Hügel lag. Wie dem auch sei, natürlich war es der Mizukage und ihren Begleitern ohne Probleme gelungen, diesen Weg hinter sich zu bringen. Dies war auch gut so, wären sie bereits hier attackiert oder überfallen worden, wäre das Treffen wohl alles andere als unter einem guten Stern. Und Mei durfte niemals ausschliessen, dass etwas in dieser Art passieren konnte, man wusste nie, wo und wieviele Informationen an die Aussenwelt durch sickerten.
Als sie direkt auf das Schiff zu steuern wollte, bemerkte sie einen Mann, welcher nicht weit vom Hafen entfernt an einen Baum lehnte. Es handelte sich dabei um niemand anderes als Maboroshi Din, ein Verwandter ihres Begleiters Yoshio und zudem ein Mann, welcher sich... nun, sagen wir mal, gut mit Tori verstand.
Etwas erstaunt hob die Braunhaarige eine Augenbraue, lächelte Din dann allerdings freundlich entgegen. ,,Guten Morgen Din'', begrüsste sie den Mann. Natürlich duzte sie ihn, seit er das neue Oberhaupt des Maboroshi-Clanes geworden war, hatten die beiden immer enger zusammen arbeiten müssen. ,,Was verschafft uns die Ehre deiner Anwesenheit?'', verlangte sie in freundlichem Tonfall zu wissen. Kaum hatte sie diese gestellt, schielte sie erneut zu dem Schiff, auf welches sie sich bald begeben würde. Es war nicht gerade riesig, aber dennoch gehörte es zu den grössten und erst Recht schönsten Schiffen im gesamten Land. Die Mizukage war zwar eher weniger der Typ, der auf protzige Sachen stand, aber dennoch musste man einen gewissen Eindruck hinterlassen, sobald man auf die anderen Kage traf. Immerhin hatte auch die Terumii einen Ruf zu verlieren.
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BeitragThema: Re: Hafengelände   Di 18 Dez 2012, 19:32

kv: Eingangstor von Kirigakure no Sato

Die Reise von Kirigakure hin zum Meer, die eigentlich vergleichsweise kurz war, wenn man denn die der anderen Dörfer dagegen als Vergleich sah, verlief doch durchaus schweigsam. Weder Tori noch Yoshio waren große Redner und auch Mei war, insofern sie nüchtern und mit nüchternen Personen allein war doch eher der schweigsame Typ. Daher kam es weniger zu großer Konversation, als zu konzentriertem Schweigen, das sie den Weg zum Hafen zurücklegen ließ, nicht all zu schnell aber durchaus im Zeitplan und glücklicherweise ohne Zwischenfälle, die irgendwie relevant gewesen wären. Es war nichtmal jemand vom Baum gefallen. Passierte schließlich manchmal, wenn man halb konzentriert weiterlief, an irgendetwas dachte und am Ende nicht aufpasste, vom Ast abrutschte und mit dem Hintern vorran auf dem Boden aufkam. Ziemlich schmerzhaft, aber sie alle drei waren wohl eher geübt in der Baum-spring-Methode.
Wie dem auch sei, sie erreichten das Hafengelände, zumindest kam es in Sichtweite.
Aber es kam noch mehr als das in Sichtweite.
Unwillkürlich verhärteten sich die Züge der Hellhaarigen leicht, während sie zu Yoshio sah und ihn kurz musterte. "Von mir hat er es nicht.", gab sie zu bedenken, was den einzigen Schluss zuließ, dass entweder Mei, die jetzt erstaunlich eng mit dem jüngeren Maboroshi zusammen arbeitete, nur weil der nun Clanoberhaupt war, es ihm erzählt hatte oder Yoshio, dem sie es irgendwie ja nichtmal verübeln konnte, da Din der einzige Verwandte des schrägen Typens war, dem er es vermutlich anvertrauen konnte. Sie selbst hatte es keinem gesagt, weder ihre Schwestern noch der Vater ihrer Tochter oder sonstwer wussten, wohin sie unterwegs waren und das war gut so. Es war ein unheimliches Sicherheitsrisiko und es stieg mit jeder Person, die Wind von der Sache bekam.
Schweigend kam sie also hinter Mei zum stehen, die sich offenbar tatsächlich mit dem Mann in der hässlichen Clantracht unterhalten wollte und so war auch sie gezwungen, eben dort nebenan zu stehen und sich anzuhören, was er zu sagen hatte. Sie wusste nicht wirklich, wie sie reagieren sollte, aber sie hatte keine Lust auf irgendeine sentimentale zur Schau Stellung von Gefühlen und verschränkte daher auch demonstrativ die Arme vor der Brust, während ihre hellen Augen den jüngeren der Maboroshi musterten.

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BeitragThema: Re: Hafengelände   Di 18 Dez 2012, 23:41

Die Reise von Kirigakure zum Hafen war eine ereignislose aber auch ziemlich kurze Reise. Es war schonmal ein gutes Zeichen dass bis jetzt niemand aufgetaucht war.
Bis jetzt. Ja, Yoshio hatte Din erzählt dass es eine kleine Reise geben würde und auch der Grund ist dem anderen nicht verwehrt, aber dass er hier auftauchen würde hatte er auch nicht gedacht.
"Schuldig im Sinne der Anklage" murmelte Yoshio schuldbewusst, winkte seinem Cousin dennoch freudig zu. "Na, Cousin, gekommen um dich von mir zu verabschieden?" fragte er bevor er sich wieder eine Zigarette anzündete. Die Situation barg, besonders zwischen Tori und Din, ein enormes Konfliktpotenzial und deswegen rauchte er halt prophylaktisch eine, jedoch nicht ohne einen vielsagenden Blick zwischen Tori und Din hin und herzuwerfen. und einen dummen Kommentar abzugeben. "Ich spüre hier leichte Spannungen" Als ob das ganze ein cinematisches Spektakel geben würde, schnappte sich Yoshio aus seinem doch recht großen Reisegepäck ein paar Kleinigkeiten zum Knabbern und schaute sich den annahenden spektakulären Kampf der Giganten an, während er zu Mei sah. "Nicht wundern, Mizukage-sama, die beiden sind ein klein wenig verzankt. Auch ein paar Cracker?" Fragend hielt er seiner Vorgesetztin und Dorfoberhaupt die Tüte mit dem Knabberzeug hin.
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