Yorashi - Der Abendsturm


 
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 Rens Zuflucht

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BeitragThema: Rens Zuflucht   So 15 Apr 2012, 16:28

Ein Zimmerchen in diesem riesigen Haus von Kazama Anwesen. Wenn man eintritt, hat man das Gefühl, von der schieren Fülle an Möbeln und Dingen erschlagen zu werden. Wenn ein Raum überfüllt, vollgestopft und zusammengewürfelt aussieht, fühlt sich der Mensch unter normalen Umständen nicht wohl - aber Ren ist eben kein normaler Mensch, er ist eine Kreatur, dem Fengshui am Arsch vorbei geht und der das in sein Reich stellt, was er gerne haben möchte. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man unter einem gewaltigen Berg aus verschieden verzierten Seidenvorhängen ein Bett, das wahrscheinlich noch nie gemacht worden war, an alle Ecken und Enden findet man Gemälde, mehr oder minder schön, auf keinen Stil festgesetzt, die Szenarien eher verstreut, als klar. Auf dem Boden fand man unzähligen Skizzen von verschiedensten Dingen, vor allem Waffen, aber auch von Violinen und Geigebögen. Wenn man genau hinsieht, findet man auch einige Notenblätter zwischen all den Dingen. Es gibt mehrere, gepolsterte Stühle und Sessel, die man unvorsichtig zwischen die bereits vorhandenen Möbel gequetscht hatte, eine bemalte Komode, die Ren als Kind bekommen und als unschön befunden hatte, bis er sie mit Wachsmalern in sein erstes Kunstwerk verwandelt hatte. Ein Schreibtisch, der von dicken und dünnen Büchern überquellt, wo man hinsieht findet man einen Stift in den verschiedensten Farben. Die Fenster werden von dicken Wollvorhängen verdeckt, ie das Licht geschickt aus dem Raum fernhalten, damit Ren auch gut schlafen kann, egal welche Tageszeit. Und dann gibt es noch einen Ort, der fast schon surreal in diesem Chaos wirkt. Ein kleines, sauberes Plätzchen, ein Notenständer und der Geigenkoffer, die beide in einer Ecke standen und ein wenig verloren aussehen. Ren liebt dieses Zimmer, seine Mutter stirbt jedes Mal aufs Neue, wenn sie auch nur einen Blick hereinwirft.
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BeitragThema: Re: Rens Zuflucht   So 15 Apr 2012, 16:45

CF: Straßen durch Kirigakure.

Ren trauerte noch immer um seinen Schönheitsschlaf, den er, trotz gewisser Arroganz, die er gerne mal an den Tag legte, wenn er sich in seinem eigenen Reich befand, als dringend nötig empfand. Normalerweise schlief er nie vor zwei Uhr morgens. Nicht, dass er sich nicht auch mal früher ins Bett legte oder auch versuchte, am Tag zu schlafen, aber eigentlich döste er dann nur im Halbschlaf, ohne Erholung zu finden und mit der Strafe, in der Nacht kaum Schlaf zu finden. Wenn er nun also nur sechs Stunden schlafen durfte, hörte sich das an, als wolle man ihn lebendig in einen Kochtopf werfen, vielleicht noch mit ein paar Piranhas zusammen, die sich einen Spaß daraus machten, an ihm herumzuknabbern, während man ihn kochte. Aber was tat man nicht alles dafür, um ein wenig Geld zu verdienen? Klar, in seiner Ausbildung bekam er auch Geld und es war nicht wenig, wo Kaito doch ein großzügiger Vater war, aber die Summe, die er wahrscheinlich bekommen würde, würde reichen, um so einiges anzuschaffen, was er für ein paar Experimente brauchte. Oh, und eine neue E-Saite für seine Violine sollte auch noch drin sein, nicht, dass er irgendwann ohne dastand.
So kehrte Ren jetzt schon müde, allein schon von der Aussicht auf das frühe Aufstehen – er musste ja sogar früher raus, als acht Uhr! –, ins Kazama Anwesen zurück und nahm in Angriff, sich in sein Zimmer zu verziehen, das Gott sei Dank in einem ziemlich abgelegenen und unbewohnten Teil des riesigen Hauses zu finden war. Ein paar Mal musste er umdrehen und einen Umweg gehen, damit er keinem Verwandten begegnete, aber schließlich erreicht er sein Reich, zog einen fast leeren Block aus einer Schublade und zupfte sich einen der wenigen angespitzten Bleistifte aus dem Stiftehalter, um sich damit in sein Bett zu verziehen und schon mal ein paar Notizen zu machen, was das Schwert anging. Er hatte bald schon die Lust an der Zusammensetzung verloren und zeichnete viel lieber eine Skizze vom zukünftigen Aussehen der Klinge, als plötzlich die Tür aufflog und seine Mutter sie mindestens genauso geräuschvoll auch wieder zuflog. Blätter wirbelten auf und machten, wie von Geisterhand, den Weg zu seinem Bett frei. Unsicher lugte Len durch eine der wenigen, freien Stellen der vielen Vorhänge und konnte gerade so einen Blick auf eine Mutter erhaschen, bevor er schnell den Kopf zurückzog, bevor diesem noch etwas passierte. Vom Chaos dieses Mal völlig unberührt setzte sich die Kazama zu ihm aufs Bett, warf einen flüchtigen Blick auf das aufgeschlagene Blatt des Blockes, bevor sie ihn ernst ansah und schließlich führten sie ein langes, klärendes Gespräch darüber, dass man nicht einfach von Beerdigungen verschwinden konnte und das sowieso nicht mit einem fremden Kerl. Ja, er war aus dem Alter heraus, in welchem er sich nicht mehr von Fremden anquatschen lassen sollte, aber trotzdem! Der Anstand befahl es. So seufzte Ren nur, erklärte die Lage und bekam schließlich zwar noch kein Verständnis entgegen gebracht, aber immerhin gab es nicht noch mehr anklagende Blicke. Der Ansicht, dass ihr Sohn seine Lektion gelernt hatte, verzog sie sich schließlich und überließ Ren wieder sich selbst, der bald darauf auch die Klamotten los wurde und sich ins Bett warf, um dort an ein paar Stunden Schlaf kam.
Als der Wecker klingelte, er auf die Anzeige sah und eine sieben erblicken durfte, dachte Ren, der Wecker würde ihn verarschen wollen, bis er erkannt, dass dem ja nicht so war, sondern ein Termin vereinbart worden war. So hüpfte er wenig elegant aus dem Bett, klaubte sich ein paar saubere Kleidungsstücke aus seinem Kleiderschrank und verschwand ins Badezimmer, in welchem er nicht mehr als eine Viertelstunde verbrachte und das auch nur, weil er kurz gegen die Wand gelehnt eingeschlafen war. In der Küche angekommen, gab es einige verstörte Blicke von Verwandten, die niemals erwartet hätten, dass er jemals um diese Uhrzeit aufstehen würde, dann ging es zurück ins Zimmer. Dort fraß er das Frühstück und packte schließlich seine sieben Sachen zusammen, die er immer mit in die Schmiede nahm – wenn auch immer erst Stunden später.
So trottete er langsam los.

OW: Schmiede.

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BeitragThema: Re: Rens Zuflucht   Di 24 Apr 2012, 17:18

CF: Schmiede

…Wollte der kleine Junge ihn allen Ernstes provozieren? Nicht wirklich – oder doch? Shiki war sich nicht ganz sicher, weshalb er die Augen zu Schlitzen verengte und abermals den Kopf schüttelte. Er durfte ihm jetzt nicht irgendetwas antun, lag auch eigentlich gar nicht in seiner Natur, aber er war so unglaublich nervig!
„Ich werde mir aber keine Flügel bauen“,
grummelte und war heilfroh, als das Zimmer endlich erreicht war. Wieso musste es auch ganz am Ende des Ganges sein? Was er dann sah, machte den Kaguya sprachlos. Das Zimmer sah aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen! Alles so ungeordnet und vermüllt. Mein Gott, an wen war er da nur geraten?
Dementsprechend unschlüssig blieb er im Türrahmen stehen. Das Bett war am anderen Ende des Raumes, man kam wohl nicht drum herum auf den Blätterhauf zu steigen. Hatte er Glück, dass es draußen nicht nass war.
Shiki ging hinein und lud den Blonden auf dessen Bett ab, bevor er zum Schreibtisch ging.
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BeitragThema: Re: Rens Zuflucht   Di 24 Apr 2012, 17:31

CF: Schmiede.

Nein, es war nicht wirklich Rens Absicht, er war einfach nur erschlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er wusste nichts mit sich und der Umwelt anzufangen und er war so verwirrt, dass er selbst vollkommen offensichtliche Ironie überhörte. War nicht seine Absicht. Dementsprechend verunsichert schaute er auch drein, als er meinte, so etwas wie ein Anflug von Ärger in den Zügen des Fremden zu lesen.
„Nein, es reicht, dass Sie etwas Anderes versuchen – oder verlangen – das fast unmöglich ist“, erwiderte Ren. Denn, beim besten Willen, er war nicht besonders zuversichtlich, was die Sache mit dem Schwert anging. Klar, er hatte sich Mühe bei den ersten Ideen gemacht, er fand sie auch gut, und schlüssig, aber es war weniger ein Schwert und so ganz war er nicht mal sicher, ob es klappen würde, die Klinge so dünn zu schleifen, dass sie so furchtbar scharf wurde, wie verlangt, sie dann noch mit Diamanten zu versehen, um für notwendige Härte und den Säg-Effekt zu sorgen und gleichzeitig noch Stabilität zu garantieren. Wie gesagt. Fast unmöglich. Man würde sehen, was am Ende herauskam.
Schließlich musste Ren grinsen, während er wieder den Kopf sinken ließ und viel eher nach unten sah, damit er nicht stolperte. Er fand es schön hier und er wusste ganz genau, wie anders das die anderen Leute der Welt empfanden.
Im Bett angekommen, ließ er sich sofort in die Kissen fallen, wurde die Schuhe los, strich sich Haarsträhnen aus dem Gesicht, die ihn gestört hatten und schloss die Augen. Ikarus würde schon seinen Weg finden.
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BeitragThema: Re: Rens Zuflucht   Di 24 Apr 2012, 18:13

Zugegeben, der Junge irritierte ihn. Wieso siezte er ihn eigentlich höflich, wenn er halb verreckte? Ob es da ein paar gewisse Gehirnzellen getroffen hatte? Interessante Frage. „Du, oder Sie – entscheide endlich“, verlangte Shiki, bevor er mit dem entsprechenden Personalpronomen, das er wählte, weitersprechen konnte, dass er doch behauptet hatte, dass er es auf jeden Fall schaffen würde, womit es gar nicht mehr so fast unmöglich war, wenn es selbst ein Lehrling, wie er packte. Dass er sich damit die Chance auf das gewünschte Schwert immer mehr verspielte, war ihm in dem Moment völlig egal. Außerdem hatte er recht. Der Junge war nur ein Lehrling. Da war es fast unmöglich seinen Meister zu übertreffen!
Er wurde in seinem Bett zurückgelassen und er bahnte sich den Weg zum Schreibtisch. Bücher. Die sollte er sich lieber in ein Regal stellen und den Papierkram dort lagern. Kopfschüttelnd legte er den Skizzenblock und den Stift oben drauf, bevor er wieder zum Ausgang ging, es sich kurz darauf wieder anders überlegte, zurückkehrte, auf einer leeren Seite des Blocks nächsten Treffpunktsort und Datum aufschrieb und diese aufgeschlagen ließ. Erst dann ging er aus dem Zimmer und sah nur noch einmal kurz, was der Junge tat, bevor er verschwand.

GT: Mal gucken.
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BeitragThema: Re: Rens Zuflucht   Di 24 Apr 2012, 18:21

Nun, wenn es denn möglich war, dann war Ren genau jetzt noch mehr verwirrt, als sonst sowieso schon. Er hatte den Kerl schon mal geduzt? Nun, musste wohl vom ersten Zusammentreffen abhängig gewesen sein! Da war er ihm wohl gegen den Strich gegangen, oder aber es war ein Missverständnis gewesen. Schließlich, da ihm der Kopf wehtat und er nicht denken wollte, sagte Ren: „Die Entscheidung liegt ganz bei Ikarus-san.“ Und vermied dabei ganz bewusst, du oder Sie zu sagen. Höflich war –san schon, aber nicht übertrieben, ganz normal eben… Er hoffte, nichts damit falsch gemacht zu haben und freute sich einen imaginären Ast ab, wieder in seinem Zimmer zu sein – und kurz darauf auch wieder in seinem Bett. Es war flauschig und gemütlich und er genoss es hier zu sein. Dadurch, dass er die Augen geschlossen hielt, merkte er nicht wirklich, dass Ikarus noch etwas tat, hörte nur das Kratzen eines Stiftes über Papier, war irritiert darüber, zuckte mit den Schultern und zog die Decke bis zum Kinn. Nur einmal öffnete Ren noch die Augen, sah zu, wie die Tür ins Schloss fiel und drehte sich dann auf die Seite, um zu schlafen.
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BeitragThema: Re: Rens Zuflucht   So 09 Sep 2012, 18:12

Der Morgen brach an, Ren öffnete nach einem langen, ausführlichen Schläfchen die Augen und das Licht der Morgensonne fügte ihm unheimliche Schmerzen zu. Es stach ihm in die Augen und es fühlte sich an, als würde jemand glühende Messer in sie hineinrammen. Eine ganze Weile blinzelte er dagegen an, schloss die Augen noch einmal und entschied sich dazu, sich aufzusetzen. Sofort presste er die Hände gegen die Schläfen und stöhnte leise auf, sein Schädel dröhnte, als hätte jemand mit einem Hammer weit ausgeholt und zugeschlagen. Wahlweise auch ein Streitkolben, die breite Seite eines Schwertes, der Stab eines Speeres oder aber eine Tür. Die Idee fand er merkwürdig, aber ihm fiel wieder ein, dass eben das geschehen war, sodass er den Kopf schütteln musste (au!), da er dadurch K.O. gegangen war. Schon eine halbe Schande, wie er fand…
Schließlich raffte er sich auf, ging ins Bad, richtete sich her und bahnte sich dann seinen Weg zum Schreibtisch, da er noch etwas an dem Entwurf arbeiten wollte. Als er den Block in die Hand nahm, ließ er ihn glatt wieder los, als hätte er sich daran verbrannt. Da stand, dass sein Kunde sich heute mit ihm treffen wollte und zwar in ungefähr in zehn Minuten. Er sprintete, den Block unter den Arm geklemmt, aus dem Zimmer, nur um in seine Mutter hineinzurennen, die ihn fragte, was mit seinem Kopf sei, worauf er sich nur knapp erklärte – und dann wurde er zurück ins Bad geschleppt. Dort bekam er einen hübschen Kopfverband verpasst, gut, dass seine Mutter mehr als nur einen Erste Hilfe Kurs gemacht hatte, und zurück ins Bett geschickt. Dort blieb er aber nicht, sondern kletterte kurzerhand aus dem Fenster. Es ging immerhin um seinen ersten, richtigen Job!

[OW: Schmiede.]
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