Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Haus von Kuraiko Kaminishi

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Isao Isayama
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BeitragThema: Re: Haus von Kuraiko Kaminishi   Di 13 Nov 2012, 22:28

Beinahe ruckartig sah der Rothaarige wieder zurück zu Kuraiko, um auszumachen, was da geschehen sein konnte. Sie musste ja irgendeine Ahnung haben, immerhin war es ihr Haus und sie schien alles andere als begeistert von dem Geräusch, schien sogar eher nervös zu werden, unruhig und wollte sie offenbar loswerden. Er starrte sie an, für Sekunden, in denen sie wie angewurzelt herumstand, sie fortschickte und trotzdem noch wartete, bevor sie sich viel zu eilig in Bewegung setzte, als dass nichts schlimmes in ihrem Kopf vorging. Eine dunkle Ahnung beschlich ihn, als er daran zurückdachte, wie sie erklärt hatte, dass das Mädchen in ihrem Haus gewesen war und weshalb.
Er sah der anderen Rothaarigen nach und seufzte leise, sah Haruka an und überlegte, sie einfach mit zu nehmen und zu gehen, wie Kuraiko es ihnen befohlen hatte, aber irgendetwas hielt ihn zurück. Spätestens als er leise die dezent unruhige Stimme der Kazekage aus der Küche hörte. Trotzdem war er unsicher, ob er hinterhergehen sollte, zuckte mit den Schultern, als seine braunhaarige Begleiterin ihn ansprach.
Doch in diesem Moment hörte er nicht nur deren Stimme, sondern auch seinen eigenen Namen mit einer anderen Stimme. Genauer gesagt rief die Kaminishi ihn und klang alles andere als gut. Nur für den Bruchteil einer Sekunde wechselte er einen Blick mit Haruka, hörte, dass seine Vorgesetzte keine Widerrede duldete und seine Hilfe offenbar wirklich benötigte. Ohne große Reden setzte er sich fluchtartig in Bewegung und fand die verzweifelt nach ihm rufende Kazekage auf dem Boden ihrer Küche kauernd, eine junge Frau, die er meinte, in den Höhlen gesehen zu haben und auch vorhin erkannt hatte, auf dem Schoß. Doch das war nicht, was ihm ins Auge sprang. Das, was ihm ins Auge sprang, war blutrot und es waren weder die Augen noch die Haare Kuraikos. Es waren ihre Hände, der Körper der jungen Frau und deren Oberteil. Zischend kam er bei den beiden kaum zum Stehen, bevor er sich bereits auf die Knie fallen ließ und die Szenerie vor sich musterte. "Haruka, der Wasserhahn.", murmelte er nur beiläufig, um die andere abzulenken. Sie sollte nicht unbedingt die schlimmsten Seiten Sunagakures sehen. Gestern hatte gereicht.
Ohne groß weiter zu überlegen, platzierte er seine Hände über dem Blutverschmierten Unterleib der Zwanzigjährigen und schloss sofort die Augen, um sich besser konzentrieren zu können. Seine Hände leuchteten in dem grünlichen Heilchakra auf und so ließ er sein Chakra nach der Ursache für dieses Blutbad suchen. Er fand sie in einer sehr schlecht behandelten Wunde, in einem irre blockierten Chakrakreislauf und der mangelnden Fähigkeit des Körpers, die Wunde zu verschließen. Seine Stirn runzelte sich kaum merklich. Selbst wenn er die Wunde jetzt verschließen würde... Nur kurz schlug er die Augen halb auf, musterte Kuraiko aus dem Augenwinkel. Ihr Gesichtsausdruck, ihre Haltung und der Mangel ihrer Fassade zeigten ihm, dass sie nicht wissen sollte, wie es um die junge Frau stand. Er würde nicht fragen, er würde machen. Die roten Kullern schlossen sich wieder.
Sein Heilchakra tat im Folgenden sein Nötigstes, um die Wunde notdürftig zu behandeln, sie halbwegs zu verschließen, den Blutfluss zu verringern, der nach außen drängte. Trotzdem wusste er, dass er sie hier, allein, ohne Hilfe und die nötigen Utensilien nicht würde heilen können. Er mochte Iryônin sein, aber er war kein Wunderheiler. Trotz dem Umstand, dass die Wunde sich nach wenigen Augenblicken äußerlich beinahe verschlossen hatte, würde auch Kuraiko wissen, dass es nicht genug Zeit gewesen war, um alles zu heilen. Immerhin blutete Maiko nicht nur nach außen. Ohne zu zögern zog er das Hemd von seinen Schultern und band es, nachdem das Heilchakra verschwunden war, notdürftig um den Unterleib der Frau, trug er doch immernoch sein ärmelloses Oberteil.
Sein Blick glitt zur Kazekage und über seine Schulter zu der Terumii. "Kuraiko zieh dich an, ich gehe vor und bring sie ins Krankenhaus." Er sagte nicht, wie es um sie stand, das tat er bewusst nicht. Sein Blick würde der Braunhaarigen vermutlich mehr sagen, als er mit Worten ausdrücken konnte.
Rasch formte der Isayama als nächstes Fingerzeichen, bevor eine Schleiereule auf seiner Schulter aufpuffte, die sofort die Anweisung entgegennahm, voraus zu fliegen und das Krankenhaus zu informieren. Heute dürfte es wenigstens einen Arzt geben, der sich um Notfälle kümmern konnte. Nachdem das Tier aus dem Fenster entschwunden war, hob der Botschafter die Brünette behutsam auf die Arme und sah seine ehemahlige Teamkameradin nocheinmal eindringlich an. "Wir sehen uns nacher."
Mit diesen Worten ging er zur Tür, ließ sie sich von der Terumii öffnen und verschwandt augenblicklich mit seinem Shunshin no Jutsu aus dem Blickfeld der beiden Frauen, um sich so schnell wie möglich in Richtung Krankenhaus zu begeben und das Leben der jungen Frau vielleicht noch retten zu können.

ow: Krankenhaus

Jutsu:
 

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Kuraiko Kaminishi
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BeitragThema: Re: Haus von Kuraiko Kaminishi   Mi 14 Nov 2012, 19:07

Es kam Kuraiko wie eine halbe Ewigkeit vor in der sie auf Isao warten musste. Schlussendlich kam er aber dennoch und nahm auch sofort die Behandlung Maikos an. Das auch die Terumii in die Küche gekommen war, hatte Kuraiko noch nicht einmal bemerkt. Ihre gesamte Aufmerksamkeit lag auf Maiko und Isao.
Konnte er sie retten? Er musste es schaffen! Er war einer der begabtesten Heiler. Ausser ihm konnte nur ihr eigener Vater solche Wunder vollbringen!
Kuraiko biss die Zähne aufeinander und schluckte ihre Gefühle runter. Sie musste einen kühlen Kopf bewahren. So aufgewühlt würde sie nur dumme Dinge tun und sagen. Sie musste sich konzentrieren.
Ihr Blick fiel auf all das Blut. Rot. Es war so intensiv rot wie ihre Haare, ihre Augen. Kuraiko schluckte. Sie wollte nicht, dass das hier geschah. Wieso hatte sie nicht besser aufgepasst! Sie hätte es bemerken müssen, dass diese Wunde nicht sauber geheilt wurde. Sie hätte es sehen müssen! Aber sie war keine gute Iryounin und die Sache hier hatte es ihr in ihrer Endültigkeit bewusst gemacht.
Sie bemerkte, wie Isao ihr unauffällige Blicke zuwarf und sie verstand auch, was er ihr damit sagen wollte... Oder was er sich eben nicht traute, auszusprechen. Kuraiko krallte ihre Finger in den Haarschopf der Brünette und hätte am liebsten laut losgeschrien. All ihre Ängste und ihren Ärger hinausgeschrien. Aber sie blieb ruhig, ermahnte sich zur Ruhe und unterdrückte den Impuls sich einfach ihren Gefühlen hinzugeben. Sie war erwachsen, sie war die Kazekage. Sie durfte sich keiner solchen Gefühle bedienen.
Als Isao erklärte, sie solle sich anziehen gehen und er würde sie in der Zeit ins Krankenhaus bringen, nickte sie nur matt. Vorsichtig glitten ihre Fingerspitzen über die Wange Maikos. Es war eine Geste, die sie schon viel früher hatte tun wollen, sich aber nie dazu hinreissen lassen hatte.
Ihre Fingerspitzen hinterliessen eine dünne, rote Linie.
Dann wurde Maiko ihr weggenommen. Isao hatte sie an sich genommen und war mit ihr verschwunden. Kuraiko sass wie erstarrt da und schaute auf ihre blutigen Hände. Ihr Gesicht war ausdruckslos, ihre Augen glasig und leer.
Dann, erhob sie sich langsam und ging in ihr Zimmer. Sie zog sich das erste beste über, was sie fand. Eine Bluse und einen schwarzen Rock, der ihr bis zu den Knien reichte.
Ihr Blick fiel auf das Bett. Eben noch hatten sie zu zweit da gesessen und gefrühstückt. Wie konnte es nur soweit kommen? Was war geschehen, dass diese stupide Änderung rechfertigen würde?
Nichts. Das wusste Kuraiko. Es war eine üble Laune des Schicksals. Sie war sich dessen in vollem Umfang bewusst und doch wollte sie es nicht wahrhaben. Wollte die Augen davor verschliessen.
Aber was tat sie denn da?
Plötzlich wurde ihr bewusst, was sie hier tat. Sie zögerte es hinaus, hoffte darauf, dass das alles nur ein blöder, dummer Traum war, wie heute Morgen.
Ihr Traum... Er kam ihr wieder in jedem kleinen Detail in den Sinn. Sie schluckte hart und zog ihre Schleife stramm, welche sie sich gerade um den Hals gebunden hatte.
Ihr Blick wurde entschlossen, ihre blutroten Augen funkelten. Mit einem Mal, als wäre sie von den Toten auferstanden, beeilte sie sich und stürmte abrupt zur Haustür hinaus, nachdem sie sich eilig ihre schwarzen Stiefel übergezogen hatte.
Sie musste zu Maiko!

tbc: Krankenhaus von Sunagakure -> Notaufnahme

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BeitragThema: Re: Haus von Kuraiko Kaminishi   Do 22 Nov 2012, 18:51

Noch immer stand die Terumii im Türrahmen gelehnt und sah auf die junge Frau nieder. Sie blutete und das ziemlich stark. Offensichtlich unterlag sie einer Bauchverletzung – woher konnte Haruka nicht sagen. Im Grunde war es auch egal. Es zählte nicht, warum, oder woher. Einzig und allein die Tatsache, dass sie dort auf dem Boden lag – blutend –, machte es zu einer Miesere. Wobei sie dabei wohl die am wenigsten geschädigte war. So kannte sie die Braunhaarige doch nur knapp und hatte relativ wenig mit ihr zu tun gehabt und dennoch biss sich die Oinin nervös auf die Unterlippe. Darauf kauend wanderten ihre blauen Kullern weiter zu Isao, dessen Augen wie gebannt auf der Verletzten lagen und die er offensichtlich zu untersuchen schien.
Seine Worte hatte die Terumii mitbekommen, allerdings hatte sie seine Aussage ignoriert. Sie würde definitiv nicht weiter in den Raum hinein schreiten um den Wasserhahn auszumachen – niemals. Es war eine Abtrennung, die nicht sichtbar war. Für Haruka stellte sie die Schwelle der Privatsphäre dar. So hatte sie doch erkannt, dass der Rothaarigen irgendwas an der Verletzten lag, dass es etwas in ihr geregt hatte und so hielt sie den Abstand. Sie wandte sich sogar ab und schaute in eine andere Richtung den Flur hinunter, trotzdem die heilenden Geräusche vernehmend. Genauso konnte sie den Geruch von Blut förmlich anfassen. Er hatte sich in ihrer Nase verankert, zum greifen nahe, fast so, als könnte man den Geschmack von Eisen sogar auf der Zunge wahrnehmen. Dennoch war ihr Blick ausdruckslos. Genau wie am Vortag ließ sie kein bisschen der ernsten Situation an sich ran, gar ließ sie sich davon übermannen. Ein Außenstehender hätte sogar meinen können, es war ihr egal, aber das Gegenteil war der Fall. Egal waren ihr solche Situationen nie nur hatte sie im Zuge ihrer Ausbildung gelernt, sich nicht in Angelegenheiten einzumischen, die sie beim besten Willen nichts angehen und dies war so eine. Sie kannte das Mädchen kaum, sie kannte die Kazekage ebenso wenig und ebenso wenig war sie in ihrer Heimat. So hatte sie sich schlichtweg heraus zuhalten.
Stur sah sie an eine Wand, ehe Isaos Stimme erneut erklang. Es war also so ernst, dass sie ins Krankenhaus müsse. Haruka schluckte leer und ließ den Rothaarigen aufgewühlt an ihr vorbei ziehen. „Ich sollte ihm folgen...“, dachte Haruka bei sich und stieß sich vom Türrahmen ab. Schnell hastete sie zur Tür, um mit dem Jônin Schritt halten zu können, als sich ihr Blick noch einmal nach hinten wandte.
Der Küchenfußboden war beschmiert mit der dickflüssigen Substanz und die Rothaarige war es auch. Genauso war es das Mädchen...
Das Bild entlockte ihr ein leises Seufzen, ehe sie den Kopf schüttelte und aus dem Haus sprintete – Isao hinterher. Scheinbar würde es ihr zweiter Besuch im Krankenhaus von Sunagakure werden. Nur überbrachte sie diesmal kein glückliches Kind, was seinen Vater wiedersehen darf, sondern das komplette Gegenteil.

Ow: Krankenhaus von Sunagakure - Notaufnahme

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